UK Open Qualifier 1-3

  • Ich habe den Eindruck dass der Herr Hopp mit Kritikern gut umgehen kann und in Zukunft auch wird.
    Ich kann mich noch erinnern als er sich als Neuling hier im Forum angemeldet hatte und er seine Trainingsergebnisse veröffentlicht hat.
    Da wurde auch auf ihn eingeprügelt, weil ihn dass die meisten nicht geglaubt haben.

    Fakt ist der Max wird sein Weg gehen der verläuft im Dart nicht gradlinig aber auf längerfristige Zeit sicherlich erfolgreich.

    The best way to say anything is just to say it

  • Nur dass Hopp noch nie einen 100er Avg. gespielt hat bei der PDC , was diese Aussage völlig ad absurdum führen würde.


    Doch, 2014 mal auf der European Tour...100,62 in 'ner 2:6-Niederlage gegen Terry Jenkins (108,50). Video hier: https://www.youtube.com/watch?v=ewGFKHwwaEU

    Ich gehe auch davon aus, dass Hopp auf Floorturnieren schon dreistellig war, aber das kann man halt über praktisch jeden in den Top 100 sagen. Punktuell können die alle mal 10 Legs auf Premier-League-Niveau spielen, aber umgekehrt natürlich auch mal 10 Legs totale Grütze. Im langfristigen Durchschnitt liegen viele Spieler der Pro Tour jedenfalls sehr dicht beieinander, weshalb so viel über die Tagesform entschieden wird, gerade in den ersten Runden.

  • Es wird immer gesagt, dass der Average fast egal ist und man den letzten Dart werfen muss. Bei Hopp scheint der Average nun plötzlich wichtig zu sein, damit man beurteilen kann, ob er schlecht gespielt hat. Dreimal nicht den letzten Dart geworfen, war insgesamt wohl nicht so gut.
    So wie zu lesen stand, gab es bei der Hinreise ja schon irgendwelche Passprobleme. Da konnte man sich am ersten Tag natürlich nicht richtig konzentrieren. Sinngemäß habe ich das entweder hier, oder bei Facebook gelesen.

    Es ist ja kein Weltuntergang wenn sich kein deutscher für die UK-Open qualifiziert. Irgendwie glaube ich eh, dass die Entwicklung noch 10 Jahre braucht, bis ein deutscher Spieler den Durchbruch schafft. Schön wäre es mal, wenn es umgekehrt laufen würde und die Leistung besser ist, als die geschürten Erwartungen.

    • Offizieller Beitrag

    Es wird immer gesagt, dass der Average fast egal ist und man den letzten Dart werfen muss. Bei Hopp scheint der Average nun plötzlich wichtig zu sein, damit man beurteilen kann, ob er schlecht gespielt hat. Dreimal nicht den letzten Dart geworfen, war insgesamt wohl nicht so gut.
    So wie zu lesen stand, gab es bei der Hinreise ja schon irgendwelche Passprobleme. Da konnte man sich am ersten Tag natürlich nicht richtig konzentrieren. Sinngemäß habe ich das entweder hier, oder bei Facebook gelesen.

    Es ist ja kein Weltuntergang wenn sich kein deutscher für die UK-Open qualifiziert. Irgendwie glaube ich eh, dass die Entwicklung noch 10 Jahre braucht, bis ein deutscher Spieler den Durchbruch schafft. Schön wäre es mal, wenn es umgekehrt laufen würde und die Leistung besser ist, als die geschürten Erwartungen.


    Nun ja, also ein Weltuntergang wäre es nicht. Aber es wäre auf gar keinen Fall ein Fortschritt, sondern ein ganz klarer Rückschritt. In den letzten Jahren war immer mindestens einer für die UK Open qualifiziert. Und wie gesagt, bei den Majors gibt es die fette Kohle, aber die Basis dafür sind die Floor-Turniere. Nur erfolgreich bei Majors geht genauso wenig, wie nur erfolgreich auf Floor-Turnieren.

    Und ich sehe das wie MavOut, hier darf jeder frei seinen Standpunkt äußern, solange es eine sinnvolle Argumentation ist und man nicht beleidigend wird (das hielt sich zum Glück in Grenzen). Es bringt auch nix, den eigenen Standpunt 100000 mal zu wiederholen, solange nichts neues dazukommt. Man darf auch kritisieren, es ist in meinen Augen auch berechtigt, da Hopp einen anderen Anspruch hat.

