Wenn es aber um die Bewertung vieler Matches, also z.B einer ganzen Turnierserie wie die UK Open Qualifier oder gar die Players Championships, geht, brauche ich für die Bewertung keine Zusatzinformationen mehr, weil sich Faktoren wie die Leistung der Gegner oder gute/schlechte Auslosungen auf lange Sicht mit großer Wahrscheinlichkeit ausgleichen.
Bei den UK Open Qualifiern muss man aber auch berücksichtigen, dass die Qualiserie mit gerade mal 6 Turnieren an 2 Wochenenden schon sehr kurz ist und man auch einfach mal durch Pech oder durch kurze Schwächen in der Tagesform (Erkältung o.ä.) die Qualifikation verpassen kann. Nicht umsonst hat die PDC genau in dem Jahr, in dem die Quali von 4x2 auf 2x3 Turniere verkürzt wurde, die Setzregel für die Top 32 eingeführt, statt weiterhin komplett offen zu losen.
Umgekehrt kann man aber natürlich auch sagen, dass es zum Dasein eines Profisportlers dazugehört, auf den Punkt fit zu sein, und dass das bei den UK Open halt wichtiger ist als bei den länger laufenden Turnierserien.