DSAB Pro und Contra

  • Ich möchte hier mal den Thread aufmachen um (ein wenig) über den DSAB zu diskutieren.
    Erhoffen, tue ich mir einfache prägnante Standpunkte von möglichst vielen verschiedenen Leuten die im DSAB spielen, gespielt haben oder auch als Funktionäre dort tätig sind.
    Bitte nicht nur auf Barnes rumhauen sondern eure Meinungen dazu.

    Danke an alle vorab
    Gruß Hähni

    1. Der DSAB gibt vor ein Verein zu sein, ist er nach meiner Meinung aber nicht, sondern dient dem Zweck Geld zu verdienen, und Vereine dürfen keine Gewinne machen und sind gemeinnützig
    2. Das Steckgeld ist deutlich überteuert, es kann mir keiner erzählen das sich damit nicht gut Geld verdienen lässt (Kneiper, DSAB u.v.a.)
    3. Im E-Dart ist noch viel mehr das schlechte Kneipenimage zu finden als im Steeldart.
    4. Der Automat hat immer recht? Der größte Mist, wenn ein Pfeil im Automat im Single 20 Feld steckt, der Automat zählt aber Doppel Zwanzig und der Spieler hat damit gewonnen, dann ist
    das schon äußerst lächerlich, ich mag solche Kisten nicht gerne, spiele aber hin und wieder nur für mich selbst auf so ein Ding (wenn ich warte bis der pizzabäcker fertig ist.

    Einmal editiert, zuletzt von haehni (19. Juni 2009 um 15:13)

  • Hallo,
    was bei den Diskussionen ein wenig untergeht, ist der Umstand, dass der DSAB nicht nur zur Förderung des E-Dart-Sports existiert, sondern auch Billard, Tischfußball und Snooker sowie artverwandte Sportarten umfasst. Erscheint auf den ersten Blick völlig egal. Es kommt aber nicht nur darauf an, wie viel Geld bei den Edartern eingenommen wird, sondern auch, wie viel Geld bei den anderen ausgegeben wird. Es besteht keine Verpflichtung der Edartabteilung des DSAB, keinen "Gewinn" zu erwirtschaften. Der Verein darf nicht gewinnorientiert sein. Die Einnahmen aus dem Edart-Bereich werden wahrscheinlich auch eingesetzt, um die übrigen Bereiche zu finanzieren. Nur auf die möglichen Einnahmen aus dem Edartbereich zu schauen, stellt also eine verkürzte Sichtweise dar.

    Meine persönliche Meinung ist, dass der DSAB eine Interessenvertretung der Automatenindustrie ist. Selbst wenn die Mehrheit der einfachen Mitglieder im Rahmen einer Mitgliederversammlung versuchen würden, die Einführung von steckgeldfreien Spielautomaten durchzuführen, wird es das nicht geben. Ich hasse aber auch Edart aus tiefstem Herzen. Da ich aber nicht Bundeskanzler oder ähnliches bin, spielt meine Meinung kene Rolle.

    MfG

  • Der DSAB gibt vor ein Verein zu sein, ist er nach meiner Meinung aber nicht, sonder dient dem Zweck Geld zu verdienen, und Vereine dürfen keine Gewinne machen und sind gemeinnützig

    Also, ich versuch hier mal den Anfang zu machen! Wenn ich mir die Teilnehmerzahlen bei den verschiedenen DSAB-Veranstaltungen anschau und mir dann die Preisgeldausschüttung anschaue, find ich das schon relativ unverschämt! Natürlich muss man schauen, wie, wo und in welcher Klasse man spielt, allerdings denke ich, das dass hier schon alles sehr Kommerzionell betrieben wird! Wenn ich auf ein normales DDV- oder NWDV-Ranglistenturnier fahre, kann ich mich vorher zudem "warmspielen", ohne das ich dafür Geld bezahlen muss! Gut, jetzt kommen wahrscheinlich die Leute, die sagen das ich ja nicht unbedingt Kohle in den Automaten werfen muss um mich einzuspielen, denen geb ich recht, allerdings beobachtet mal Euch selbst und auch die meisten anderen, wer macht das schon, auf ne Dunkle Scheibe schmeissen! Geld wird über das gesammte Turnierwochenende genug in die "Kisten" gesteckt, da könnte man meiner Meinung nach auch ne höhere Ausschüttung verlangen!


    Der Automat hat immer recht? Der größte Mist, wenn ein Pfeil im Automat im Single 20 Feld steckt, der Automat zählt aber Doppel Zwanzig und der Spieler hat damit gewonnen, dann ist
    das schon äußerst lächerlich, ich mag solche Kisten nicht gerne, spiele aber hin und wieder nur für mich selbst auf so ein Ding (wenn ich warte bis der pizzabäcker fertig ist.

