- meine Doppelschwäche ist ad Acta gelegt habe mittlerweilen eine 45% Quote
Da soll noch einer sagen, hier schreiben keine Profis mit. 
- meine Doppelschwäche ist ad Acta gelegt habe mittlerweilen eine 45% Quote
Da soll noch einer sagen, hier schreiben keine Profis mit. 
"Allerdings entspricht das Niveau eben doch eher der breiten Masse der PDC Spieler"
Das ist genau der springende Punkt. Die Masse an deutschen Dart-Fans verlangt förmlich nach einer nationalen Gallionsfigur, was angesichts dem gesteigerten Interesse an diesem Sport nur zu verständlich ist. Aktuell muss man aber festhalten, dass Spieler wie Artut, Welge oder Seyler einfach nicht in der Lage sind, diesen Wunsch nach einem "Barney reloaded" erfüllen können. Wenn ich wie gestern hören muss, dass Shorty in einem PDC-Turnier noch nie einen Average über 90 gespielt hat, ist es nicht schwer zu erahnen, wie viel noch zur Elite fehlt. Max muss man gesondert sehen, weil er definitiv zu jung ist, um zum jetzigen Zeitpunkt irgendwelche Prognosen anzustellen.
Kann man nicht meckern. Chisnall 6:3 mit 111,26 Average und 8x180. ![]()
immer diese highscore-gelaber
Dieses permanente ''Spannungs-Gelaber'' ist aber mindestens ebenso ermüdend. Die gibt's auch in der Kreisliga Wanne-Eickel-West. Es geht ja nicht darum, das Turnier an sich schlechtzuschreiben, sondern lediglich um die Außendarstellung. Eine (Profi-)WM, die via TV als solche präsentiert wird, suggeriert dem Zuschauer, dass dort die derzeit bestmöglichen Leistungen in dieser Sportart gezeigt werden. Und das ist nicht annähernd der Fall.
100+ Averages World Darts Championships 2009-13:
PDC: 49
BDO: 0
Warum rückt die PDC bis jetzt keine Match-Statistiken heraus?![]()
Hankey geht schon wieder ab wie ein Zäpfchen!
5 x 180 im ersten Set. Im Decider Treble 1 bei Shanghai-Finish, verschmeißt die beiden anderen Darts lustlos, um anschließend 95 zu checken. Großes Kino! ![]()
Ich mag einfach die furztrockenen Dinger.
Elmar: Taylor hat letztes Jahr 2 Millionen verdient... kurze Pause... ich denke, damit ist er aus dem Gröbsten raus. ![]()
Wer es schön übersichtlich will:
Weis jemand zufällig über was sich Barrie qualifiziert hat?
Als ein Finalist beim World Cup of Darts 2010.
![]()
Mentaltrainer für Mr. Anderson! ![]()
Oh, Mann! Manchmal kann ich mich sogar beim Zuschauen aufregen. 8x180 und gefühlte 20 Matchdarts und kriegt das Ding nicht zu. ![]()
O-Ton Anderson: "I'm aiming to hit a 120-plus average during the Premier League at some point and I think it's possible - I've just got to do it."
http://www.pdc.tv/page/PremierLe…2295574,00.html
Man darf gespannt sein! ![]()
Philipps finde ich aber auch unwahrscheinlich, da haben die Kommentatoren schon mal gesagt, dass der eigentlich gar nicht so viel spielt und mit seinem Beruf als Müllmann ganz zufrieden ist.
Soll's ja auch geben. Aber wenn sich selbst Barney manchmal fragt, ob er nicht besser Postbote hätte bleiben sollen, muß einen nichts wundern.
Bei Dekker bin ich mir eigentlich relativ sicher, daß er wechselt. Nichts gegen Spieler wie ten Berge oder van de Wiel, aber die wirklich namhaften Holländer spielen nun mal in der PDC, was es für ihn umso attraktiver macht. Zumal er als 20-jähriger beruflich noch recht flexibel sein dürfte.
