Beiträge von Fish&Chips

    Das waren fünf Sets. Mit mehr wollte ich das dann doch nicht probieren. ^^

    Bouncer war nur einer dabei, den habe ich dann einfach nochmal geworfen.

    Interessant ist, dass es einfacher fällt dort rein zu treffen, je mehr Pfeile drinstecken. Das Auge und der nächste Pfeil werden dann von diesem Pulk magisch angezogen. :)

    EDIT: Und um das 180-Gefühl mal zu bekommen ist es glaub deutlich sinnvoller (gut platzierte) Darts in der T20 stecken zu lassen und dann eben mit nur 2 bzw. dann einem Dart weiter zu werfen.

    Ja, das war auch nicht als 180er (Cheat-)Versuch gedacht, sondern einfach mal Monstergruppieren.

    Die erste 180 ist mir auch gar nicht mehr so wichtig. Ich bin froh, dass jetzt öfter 100er und 140er kommen. Das ist für mich schon Erfolg genug. Die 180 kommt dann irgendwann von alleine.

    Ja, das sind natürlich gute Argumente.

    Mein System habe ich aber durchaus so gestaltet, dass man später eben nicht umlernen muss.

    Die Methode zwischen 81 und 98 ist ja völlig gleichwertig mit den Standardwegen und für die meisten Zahlen sogar identisch. Das kann man auf Dauer beibehalten.

    Und den Rest kann man dann ja nach und nach dazu bauen.

    Ja, es gibt Dinge im Dart, die gelten durchaus allgemein. Die Checkout-Wege gehören m.E. aber nicht unbedingt dazu.

    Für die meisten Zahlen gibt es ja mehrere Wege. Ich habe da lieber eine Systematik drin.

    Ich persönlich werde sowieso nie in die Phase kommen, wo das irgendeine Rolle spielt. Ich bin Ü60 und werde ganz sicher nicht mehr viel reißen.

    Da lerne ich keine optimalen Wege mehr auswendig, nur um evtl. einen Dart früher ausmachen zu können. Das ist auf meinem Niveau nicht wirklich relevant.

    Für Profis (oder solche die es werden wollen) ist das natürlich anders. Aber wie Anfangs schon gesagt. Da müsste man nicht umlernen, sondern nur dazulernen.

    Aber ich will auch niemandem das hier als tolles Ding verkaufen. :)

    Nur als kleine Anregung für alternative, individuelle Wege.

    Der Beitrag richtet sich nur an (Rechen-)Anfänger, wie ich einer bin.

    • Stehst du beim Finish, nachdem du dich verworfen hast, hilflos vor dem Board und rechnest wild rum? Und wirfst dann doch auf die 20, nur um den Betrieb nicht aufzuhalten?
    • Hast du keine Lust irgendwelche Checkout-Tabellen auswendig zu lernen? Weil dir das zu öde ist und du dir das alles sowieso nicht merken kannst?
    • Nutzen dir diese Tabellen eh nicht viel, weil sowieso noch zu oft daneben wirfst und dir die Tabelle nicht sagt, wie es dann weitergeht?

    Nun, zumindest mir geht es so und ich hatte es satt.

    Ich habe mir deshalb ein einfaches Schema zurechtgelegt, bei dem ich fast nichts auswendig lernen muss.

    Ja, meine Wege sind nicht die kürzesten und ich brauche evtl. 1-2 Pfeile mehr. Aber da ich bei den Triples sowieso öfter daneben werfe, als ich treffe, fällt das auf meinem Niveau nicht groß ins Gewicht.

    Und ich bin der Meinung, dass es besser ist mit einem einfachen Schema im Rhythmus bleiben zu können, als nach jedem Wurf überlegen zu müssen.

    Hier mein Anfängerstrategie:

    Bis zu 99 Punkten werfe ich einfach stumpf auf die T20

    Die Highfinishes darüber kann ich später immer noch integrieren.

    Bei 81 bis 98 Punkten wird es dann interessant:

    Gerade Zahl: Auf T20 werfen. Ungerade: Auf T19 werfen.

    Treffe ich das Triple, habe ich ein Doppel, das man mit einem Pfeil ausmachen kann.