    Dazu kann ich nur meine Absolute zustimmung geben!Habe das im letzten Jahr auf nem Kneipenturnier erlebt! Beim Stand von 1-0 für mich, hatte mein Gegner 52 Rest und nur noch zwei Darts, wollte 20 spielen, traf aber den schwarzen rand! Der Automat zählte 40 Punkte und mein Gegner checkte Doppel 6! Ich schon leicht angefressen, aber es kam noch schlimmer! Im letzten Satz verpasste ich, keine Ahnung welches Doppel es war und mein Gegner hatte 80 Rest! erster Dart 20,zweiter Dart 20, dritter Dart "hoch angesetzt" in den schwarzen Rand! Automat "Dunkel", hatte wieder die Doppel 20 gezählt! Dart steckte noch, ich zur Turnierleitung, antwort: Der Automat hat recht! Und das obwohl ich der Person von der Turnierleitung auf den noch steckenden dart aufmerksam machte! Mein Gegner war allerdings so fair und hat uns den letzten Satz auf einem anderen Automaten wiederholen lassen!

    Dieses ist also meine Darstellung und Einstellung zum DSAB und zum E-Dart allgemein, was aber wiederum nicht heißt, das ich den E-Dartsport total verpöne, spiele eigentlich recht gern mal gelegentlich E-Dart!

    Mfg Michael D.

    DMM 2007

  • Da ich beides spiele senfe ich dazu.
    bei uns läuft das so ab:Ligagabühr,Verwaltungsgebühr E-dart (dsab)bezahlt der Wirt und der Aufsteller je 50 :50.
    Lediglich die Passgebühr bezahlen die Spieler.
    Heimspiele sind ebenso Steckgeldfrei für Heimmannschaft.
    Desweiteren haben wir einen Trainingstag ebenfalls Steckgeldfrei.
    Sollten Sportfördergelder gewonnen werden gehen die dafür wieder zurück zum Wirt bzw Aufsteller.Wir sind damit zufrieden.Einfach ein bisschen Verhandlungsgeschick bisschen Glück mit dem Wirt. Dann geht das.
    MFG

    Rasti


    Wir haben auch 5 Steelboards die komischerweise weniger bespielt werden auch wenn Steckgeld benötigt wird,aber jedem das seine.

  • Hallo,

    ich spiele 15 Jahre Dart. Habe auch mehrere Saisons Steeldart gespielt. Steeldart ist und bleibt das "schönste Darten" ganz klar.
    Leider sind die Wege zu weit. Hier in der Region ist Steeldart ziemlich rar. Obwohl ich wieder "liebäugel"....

    Über den DSAB möchte sich sagen, dass die ganz Ligasache gut läuft. Da bin ich recht zufrieden. Wir spielen BZ und können den
    Aufstieg schaffen. Für Anmeldung etc. kommen Wirt und Aufsteller auf. Training wird auch z.T. finanziert.

    Die Turniere sind mir ein Dorn im Auge. Die Relation zwischen Startgeld und Ausschüttung ist nicht gegeben. Ein Beispiel:
    Nordwestdeutsche Meisterschaft Lünen-Brambauer März 09. Mixed 301 MOL. Startgeld 8 Euro p.P., 66 Paare am Start.
    Es werden ingesamt 460 Euro ausgeschüttet. Und fast 600 Euro gehen wohin? So zieht sich der Faden durch jede Diziplin.

    Das finde ich ziemlich daneben. Bei solchen Teilnehmerzahlen sollte es doch noch einen %-Bonus oder so geben.

    Man hat sicher keine Vorstellung was das ganze Drumherum bedeutet. Aber das ist doch gefühltes Verdienen........

    EDarter sind da recht schmerzfrei. Aus diesem Grund fahre ich nurnoch selten große DSAB-Turniere an. Da bekommt man
    auf jedem Kneipenturnier mehr "raus". Komplettes Preisgeld wird ausgeschüttet und geht an die Darter zurück.

    Die Kohle ist nicht die Hauptsache. Aber ist schon schön, wenn man den lustigen Abend mit ein paar Euros krönen kann.

    VG

    Mel

  • Hallo.

    Ich will jetzt nix kritisieren, sondern einfach drauf los erzählen.


    Seit 1992 spiele ich Dart. Angefangen mit Edart in ner Kneipe und durch Zufall zum Steeldart gelangt. Seitdem spiele ich Bi.


    Früher als ich noch ledig war und im Hotel Mama wohnte machte mir das nix aus Geld zu stecken. Wir kannten es ja nicht anders. Da war es normal jeden Freitag im Training min. 20 Mark zu stecken.

    Auch auf den Turniren war das selbstverständlich. Über die Auszahlungen bei den Turnieren wurde nicht nachgedacht. Besonders nicht auf VFS Turnier Ebene.

    Es hat einfach Spass gemacht.....na ja und meistens fuhr ich ja mit Gewinn nach Hause..... :duw:

    Aber wenns anders gewesen wär, wärs auch egal gewesen.

    Wenn man mich fragt was ich lieber spiele muss ich Steeldart sagen. Allerdings ist mir der Rummel auf den Edart Turnieren lieber. ...(Da wird viel mehr gesoffen und ..........nein war nur Spass).

    Jetzt fahre ich nicht mehr so oft auf Turniere, aber lediglich deswegen weil das drumherum einfach zu teuer geworden ist. 1992 kostete 1 L Benzin ungefähr 1 DM. Ein Bier ca. 2,50 DM usw.....Die Preisgelder heute glaube ich stehen noch im Verhältnis zu dem was immer schon ausbezahlt wurde. <-- Ist ein reines Bauchgefühl. Das Startgeld ist zur Euroumstellung sogar weniger geworden. Damals 20 Mark dann 10 Euro. Der Einwurf ist heute noch billiger. Damals 1 Mark heute 50 cent. Manche Aufsteller geben sogar für 2 Euro 6 Credite her.


