Hey,
hab den Beitrag wohl jetzt erst gesehen. Wohne auch in Erfurt und spiele Steeldarts, also, wie siehts aus mit nem kleinen Treffen?
Beiträge von Merten
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Geht mir jetzt als "Anfänger" mit der linken Hand ähnlich, is aber denk ich nicht ungewöhnlich. Habe gestern meine erste 140 geworfen, der dritte war aber ziemlich weit oben im 20er Segment. Gestern dann 2 in der T20 gehabt, der dritte ging so knapp drüber, dass ich schauen musste, ob er nicht vielleicht doch drin steckt. Ich würde mir da nicht zuuu viele Gedanken machen. Jeder will, wenn 2 in der T20 stecken, den Dritten auch reinbekommen, is halt so. Und schon is nen bisschen Druck da, den keiner braucht
Ne gute Idee ist immer, den dritten recht schnell hinterherzuwerfen. Absetzen hab ich auch schon versucht, aber dann hat man in diesem MOment NOCH mehr Zeit zum Nachdenken---> nicht gut! Dann doch lieber versuchen, auf die beiden Darts zu zielen anstatt aufs Feld, so sind meine damaligen 180er auch gefallen. -
Ich kann nur nochmals betonen: Vielen Dank für die ganzen Antworten, ihr seid super
Ich hab jetzt bestimmt seit einer WEoche nicht mehr versucht, mit rechts zu werfen; führe das Links-Experiment weiter durch.Selbst wenn ich trotz Dartitis teilweise noch besser getroffen habe als ohne, macht es mir einfach viel mehr Spaß mit links, krampf-und ruckelfrei zu werfen. Und dabei wird es auch von tag zu Tag besser. Ich ärgere mich kaum, wenn ich ne Phase habe, in der ich auch mal mit links 2x die 20 erwische, der nächste aber in die 14 geht. Ich kann mir immer sagen: "Naja, scheioß drauf, is eh nur die linke Hand.", ergo versuche ich gar nicht erst, mir Druck zu machen.
Am, Samstag hab ich dann nen kleines Experiment gemacht und 3 Runden 501 SO mit meinem Bruder (kein Darter) gespielt, und siehe da: er hat mit rechts genau so scheiße gespielöt wie ich mit links, habe 2-1 gewonnen^^ Als ich am letzten Feld hatte ich kaum Druck. Nicht wie früher hab ich mir gesagt: "Komm, der muss jetzt aber wirklich rein da", sondern dachte sowas wie "Naaaja, schaun ma mal, ob das jetzt geht." Mein Bruder musste schon lachen, wenn ich nach den üblichen 26 Punkten gesagt habe "Gucke, der hat sich wieder seinen Bereich da oben markiert, auch mit links."
und als ich ihm gesagt habe "Du spielst heute gegen einen Anfänger." Wer weiß, vielleicht bleibe ich wirklich dauerhafter Linksspieler, ob das jemals so gut klappen wird wie mit rechts, is mir im Moment scheißegal, ich will nur unverkrampft mein Sisal bearbeiten können. 
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Und mal ein ganz allgemeiner Rat: Es ist nie gut, sich im Leben zu stark auf ein Interessengebiet zu fokussieren. Es kann immer irgend etwas Unvorgesehenes passieren, das einen hindert, bestimmten Interessen nachzugehen, ein Unfall z. B. Und wenn man dann nichts hat, mit dem man die Lücke in seinem Leben füllen kann, fällt man schnell in ein psychisches Loch. Je weniger man hat, um die Lücke zu füllen, die eine Dartitis in das Darter-Leben reißt, desto größer ist auch der Druck, die Dartitis zu bekämpfen. Aber gerade Druck ist in dem Fall ja kontraproduktiv.