Was Winstanley angeht, müßte man halt wissen, wie's bei ihm beruflich und privat aussieht. Aber wenn es wirklich stimmt, daß er innerhalb von nur acht Jahren so weit gekommen ist, spräche das dafür, daß er viel Ehrgeiz und/oder Talent mitbringt. Beides gute Voraussetzungen, um in der PDC Fuß zu fassen. Und mit 29 hat er ja auch noch "Luft nach oben".
Mal was anderes: Wer von den drei Halbfinalisten, glaubt ihr, wird die Tourcard der PDC annehmen?
Adams: Wahrscheinlichkeit 0%
Phillips: 5%
Winstanley: 60%
Dekker: 80%![]()
Wenn man ambitioniert Dart spielt, gibt es wohl kaum ein faszinierenderes Thema als "Wie werfe ich den Pfeil optimal?". Ich beschäftige mich nun seit knapp 17 Jahren damit, was mir zwischenzeitlich auch so unangenehme Begleiterscheinungen wie Dartitis eingebracht hat. Summa summarum läßt sich - denke ich - sagen, daß ein entscheidender Faktor, der den guten vom sehr guten Darter unterscheidet, das "Follow Through" ist. Es gibt kaum einen erfolgreichen Dartspieler, der dies nicht umsetzt, als Ausnahme kann z.B. Caris gelten. Ganz ehrlich, wer hat noch nicht den ein oder anderen E-Darter beobachten dürfen, der den Dart aus der Hand "gechippt" hat? Keiner von den Jungs hätte in den entscheidenden Situationen auf der großen Bühne und vor laufenden Kameras auch nur den Hauch einer Chance. Es ist vollkommen richtig, was hier bereits geschrieben wurde: Suljovic, Hylton oder auch Baxter wirken beim Zuschauen wirklich sonderbar, aber was sie auch im Rahmen der Wurfbewegung mit dem Dart veranstalten, das zielgerichtete Führen des Darts ist gegeben. Und natürlich muß man sich fragen, wie es Taylor über die Jahre geschafft hat, eine derartige Dominanz aufzubauen. Mehr zu trainieren als seine Kontrahenten, mag eine Erklärung sein, aber das alleine kann es doch eigentlich nicht sein. Der perfekte Vergleich diesbezüglich ist wohl der zwischen Taylor und Anderson. Vielleicht lehne ich mich jetzt zu weit aus dem Fenster, aber ich behaupte mal ganz dreist, daß es noch nie einen besseren Dartspieler auf diesem Planeten gegeben hat, als Anderson (Lewis könnte eine veritable Konkurrenz sein). Aber wenn ein Spieler nicht in der Lage ist, seinen Level in Drucksituationen zu halten, wird er immer nur die zweite Geige spielen. Um jetzt wieder den Bogen zum eigentlichen Thema des Threads zu schlagen, es ist nicht alleine - neben den bereits angesprochenen Dingen wie Trainingsaufwand, mentale Stärke und freilich das ob seiner Erfolge angestaute Selbstverständnis - der Wurfstil, der Taylor so einzigartig macht, sondern das ganze System. Welcher Spieler steht denn sonst noch so wie "in Stein gemeißelt" am Board wie er?
"Nicht mal in die Nääähe!" ![]()
Wäre doch ein Format für ein zusätzliches PDC-Turnier: 701 Single Out (besser gesagt Open Out). Vielleicht nicht gerade der Brüller fürs Publikum, aber aus sportlicher Sicht insofern interessant, daß man beobachten könnte, ob Taylors Gegner in dem Modus mit etwas weniger "Pipi im Schritt" ans Board gehen würden. Es sind immer wieder vor allem die Doppelquoten und High Finishes, mit denen Taylor den Leuten den Zahn zieht. Aber wenn Spieler wie z.B. Anderson oder Lewis beim Scoring heißlaufen, muß sich auch ein Taylor erst mal strecken.
Kuckst du hier
Danke, aber das ist leider nicht mehr aktuell.