    Treffe ich nur die Single, dann werfe ich im Anschluss auf die T18 oder T20.

    Bei 64, 68, 72, 76 (Die einzigen Zahlen, die ich mir merken muss) werfe ich auf die T20, bei den anderen auf die T18

    Warum der Unterschied 18/20?. Weil man so (sofern man das Triple trifft) nicht nur ein Doppel hat, das man mit einem Pfeil ausmachen kann, sondern sogar ein „gerades“ Doppel mit Kaskade, also bei Fehlwurf gleich ein Anschlussdoppel.

    Ab 80 Punkten stelle ich mich auf 60

    (Der Bereich ist noch ausbaufähig. Später irgendwann)

    Bei 43 bis 60 stelle ich mich auf D20

    Bei 33 bis 42 stelle ich mich auf D16

    Die Unterscheidung D20/D16 ab 42 vermeidet weitgehend „krumme“ Doppel.

    Liest sich vielleicht auf den ersten Blick kompliziert, ist aber recht leicht zu verinnerlichen.

    Man muss kaum etwas auswendig lernen und hat ein klares Schema, das einen im Fluss hält und einen auch nicht aus der Ruhe bringt, wenn man daneben wirft.

    Für mich passt es.

    Interessanter Thread.

    "Was zeichnet euer Dartspiel aus?"

    Ich interpretiere das mal frei auch als "Was ist an eurem Dartsspiel besonders" (Nicht nur "gut" oder "schlecht")

    Bei mir ist das wohl der etwas ungewöhnliche Stand.

    Aufgrund von Fußproblemen musste ich meinen Stance ändern. Ich stehe nun komplett aufrecht und verlagere das Gewicht gleichmäßig auf beide Beine, eher sogar noch etwas mehr nach hinten. Damit einhergehend eine, für den "Forward Stance" eher unübliche Stellung des linken Fußes direkt dahinter.

    Dadurch ist es mir auch nicht mehr möglich den Dart (ohne seltsame Verrenkungen) in die Nähe meines kreuzdominanten linken Auges zu bekommen und ich werfe rechts neben dem Kopf. Klappt aber auch.

    Ich habe also gezwungenermaßen meinen ganz eigenen Stil. Hat auch was für sich. Dann komme ich nicht in Versuchung andere zu kopieren und muss meinen eigenen Weg finden.

    Bei meinem Shot Zen Jutsu ist eine der Spitzen raus und hält nicht mehr richtig.

    (...) Möglicherweise langt das Wiedereinsetzen der Spitze mit Repointer beim Zen aber nicht und ich muss mit etwas Schraubensicherung nachhelfen.

    Loctite wird ja hier immer empfohlen. Habe ich nicht greifbar, aber andere Schraubensicherungen (von Inbus) hier rumliegen. Die sollten es ja auch tun, oder?

    (...)

    Ihr macht da eine Wissenschaft draus....junge junge. Dart in Spitzenwechsler schrauben, Spitze einklemmen, tropfen Loctite in Barrel, Spitze reinpressen, trocknen lassen, fertig. Metaller-Sicht, Spitzen Durchmesser, blablabla.....das ist keine Raketenwissenschaft. Manchmal ist einfach mal machen angesagt anstatt endlos drüber zu diskutieren.

    Ja, so werde ich das auch machen. (Bevor ich mir eine teure Mikrometerschraube, extra Spezial-Loctite und mikrometergenau ausgesuchten Spitzen zulege) Versuch macht kluch. ;)

    Hat gut geklappt. Tropfen "Inbus mittelfest" ins Barrel, Spitze repointet, Tag liegen lassen. Hält. (Zumindest bis jetzt)

    Freut mich, denn diese Pfeile haben durchaus das Potential meine neuen Lieblingsdarts zu werden. :)

    Das ist überhaupt die Idee.

    Zahlenring abmachen und die Nummern auf den Surround. (Entweder entsprechenden Surround oder selbst machen)

    Dann ist auch das Boarddrehen einfacher und Bouncer auf dem Ring fallen weg.

    Irgendwelche Nachteile, die ich übersehe?