Genau daran hab ich auch gedacht, sogar ein Freund von mir (kein Dartsspieler) meinte, dass es NIE gut ist, sich auf ein Hobby zu versteifen. Früher bin ich noch Skateboard gefahren (etwa 10 Jahre lang), bevor vor knapp 3 Jahren der Dartsport in mein Leben getreten is. Es macht so viel Spaß und hat so dermaßen meinen Ejhrgeiz geweckt, dass ich auch keine Lust mehr auf Skaten hatte (ich muss dazu sagen, dass ich in den Jahren davor auch nicht mehr so wirklich regelmäßig geskatet bin). Darts wurde bzw. IST nach wie vor mein Lebensinhalt. Aber hey: ich bin doch auch sicher nicht der Einzigem, bei dem das so ist
Klar gibt's Leute, die mehrere Hobbys haben. Auch bei mir gibt es ja nicht NUR dieses einzige Interessengebiet, und exzessiver als andere habe ich wohl auch Darts nie betrieben (2-3 Stunden am Tag denk ich, mit Unterbrechungen). Da gibt es ja bestimmt ganz andere Darts-Tiere - ich beziehe mich jetzt mala uf die Profis - wie Taylor, der nach wie vor täglich um die 5 Stunden spielt oder van Gerwen, der neben sämtlichen Competitions noch die heimischen Kneipenturniere mitspielt.Insofern scheint mir der Ansatz von dos auch interessant, der ja meint, es hängt auch von der Wurfbewegung des Spielers ab. Schaut euch mal Lewis oder van Gerwen an: das geht SO schnell, dass die kaum Zeit haben, über die Würfe nachzudenken. Auch John Lowe sagte mal, dass sein Wurfstil so einfach ist, dass er nie von Dartitis heimgesucht wurde. Dagegen sprechen würde aber, dass ich ja bei meinem Anti-Dartitis Wurfstil (mit dem es super lief, also Dart eher speermäßig zu werfen) schließlich auch Dartitis bekommen habe...

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Hey Leute,
Danke für die vielen positiven Antworten
Ja, ich weiß, wenn es dann plötzlich wieder ne Woche funktioniert, hat man wieder ne ebstimmte Erwartungshaltung...und zack! Is die Dartitis wieder da. Es ist ne Seuche, einfach zum Verrücktwerden. Aber was soll man tun? Sicher, die Ursache is der innere Druck, aber dewn hat doch fast jeder, unabhängig davon, ob man Dartitis hat oder nicht, oder? Es kann mir doch keiner erzählen, dass jemand, der seit Monaten, womöglich Jahren konstant nen Average von 50-60 spielt, sicher auf der 20 is etc. und plötzlich einen MOnat lang nur Mist wirft keine Erwartungshaltung hat. Da kommen doch automatisch Gedanken wie: "Warum klappts nich? Was mach ich heute anders? Ich werfe doch genau so, wie die Monate/Jahre davor?" Das is nen Teufelskreis. Jeder weiß ja, dass Darts kopflastig und mental anspruchsvoll is. Aber wie will man das Denken abstellen? Jeder vernünftige Spieler wird doch meiner Meinung nach früher oder später unter Druck geraten und sich denken: "Komm, der MUSS jetzt rein, wenn ich das Ding hier gewinnen will."Aber manche werden vielleicht unter Druck besser (Taylor), andere schlechter...jeder Mensch ist ja vollkommen individuell in seiner Denkweise, ob man das dauerhaft abstellen kann, ist sicher schwierig, und wer einmnal an Dartitis erkrankt ist, der wird, auch wenn es wieder gut laufen, immer das kleine Männchen im KOppf haben. Glaubt mir: Als ich wieder ne gute, konstante Phase hatte und nen Wurfstil gefunden habe, der funktioniert, dachte ich: "Dartitis? Neee, das passiert doch bei DEM Stil nie, dafür is der viel zu unkompliziert." Und ja, ich denke natürlich mit einigen Grausen daran, dass es mich auch mit links erwischen könnte, versuche aber nicht dran zu denken...