    Was den Ligabetrieb angeht bin ich mit dem DSAB im reinen. Läuft alles gut. Wirt und Aufsteller kümmern sich um das Startgeld. Lediglich die 6 € pro Saison werden aus eigener Tasche bezahlt.


    Beim Steeldart DDV, hat mir das Spielsystem nicht zugesagt. Die weiten fahrten für lediglich zwei Einzel und zwei Doppel. Da ist das in der MLD jetzt schon besser.


    Tja, das wars. Damit das ganze nicht zu sehr off Topic wird. Was ich damit sagen will ist das ich gerne Dart spiele. Danke das es den DDV, den DSAB und jetzt die PDC-Europe gibt.


    Thats it.....nicht mehr aber auch nicht weniger. In diesem SInne Let´s play Darts. 1.D

    It´s a funny old Game :dart:

  • So weit ich weiss darf ein eigetragener Verein Gewinne erwirtschaften, es geht nur darum dass man erst ab einem gewissen Jahresumsatz steuerlich dafür belastet wird. Ist es nicht sogar so dass die Vorstände sogar bei Verlusten mit ihrem Privatvermögen dafür haften? Diese beiden Punkte hab ich nur mal beiläufig mitbekommen, es wird sicher genug Menschen hier geben die das besser wissen.

    Zum anderen muss man auch bedenken, wo viel umgesetzt wird, entstehen auch hohe Kosten für die Verwaltung. Das geht beim Anmieten von Räumlichkeiten los bis hin zu Stuerberatern, Festangestellten, Fahrtkosten, Werbemitteln und tausend anderen Kleinigkeiten, die bei einem Verein dieser Größenordnung anfallen. In den meisten e.V.s arbeiten viele Menschen ehrenamtlich. Mein größter Respekt geht an diese Menschen in den zahllosen Fussballvereinen, Dartclubs, Kleintierzüchtervereinen und und und... Aber mal ehrlich: Bei 80.000 Mitgliedern kommt man mit ehrenamtlicher Arbeit nicht mehr weiter, da dies wohl die Freizeit dieser Menschen enorm sprengen würde. Dass der DSAB eine Erfindung der Automatenindustrie war, daran kann nicht gezweifelt werden. Diese Menschen haben eine Möglichkeit gesehen mit dem Hobby und dem Sport anderer Menschen Geld zu verdienen. Und der Plan ist aufgegangen. Wieder mal eine deutsche Erfolgsgeschichte im Unternehmertum!! Und bitte kommt mir nicht mit Die E-Darter und der DSAB fördern das schlechte Image des Dartsports in Deutschland. Das tut nicht der DSAB, sondern die Menschen die dort spielen. Jetzt werden einige sagen, dass die DSAB Regeln und das ganze drumherum das Verhalten einiger Menschen fördern. Die ganzen Leute die im DSAB spielen und dabei gerne einen trinken, zum Teil auch pöbeln, werden doch nicht anfangen ihr Verhalten zu ändern weil du Ihnen sagst, dass sie jetzt eine schwarze Stoffhose tragen müssen und am Board nichts mehr trinken. Die DSAB Ligen bestehen nicht nur aus Bundesliga, Bezirksoberliga und Bezirksliga. Der größte Teil spielt sich nun mal in den unteren Regionen ab. Dort wo die Menschen Spaß haben wollen daran. Das haben die Macher des DSAB erkannt und haben ihren Verein immer weiter optimiert und meiner Meinung nach eine super Lösung gefunden, indem sie den Partyliebenden Spielern, die gerne mal einen trinken und nebenher ein paar Pfeile werfen genau so eine angenehme und zufriedenstellende Plattform bieten wie den ambitionierten Dartspielern, die alles dafür geben in Geiselwind auf der Bühne zu spielen, nach Las Vegas zu fliegen und in anderen Ländern die deutsche Fahne in die Halle zu tragen bevor sie dort weiter für Titel kämpfen! Und keine von beiden Gruppen äußert großen Unmut über die Situation. Es wird immer Miesmacher geben, denen etwas nicht passt.

