Beiträge von snief1910

    Zitat

    PS: Sehs übrigens wie MvG, dass er sich teilweise zuviel mit unwichtigen Details befasst, statt sich auf seine Leistung am Board zu konzentrieren...

    Da ich Max im Detail nicht kenne eine Frage zum Verständnis - mit welchen unwichtigen Details beschäftigt er sich denn so?

    Wenn das nur wenige machen ist es halt so. Genauso, als wenn wenige Deutsche oder Japaner oder was weiß ich solche Turniere spielen.
    Mir geht es darum, allen die Möglichkeit zu eröffnen und nicht bei den Frauen mit Argumenten zu kommen, die man in bei ähnlichen Konstellationen bei Männern nicht anführt, weil man es als normal ansieht.

    Ich verstehe die Vorbehalte und Vorurteile einiger hier nicht.
    In unteren Ligen ist es völlig normal, dass gemischt gespielt wird. Da gibt es Frauen auf höherem Niveau und welche auf niedrigerem Niveau - genau wie bei den Männern.

    Es gibt in der PDC Qualifier für Regionen, wo männliche Spieler in der Breite niedrigeres Niveau spielen, als vielleicht hier in Europa. Das ist für alle völlig normal.
    Es gibt männliche Spieler, die PDC versuchen und es qualitativ nicht schaffen. Das ist für alle völlig normal.
    Es gibt männliche Spieler, die es in der PDC niemals in die Top 10 schaffen werden, die nicht regelmäßig Avg > 95 spielen und die trotzdem immer wieder dabei sind. Das ist für alle völlig normal.

    Wenn es aber um die Frage geht, ob Frauen diese Möglichkeiten zumindest geöffnet werden sollen, dann werden genau solche Vorbehalte als Gegenargumente gebracht.

    Lasst die Frauen, die es versuchen wollen, genauso an den Turnieren und Turnierserien der PDC teilnehmen - insbesondere auch Challange/Dev Tour - und es werden über kurz oder lang auch Frauen regelmäßig dabei sein. Das spielerische Niveau wird steigen mit den Möglichkeiten, sich mit den Besten zu messen.

    Das hat ja mit rechnerisch nur wenig zu tun. Rechnerisch passen tut viel. Die Frage ist, welches ist der Weg mit der größten Chance wenigstens einen Dart auf Doppel zu bekommen. Dabei sollte man sich nicht unbedingt immer an den Profis orientieren. Deren Trefferquote bzw. Wahrscheinlichkeit ist nunmal deutlich höher als bei den meisten Amateuren bzw. Hobby-Spielern. Und bei den Doppelquoten der meisten dieser Spieler ist D18 D18 nicht gerade die erfolgversprechendste Variante...;)
    Alles vorausgesetzt, dein Gegner steht auf einem möglichen Finish.

    Ich habe auch schon das ein oder andere Leg gewinnen können, weil mein Gegner meinte, auf T20 wäre er "sicherer" und ich nach dem ersten Dart von ihm wusste, dass ich nochmal dran komme... :cool:

    Absolut gleicher Meinung. Und dann den Titel im letzten Spiel von Taylor gegen ihn holen ist sicher das i-Tüpfelchen auf den Titel. Das muss für Cross alles wie ein inszenierter Traum klingen. :)

    Das mit dem "Glück" ist sicher richtig, aber wenn man davon spricht, dass MvG im Halbfinale nicht sein bestes Spiel abgerufen hat, dann gilt das sicher auch für Cross. Das er mehr drauf hat, hat man im Finale gesehen, wo er seine Leistung nochmals gesteigert hat.
    Insofern - verdienter Weltmeister!

    Und nebenbei auch ein super Abschied für Taylor. Es schien mir, dass ihm der Titel recht egal war. Er war zu gelöst und hat dadurch sicher auch etwas den Fokus verloren. Er genoss es einfach sichtlich, den Abschied auf großer Bühne während des Finals zu haben. Alles andere war zweitrangig. Ich gönn ihm diesen großen Abschied, den hat er verdient.