Das Gute is halt, dass ich momentan WEIß, dass ich kaum etwas mit links erwarten kann, ergo gibt es auch kaum Druck, keine Erwartungshaltung..ich fühle mich frei wie ein Anfänger, und hey: auch wenn einer in die 20 geht und die anderen Darts das Board komplett verfehlen, ärgere ich mich kaum sondern denke: "Naja, is ja die linke Hand." Und ich bin seltsamerweise auch konzentrierter bei der Sache, Ich versuche, alle guten Aspekte meines ehemaligen Wurfs zusammenzufassen. Dass das anfangs kaum Erfolg hat, dürfte klar sein.
Fazit: Ich probiere weiter mit links zu spielen. Die MOnate werden zeigen, ob ich Erfolg habe oder nicht
Hauptsache ich kann erstmal frei und ohne Zuckungen auf die Scheibe werfen. -
kann deine Frustration komplett verstehen, auch wenn von der Dartritis bisher verschont geblieben bin weiss ich sehr genau wie hilflos es sich anfühlt wenn plötzlich die Kontrolle über den Wurfarm irgendwie weg ist.
Jap, es ist fast so, als hätte man ne Art Verletzung am Arm, die nicht zulässt, die Bewegung zu vollenden und vor allem die Hand rechtzeitig zu öffnen. Es kommen da mehrere Faktoren zusammen. Es war auch nie so, dass ich sonderlich viel Druck hatte, den hab ich mir wohl selbst gemacht, so nach dem Motto: "Komm, du spielst nen Jahr, das muss alles sicherer klappen." Oder wenn ich gegen nen Kumpel gespielt habe, der eigtl. nicht spielt, aber trotzdem talentiert ist und nen sehr gutes Trefferbild hat, dann dacht ich immer: "Ich bin derjenige, der täglich viel Zeit in Darts investiert, also MUSS ich ihn schlagen." Mittlerweile isses mir auch echt egal, was ich treffe, aber das Zucken bleibt trotzdem.Naja, ich werfe jetzt einfach mal ne Werile mit links. Zwischendurch einfach mal schauen, wie's mit rechts geht^^
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2.Ich kann mir nicht vorstellen mit links irgendetwas (außer der Wand) zu treffen und werfe jetzt mal 3 Darts mit links auf die Triple 20: S6, S9, S12. Aber wenn Du jetzt mit links weiter so viel trainierst wie davor, kann ich mir vorstellen, dass Du irgendwann zumindest ähnlich gut triffst, was ich mir aber nicht vorstellen kann, ist dass man dann so fest werfen kann, wie mit rechts.
Danke auf jeden Fall für die Antworten! Klar, wenn man mal so zwischendurch sagt "Ich werfe jetzt mal spaßeshalber mit links." oder nur, wenn es bei "Killer" drum geht, welches Doppel man anschl9eßend beschießen muss, dann sagt man sich "Bah, fühlt sich das komisch an". Aber als Alternative hab ich im Moment echt das Gefühl, aus der Not ne Tugend machen zu müssen, wenn ich WIRKLICH weiterhin Spaß am Darten haben will

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Hey Leute,
war lange nich mehr im Forum aktiv; Schande über mein Haupt an dieser Stelle. Natürlich weiß ich, dass es schon zig Treads zur gefürchtetsten aller gefürchteten Dartskrankheiten gibt (nur Arm ab könnte unter UMständen übler sein...).