    Ich spiele selten DSAB Turniere, da die meisten zu weit weg sind von uns aus, aber wenn hier in der Region welche sind dann fahre ich hin. Ich bin kein Typ der ein Turnier gewinnen kann aber freu mich trotzdem wenn ich für meinen 9. Platz noch 15 Euro in die hand gedrückt kriege. Aber was ich gerne spiele ist die DSAB Liga. Unsere Heimaltliga die Dart schwabenliga hat sich vor über einem Jahrzehnt vom DSAB abgekoppelt und ist selbstständig geworden. Hat auch die ersten Jahre super geklappt und es hat Spaß gemacht. Dann kam es zu Streitereien, Geld wurde gestohlen, Menschen beleidigten sich gegenseitig, Vetternwirtschaft entstand, bis zum Schluss zahlreiche Gerichtsverfahren und ein Berg von Anwaltskosten übrig blieben. Wer hat das bezahlen müssen, natürlich die Spieler, die jetzt mehr zaheln aber weniger bekommen. Das hat aber der Liga nicht geschadet weil sich nur wenige für diese ganzen Dinge interessiert haben. Der größte Teil (die unteren Ligen) spielte weiter, mehr noch, die Liga ist immer weiter gewachsen. Uns wurde es zuviel wir wollten das nicht mehr unterstützen und gingen wieder zum DSAB. Und was stellten wir fest? Alles beim alten geblieben. Klare Regeln, Termine und überschaubare Kosten. Probleme hatten wir auch schon. Wenn es gar nicht mehr weiter ging, Brief an die DSAB Geschäftsstelle und Entscheidung abwarten. Dann werden die Anmeldegebühren unter allen Mannschaften, bishin zum letzten Platz wieder ausgeschüttet. Dass andere Gebühren wie VFS Mitgliedschaft und eine gewisse Summe für die Ligaverwaltung noch auf Aufsteller und Gastwirt zukommen ist klar, aber die müssen das ja als Selbstständige Gastronomen und Kaufleute für sich selber rechnen ob sich die ganzen Kosten für sie lohnen.

    Jemand schrieb mal dass beim DDV wohl ein Großteil der Einnahmen wohl für das Nationalteam drauf gehen. Ob das stimmt weiss ich nicht, aber mich würde das beim DSAB stören wenn das genau so wäre.

    Und dann gibt es noch die PDC Europe aka GDC. Tolle Idee und auch super umgesetzt aber da fehlt es leider an öffetlichem Interesse. Kommt hoffentlich noch. Aber ich bin mir sicher wenn da die Macher und Angestellten dran bleiben dann wird das sicher noch. Allein schon für die unglaublich guten Spieler die da mitspielen (Aus Deutschland wohlgemerkt), und sich mit den besten der Welt messen. Vielleicht sollte sich der DDV oder die PDC Europe jemanden vom DSAB ins Boot holen um die Sache voll durch zu starten und die erklärten Ziele zu verwirklichen. Aber das nur so am Rande.

    Würde gerne noch mehr schreiben abe´r ich bin ein wenig zu schüchtern um all meine Gedanken zu äussern. Mein Fazit lautet. Ich spiele gerne DSAB und werde es wohl auch noch eine Weile tun. Ich stehe dazu und brauche mich ´nicht dafür zu schämen und vor allem nicht zu rechtfertigen. Vor allem nicht vor Menschen die gerne so viel wollen und erwarten, aber froh wären wenn sie nur halb so viel Zeit, Energie und sonstiges ins Dartspielen investiert hätten wie meine Wenigkeit und viele andere E-Darter die ich kenne.

    Ausserdem würde ich mich gerne beim DSAB bedanken, dass sie zumindest mir eine wertvolle und gute Möglichkeit gegeben haben meine Freizeit zu geniessen. Getreu nach dem Motto "Was gut ist kostet, und was nichts kostet ist nicht gut" DSAB - Preis-Leistung find ich okay. Steht der DSAB für den Dartsport in Deutschland? Nein! Für den Dartsport in Deutschland stehen nur die Dartspieler selber, egal in welchem Verein, Verband oder Firma.

    Um zweierlei beneide ich die Tiere: sie wissen nicht, was an Bösem droht, und sie wissen nicht, was über sie geredet wird. Voltaire

  • Zuerst einmal muß ich meinem Vorredner "Team Sammelsurium" ein dickes fettes Lob für seinen Beitrag aussprechen.
    Dem ist eigentlich nichts mehr zuzufügen.

    Das Einzige was mir persönlich spontan an Contra einfällt ist die Ligastruktur einzelner Ligen.

    Da gibt es einerseits Ligen die nur bis zur A-Liga reichen.

    anderseits gibt es sogar Ligen die immernoch eine D-Liga haben

    und dann gibts noch Ligen die haben 5 Bezirksligen aber keine Bezirksoberliga.

    Alles in einem ist bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft der Vergleich dadurch notgedrungen stark verzerrt.

    Immer wieder tauchen z.B. A Liga Teams auf deren spielstärke locker für die Bzo reichen würde.

    Die Philosophie des Dsab stützt sich nunmal auf das Pyramiden System der einen "gesunden" Unterbau zwingend vorschreibt.

  • So, jetzt hab ich mich mal auch angemeldet um meinen Senf dazuzugeben :)


    Grundsätzlich gibt es zum DSAB keine Alternative, alle freien Ligen die ich kenne haben viel mehr Probleme, speziell auch was das Geld anbelangt, das liegt weniger an der Liga-Organisation als an der Disziplin der Spieler bzw. Wirte, es kann ja nicht sein dass man am Liga-Ende bei der Siegerehrung noch hört "von Eurem Team ist die Anmeldung immer noch nicht bezahlt..."

    Da ist der DSAB besser organisiert, muss ja auch so sein, mit der großen Anzahl an Spieler/Teams wäre sonst ein heilloses Chaos vorhanden...

