Beiträge von ulitier

    Ich hab den Ärger gestern nicht mitbekommen (musste mal wieder gegen Dirk W. verlieren), aber was einige Leute vielleicht zu wenig beachten:

    Dies ist keine demokratische Veranstaltung.

    Man bewegt sich auf einer Plattform, die andere eingerichtet haben und führen. Derjenige, der das "Hausrecht" hat, macht die Regeln (trägt teilweise auch die Verantwortung). Hält man sich nicht an diese Regeln, kann der Betreiber Konsequenzen ziehen.

    Der Betreiber kann auch ohne Regelverstoß Konsequenzen ziehen, vielleicht weil die Nasen einiger Foren-User ihm nicht passen. Wird es zu willkürlich, wandern die User erfahrungsgemäß ab.

    Also, bevor Ihr hier untereinander Kleinkriege anfangt:

    Es ist nicht euer Sandkasten, es sind nicht eure Förmchen, seid lieber froh, dass Ihr mitspielen dürft.

    Muss jetzt noch ne Sandburg bauen.

    P.S.: Finde die Arbeit der Mods tadellos.

    Uli

    So, ich doktor wieder mal an der optimalen Standposition.

    Ich habe mich mittig vor das Oche gestellt, rechter Fuß vorne und parallel zum Oche. Beim Wurf habe ich mal erst das linke Auge (mein rechtes ist leicht dominant) zugekniffen. Ich konnte den Dart sehen, beim Wurf flog er konstant oben in die 5. Dann habe ich das linke Auge zugekniffen, der Dart flog über Doppel 12.

    Vom Gefühl her stehe ich leicht nach rechts versetzt (in Richtung des dominanten Auges) am besten. Die Würfe weichen nicht sonderlich seitlich ab.

    Besteht zwischen der optimalen Standposition und dem dominanten Auge ein Zusammenhang (also stark dominantes rechtes Auge, stark nach rechts verschobener Stand, starkes dominantes linkes Auge, stark nach links verschobener Stand, mässig dominantes Auge, mässig verschobener Stand in Richtung des dominanten Auges)? Wollte mal eine Art Umfrage deswegen stellen, wäre vielleicht gerade für Anfänger interessant, damit diese einen Ausgangspunkt für ihren Stand haben.

    Könnt Ihr meine Annahme also bestätigen?

    P.S.: bin Rechtshänder, keine Ahnung, ob es bei Linkshändern ähnlich ist

    Für ernstgemeinte Antworten und das eine oder andere Limmerick bedanke ich mich im Voraus.

    Uli

    So,
    nachdem ich mir den Aufruf von Chris zu Herzen genommen habe, wollte ich mal ausloten, wie viele Duisburger Steeldarter an einem Ableger der Kölner Premier League Interesse haben.

    Wer also aus Duisburg kommt und Steeldart nach dem System der Kölner (siehe Diskussion zum optimalen Ligamodus, Nr. 77) oder ähnlich spielen möchte, kann sich ja mal hier eintragen. Werde auch mal bei uns im Verein (Vfl Wedau) und den Marxlohern (Hi Dirk und Wolle) rumfragen. Wenn jemand noch andere Duisbuerger Vereine kennt, kann er sich da ja auch mal umhören.

    Da ich Intresse habe, hier also mein Name: Ulrich Güldenberg


    Uli

    Hä?

    Ich dachte immer, Spider wäre der Metallkranz, der die einzelnen Segmente unterteilt. Wie willst du daran das Board aufhängen? Das Pro SFB von Winmau hat noch den ursprünglichen Spider mit Krampen und allem pie pah po. Dürfte auch für alle Steeldarts geeignet sein.

    Das Pro SFB hat auf der Rückseite in der Mitte, wie jedes Board, das ich kenne, ein vorgebohrtes Schraubenloch. Der Metallhalter (nicht Spider) wird an der Wand befestigt und das Board mit der Schraube in der Mitte in den Halter geschoben.

    Wahrscheinlich reden wir aber aneinander vorbei.

    MfG
    Uli

    Ist Dart denn eigentlich ein Mannschaftssport?

    Mal als Vergleich: Fussball, keine Frage, eins gegen eins dürfte ausscheiden. Bei Hallenturnieren und Kleinfeldturnieren weniger Spieler pro Mannschaft, bei normalen Anlagen elf Spieler.

