Beiträge von DazGuile

    Bei Aspinall wird es wohl die Verletzung sein, die er besser auskurieren und sich mal davon erholen sollte. Er hat inzwischen genug Preisgeld auf der Pro Tour und Euro Tour geholt, um dich das leisten zu können.

    Humphries ist komplett überspielt, das hat man gestern wieder deutlich gemerkt. Da ist der Kopf nicht zu 100 Prozent dabei und das merkt man seinem Spiel auch an. Er würde sich sicher gerne mal zwei oder drei Wochen Pause gönnen.

    Und bei Dimi hoffe ich wirklich, dass er sich ebenfalls die Zeit nimmt, die es braucht, um wieder mit sich selbst im Reinen zu sein. Ich bin nicht sein größter Fan, aber psychische Probleme wünscht man niemanden und ich hoffe, dass ihm die Auszeit weiterhelfen kann.

    Bei Connor Scutt liegt das aber durchaus daran, dass er ständig in extrem hohe Averages läuft. Er hat auf der Pro Tour den höchsten Gegner Average, der nur knapp unter 100 liegen müsste. Sein eigener Average dürfte auch ziemlich weit oben liegen. Auch da wird der Ergebnisknoten bestimmt zeitnah platzen.

    Plaisier hat im Gegensatz dazu in diesem Jahr tatsächlich abgebaut.

    Ich kann mir vorstellen, dass die Top 32 der Main OOM und die restlichen Top 32 der Pro Tour OOM für die WM gesetzt werden.

    In der 2. Runde würde dann die 1 der Main OOM auf die 32 der Pro Tour OOM treffen.

    Das restliche Teilnehmerfeld kann dann natürlich frei zugelost werden. Ich gehe stark davon aus, dass alle PDC Turniere und Tours, die bisher auch Teilnahmen zur WM vergeben haben, einen Platz mehr zu verteilen haben.

    Der Rest sollte dann über die Tourcard Holder aufgefüllt werden. Dabei bin ich der Meinung, dass diese allesamt über ein Turnier ausgespielt werden sollten.

    Das wäre doch was, die PDC stellt alle internationalen Touren in die Women‘s Series ein und packt dafür nochmal 200.000 Euro für den WM-Titel oben drauf.

    Streng nach der Regel, jeder interessiert sich für den Weltmeister, der Rest ist doch vollkommen uninteressant.

    Das Ganze ist ein schwieriges Thema, das leider in letzter Zeit die Lager immer weiter spaltet, als sie zusammenführt.

    Grundsätzlich finde ich aber, dass dabei nicht vergessen werden darf, dass wir hier zwei schützenswerte Gruppen haben, deren individuelle Interessen berücksichtigt werden müssen.

    Wenn Frauensport nicht existieren würde, gäbe es auf der höchsten Leistungsebene in nahezu jeder Sportart keine Frau, die dieselbe Leistung erbringen könnte, wie ein männlicher Leistungsportler.

    Gesellschaftlich gesehen, ist es absolut richtig, dass Transfrauen als Frauen angesehen werden und auch entsprechend die Interessen geschützt werden.

    Rein sportlich gesehen, ist das jedoch ein anderes Blatt Papier. Transfrauen haben in den meisten Sportarten ein höheres Leistungspotenzial als biologische Frauen. Somit entsteht dann aber ein Problem, das nur schwer zu lösen sein wird.

    Grundsätzliche Gleichstellung von Transfrauen und biologischen Frauen im Sport und damit verzerrte Wettbewerbe riskieren, die biologische Frauen benachteiligen?

    Die Einführung einer eigenen Kategorie für Transpersonen wäre eine Option, jedoch ist dafür einfach nicht die Menge an entsprechenden Sportlerinnen vorhanden, um Wettbewerbe zu veranstalten.

    Letztlich könnte man auch einfach die Geschlechtertrennung aufheben, und nur einen Wettbewerb für alle Geschlechter veranstalten.

    Um abschließend die Frage für unseren Sport/Hobby zu beantworten, müsste man vermutlich erstmal feststellen, ob und inwiefern geschlechterspezifische Vorteile im Darts existieren.

    Falls diese nicht existieren sollten, gibt es ehrlicherweise auch keinen Grund, eine eigene Tour für die Damen zu führen, außer sie auf höherem Niveau zu fördern und ihnen eine entsprechende Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit zu verleihen. Dann kann man aber auch Transpersonen teilnehmen lassen, weil diese das ebenfalls gebrauchen können. Nur sollte man für die Tour eventuell einen anderen Namen finden.

    Gehe ich eigentlich davon aus, dass er daran teilnimmt. Habe mal kurz nachgeschaut und es gibt heute tatsächlich noch einen Flug von Island nach Amsterdam.