    Moinsen,

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    Interessante Entwicklung der Diskussion. :)

    Ursprünglich ging es um die 88. Ein User schreibt dazu, er spielt die 80 immer über T16 und plötzlich wird über 80 mit den Argumenten der 88 diskutiert. ;)
    M.E. ein riesen Unterschied. Bei 80 erhalte ich bei S16 immer auch eine Check-Chance ohne Triple. Bei 88 geht das nach dem ersten Wurf und nur S16 nicht mehr.

    Was mit bei dem Werbebild eben aufgefallen ist, mir aber bislang noch nie ins Auge gesprungen ist (hab nicht darauf geachtet) - ist es bei der PDC üblich, für "Nordirland" die alte Flagge als Symbol zusetzen, welche für Gesamtirland zu Zeiten der britischen Besatzung genutzt wurde?


    Wenn es aber um die Bewertung vieler Matches, also z.B einer ganzen Turnierserie wie die UK Open Qualifier oder gar die Players Championships, geht, brauche ich für die Bewertung keine Zusatzinformationen mehr, weil sich Faktoren wie die Leistung der Gegner oder gute/schlechte Auslosungen auf lange Sicht mit großer Wahrscheinlichkeit ausgleichen.

    Wenn ein Top 40-Spieler bei einer Serie von Turnieren in der Endabrechnung nicht in die Top 64 bzw. Top 96 vordringt, dann hat er gemessen an seiner durchschnittlichen Leistungsfähigkeit schlecht gespielt.

    Wie bemisst sich denn in solchen Situationen die "durchschnittliche Leistungsfähigkeit"? Diese "Serie von Turnieren" zählt da ja auch mit rien, oder? ;)

    Generell kann man in dem von dir genannten Szenario m.E. auch ohne weitere Infos nicht von "schlecht gespielt" reden.
    Das Einzige, was an wirklich objektiver Bewertung möglich ist, ist die Aussage, dass sein Leistung dann nicht ausreichend war. Über das "Warum" aber kannst du keine verlässliche Aussage treffen.

    Du kannst es aber auch anders herum sehen - auf den Floor-Turnieren rufen viele andere Spieler bessere Leistungen ab, als auf den Bühnen. Das macht es eben auch schwerer, dort Erfolge zu erzielen und man kann auch öfter mal Runde 1 rausfliegen, obwohl man ganz passabel gespielt hat.
    Insofern sind reine Ergebnisse ohne Zusatzinfos in jede Richtung interpretierbar und nur darauf basierende Kritik wird dem Kritisierten oftmals nicht gerecht. Generelle Rückschlüsse lassen sich ohne Zusatzinfos (Spiel gesehen, Detailinfos über Spielverläufe etc.) zumeist nicht objektiv ziehen.
    Das sollte bei der Formulierung der Kritik schon berücksichtigt werden.

    Nach vier Wochen würde ich mir noch nicht so viele Gedanken um den Dart machen, sondern noch einige Zeit versuchen gleichmäßig zu werfen. Erstmal das Wurfgefühl entwickeln und Gleichmäßigkeit in den Wurf bekommen. Das heißt nicht, den Griff zu vernachlässigen - im Gegenteil. Ruhig den Griff ein wenig variieren, um das beste Wurfgefühl zu entwickeln. Um das Equipment kannst du dich kümmern, wenn du da ein paar Schritte weitergekommen bist.

    Ist Situationsbedingt wenn der Gegner ein zwei Dartfinish hat geh ich über 15 wenn er jedoch noch drei Dartfinish ist bevorzuge ich das Single Bull

    Das verstehe ich nicht. Wenn dein Gegner ein Finish hat, ist es doch egal, wie viele Darts er dafür Minimum braucht - er kann im nächsten Wurf das Leg beenden.
    Also solltest du alles versuchen, ihn nicht mehr ans Board zu lassen. Und da ist es besser bei zwei eigenen Darts über T15 zu gehen.

    Dieses "traue ich ihm nicht zu" ist schon in ganz wichtigen Spielen schief gegangen...

    T15 ist doch der einzig wirklich sinnvolle Wurf, wenn du nur 2 Darts auf der Hand hast und der Gegner auf Finish steht.
    Das lässt dir auch bei S15 eine Checkout-Chance.