    Tennis: Es soll so etwas wie eine Tennis-Bundesliga geben. Ich kenne mich hier überhaupt nicht aus, meine aber gehört zu haben, dass hier auch viele Topleute aus dem Ausland bei Vereinen in Hinterpusemuckel angemeldet sind und nur zu ihrem Spiel anreisen. Eins gegen eins in den Turnieren (oder Doppel) ausserhalb der Bundesliga üblich und wohl auch das Attraktivste.

    Basketball, Handball, Curling usw. wie Fussball. Sportarten, mit denen Dart am ehesten vergleichbar wären, dürften keine Mannschaftssportarten sein. Eventuell noch Billard. Wie sieht dort der Ligabetrieb aus? Weiss das jemand?

    Warum liegt eigentlich der Schwerpunkt der Ligen der Landesverbände bei Mannschaftswettbewerben? Warum werden keine Einzelwettbewerbe in dieser Zahl veranstaltet? In NRW gibt es fünf Ranglistenturniere aber keine wirkliche Einzelspielerliga. FTS ist da aussen vor, ist ja eine Veranstaltung der Vereine.

    Also warum läßt der NWDV die Mannschaftsspieltage nicht sein und veranstaltet eine größere Turnierserie?

    Ich spiele selbst gerne mit der Mannschaft. Aber je länger ich darüber nachdenke, desto mehr drängt sich der Gedanke auf, dass das Dart-Spiel für die in Deutschland vorhandenen Ligen nicht sonderlich geeignet ist. Wie sieht es eigentlich in England aus? Wird dort in den Countyleagues mit 8er-Mannschaften gespielt?

    P.S.: Soll nur ein Denkanstoss sein.

    Ich denke, es sind die Turniere. Diese stellen einen Hauptaspekt der Attraktivität des Sports dar.

    Ich habe mich gestern mit ein paar Leuten über die NWDV-Ranglistenturniere unterhalten. War mir alles nicht so bekannt. Aber: Hier in NRW sind es fünf Turniere. Wenn man eine gewisse Punktzahl erreicht, wird man eventuel zu den GM berufen (glaub ich).

    Andere Turniere werden vom NWDV, mit Ausnahme des Abschlussturniers, nicht angeboten.

    Im Vergleich dazu habe ich das Gefühl, dass mindestens einmal im Monat ein großes Edartturnier mit dem Auspielwert eines Kleinwagens bei uns in der Umgebung stattfindet. Wahrscheinlich komplett falsche Wahrnehmung, ist aber so.

    Ich hab mich dazu entschieden, zu den NWDV-Ranglistenturnieren zu fahren. Werde dann mal berichten.

    Ich halte von Listungen auch nicht soviel. Was man so hört, wird da doch teilweise sehr geschoben (absichtlich unterklassig spielen usw.). Regionale regelmäßige Turniere der Landesverbände wären meiner Ansicht nach im Steel-Bereich nicht schlecht. Hatte die Idee schon in einem anderen Thread angesprochen.

    Aber wenn man ehrlich ist, wird man zu dem Schluss kommen, dass die Attraktivität des Steel-Darts nur gesteigert werden kann, wenn hier ähnliche Strukturen wie bei der PDC aufgebaut werden und (und jetzt kommt das und) man sich auf lange Sicht der Attraktivität der Edart-Szene nähert oder diese überholt. Die derzeitigen Strukturen (DDV, LV´s, Vereine) werden dies nicht schaffen.

    Ich denke, man muss unterscheiden zwischen erstem Heranführen (blutige Anfänger) und Attraktivität für bisschen Fortgeschrittene.

    Das erste Heranführen wird beim reinen Steel immer aufwendiger bleiben als beim Edart. DIe Leute kommen halt einfacher zum Edart als zum Steeldart.

    Die Attraktivität des Steel-Dart-Betriebs zu erhöhen, war ja schon mehrfach ausgiebiges Thema. Es ist halt schwierig, auch gegen die Finanzkraft der Automaten-Lobby anzukommen. Die bieten für alle Arten von Spielern (Hobby bis Halb-Profi) vermeintlich attraktive Veranstaltungen an. Die haben aber auch den finanziellen Hintergrund.

    Gibt es eigentlich in England Edartautomaten in Pubs? Und wenn nicht oder nur wenig, ob es wohl eine Vereinbarung der Automaten-Hersteller mit den englischen Dartfirmen gibt, die eigenen Märkte in Ruhe zu lassen?