    Das der DSAB eine "Geldmaschine" für die Aufsteller ist ist allgemein bekannt, aber was solls, ich spiele gerne Dart, und bei uns (wie in den meisten anderen Fällen auch) haben die Spieler nur den DSAB-Beitrag (6€ pro Nase) und das Steckgeld zu bezahlen, wer mehr von seinem Wirt/Aufsteller rausholt dem kann man gratulieren!


    Und wo gibt es ein solch tolles Event wie die DLMM in Geiselwind? wir nutzen die DLMM zu unserem Vereinsausflug und haben jedes Jahr eine Menge Spaß!

    Es gibt auch einige Sachen beim DSAB die nicht in Ordnung sind, wie z.B. die Möglichkeit dass sich Spieler die in ihrem Team 2. in der BZ-Liga geworden sind in einem anderen Team in der A-Liga anmelden können, dann noch den ein oder anderen Spieler nachmelden, mit Absicht aus der A absteigen um dann in der B-Liga bei der DLMM das große Glück zu versuchen... Das ist sehr schade, kann man aber nicht wirklich verhindern...

    Im letzten Jahr habe ich mit einem Team in der A.Liga bei der DLMM Platz 33 erreicht, ausgeschrieben war Preisgeld bis Platz 32, und das obwohl in der A genauso viele Teams wie in der B gemeldet waren, und da gibts bis Platz 64 Preisgeld. Darauf angesprochen hat der 1. Vorstand des DSAB gemeint "das müssen wir wohl überdenken", getan hat sich zu diesem Jahr nix. Sehr schade dass da freiwillig nix rüberkam vom DSAB...

    Desweiteren hat es viel zu lange gedauert bis man endlich online aktuelle Tabellen aufrufen konnte, da war der DSAB der Zeit hinterher, aber das funzt ja jetzt, endlich...

    Die meisten Probleme die dem DSAB "zugeschrieben" werden betreffen aber die einzelnen Ligen selbst, sprich die Liga-Verwaltung, es kann ja nicht sein dass eine Mannschaft die DSAB-Liga wechselt und in der BZ eingestuft werden möchte, und dann müssen die in der C-Liga anfangen,meine Freunde vom Team Sammelsurium wissen wovon ich rede, die wollten nicht unten anfangen, mussten aber, nach einem Aufstieg nach dem anderen spielen sie endlich da wo sie hinwollen und hingehören, in der Bundesliga.

    und warum darf eine DSAB-Mannschaft nicht da Liga spielen wo sie möchte? und sei es im großen Gartenhaus vom Nachbar? Warum müssen die Automaten von einem Aufsteller gestellt sein der Mitglied im VFS ist? Warum muss eine Gaststättenkonzession vorliegen? Warum darf es kein Vereinsheim sein wenn der Dartverein seine eigenen Automaten gekauft hat?


    Ich glaube es wird jetzt zu unübersichtlich, grundsätzlich stehe ich zum DSAB und spiele gerne, aber es gäbe da viiiiele Verbesserungsvorschläge...

    Aber einen Vorschlag muss ich noch loswerden, bin gespannt was Ihr davon haltet:

    In jeder Liga vom DSAB sollte die A-Liga die Basis bilden, und nicht die C-Liga. und dann sollte die Liga nach oben und unten erweitert werden, sprich bei 2 A-Ligen muss eine BZ vorhanden sein, und dann erst nach unten in die B erweitern, es kann doch nicht sein dass eine Liga 10 C-Ligen hat, 3 B und eine A...

    Und im gleichen Zug sollte das dämliche 301 masters out oder single out abgeschafft werden, Dart ist nun mal seit über 100 Jahren 501 Doppel aus, und nix anderes...

    Im Fussball wird ja auch von der Kreisklasse bis in die Bundesliga 11 gegen 11 gespielt, mit einem Ball, 2 mal 45 Minuten, die Tore sind gleich groß.... warum also die Unterschiede beim Dart? da macht es der DDV richtig!!!


    So, jetzt reichts...


    Grüßle,

    Ralph


    http://www.dc-blackforest.de/

  • Hallo Ralph,

    ich selbst habe noch nie E-Dart in einer Liga gespielt, finde deine Ausführungen aber sehr interessant. Ich hoffe das du deine Vorschläge auch beim DSAB bzw. bei der Ligaverwaltung eingeben wirst und man sich darum kümmert.

    Dein Vergleich mit dem Fußball wg. Master out und Single Out als Erweiterung in den unteren Ligen hinkt nur glaube ich ein wenig.

    Wenn anfänger in der unteren Liga versuchen Doppel aus zu werfen dann kann sich das doch ganz schön lange hinziehen da es oft
    Anfänger bzw. ungeübte Spieler sind. Für diese Spieler ist die Vereinfachung denke ich hilfreich. Nebeneffekt für die Automatenaufsteller: Es wird nicht so lange auf die Scheibe geworfen bis wieder Steckgeld bezahlt werden muss.
    Im Fussball, wenn ein 10 Jähriger auf das Tor schießt und ein 10 Jähriger im Tor steht, ist die Chance ähnlich wie wenn ein Profi auf´s Tor schießt und eben ein Profi drinsteht, oder nicht!
    Aber gut lassen wir das, nur mal so mein Gedanke zum Thema.