    Ich finde aber, dass Max sich nicht professionell in den Medien und Facebook äußert. Das ist zum Teil zu selbstsicher und einfach auch zu viel, wenn man 2h vor einem Turnier dann auf Facebook postet. Und mit der Kritik an einigen Spielern sollte man sich auch zurückhalten, sonst macht man sich ganz schnell unbeliebt. Aber darum sollte sich ja das Management zumindest etwas kümmern.

    Aus Ergebnissen kann man die Spielstärke auch nicht schlussfolgern. Da gibt es immer unglückliche oder glückliche Szenen. Ich habe auch schon Matches gespielt, wo mein Average 5 Punkte besser war und ich trotzdem 1-6 verloren habe. Gilt natürlich auch in die andere Richtung, man kann auch 5 Punkte schlechter spielen und trotzdem gewinnen. (Was für eine Weisheit :award: )

    Man wird natürlich an seinen eigenen Zielen von anderen und auch von sich selbst gemessen. Wenn man das Ziel schon seit längerer Zeit nicht erfüllt, ist es natürlich klar, dass Unmut entsteht. Wenn man schon seit mehreren Jahren davon spricht, es in die Top 32 unbedingt im nächsten Jahr schaffen zu wollen und man immer deutlich scheitert, dann ist das natürlich nicht gerade förderlich. Selbiges gilt für Shorty, der davon spricht sich die Tourcard über die ET zu sichern :vogel: Ein klein wenig Bescheidenheit tut gut.

    Ich stecke meine Ziele auch kleiner. Ich sage von vorn herein, dass es nicht mein Ziel ist, die komplette ProDarterLiga zu gewinnen, sondern unter die ersten 7-8 zu kommen, Spaß zu haben, Erfahrung im "Ligabetrieb" zu erhalten und gute & spannende Matches zu spielen. Ein Gesamtaverage über 50 sollte es auch unbedingt sein. Umso größer ist die Freude und die Motivation wenn es dann doch weiter nach vorne geht.

    Meine Güte war das viel :offtopic:

  • Man wird natürlich an seinen eigenen Zielen von anderen und auch von sich selbst gemessen. Wenn man das Ziel schon seit längerer Zeit nicht erfüllt, ist es natürlich klar, dass Unmut entsteht. Wenn man schon seit mehreren Jahren davon spricht, es in die Top 32 unbedingt im nächsten Jahr schaffen zu wollen und man immer deutlich scheitert, dann ist das natürlich nicht gerade förderlich.


    Was soll er sich denn als Nr. 38 der Welt sonst als nächstes Ziel setzen? Und "Unmut" entsteht lediglich bei Leuten, die sich als "Fans" viel zu wichtig nehmen. Wer unbedingt Sieger bejubeln will, weil sonst seine arme Fanseele leidet, soll sich halt entsprechende Spieler aussuchen.

    • Offizieller Beitrag


    Was soll er sich denn als Nr. 38 der Welt sonst als nächstes Ziel setzen? Und "Unmut" entsteht lediglich bei Leuten, die sich als "Fans" viel zu wichtig nehmen. Wer unbedingt Sieger bejubeln will, weil sonst seine arme Fanseele leidet, soll sich halt entsprechende Spieler aussuchen.

    Das Ziel ist in diesem Jahr sicherlich angemessen, aber vor 2 Jahren war das schon etwas übertrieben. Der Abstand ist dieses Jahr natürlich auch noch recht groß. Als Whitlock und Huybrechts Fan musste man ab und zu auch etwas einstecken, meine Fanseele lebt aber trotzdem noch :thumbup:

  • Max hat sich letztes Jahr nicht für die UK Open qualifiziert, er hat sich letztes Jahr nicht für die Players Championship Finals qualifiziert und er hat letztes Wochenende 0 Pfund eingespielt.
    Auf der anderen Seite spielt er bei den European Tour-Turnieren häufig ganz passabel und hat beim Grand Slam und bei der WM jeweils ein Match gewonnen.

    Für mich sieht das so aus, als ob er bei Bühnenturnieren besser spielt als bei Floorturnieren.

    Das ist grundsätzlich erst mal gut, da bei Bühnenturnieren mit einem Sieg hier und da mehr Geld verdient werden kann als auf dem Floor.