    Es ist natürlich falsch, alle Edarter über einen Kamm zu scheren. Tatsächlich ist es hier in Duisburg jedoch so, dass ein Automat in fast jeder Eckkneipe steht und man sich nicht in jede Kneipe traut bzw. diese nicht so gerne aufsucht. Es sind halt die Kneipen mit Bahnhofskneipenflair. Auch wenn dort Steel-Dart-Scheiben hängen würden, würde ich da nicht reingehen wollen.

    Ich hab ja den Verdacht, dass es viel profanere Gründe sind. In den Kneipen, in denen ein Automat steht, liegen meist auch Darts hinter der Theke. Wenn die Leute dann zu vorgerückter Stunde mit genügend Alkohol im Blut Bewegungsdrang verspüren, stellen sie sich an die Linie und werfen mit den Plastikdarts. Das machen sie fünf, sechs mal und kaufen sich anschließend Darts. Da sie aber weiterhin verständlicher Weise auch die Örtlichkeit beibehalten wollen, spielen sie ab diesem Moment Edart.

    Der Zugang zum Steel-Dart ist da schon schwieriger. Als absoluter Neuling musst du erstmal eine Kneipe mit Sisal finden. Dann musst du den Mut aufbringen, nach Darts zu fragen. Bei den wenigsten Kneipen wirst du hinter der Theke aber vernünftiges Material finden. Du kannst auch Spieler ansprechen, ob sie dir deine Darts leihen. Die Hemmschwelle dürfte jedoch viel höher sein als beim Edart.

    Man merkt das immer zum Jahresbeginn, wenn neue Leute auftauchen, die im Fernsehen die BDO- oder PDC-WM gesehen haben und jetzt mal Steel-Darten wollen. Die wenigsten sind Edarter. Die meisten sind blutige Anfänger. Die Edarter dürften aber über das gesamte Jahr hinweg einen steten Zustrom an neuen Spielern haben(siehe Absatz 1).

    Der Zugang zum Steel-Dart ist also schwieriger. Der Umstieg ist für die Masse der Edarter uninteressant. Sie müssten die Örtlichkeit und die Mannschaft wechseln und den Wurfstil umstellen, neue Darts usw....

    Es nur auf das Rechnen zu schieben, ist vielleicht doch zu billig. Gab es nicht mal Bestrebungen, die Entfernungen zu vereinheitlichen? Wenn dann noch die Gewichtsbegrenzung bei den Edartern fallen würde, dann hätte man vielleicht mehr Wechsler.

    Ansonsten noch guten Morgen,

    Uli

    Ich habe leider die genau gegenteilige Erfahrung gemacht. Meine besten Spiele hatte ich bisher immer nach etwa 5-6 Stunden Darten. Das Problem dabei ist jedoch, dass ich vor Ligaspielen nicht die Zeit habe, mich 6 Stunden einzuwerfen. Echt frustrierend......

    Das mit dem Schreiben und Rechnen verstehe ich echt nicht. Wir spielen doch alle auf identischen Boards, was die Zahlen angeht. Die gehen bis 20 bzw. 25. So schwierig ist das doch nicht. Nach ein paar Wochen hat man das intus, bei besseren Spielen, die man schrieben muss, geht es sogar noch einfacher (100, 100, 95, usw.). Bisschen knifflig wirds, wenn man einen 19er- Werfer hat und schreiben muss. Aber auch das geht. Schlimm wird es erst, wenn das Streufeld einem Scheunentor entspricht, weil man dann nicht oder fehlerhaft antizipiert und sich selbst beim Rechnen rausbringt. Die Spieler mit einem solchen Streufeld regen sich meistens bei Rechenfehlern aber nicht auf. Meistens brauchen die selbst eine halbe Stunde, um ihre Punkte zusammen zu rechnen.

    Dann gibt es noch die Leute mit einer offensichtlichen Rechenschwäche, zugegeben. Ich glaube aber, es sind weniger als man annimmt. Die meisten geben sich keine Mühe, da sie dann die Hoffnung haben, nicht mehr schreiben zu müssen.

    Also E-Darter, springt über euren Schatten und rechnet mal.....

    Siehste, ich hab gedacht, er schreibt über unsere verkorkste Relegation.....

    Die Prioritäten sind halt unterschiedlich. Als Mitglied des DDV bin ich auf die Kolumne gespannt, auch wenn unsere Relegation mit keinem Wort erwähnt wird.

    Uli

    Hab gestern bei uns mal wieder FTS gespielt.