  • In jeder Liga vom DSAB sollte die A-Liga die Basis bilden, und nicht die C-Liga. und dann sollte die Liga nach oben und unten erweitert werden, sprich bei 2 A-Ligen muss eine BZ vorhanden sein, und dann erst nach unten in die B erweitern, es kann doch nicht sein dass eine Liga 10 C-Ligen hat, 3 B und eine A...

    Den Rest Deines Beitrages finde ich gut, aber das hier sehe ich anders: In der "schlechtesten" Klasse sind doch nun mal meistens die meisten Spieler vertreten, bei Deinem Vorschlag gäbe es ja kaum untere Ligen, Anfänger müssten dann direkt in den höheren Ligen einsteigen? Denke mal das macht wenig Sinn.

    Um bei Deinem Fußball-Vergleich zu bleiben: Da gibt es auch nur eine Bundesliga, dann pyramidenförmig nach unten hin immer mehr.

    Erst wenn die letzte LAN geschlossen, der letzte 3D-Shooter verboten und das Internet zensiert ist, werdet ihr merken, dass man seine Kinder doch erziehen muss.
    Bitte beachten: Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware! Du darfst sie kostenlos nutzen, allerdings ist sie nicht Open Source, das heisst Du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen.

  • also ich kann auch sagen das es vor jahren mal ne deutsche meisterschaft gab vom dsab wo ein warm up prozentuall ausbezahlt wurde und da hat mein mannschaftskollege den 5 oder 9 platz gemacht hat 450 euro bekommen und der sieger vom masters herren einzel net mal des gleiche und wnn mann die paarungen sieht wieviele mal das startgeld dann die ausschüttung frag i mi was is da los wo is das ganze geld und des is enorm was da verschwindet ohne einwurf das des gesagt sei nur startgelder ????


    ist mir auch klar das die halle bezahlt werden mus und alles aber des kanns net seien liege dartgemeinde ???


    hätte gern meinungen gewust ???

    :troll: Der dritte dart ms weh tuen wenn er im doppel steckt..... :lol:

  • Also ich habe über 20 Saisons DSAB gespielt und das mit viel Spaß.Hobbys kosten nun mal Geld und ohne jetzt wieder ellenlange Diskussionen über die Kosten auslösen zu wollen viele Sportarten sind teurer(Golf,Tennis,Polo, Bowling)Mein Sohn und ich haben mal Kampfsport gemacht ,da fragt mal nach was alleine die Prüfungen der einzelnen Gürtel kosten!habe dann aus persönlichen Gründen ,die nix mit Darts zu tun haben aufgehört und bin nun dabei wieder einzusteigen und ich freue mich schon darauf!!Geiselwind ist gelinde gesagt der Hammer und das ganze Team hatte dort so richtig Spaß an der Backe!Und egal auch wenn man nicht Vorne mitspielt man trifft Gleichgesinnte macht Smalltalk und es paßt einfach!Denke mal die Steeldarter haben ähnliche Events ,wenn auch nicht ganz so groß in Deutschland ,wie die DLMM!
    Habe selber auch mal zwei Saisons Steeldarts mitgespielt,finde aber die 16 Einzel und eventuell je nach Liga vier Doppel und die nicht ganz so weiten Reisen angenehmer.Aber wie gesagt Geschmackssache.
    Nun habe ich auch das Glück gehabt in der WNL/DSAB zu spielen.Die haben eigentlich schon immer einen vernünftigen Aufbau gehabt.So 16 C-Ligen 8B-Ligen,4A-Ligen und zwei Bezirksligen!Als erster in der Bez hat man dann die Möglichkeit in die Bundesliga West aufzusteigen!Die weiteste Entfernung zum Ligaspiel liegt bei knapp 50 km einfache Strecke.Je nach Gruppe hat man aber auch durchaus nur 20 km.
    Alles im grünen Bereich wie ich finde und gerade andere Kneipen kennen zu lernen fand ich immer besonders schön.Das die Automatenaufsteller Geld verdienen müssen ist ja in Ordnung ,sie sind ja auch ein bischen Motor für Wirtschaftswachstum und Sicherung von Kleinexistenzen, wie es viele Kneipen nun mal sind.Bin mir in meiner Gegend ziemlich sicher, das ohne die Dartszene die ein oder andere Kneipe, durchaus
    auch mit Angstellte, ohne Darts schon ein Wohnzimmer wäre.Natürlich hat wie alles im Leben auch der DSAB eine nicht so glänzende Seite der Medaille.So wünschen wir uns die Anpassung des Abwurfmaßes (Steeldart)genauso wie eine möglichst einheitliche Regelauslegung!Man bekommt natürlich nicht überall so einen perfekten Aufbau hin wie in der WNL/DSAB das hängt ja schon alleine mit der Bevölkerung zusammen.Dort in dem dicht besiedelten Gebiet ,hat die Liga seit Jahren konstant über 200 Mannschaften(auch ein Zeichen dafür das es gut gemacht wird).Das ist in wenig besiedelten Gegenden wohl nicht möglich.
    In Regionen wo es nur 20 Teams gibt kann ich natürlich nicht Gruppen mit jeweils vier-fünf Mannschaften machen.Die einzelnen Gruppen sollten schon 7-8 Teams haben!Aber da sollte man auch sagen wir haben nur eine C-liga und für die "Besseren" eine A-Liga.Dann passiert es auch nicht das man in Geiselwind oder auf VFS Turnieren gegen jemanden in der B-liga spielt der kaum einen Fehlwurf auf die 20 hat.Aber das ist natürlich leichter geschrieben als getan!!Das es unterschiedliche Spielarten gibt finde ich persönlich nicht schlecht.So kann jeder nach seiner eigenen Spielstärke sich eine Liga aussuchen in denen er oder sie ihre Spiele gewinnen können.Man stelle sich nur mal vor das Leute 501d.o. spielen obwohl sie schon bei 301 S.O. 15 Runden brauchen,das macht ja wohl dann gar keinen Spaß mehr wenn sich die Spiele dann über Stunden oder ganze Nächte erstrecken.So kann einer der in der A-liga eventuell seine Spiele in der 8-9 Runde verliert in die B-liga wechseln und dort z.B. seine Spiele gewinnen.
    Ich weiß aus vielen Gespräche die meisten E-Darter sehen sich nicht als Sportler,sondern sie spielen aus Spaß und weil sie die Geselligkeit lieben.Und natürlich hat jeder ,egal in welcher Klasse, seine persönlichen Glücksmomente oder Nervenkitzel !Und wer Darts mehr als Sport betrachtet darf dies gerne tun.Auch ich würde mir wünschen das Darts in London bei Olympia 2012 dabei wäre.Ich glaube die Sache ist aber schon vom Tisch!
    Egal wo ihr am Wochenende eure Pfeile wetzt und egal auf was für einen Hintergrund ihr schmeißt,ob der Caller schreit oder die dreifach 20 klingelt viel Spaß und Freude dabei!