    Aber in diesem Jahr wird er sich wohl nicht für den Grand Slam qualifizieren und bei der WM kann er nicht mehr von der Sonderregelung für Kontinentaleuropäer profitieren.

    Daher sind die Floorturniere als Grundlage für die Qualifikation für die UK Open und die Players Championship Finals in dieser Saison wichtiger als letztes Jahr und bessere Ergebnisse (Leistungen) erforderlich, wenn Max seine Ranglistenposition halten oder verbessern will. Ich zweifle daran, dass "nur" die Qualifikation für die EC ausreichen wird, um bei der WM dabei zu sein.

    So gesehen war das letzte Wochenende (gemessen an Max Anspruch und seiner Ranglistenposition) schon enttäuschend und das kommende hat einige Bedeutung.

    Außerdem kann man mit recht sagen, dass Max zumindest bei Floorturnieren regelmäßig hinter seinen eigenen Erwartungen zurück bleibt, oder, salopper ausgedrückt, schlecht spielt, auch wenn man die Partien nicht gesehen hat. Das ist dann auch gar keine negative Bewertung von Max als Dartspieler, sondern einfach eine Feststellung auf Grundlage von vorliegenden (Ergebnis-)Daten.

    Einmal editiert, zuletzt von OlliS (7. Februar 2017 um 10:32)

  • Du kannst es aber auch anders herum sehen - auf den Floor-Turnieren rufen viele andere Spieler bessere Leistungen ab, als auf den Bühnen. Das macht es eben auch schwerer, dort Erfolge zu erzielen und man kann auch öfter mal Runde 1 rausfliegen, obwohl man ganz passabel gespielt hat.
    Insofern sind reine Ergebnisse ohne Zusatzinfos in jede Richtung interpretierbar und nur darauf basierende Kritik wird dem Kritisierten oftmals nicht gerecht. Generelle Rückschlüsse lassen sich ohne Zusatzinfos (Spiel gesehen, Detailinfos über Spielverläufe etc.) zumeist nicht objektiv ziehen.
    Das sollte bei der Formulierung der Kritik schon berücksichtigt werden.

  • Du kannst es aber auch anders herum sehen - auf den Floor-Turnieren rufen viele andere Spieler bessere Leistungen ab, als auf den Bühnen. Das macht es eben auch schwerer, dort Erfolge zu erzielen und man kann auch öfter mal Runde 1 rausfliegen, obwohl man ganz passabel gespielt hat.
    Insofern sind reine Ergebnisse ohne Zusatzinfos in jede Richtung interpretierbar und nur darauf basierende Kritik wird dem Kritisierten oftmals nicht gerecht. Generelle Rückschlüsse lassen sich ohne Zusatzinfos (Spiel gesehen, Detailinfos über Spielverläufe etc.) zumeist nicht objektiv ziehen.
    Das sollte bei der Formulierung der Kritik schon berücksichtigt werden.

    Du hast völlig recht, wenn es um die Bewertung eines einzelnen Matches geht.

    Wenn es aber um die Bewertung vieler Matches, also z.B einer ganzen Turnierserie wie die UK Open Qualifier oder gar die Players Championships, geht, brauche ich für die Bewertung keine Zusatzinformationen mehr, weil sich Faktoren wie die Leistung der Gegner oder gute/schlechte Auslosungen auf lange Sicht mit großer Wahrscheinlichkeit ausgleichen.

    Wenn ein Top 40-Spieler bei einer Serie von Turnieren in der Endabrechnung nicht in die Top 64 bzw. Top 96 vordringt, dann hat er gemessen an seiner durchschnittlichen Leistungsfähigkeit schlecht gespielt.

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    Wenn es aber um die Bewertung vieler Matches, also z.B einer ganzen Turnierserie wie die UK Open Qualifier oder gar die Players Championships, geht, brauche ich für die Bewertung keine Zusatzinformationen mehr, weil sich Faktoren wie die Leistung der Gegner oder gute/schlechte Auslosungen auf lange Sicht mit großer Wahrscheinlichkeit ausgleichen.

    Wenn ein Top 40-Spieler bei einer Serie von Turnieren in der Endabrechnung nicht in die Top 64 bzw. Top 96 vordringt, dann hat er gemessen an seiner durchschnittlichen Leistungsfähigkeit schlecht gespielt.


    :danke:

    Einmal editiert, zuletzt von Dazimiser (7. Februar 2017 um 13:38)

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