    Hier sehe ich ein riesiges Verbesserungspotenzial, nicht, um neue Spieler an den Sport heran zu führen, aber um die noch frischeren Spieler zu motivieren und die alten Säcke bei Laune zu halten. Vorab, als ich zum ersten Mal ein FTS gespielt habe, war die Verwirrung groß. Wofür der Euro, was für Punkte, hä? Rangliste? Wo werde ich landen, wenn ich nur ein mal an einem FTS-Turnier teilnehme? Wer steckt dahinter?

    Mittlerweile habe ich das System ja verstanden. Wirklich attraktiv ist es aber nicht und: kaum jemand bringt es mit dem NWDV in Verbindung. Ist doch eher eine Sache des ausrichtenden Vereins. Ein nettes Turnier, bei dem man noch FTS-Punkte mitnehmen kann und eventuell am Ende sogar noch ein NWDV-Turnier mit finanziellen Anreizen bestreiten kann. Dies führt dann teilweise dazu, dass Leute 3 mal in der Woche FTS-Turniere spielen, damit sie genug Punkte für die Rangliste ergattern.

    Mein Gedanke: Der NWDV wird durch eine Turnierserie mehr in den Vordergrund gerückt. DIese die FTS-Serie nicht ersetzenden Turniere finden flächendeckend in NRW an identischen Tagen vielleicht ein oder 2 Mal im Monat statt. Sozusagen regional begrenzt. Zuvor werden vom NWDV die Spielorte ausgeschrieben. Der Ausrichter hat sich um einen problemlosen Ablauf vor Ort zu kümmern, freut sich aber bestimmt über die zusätzlichen Einnahmen. Die Örtlichkeit muss natürlich passen. Ich denke hier vornehmlich an die Vereinsheime beispielsweise Duisburg-Marxloh. Wenn man also für die Saison (vielleicht 8-9 Monate) feste Spielstätten hat, müssen sich die Spieler in der Region ihres Wohnorts anmelden. Die Meldung ist bindend. Pro Spieltag wird ein Startgeld fällig, vielleicht 4,-- €. Je nach Platzierung erhält man Punkte. Die meinetwegen 5 bestplatzierten Spieler am Ende der Saison aus jeder Region spielen eine Art Championsleague an einem Spieltag aus ( also bei vier Regionen 20 Spieler).

    Der NWDV bekommt von dem Startgeld einen Euro, 25 % (1 €) geht in einen Topf, der am Spieltag ausgeschüttet wird, 25 % (1 €) am Saisonende und 25 % (1 €) gehen in die Championsleague. Hintergedanke ist, dass die Spieler am Spieltag eine höhere Motivation haben sollen. Jemand, der nicht genau weiß, ob er jemals ein weiteres FTS-Turnier spielen wird und aufgrund dessen mit den Punkten nicht soviel anfangen kann, hat eine andere Moivation als der Spieler, der die Chance hat, Geld zu gewinnen. Die Verteilung müsste man vielleicht sehr weit runterbrechen, je nach Teilnehmerzahl.

    Die Regionalität soll kurze Wege ermöglichen. Es müssen sich natürlich genügend Austragungsorte finden. Allein hier in Duisburg sind aber drei oder vier mögliche Orte vorhanden, wobei ja wohl mindestens einer einmal im Monat für ein Turnier zur Verfügung stehen dürfte.

    Die Bindung an die Region dient dazu, dass nicht auf einmal ein Verdrängungskampf stattfindet. Spieler A findet, bei ihm sind nur starke Spieler, deshalb spielt er nicht mehr in x sondern fährt, günstig gelegen, bisschen weiter nach y. In y fragt sich Spieler B, warum er neuerdings vom starken Spieler A immer auf die Nase bekommt und fährt deshalb schon bisschen weiter nach z, wo er gewinnt. Dort wundert sich Spieler C......

    Der feste identsiche Spieltag dient ebenfalls dazu, doppelte Turnierteilnahmen zu vermeiden und der Regelmäßigkeit.

    Die Motivation für die Neulinge besteht darin, durch kurzfristige Erfolge die Möglichkeit zu haben, Geld zu gewinnen. Die alten Hasen haben die Möglichkeit, durch langfristige Erfolge noch mehr Geld zu gewinnen. Durch die Regionalität und die Bindung an den Wohnort haben die besseren Spieler aber nicht mehr die Möglichkeit, an Orte abzuwandern, an denen vermeintlich Schwächere spielen.

    Dass Ganze noch ein wenig durch den NWDV vermarktet, schon hat man eine attraktive Turnierserie, die sowohl kurzfristig als auch langfristig die Motivation aufrechterhalten kann.

    Was haltet Ihr davon?

    Uli