Gibt es "falsche" Darts die nicht zum Spieler passen wollen?

  • Hallo,

    Ich spiele nun seit fast einen Jahr Steeldart und eine Frage stellt sich mir seitdem immer wieder und nach den Aktivitäten im Einkaufsforum und der Börse, geht es anscheinend nicht nur mir so.

    Wann passt ein Dart nicht zu mir?
    Wie merke ich das ich mit dem Barrel nicht zurecht komme?

    Bis vor kurzem, habe ich immer mit den beiliegenden Setup der Darts gespielt, bis ich Dartkönig mal einen Besuch abgestattet habe und verschiedene Flights ausprobiert habe. Seitdem versuche ich immer für jedes Barrel ein Setup zu finden, damit die Darts nach Möglichkeit grade im Board stecken.
    Das komische seitdem ist, nicht nur das sich mein Spiel verbessert hat, sondern das ich nun auch mit Darts klar komme, mit denen vorher nichts zusammengelaufen ist.

    Daher frage ich mich, gibt es Darts mit denen man einfach nicht zurecht kommt und wenn ja, wann bzw. wie merke ich das oder ist es einfach immer eine Frage des Setups und der Übung?

    Phil kommt mit den 95 nun ja auch zurecht.

    Vielleicht habt ihr ja eine Antwort bzw. eine Definition oder eine Meinung dazu.

    Bitte nicht nur, wenn ich nicht auf Anhieb das gewünschte Feld treffe und vor allem bitte ernsthafte Antworten.

    Danke

  • Technisch gesehen fängts ja schon beim Gewicht an, dann noch die Barrelform, der Schwerpunkt, die Länge, Dicke, der Grip, etc . . . .

    Und als ob das nicht schon genug wäre kommt dann noch der Shaft und die Flights mit dazu . . .

    Wenn man hier nicht schon genügend Kombinationsmöglichkeiten hat, dann kommt noch der persönliche Wurfstil und die eigene Vorliebe für den "gesteckten" Dart noch dazu (gerade, positiv oder negativ...)

    Du kannst also durchaus mit einem Dart nicht zurecht kommen.

    Ich habe auch relativ viel rumprobiert, bis ich gemerkt habe, mit welchen Darts (Setups) ich mich wohlfühle und mit was ich garnicht zurecht komme.

    Daher mein Tipp (wie bei fast allen Dingen im Leben): ÜBEN ÜBEN ÜBEN (und ausprobieren, ausprobieren, ausprobieren und testen, testen, testen und ärgern, ärgern, ärgern und dann irgendwann mal FREUEN, FREUEN, FREUEN!)
    :dart: :huepf:

  • Hennes hat die entscheidenen Faktoren ja schon genannt.
    Wichtig ist im Nachhinein das Wohlfühlen. Selbst wenn du nicht das anvisierte Ziel triffst,solltest du das Gefühl haben das Dart gemacht hat was du wolltest. Hmm...wie soll ich's beschreiben? Ich hab zwar nicht getroffen,aber das gute Gefühl war da. Kein Abrutschen,nicht zu locker geworfen...war halt gut.

    Mir ist wichtig das der Dart im Ernstfall funktioniert. Also im Wettkampf wenn ich nervös bin,zittere,betrunken bin,....das ich dann immer noch das gute Gefühl habe. Dann ist er richtig.

    Aber wie Hennes schon schrieb...der Dart muss zu dir passen. Nicht umgekehrt. Und da kommen die ganzen Dartbörsen ins Spiel. Zu viele kommen nicht mehr durch andere Darter zum Spiel sondern entscheiden sich spontan zu Hause "ich spiel jetzt Darts". Keine Testwürfe mit den Darts der Kameraden,keine Hilfestellung beim Wurf und somit Tipps zur Barrelform...
    Blinde Käufe von Darts nach Optik. Dann erst werfen,dann feststellen "Mist,ist nich so meiner". Und schwupps,neue Darts,kaum gespielt zum Verkauf.

    Meine Reihenfolge der Gewichtung der Kriterien wäre Barrelform dann Gewicht dann Grip. Grip als letztes weil ich das für Feineinstellung halte,die sich erst später rauskristallisiert wenn man schon mehr geworfen hat.
    Und jeder Dart ist mit Shaft und Flight dem eigenen Wurf und Geschmack anzupassen. Sowas kann allerdings schonmal ein paar Tage dauern bis man alle Kombinationen durch hat und testgespielt hat. Von daher wundere ich mich immer wie die Leute "neue" Darts,kaum geworfen,zum Wiederverkauf anbieten können.
    Ich spiele einen neuen Dart mit verschiedensten Setups locker mal 2 Wochen,mehrere Stunden,nach Möglichkeit noch bei einem Turnier oder Ligaspiel (Wettkampfsituation),um dann sicher zu sein ob er mir liegt. Aber dann verkaufe ich die Dinger nicht mal mehr als Neuwertig.

  • Ich habe mir vor ca. 1 Jahr neue Darts zugelegt.
    Am Anfang wollten die Dinger nicht da hin, wo sie hin sollten. Obwohl ich die gleiche Flights und Schäfte drauf hatte.

    Ich haben dann verschiedene Schäfte ausprobiert. Jeweils ca. 1 Woche.
    Als ich mein Setup für die Darts gefunden habe lief es super.