  • Hallo,

    ich denke, beim DSAB ist das eigentlich alles gut organisiert, ob das jetzt Liga-Betrieb oder Turniere sind.
    Wenn man von anderen E-Dart Turnieren hört, wo dann plötzlich das Preisgeld nicht ausgezahlt wird (werden kann), das hab ich in 15 Jahren beim DSAB noch nicht erlebt.
    Ich hab mir vor Jahren mal die Mühe gemacht + hab mir auf den VFS Turnieren mal die Teilnehmerzahlen mitgeschrieben + zu Hause mal Startgeld * Teilnehmer in Bezug zum Preisgeld ausgerechnet. Also, wenn da so Schnitt viellecht 200 Euro übergeblieben sind, war das Turnier schon echt gut besucht. Da ist dann aber noch keine Halle, Turnierleitung, Automaten, Bestuhlung, Sprechanlage, etc. von bezahlt. Klar, Stopfgeld muß man noch dazu rechnen.
    Man sollte dabei auch nicht vergessen, das bei einigen Diziplinen das Startgeld eben nicht zur Deckung des Preisgeldes reicht, ist eben n Gesamtpaket.
    Und das Risiko, das ein Turnier nicht angenommen wird, was ich auch schon desöfteren erlebt habe, sollte man auch nicht unterschätzen.

    Der Ligabetrieb mit mindestens 4 Spielern und 16 Einzel + 2-4 Doppeln finde ich sehr gut, da kommt man wenigstens zum Dartspielen.
    Vor Jahren hatte mich mal jemand angesprochen, ob ich nicht in der NWDV Steeldart-Liga mit spielen wollte. Tat mir ja leid, aber für 1 Einzel + 1 Doppel mit 8 Mann bewege ich meinen Hintern leider nicht von der Couch hoch, von den Entfernungen mal ganz abgesehen :sorry:
    Und mit den größeren Turnieren beim Steeldart, wo an einem Tag eine Disziplin im Einfach K.O. angeboten wird, kann ich mich auch nicht so wirklich anfreunden, da finde ich die VFS Turniere mit mehreren Disziplinen besser.


    Reggi

    Chef zum Mitarbeiter: "So früh waren Sie ja noch nie zu spät" :daumen:

    Einmal editiert, zuletzt von Reggi (21. Juli 2009 um 09:04)

  • So kann jeder nach seiner eigenen Spielstärke sich eine Liga aussuchen in denen er oder sie ihre Spiele gewinnen können.Man stelle sich nur mal vor das Leute 501d.o. spielen obwohl sie schon bei 301 S.O. 15 Runden brauchen,das macht ja wohl dann gar keinen Spaß mehr wenn sich die Spiele dann über Stunden oder ganze Nächte erstrecken.So kann einer der in der A-liga eventuell seine Spiele in der 8-9 Runde verliert in die B-liga wechseln und dort z.B. seine Spiele gewinnen.

    Bei uns z.B. ist aber die gängige Praxis, dass man keinen Bock hat, vielleicht nur die Hälfte seiner Spiele in der A- oder BZ-Liga zu gewinnen und dann vorsichtshalber gleich in der C- oder B-Liga spielt, da gewinnt man dann wenigstens jedes Spiel und kann sich was drauf einbilden. Ich habe es zwar noch nicht persönlich erlebt, aber mir wurde schon von mehreren Personen zugetragen, dass z.B. meine Wenigkeit (spiele auf Steeldart D.O. ca einen 45er AVE) gar nicht versuchen müsste in der C- oder B-Liga anzufangen, da man sowieso nur von lauter Alteingesessenen, die auch locker A-Liga spielen könnten, auf die Hucke bekommt und i.d.R. kein Leg gewinnt...
    Also kann ich gleich in der BZ-Liga anfangen, da weiß ich was mich erwartet und ich verliere auch nicht höher oder öfter und kann am nächsten Tag noch in den Spiegel schauen.

