Hallo,
also irgenwie bin ich jetzt etwas verwirrt - in etlichen anderen Posts wurde geschrieben, dass sich Wirt und Aufsteller die Kosten (Meldegebühr, Verwaltungskosten usw.) i.d.R. 50/50 teilen und nicht nur der Aufsteller.
Ich habe selbst mal bei der E-Dartunternehmung mitgemacht (ja ich war auch mal Kunde); hier hat der Wirt diese "Ausgaben" selbstverständlich als Kosten beim Finanzamt geltend gemacht - mit Quittung vom Aufsteller usw.! Normalerweise wird die MWST also durchgereicht - ich glaube auch nicht, dass die E-Dartunternehmung hier trickst (vorallem weil auf der eigenen Website des Aufstellervereins ja genau diese (im Moment zumindest noch steuerrechtlich wohl geduldete Methode der "Sportförderpreise") "Steuertrickserei" in einem Artikel als genialer Glücksgriff gefeiert wurde!).
Was ich nur verwunderlich finde ist, der endgültige Empfänger des Geldes ist streng gesehen ja eine "lose Interessengemeinschaft" (Team), welche dieses Geld quittiert; dieses Geld (Sportförderpreis) muss einen "Status" haben (es handelt sich nicht um Gewinne aus Glückspiel!). Wenn dieses Geld nicht in irgendeiner Form verbucht wird (Ausgabe;Kosten/Einnahme etc.) so besteht zumindest ein Verdacht auf "Schwarzgeld"!
Zum anderen wird doch das Geld vom jeweiligen Ligasekretär (Angestellter bzw. selbständiger Vertreter im Auftrag der E-Dartunternehmung) ausbezahlt und nicht vom Aufsteller ergo muss es doch einen Zahlungsvorgang Wirt/Aufsteller an E-Dartunternehmung geben. Somit müsste die E-Dartunternehmung ja seinen "Mitgliedern/der Interessengemeinschaft" gegenüber bei Auszahlung auch die MWST ausweisen?
Und nun zu der Aussage bzgl. der 530.000€
Das ist doch Nonsens zu sagen man findet es toll wenn dies über 20 Jahre angesammelt wurde (falls dies sich tatsächlich über die letzten 20 Jahre und nicht über einen wesentlich kürzeren Zeitraum angesammelt haben sollte!) - 1. ist es Verschwendung bei einer solchen Summe als "Verein" darauf Steuern zu zahlen; 2. fast alle hier behaupten die E-Dartunternehmung böte ja eine "kostengünstige" Möglichkeit (ohne Gewinnabsicht - wir reden hier nicht von den Aufstellern!) einem Hobby nach zu gehen; wenn dem so wäre müsste dieser "Verein" ja versuchen dieses Geld seinen "Mitgliedern" wieder zugute kommen zu lassen bzw. müssten die Mitglieder doch darauf drängen Ihnen dieses Geld wieder zugute kommen zu lassen? Ausserdem: Wennn die E-Dartunternehmung (D.AB) keine Gewinnabsicht verfolgt wo kommt dann diese Summe her? Und wofür wird diese Summe dann benötigt? Was wird damit bezahlt? Wie gesagt als "durchlaufender Posten" wäre es unsinnig!
Zu der Aussage für 1€ pro Monat Spielspass/Hobby
Diese Rechnung stimmt doch garnicht. Zu dem 1€-Mitgliedsbeitrag (es ist übrigens noch von Niemandem geklärt worden was mit den ca. 960.000€/Jahr / ca. 80.000 Mitglieder x 12€ passiert bzw. wofür diese genau ausgegeben werden) muss man noch 7 Spieltage x 2 Saisons x die gemünzten/gespielten Legs (je nach Spielklasse und Region unterschiedlich!) rechnen. Dies ist dann der effektive "Beitrag" den ich mindestens für das in Anspruch nehmen des Ligasystems der E-Dartunternehmung zahlen muss!
Also ich finde die grundsätzliche Frage von nichtraucher schon spannend - es wird sich hier doch wohl ein Teamcaptain finden (übrigens wo steht, dass dieser die Vollmacht hat den Sportförderpreis für die Interessengemeinschaft/Team entgegen zu nehmen - das muss ja irgenwo fixiert sein!), welcher uns mal schildern kann, welche Quittung er beim Empfang des Geldes gegengezeichnet hat.
VG M.