Ich habe natürlich auch schon sämtliche Seiten gewälzt, eröffne den Tread aber trotzdem, weil ich glaube, dass jeder Fall verschieden ist. Ja, mich hat's erwischt, aber wie! Vielleicht muss ich ein bisschen weiter ausholen. Von November 2014 bis im Prinzip Januar 2014 hatte ich eine meiner besten Phasen, hab in der Zeit 4 180er gehabt, für mich schon eher ungewohnt. Dann, Richtung Februar, ging es langsam bergab. Es wurde immer schlechter. Ich dachte mir "Na gut, schlechte Phase, kennste ja. Wird schon wieder." Aber nach und nach, seeeehr heimtückisch und schleichend, konnte ich den Pfeil immer schlechter abwerfen. Aich da dachte ich :"Gut, hängt mit dem Leistungstief zusammen. Ähnliches hatteste ja mal. Dartitis ist DAS nich, SOWAS PASSIERT DIR NICHT!" Aber nach und nach musst ich einsehen: es IST mir passiert. KLar, ich wart nie ein guter Spieler. Habe in den knapp 3 Jahren Darts etliche Wurfstile durch, und ich meine wirklich etliche. Jedes Mal, wenn ich glaubte, den perfekten gefunden zu haben, war da nach 2 Wochen wieder Schluss mit. Einige Elemente haben sich nur immer erhalten, bspw. den Mittelfinger auf die Spitze zu packen, aber auch hier wurde viiieell variiert, so dass ich eigtl. NIE nen konstanten Wurfstil hatte. Weiter möchte ich auch betonen, dass die Dartitis insofern seltsam ist, weil ich niemals Turniere gespielt habe o.Ä. Die meiste Zeit alleine (seehr intensiv, zugegeben), gelegentlich mit Freunden. Spaß hatte ich immer, wenn gleich Darts auch derbe frustrierend sein kann. Ja, ich habs wohl übertrieben, war mein erser Gedanke, als ich mir Bewusst wurde, dass es sich wohl doch um Dartitis handelt. Richtig durch kam die dann im Mai. Da ging mit meinem alten Stil NICHTS mehr, aber auch gar nichts.
Ich stand da wien Hampelmann und das Ding wollte nich aus der Hand. Zwischenzeitlich immer wieder Besserung, bis es dann immer schlimmer wurde. Anfangs konnte ich noch auf den Boden oder zur Seite schauen und werfen, das ging. Abner auch nur ne kurze Weile. Der beste Tipp war, den Dart wie nen Speer über die Schulter zu donnern, das klappte nach kurzer Zeit so gut, dass ich diesen Wurfstil auf eine Lewis- Barney Mischung modifiziert habe, und hey: DAS lief wie am Schnürchen! Mit 76,... spielte ich in einem Leg meinen besten Average. Ich dachte: "Dartitis, NIE wieder." Und was passierte? Irgendwann, nach 2 Wochen etwa, konnte ich auch so nicht mehr werfen! Wieder war da ne unsichtbare Sperre, wieder musste ich den Darts absetzen etc, Zuckungen, alles zurück wie immer
Das war mithin einer der übelsten Momente meines Dartsdaseins. Ich habe an aufhören gedacht. Ich konnte nich mehr. Wenn es nicht mal mehr SO ging, wie sollte es jemals wieder funktionieren? Nach und nach ging es dann doch wieder mit diesem Stil, ich konnte den Dart wieder loslassen, habe allerdings schlecht getroffen, was mir aber egal war! Hey, ich konnte ruckelfrei werfen!Das Ende der Geschichte? Die letzten 2 Wochen waren wieder so übel, dass ich ab jetzt beschlossen habe, die "Tabula rasa"- Variante zu wählen: Ich spiele mit links! Spo blöd es klingt. Da ruckelt NICHTS. Klar, ich treffe beschissen, aber schlimmer als mit der Rechten isses auch nich^^ Was haltet ihr davon? Ich halte das mittlerweile für ne echte Alternative. Man denkt anfangs zwar, dass dasd NIEMALS klappt, aber nach 3 Tagen bin ich jetzt so weit, dass ich für eine Singlezahl auch "nur" meistens 3-6 Würfe brauche. Round the Board geht in 10 Minuten. Eben echt 19,20, Doppelbull nacheinander getroffen, ich war verblüfft! Als ich mit der rechten Hand damals angefangen habe, das erste mal Darts zu werfen, gab es oft Aufnahmen, bei denen ich mit Darts jedes Mal die Scheibe verfehlte.