    Vor ein paar Wochen habe ich mir erneut andere Schäfte gekauft. Mit denen läuft es auch sehr gut.
    Was ich damit sagen will, auch wenn das Setup passt, schadet es nicht was neues zu probieren.

  • Bei mir war das irgendwie ein "Zufall"

    Habe ja , nach Enmpfehlung hier, mit den Bristow Darts angefangem über McCoy und dem Merv King Darts nun zu denen von Jyhan gekommen.

    Die habe ich damals eigentlich nur aus "Sammlergründen" gekauft. Eben weil ich Fan von ihm bin. Als ich sie das erste mal in der Hand hatte dachte ich, naja OK. Die bleiben wohl Sammlerstücke. Aber irgendwie fingen die an, mir zu "gefallen".

    Habe ein paar Mal geworfen, weiter vorne gegriffen, wie bei den MervKing Darts und es ging besser. Nach 1 Woche gleich auch die 1. 180 mit den Darts geworfen, bei den Kingh Darts dauerte es über 4 Monate^^

    Der Artut Dart ist auch deutlich kürzer (Barrel), wie meine vorherigen. Ich greife nun ziemlich weit vorne. Wenn ich mir den alten Darts werfe, komme ich damit überhaupt nichtmehr klar, da sie eben länger sind und nichts mehr wirklich passt.

    Von demher, kann ich es mir gut vorstellen, dass so mancher Dart einfach nicht zu einem passt.
    Ich würde so gerne die neuen von gary Anderson spielen, aber ich persönlich komme nicht mit der langen Spitze zurecht. Bzw. es passt nicht zu meinem Wurfstil.

    "The Last Leg is the Hardest Leg"

    Bester Score: 180 (14x)
    Höchstes Finish: 151er (1x) 126er (1x), 111er (1x) , 104er (2x)
    Kürzeste Legs: 18 Darter (4x)

    Lieblingsspieler:
    Gary Anderson
    Jyhan Artut
    Peter Wright
    Max Hopp
    Jamie Robinson
    Wayne Mardle

  • Für mich zählt das ich mich mit meinem Dart einfach wohl fühle.Die Form des Barrels die Schäfte und vor allem die Flights sind für mich ganz entscheidend. Ich habe lange gesucht immer wieder Schäfte und Flights getauscht und auch den ein oder anderen Dart probiert.Gelandet bin ich jetzt bei Harrows Wolfram mit medi Keramikschaeften und Standard Carbon Flights bei 24gramm.Hat ein bisschen gedauert bis ich die Zusammenstellung gefunden hab.Nur jetzt habe ich beim Spiel ein gutes Gefühl bin sicher und erheblich konstanter geworden ein langer Weg der sich bei mir gelohnt hat. :award:

  • Es muss sich einfach Richtung anfühlen, alles andere ist erstmal zweitrangig. Wenn Du jedesmal denkst "Was hab ich denn in der Hand?" ist es Mist.

    Dann muss es noch fliegen.

    Ich spiele normalerweise Phase 25, also dick und schwer. Trotzdem fliegen auch die Hankeys mit 14 Gramm einwandfrei, und fühlt sich auch gut an. Aber ich habe auch einen Satz hier rumliegen, den ich einfach nicht nutzen kann, weil er - egal wie konfiguriert - einfach nicht fliegen mag; die Darts kommen kreuz und quer an, oder prallen einfach ab. Kurios. Vermutlich kann man das üben und die Technik lernen bzw. umstellen, aber wozu...

  • Volieben!?
    Soso!

    Faktoren?
    Ja, sind genannt worden!

    Gerade stecken? - NEIN
    Nach unten stecken? - NEIN
    Leicht von oben steckend? - Jaaaaa

    Eigentlich immer wieder die selbe Leier!
    In den Laden gehen, sich fundiert beraten lassen, Darts testen bis das Setup passt.
    Man muss schon wissen was man tut, um Zuhause fundiert selber zu testen.
    Dazu benötigt es Erfahrung.

    Glück gehört eigentlich nicht ins Repertoire eines Darts-Spielers!

    Wenn ich jetzt mal eine Zahl in den Raum werfe, sind da 16 Punkte, die zu einem guten Stil und einem guten Spiel führen können, natürlich neben dem richtigen Setup!

    Angefangen mit irgend welchen Zwischenzonen, bis hin zum Haltepunkt und Fokus.

    Naja, was rede ich!
    Ihr könnt Euch ja mal bei den Tommys schlau machen, wie das tatsächlich alles so funktioniert.

    Wenn wir das alle könnten, wären wir hier nicht am Labern, sondern würden Geld mit unserem Spiel verdienen.

    Dürfte auf die Wenigsten hier zutreffen.
    In diesem Sinne, immer schön fleißig trainieren, denn Darts ist eine Wissenschaft für sich. :thumbup:

    EDIT:
    Um Deine Frage kurz und knapp zu beantworten:
    Natürlich passt nicht jeder Dart!
    Stell Dir mal vor, Du müsstest Dir jedes mal eine neuen Stil angewöhnen, nur weil die Darts toll aussehen.
    Mal davon abgesehen, dass das einige so machen, werden die niemals wirklich gut werden. :D

    2 Mal editiert, zuletzt von Ghostman (13. Dezember 2014 um 19:27)

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