Echt schwierig was das fairste ist, wie man mit Absagen umgeht.
Offenbar gibts ja keinerlei Nachteile für die absagenden Spieler, heißt die haben mehr oder minder die "Macht" zu beeinflussen wer nachrückt.
Es gibt doch 4 Zeiträume für Absagen:
1) Vor der Quali: Somit rutschen die Spieler der OoM und Pro Tour OoM nach oben
2) Nach der Quali: Nun haben die höherpositionierten Spieler der Pro Tour nichts mehr davon und es wird mit unterlegenden Quali Finalisten aufgefüllt
3) Nach der Auslosung: Nun rutschen die Nachrücker sogar in die 2. Runde und haben zusätzlich den Vorteil, dass sie gegen keinen gesetzen Spieler antreten müssen
4) Wenn das Turnier schon läuft: Hat dann ein Freilos zur Folge
Ist vielleicht konstruiert, aber wenn man den Spieler der Pro Tour Rangliste den man nicht mag nicht automatisch nachrücken lassen möchte, wartet man einfach mit der Absage bis nach der Quali. Keine Ahnung ob das nur eine Spinnerei ist, aber theoretisch ist das ja möglich.
Meine persönliche Meinung ist, dass man die Pro Tour Spieler mehr unterstützten müsste, also dass bis zur Auslosung, oder einem definierten Zeitraum, diese nachrutschen. Und ich finde die Idee, dass es gestaffelt ist, dass die absagenden Spieler einen Nachteil haben gut. Muss nicht zwingend eine Strafe für die OoM sein, aber wie wäre es wenn man nur eine bestimmte Anzahl an ET Events zu bestimmten Zeiträumen absagen kann.
Also als Bsp: Absage vor Quali hat keine Auswirkung. Absage nach Quali bringt einen Minuspunkt, Absage nach Auslosung bringt 2 Minuspunkte und man darf nur eine bestimmte Anzahl an Minuspunkten in der Saison sammeln, sonst gibts Geldstrafen.