So, das war jetzt nen scheiß langer Text, sorry. Was ich jetzt von euch will? Ich weiß es selbst nicht. Vielleicht hat noch jemand nen Tipp, um die Dartitis in den Griff zu kriegen, vielleicht sagt einer auch "Dann spiel doch mit links, nen Kumpel hat das....." und dann kommen Geschichten, bei denen plötzlich einer mit Links besser spielte als mit recht..oder Geschichten, bei denen sich jemand den rechten Arm abschneiden musste, weil er in ner Felsspalte festhing ("127 Hours" lässt grüßen
) und nun sowieso keine Wahl mehr hat. Ja, hab ich denn ne Wahl? Der rechte Arm fühlt sich beim Werfen völligst verloren an, so, als wäre da nichts mehr zu machen.... -
Bei denjenigen, die das Teil schon testen durften, würde mich mal brennend interessieren, welchen Geräuschpegel die einschlagenden Darts verursachen. Ich hatte ja immer wieder Probleme mit meinem Board an der Wand, trotz dass ich es auf ne Lage Schaumgummi montiert habe mit Schallschutzdübeln in der Wand

Ist das, zumindest subjektiv, durch die 2 Lagen Sisal leiser? Wenn ja, dann würde sich sicherlich ne Investition allein dafür lohnen

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Da haste wohl nicht Unrecht, Steffen, jedoch war doch die 2012er Version sehr gut
Hab 2 davon hängen und kann mich nicht beklagen. Das eine, was durch das HD ersetzt wurde, hätte noch nen Weilchen gehalten, war eher ne Ästhetikfrage; ich hatte eben Bock auf ne "Frische" 
Was meint ihr`? Ob der Radi, wenn man ihm freundlichst das Problem schildert evtl. so freundlich wäre, einen neuen Zahlenkranz zu schicken? Hmm...gibt´s ja leider nich zu kaufen, aber versuchen könnte mans doch, oder? Selbst wenn er nur schreibt, dass ich mich in so einem Fall direkt an Unicorn wenden muss.
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Nö, aus Metall ist derschon , aber die Verschweißungen sind dermaßen spicklig, dass es mich wundert, noch nicht mehr Zahlen abgeworfen zu haben. Da bin ich ja mal gespannt. Naja, im Fernsehen wird man von diesen Problemen naturgemäß kaum was zu sehen bekommen. Mir ist schon aufgefallen, dass immer nur Eclipse Pro Scheiben hängen, bei denen das Bull GENAU mittig ist. Es kommt ja doch mal vor, dass man ne Scheibe erwischt, wo es eben nicht haargenau mittig positioniert ist. Ich kann mir durchaus bildlich vorstellen, wie die offiziellen Herren vorher mehrere Scheiben auspacken vor den Matches und schauen, welche aufgehängt werden kann und welche nicht

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Ich bespiele das Board ja seit Juni letzten Jahres. Vom Sisal her macht es nen guten Eindruck; schön weich und wenig Abnutzungsspuren. Der Rest ist allerdings ziemlicher Schrott: der Spider drückt sich enorm aus dem Board und steht weit vor, und zu allem Übel ist mir letztens nicht nur die 6 an der 16 abgebrochen, sondern bald darauf noch die 8. Und ich habe sie nicht mal wirklich hart getroffen....

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Wenn man bei einem sehr lockeren Griff oft Ausreißer hat, liegt es meist an einem zu starken Grip, weil der Dart einseitig entweder an einem Finger oder dem Daumen hängen bleibt. In solch einem Fall würde ich Smooth-Darts empfehlen. Entgegen herkömmlicher Meinung haben die einen super Grip und man vereißt den Dart nicht.
