Der Beitrag richtet sich nur an (Rechen-)Anfänger, wie ich einer bin.
- Stehst du beim Finish, nachdem du dich verworfen hast, hilflos vor dem Board und rechnest wild rum? Und wirfst dann doch auf die 20, nur um den Betrieb nicht aufzuhalten?
- Hast du keine Lust irgendwelche Checkout-Tabellen auswendig zu lernen? Weil dir das zu öde ist und du dir das alles sowieso nicht merken kannst?
- Nutzen dir diese Tabellen eh nicht viel, weil sowieso noch zu oft daneben wirfst und dir die Tabelle nicht sagt, wie es dann weitergeht?
Nun, zumindest mir geht es so und ich hatte es satt.
Ich habe mir deshalb ein einfaches Schema zurechtgelegt, bei dem ich fast nichts auswendig lernen muss.
Ja, meine Wege sind nicht die kürzesten und ich brauche evtl. 1-2 Pfeile mehr. Aber da ich bei den Triples sowieso öfter daneben werfe, als ich treffe, fällt das auf meinem Niveau nicht groß ins Gewicht.
Und ich bin der Meinung, dass es besser ist mit einem einfachen Schema im Rhythmus bleiben zu können, als nach jedem Wurf überlegen zu müssen.
Hier mein Anfängerstrategie:
Bis zu 99 Punkten werfe ich einfach stumpf auf die T20
Die Highfinishes darüber kann ich später immer noch integrieren.
Bei 81 bis 98 Punkten wird es dann interessant:
Gerade Zahl: Auf T20 werfen. Ungerade: Auf T19 werfen.
Treffe ich das Triple, habe ich ein Doppel, das man mit einem Pfeil ausmachen kann.
Treffe ich nur die Single, dann werfe ich im Anschluss auf die T18 oder T20.
Bei 64, 68, 72, 76 (Die einzigen Zahlen, die ich mir merken muss) werfe ich auf die T20, bei den anderen auf die T18
Warum der Unterschied 18/20?. Weil man so (sofern man das Triple trifft) nicht nur ein Doppel hat, das man mit einem Pfeil ausmachen kann, sondern sogar ein „gerades“ Doppel mit Kaskade, also bei Fehlwurf gleich ein Anschlussdoppel.
Ab 80 Punkten stelle ich mich auf 60
(Der Bereich ist noch ausbaufähig. Später irgendwann)
Bei 43 bis 60 stelle ich mich auf D20
Bei 33 bis 42 stelle ich mich auf D16
Die Unterscheidung D20/D16 ab 42 vermeidet weitgehend „krumme“ Doppel.
Liest sich vielleicht auf den ersten Blick kompliziert, ist aber recht leicht zu verinnerlichen.
Man muss kaum etwas auswendig lernen und hat ein klares Schema, das einen im Fluss hält und einen auch nicht aus der Ruhe bringt, wenn man daneben wirft.
Für mich passt es.