    Für mich gehört diese Einteilung auch abgeschafft, da sie wieder genau dem generellen Deutschen Dartproblem in die Hände spielt: sich immer da einzureihen wo man gut ist und gewinnt, statt die Herausforderung zu suchen und gegen Bessere zu spielen.

    Beim STeel gilt 501 D.O. und gut ist, alles gleich und jeder weiß worauf er sich einlässt.

    Just my 2 Pfennich

    Darts: Harrows Graflite 22g
    Board: Unicorn Eclipse Pro
    Highscore: 180 (6x)
    Checkout: 127 (S20, T19, Bulls Eye) | 119 (S19, T20, D20) | 116 (T20, S16, D20) | 106 (T20, S6, D20) | 98 (T20, D19)

  • Meine Freundin spielt in der Edart C-Liga single out und wenn Sie es mit Mannschaft bis zur A-Liga ,wo "normal" gespielt wird schafft ,wird sie sicherlich die Herausforderung annehmen.

    Sollte nun aber in jeder Klasse double out gespielt werden ,macht es für sie schlicht und einfach kein sinn(frustration usw.) und sie hört auf.

    Und aus welchem Grund sollte sich eine soooo grosse "Unternehmung"(hi Barnes :daumen: ) danach richten was ein so kleiner Verband wie der DDV macht?
    Abegesehen davon seh ich ein Dartproblem,wenn es denn eines gibt, eher beim Steeldart.

    Gruß René


  • Bei uns z.B. ist aber die gängige Praxis, dass man keinen Bock hat, vielleicht nur die Hälfte seiner Spiele in der A- oder BZ-Liga zu gewinnen und dann vorsichtshalber gleich in der C- oder B-Liga spielt, da gewinnt man dann wenigstens jedes Spiel und kann sich was drauf einbilden. Ich habe es zwar noch nicht persönlich erlebt, aber mir wurde schon von mehreren Personen zugetragen, dass z.B. meine Wenigkeit (spiele auf Steeldart D.O. ca einen 45er AVE) gar nicht versuchen müsste in der C- oder B-Liga anzufangen, da man sowieso nur von lauter Alteingesessenen, die auch locker A-Liga spielen könnten, auf die Hucke bekommt und i.d.R. kein Leg gewinnt...
    Also kann ich gleich in der BZ-Liga anfangen, da weiß ich was mich erwartet und ich verliere auch nicht höher oder öfter und kann am nächsten Tag noch in den Spiegel schauen.

    Für mich gehört diese Einteilung auch abgeschafft, da sie wieder genau dem generellen Deutschen Dartproblem in die Hände spielt: sich immer da einzureihen wo man gut ist und gewinnt, statt die Herausforderung zu suchen und gegen Bessere zu spielen.

    Beim STeel gilt 501 D.O. und gut ist, alles gleich und jeder weiß worauf er sich einlässt.

    Just my 2 Pfennich

    .. mal n ganz doofe Frage: was hättest du damit gewonnen, wenn du alle Disziplinen, außer 501 D.O. abschaffst ?
    wenn die "Alteingesessenen" trotzdem weiterhin in den unteren Klassen spielen, haben Neueinsteiger immer noch keine Chance.
    Abzocker, die sich in Klassen anmelden, die so gar nicht ihrer Spielstärke entsprechen, gibt es in jeder Sportart und wird es wohl auch immer geben.
    Ich finde 301 S.O. für Einsteiger nicht das Schlechteste, erstmal große Zahlen treffen üben .. :daumen:

    Reggi

    Chef zum Mitarbeiter: "So früh waren Sie ja noch nie zu spät" :daumen:

  • Die Herausforderung kommt aber schon nach dem ersten Aufstieg. Der Schwierigkeits-Unterschied zwischen B- und A-Liga hat sich mir bisher noch nicht erschlossen. Entweder Straight Out oder nicht, aber Master Out und Double Out gibt sich doch nicht wirklich was...

    Darts: Harrows Graflite 22g
    Board: Unicorn Eclipse Pro
    Highscore: 180 (6x)
    Checkout: 127 (S20, T19, Bulls Eye) | 119 (S19, T20, D20) | 116 (T20, S16, D20) | 106 (T20, S6, D20) | 98 (T20, D19)

  • Die Herausforderung kommt aber schon nach dem ersten Aufstieg. Der Schwierigkeits-Unterschied zwischen B- und A-Liga hat sich mir bisher noch nicht erschlossen. Entweder Straight Out oder nicht, aber Master Out und Double Out gibt sich doch nicht wirklich was...

    ... Beim M.O. hat du fast immer n Finish stehen... Und ob das 1. Finish 40 (Bull mal außen vor) oder 60 ist, macht schon n ganz schönen Unterscheid.
    Mußt du mal spielen :dart:

    Chef zum Mitarbeiter: "So früh waren Sie ja noch nie zu spät" :daumen:

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