Auf der einen Seite imponiert es mir ja schon, wie der Zauberer (vom Svelte tatkräftig unterstützt) hier mithilfe der Mathematik argumentiert *. Auf der anderen Seite mag ich das Spiel, das ich waaaahnsinnig gerne spiele, nicht allzusehr in Formeln gepresst sehen.
Gerade in den unteren E-Dart-Klassen erlebt man - was die letzten Darts Richtung Check anbelangt - zum Teil echt Ungeheuerliches. Im Tresen meiner DartsKneipe sind so manche Zahnabdrücke von mir und meinem Kumpel drin, weil wir halt mal wieder reingebissen haben wenn einer im LigaSpiel mit dem 2. Dart den Dritten schon verschenkt hat. Da wünscht man sich keine Feinheiten daher, sondern betet immer und immer wieder daher "Wenn Du einigermaßen im FinishBereich bist und 'ne gerade Zahl stehen hast ... dann versuch 'ne auch 'ne dicke !gerade! Triple. Wenn Du 'ne ungerade Zahl hast, schmeiß auf 'ne dicke !ungerade! Triple". Und selbst dieser Bodensatz der FinishRegeln ist da manchmal zuviel verlangt
* Ich kann hier aber auch den frustrierten Unmut der alten LigaHasen wie Peter, Micha, Mitleser und anderen verstehen, die aus ihrer langjährigen Erfahrung heraus argumentieren.
Denn ich bin bestimmt nicht der Einzige, der vor langer Zeit mal aus'm Dart@Home raus und in den Liga- und/oder TurnierBetrieb rein ist ... und sich dann wunderte, warum das alles nicht mehr so hinhautAuch der Zauberer wird irgendwann erfahren müssen, dass es zwar schön ist zu wissen über welchen Weg man 129 mit der größtmöglichen Wahrscheinlichkeit checkt ... aber bei Ü300 rumgammelt und zusieht wie der Gegner mit 'ner geschmeidigen D16 ausmacht, die er sich vorher in aller Ruhe gestellt hat. Und das kommt daher, weil vor dem Checken das Scoren kommt, welches mit flatterndem Hemdzipfel in einem SpitzAufKnopfSpiel komischerweise nicht mehr so locker von der Hand geht wie zuhause. Sorry ... klingt komisch, ist aber so.
perfekt
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