Damit könntest du bei näherer Überlegung sogar Recht haben. Ich halte den Dart immer ziemlich locker, ein Finger (Mittelfinger) liegt vorn auf der Spitze. Ich glaube, wenn ich ihn zu fest umfassen würde, dann ginge er mir nicht mehr aus der Hand. Hängt aber auch mit guten und schlechten Phasen zusammen, deshalb kann man das wahrscheinlich nicht mit Bestimmtheit sagen. Im Moment habe ich damit keine Probleme, das liegt einfach an der Lockerheit meiner momentanen Phase. Hoffentlich hält sie noch lange an

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Hallo,
ich habe ganz ähnlich wie du angefangen. 40er Average bei Double out hört sich doch gut an. Das mit den kompletten Ausreißern nach 2 guten Darts kenne ich, passiert selbst jetzt nach nem guten jahr noch regelmäßig, und auch wenn ich seit Weihnachten die Target Carrera C6 spiele in 24g (die für ihren agressiven Grip bekannt sind), kommt das immer noch vor, dass mir aufgund des lockeren Griffs ein Dart komplett aus der Hand flutscht-der landet dann nicht mal mehr im Surround

Empfehlen kann ich dir die Unicorn Gripper 3. Die sind recht zylindrisch bzw. haben diese typische Torpedoform und ne Menge Grip. Habe diese nen knappes Jahr gespielt und war immer zufrieden, wollte dann aber noch mehr Grip haben. Diese Darts sind auch nicht sooo teuer, kosten glaub ich um die 33 €. Mit meinen Targets bin ich auch zufrieden, habe mich recht gut mit eingefuchst, die sind jedoch sehr teuer (74 €).
Hoffe, nen bisschen geholfen zu haben. Die Gripper sind auf jeden Fall mal nen Blick wert
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Nur immer Around the Board zu üben scheint sich auf Dauer nicht zu bewähren; ebenso wenig das pure Runterspielen von 501. Ich habe ne Zeit lang mal jede Zahl 10 mal geworfen pro Übungseinheit. Fand ich aber auf Dauer nicht gut, irgendwie hat mich das Mitzählen genervt, weil immer, wenn ich 8-9 mal das Feld getroffen hatte kam der blöde Gedanke: "Soooo, jetzt schnell nur noch eins und schnell weiter!" und zack, gingen die nächsten 6 Darts schööön daneben
Mittlerweile, ich denke mal, das mach ich jetzt auch schon ca. 4-5 Monate, habe ich einen festen Trainingsplan, der für mich gut zu funktionieren scheint: einfach Shanghai auf jeder Nummer von 20-10 runter (jedes Feld einfach, doppelt und dreifach treffen); danach finde ich lohnt es sich kaum noch, da man die Triples unter 10 kaum benutzt. Ich mag das eigentlich ganz gerne. Bin ich schlecht drauf, brauche ich bestimmt ne gute Stunde dafür...bin ich gut drauf, wie im Moment, schaff ich´s gelegentlich auch mal in 25-30 Minuten. Bin ich dann fertig, sprich, hab ich die Doppel 10 getroffen, spiele ich dann einfach runter von 9-1, zum Schluss das Bull. Dabei probiere ich, möglichst für jedes Single-Feld maximal nur 3 Darts zu verwenden. Ich finde das ganz gut, weil ja durch das häufige Werfen aufs Triple sehr oft nur die einfache Zahl getroffen wird, so dass diese zwangsläufig mit trainiert wird. Kannst es ja mal versuchen und sagen, wie lange du dafür brauchst 
P.s.: Bevor ich in die Übung einsteige, werfe ich 3-4 mal das Bull. Dabei schaue ich auf die Uhr und gebe mir selbst vor, dass ich das in 5 Minuten schaffen muss. Das geht meistens, auch wenn das für manche hier sicherlich lächerlich erscheinen mag

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Habe das Buch heute zufällig bei Amazon entdeckt. Da ich mit meinen 3 Hausarbeiten
so gut wie durch bin und bald Zeit habe, mal wieder was angenehmes zu lesen, bin ich am überlegen, ob ich mir das mal holen soll. Ich mochte die "Game On"- Kolumne eigentlich sehr. Welches ist denn besser? "Darts- Die Erde eine Scheibe" oder das neue von Gordon?Gruß
Merten
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Ich verstehe nicht, dass bei den teils astronomischen Averages der Leute hier immer noch dieses öde Pfeilwurfspiel betrieben wird; ist es doch offensichtlich durch die moderne Technik der Tungsten Darts mittlerweile mehr als genug bewiesen wurden -durch einige ausgewählte Spinner á la Taylor, van Gerwen, Barneveld und wie diese verrückten Herrschaften sich nicht alle schimpfen- dass dieses derart präzise Werfen der kleinen Pfeile im Grunde "problemlos" möglich ist. Dafür habe ich kein Verständnis. Ich für meinen Teil bin, als ich 2 180er an einem Tag geworfen habe, dazu übergegangen, mein eingeklapptes Schweizer- Taschenmesser in einer Art und Weise auf das Dartboard zu schleudern, dass sich die Klinge während des Flugs öffnet, so dass ein Eindringen der Klinge problemlos funktioniert

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Exakt alle 3 Darts in saaauuuberster Art und Weise und in müühevoll hingebungsvoller Kleinarbeit in die Tripe 5 gesetzt. Ja, war so gewollt...