    Wenn er tatsächlich morgen aufkreuzt, dann Hut ab, was manche Spieler auf sich nehmen, um so viel Darts wie möglich, auf hohem Niveau mitzunehmen. Da wird dann anscheinend keine Kosten-Nutzen Rechnung aufgestellt.

    In jeder anderen Halle in Deutschland inklusive Dortmund wird der typische BVB H… mehrfach pro Session angestimmt.

    Wenn in England ein Schotte auftritt, dann wird natürlich „Scotland get battered everywhere they go“ gesungen. Wahlweise auch umgedichtet auf den rivalisierenden Fußballverein. Notfalls auch bei der WM, bis der Schotte, der seine Emotionen nicht im Griff hat, kurz vorm Nervenzusammenbruch ist.

    Es gibt beim Darts- und dem Fußballpublikum inzwischen eine relative hohe Überschneidung und dass hier und da ein paar Gesänge ins Darts gefunden haben, ist dann das Ergebnis.

    Hier ein Fass mit Ost und West aufmachen zu müssen, ist doch absolut unnötig.

    Ich habe selbst inzwischen in mehreren Ecken von Deutschland gelebt und war auch in vielen Stadien unterwegs. Solange es nicht in den extremen Ultrabereich geht, ist das doch alles harmlos. Und im Darts sowieso … man sollte vielleicht nicht immer alles zu ernst nehmen, was ein paar Leite gröhlen, die etwas über den Durst getrunken haben.

    Das mag durchaus richtig sein, dass die genannten Spieler kein Vollprofis sind. Ich kann trotzdem nicht verstehen, dass man nicht jede Möglichkeit mitnimmt, auf dem höchsten Niveau Darts zu spielen, wenn sie die Gelegenheit ergibt.

    Kein Urlaub, Krankheit, Geburtstag von Freunden etc. ist alles verständlich. Aber Kosten/Nutzen Rechnung? Dann brauche ich gar nicht erst die PDC Tours zu spielen. Das ist auf dem CT Niveau doch fast immer eine Negativrechnung. Auf der Pro Tour reicht ein Sieg, um ein Finale auf der Challenge Tour vom Geld her auszugleichen.

    (Ost) Deutschland im April 2024: PDC oder Chris Dobey spielen lieber nicht als Walk On Gigi D' Agostino denn 3300 trunkene Fans könnten das umdichten...und das wäre dann natürlich ein Riesen Skandal

    Nachdem es medial so stark ausgeschlachtet wurde, ist da inzwischen wohl bei der Umdichtung relativ textsicher.

    Bin gespannt, ob man bei Dobey jetzt grundsätzlich in Deutschland auf den Walk On verzichtet oder das nur in Riesa machen möchte

    Gestern beim Spiel von Martin und auch jetzt bei Pikachu bin ich überrascht, dass keinerlei Pfiffe in die Würfe des Gegners kommen. Ich muss sagen da nehme ich im Vergleich die Anti-Wessi-Gesänge lieber in Kauf ^^

    Es wird definitiv vor jeder Session von Phillip Brzezinski angesprochen, dass Pfiffe und Buhrufe unerwünscht sind.

    Bei 1000 bis 4000 Fans je nach Halle wird es immer ein paar Idioten geben, die ein paar Becher zu viel hatten und das Hirn dann entsprechend ich mehr funktioniert. Und wenn eine kleine Gruppe anfängt, lassen sich noch ein paar andere anstecken.

    Wäre es gestern zwischen Dirk und Niko enger geworden, dann wären sicher auch mehr Pfiffe gekommen. Das hat man in der Halle bei dem Matchdarts von Dirk schon deutlich wahrgenommen.

    Ich werde das ehrlicherweise nie nachvollziehen können, wenn das der Kosten/Nutzen Faktor der einzige Grund für die Absage sein sollte.

    In den vergangenen Jahren haben jetzt mehrmals Spieler aus der CT das Halbfinale oder das Finale auf der Pro Tour erreichen können.

    Mal sehen, ob Tim Wolters außer den Events auf dem Festland überhaupt nochmal auf der Tour spielt.

    Finde ich immer schade, dass das so kurzfristig und ohne Ersatz gemacht wird.

    Am Ende könnte man immer einen Lokalmatadoren fragen, der sicher die Chance ergreifen und einspringen würde.

    Kann mir gut vorstellen, dass beispielsweise ein Gabriel Clemens oder ein Max Hopp kurzfristig mit einem halben Tag Vorlauf hätten zusagen können. Gleiches wäre in Wales doch sicher auch mit Clayton oder Rob Owen möglich.