    Alles andere sind nur Varianten, wenn der Gegner auf keinem Finish steht oder du 3 Darts auf der Hand hast.

    Das gilt m.E. übrigens bei allen Zahlen zwischen 70 und 61 - immer das Triple zuerst, bei dem dir notfalls ein Single-Treffer einen Wurf auf Bull lässt.

    Also ich könnte mir das richtig gut bei den Bundesliga Wettkämpfen vorstellen. Da hat man nicht viele Boards, dafür könnte man, wie ich ja weiter oben schon schrieb, mit einer geeigneten Software alle Boards automatisch ins Netz bringen. Eventuell sogar mit einer Treffergrafik, automatischen Statistiken, Spielständen etc. etc.

    Mal abgesehen von anderen Faktoren: wärst du bereit für so einen Service Geld zu bezahlen?

    Ich denke, für die Liga-Teams selbst ist ein solches System nicht zwangsläufig eine Erleichterung/Verbesserung. Nutzen entsteht primär durch deine erwähnen Statistiken und Auswertungen für Trainingszwecke oder um die Infos ins Netz zu stellen. Bei den Spielen selbst ist den Spielern i.d.R. die Statistik erstmal egal, sie wollen einfach die Kreuze auf der richtigen Seite.
    Training ist da ja auch nicht mehr.

    Bleibt die Netzgeschichte. Du wünscht dir, dass du am PC mit aktuellen Infos versorgt wirst und die Vereine quasi verdonnert werden, die Kosten hierfür aufzubringen. Deine Rechnung der Kostenverteilung über mehrere Jahre würde übrigens auch nur für Teams ziehen, die lange dabei sind. Was aber ist mit Aufsteigern? Die müssen nicht nur die sonst anfallenden Mehrkosten bezahlen, sondern ihre Spielstätte erstmal technisch aufrüsten - deutliche zusätzliche Belastung.
    Und wofür? Im Wesentlichen ja, um ein paar wenigen Interessierten Netz-Usern aktuelle Informationen und Statistiken zur Verfügung zu stellen.
    Ich hielte es für legitim, wenn diese dann auch durch z.B. einen kleineren Abo-Beitrag an den Kosten beteiligt würden.

    Wärst du dazu bereit?

    Mir erscheint diese Diskussion hier und viele andere hier im Forum in letzter Zeit sehr stark von den PDC-Übertragungen und daran gekoppelte Average- und Statistik-Infos geprägt zu sein. Das ist dafür ja auch ganz ok. Aber die Realität und die Schwerpunkte im täglichen Liga-Betrieb sehen doch oft noch ganz anders aus. Und da gibt es sicherlich viele dringendere Probleme und Fragestellungen zu lösen, als das manuelle Schreiben durch Technik abzulösen oder zu erleichtern und damit erstmal Mehrbelastung zu schaffen...;)

    Für eine individuelle Trainingsanalyse mag das ganz nett, aber dann eben auch ziemlich teuer sein.

    Letztlich geht für mich (!) mit einem solchen Teil aber einiges vom Reiz des Steel-Darts verloren. Da gehört für mich das manuelle Schreiben ebenso dazu, wie das fehlen von technischem Equipment. Wäre mir das wichtig, würde ich E-Dart spielen.

    Für Turniere ist das schon einiges an Investition erforderlich. Bei kleinen Turnieren mit wenig Scheiben sollten auch so Schreiber zu finden sein. Bei größeren Turnieren muss irgendjemand erstmal ordentlich investieren, damit der Mehrwert generiert werden kann. Theoretisch wäre ja auch heute schon die Nutzung von PCs und/oder Scorern möglich...;)
    Außerdem - was passiert bei Ausfall der Technik?

    Klar darf und sollte man sich neuen technischen Möglichkeiten nicht verschließen. Allerdings sollte man auch Schwerpunkte setzen und für mich gehören dazu eben das "traditionelle" Steeldart-Feeling und manuelle Schreiben. Und - ja - auch Rechenfehler oder Verzögerungen durch sowas.