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Naja, selbst beantwortet nicht wirklich. Es geht ja auch nicht darum, dass man dauerhaft aus geringer Entfernung wirft, sondern nur, um eventuelle Blockaden oder so zu lösen. Und mich würde mal interessieren, ob das jemand überhaupt schon mal in Erwägung gezogen hat bzw. Trainingserfahrung hat
Wäre vielleicht auch als gutes Mittel einsetzbar, um Dartitis zu heilen oder zumindest zu verbessern, oder? Ich glaube irgendwo mal gelesen zu haben, dass Eric Bristow zu ähnlichen Mitteln gegriffen hat, er hatte sich nach seinem Dartitis Anfall wohl irgendwie in die elterliche Garage zurückgezogen und das Dartboard irgendwo zunächst auf den Boden gestellt oder so bzw. auch aus geringerer Distanz geworfen, bis er wieder bei der richtigen Höhe und Entfernung angelangt war.
Grüße
Merten -
Haaallo,
hört sich ja schon ein bisschen verwerflich an der Thread
Ich weiß nicht, ob das schon mal behandelt wurde, hab leider nichts gefunden. Wenn doch, dann möge man mich bitte auf den Thread verweisen. Also, folgendes: kann es was bringen, wenn man einfach mal aus geringerer Distanz wirft? Viele behaupten ja, das würde gar nicht klappen und so, da wirft man einfach viel zu hoch. Stimmt zwar zunächst, aber wenn man sich mal kurz dran "gewöhnt" hat (das klingt schon gefährlich
), dann treffe zumindest ich die 20 schon ziemlich sicher, auf jeden Fall sicherer als aus 2,37. Auch die Doppels gehen dann schneller. Man muss natürlich auch den Wurf etwas anpassen, das ist durchaus richtig und ich kann auch Bedenken nachvollziehen, dass dies der absolut falsche Weg ist. Ich hab aus geringer Distanz auch schon mal ne 180 geworfen. Ich finde, dass so ein gewisser Druck abgebaut werden kann. Man wirft aus geringer Distanz und trifft und geht dann einfach immer wieder etwas nach hinten, bis man wieder an der Distanz angelangt ist, also bei den 2,37m, is klar. Den einen Tag z.B. hatte ich wieder diese gewisse "Spastik" im Wurf, kurz: es ging nichts mehr. Und so habe ich mich wieder rangetastet, indem ich aus geringer Distanz gaanz locker ("Wenn ich so nah da stehe, muss ich ja treffen.") auf die Scheibe geworfen habe und bin dann, so bald ich 3 Darts souverän in die 20 bekommen habe, wieder weiter weg gegangen. Ist das nun der völlig falsche Weg? Gewöhnt man sich so eventuell Fehler an? Eigentlich ist es doch fast ein bisschen logisch; ein Turmspringer macht ja auch nich gleich seine Sprünge vom 10er sondern steigert sich in der Höhe.
bis er beim 10 m- Turm angelangt ist.
Allerbeste Grüße und sorry für den langen Text. Bin echt mal gespannt, wie schnell die Theorie verrissen wird