DSAB - versteckter Gewinn Sportförderpreisgelder ???

  • Kann dies wirklich sein? Wie muss der DSAB mit den Sportförderpreisgeldern steuerlich umgehen? Wie geht er damit um?

    Mir ist aufgefallen, wo die DSAB eventuell versteckte Gewinne einfährt. Und zwar ganz einfach über die Sportförderpreise.
    Es wird zwar geworben, dass die Sportförderpreise zu 100% ausgeschüttet werden, dies ist jedoch nach meinen Infos nicht so.

    Und zwar liegt dies an der Mwst. Wir sehen nur die Netto Sportförderpreise.
    Auf diese fallen jedoch nochmal 19 % Mwst was die Spieler nicht sehen, da Rechnung an den Automatenaufsteller geht.

    Ausgeschüttet werden jedoch nur die Netto Angegebenen Sportförderpreise.
    Nach meinem Verständnis müssten für jede C-Liga-Mannschaft nicht 100 sondern 119 EUR wieder ausgeschüttet werden.
    Dann geht es auch mit der Mwst null auf null auf.

    Diese sind dann ja aber keine Netto-Sportförderpreise da sie nach meinem Verständnis auch steuerlich behandelt werden müssen.
    Darum wurden aus Netto-Preisgelder die Brutto-Preisgelder.

    Alleine in den 5 Bundesligen gäbe dies Einnahmebn von 2.235,29 EUR

    Da wir nicht wissen wie die Teams verteilt sind und da es unterschiedliche Module gibt es schwierig zu sagen wieviel die DSAB ggf. versteckt einnimmt.

    Meine Schätzung: Bei 10.000 Teams ca. 200.000 EUR ! ! !

    Hinzu kommen noch die Zinserträge der ganzen Startgelder.

    Sollte ich mit meiner Logik, betriebswirtschaftlichen Kenntnissen .... falsch lieben bitte korrigiert mich.

    Konnte leider meine Excel-Datei nicht anhängen gibts bei Bedarf per eMail.

  • Hi,
    verstehe das System nicht so ganz. Wer zahlt an wen was? Mwst. dürfte der DSAB als e.V. nicht einbehalten. Die von den Automatenaufstellern eventuell gezahlten Sportfördergelder dürften auch nicht mwst.-pflichtig sein. Wieso Mwst.?

  • Hi,
    verstehe das System nicht so ganz. Wer zahlt an wen was? Mwst. dürfte der DSAB als e.V. nicht einbehalten. Die von den Automatenaufstellern eventuell gezahlten Sportfördergelder dürften auch nicht mwst.-pflichtig sein. Wieso Mwst.?

    der DSAB berechnet lt. meinen informationen die Sportfürderpreise an die Automatenaufsteller, und zwar zzgl. Mwst.

    Der DSAB stellt alle Schecks aus und zwar über die gesamte Netto-Summe.

  • Mwst hat doch mit e.V. nix zu tun - bei der Grössenordnung ist der DSAB Mwst pflichtig.

    Ausserdem habe ich eine Vorlage von der DSAB wo klar draufsteht, dass die Sportförderpreise zzgl. Mwst an den Aufsteller berechnet werden.

  • Also erst mal das einfache e.V. heißt nichts anderes als das der Verein für das was er macht haftet!Es handelt sich um einen beim Amtsgericht eingetragenen Verein,der dort ins Vereinsregisterer eingetragen wird. Und damit über sein Vereinsvermögen u.Vorstand wie gesagt haftbar ist.
    Hier wird oft die Gemeinnützigkeit mit e.V. verwechselt.Nicht automatisch ist ein e.V. auch gemeinnützig veranschlagt.Diese muß gesondert beim Finanzamt festgestellt und beantragt werden.
    Vereine die bis 2500€ Preisgeld gewinnen brauchen sich eh keinen Kopf machen, über geldwerten Vorteil oder so ähnlich da Gewinne in der Regel bis 2500€ steuerfrei sind!Gewinne aus Spieleinkünfte/Unterhaltung sowieso.
    Als Faustregel gilt Einkünfte aus gewerblicher Tätigkeit sind in der Regel steuerpflichtig oder wo für Geld eine gewisse Leistung erbracht wird!Damit ist aber nicht die Leistung der Pfeilwerfekunst oder
    Billiard/Kicker gemeint!Du kannst jeden Monat zwei Turniere gewinnen und mußt das Geld nicht versteuern oder hast du schon mal gesehen das ein Spieler in der Spielothek oder Casino für seine Gewinne Steuer bezahlt?Wir reden ja nicht von Berufsspieler beim Dartssport.
    Das andere mit der MWST ist so schwierig das kann nur ein Steuerexperte erkären und ob der DSAB oder wer auch immer hier versteckte Gewinne macht bezweifle ich!Diese Verbände besonders die der Automatenaufsteller werden seit Jahren intensiv kontrolliert.Wenn hier Gewinn erzielt werden sollte ,muß und wird der sicherlich auch versteuert!Das kann aber keiner sagen ,dazu müßte man nämlich die Verträge zwischen Aufsteller ,VFS und DSAB kennen und bitte weiß da was einer. Welche Leistung und ist überhaupt eine mit den Sportförderpreisen verbunden?Wäre z.B. eine Frage die man da wissen müsste!
    Also mein Steuerberater den ich gerade deswegen telef. konsultiert,und kaum verstanden habe,konnte mir diese Frage auf Anhieb so nicht beantworten.
    Good Darts

  • Das andere mit der MWST ist so schwierig das kann nur ein Steuerexperte erkären und ob der DSAB oder wer auch immer hier versteckte Gewinne macht bezweifle ich!Diese Verbände besonders die der Automatenaufsteller werden seit Jahren intensiv kontrolliert.Wenn hier Gewinn erzielt werden sollte ,muß und wird der sicherlich auch versteuert!Das kann aber keiner sagen ,dazu müßte man nämlich die Verträge zwischen Aufsteller ,VFS und DSAB kennen und bitte weiß da was einer. Welche Leistung und ist überhaupt eine mit den Sportförderpreisen verbunden?Wäre z.B. eine Frage die man da wissen müsste!I

    Ich sage ja nicht, dass der DSAB keine Mwst abführt. Aber der DSAB wirbt nunmal, dass die Sportfördergelder zu 100 % ausbezahlt werden.

    Nach meinen Recherchen werden 100 EUR + 19 % kassiert aber nur 100 ausbezahlt. Wenn sie 119 EUR ausbezahlen würden wäre alles O.K.

  • Ich sage ja nicht, dass der DSAB keine Mwst abführt. Aber der DSAB wirbt nunmal, dass die Sportfördergelder zu 100 % ausbezahlt werden.

    Nach meinen Recherchen werden 100 EUR + 19 % kassiert aber nur 100 ausbezahlt. Wenn sie 119 EUR ausbezahlen würden wäre alles O.K.

    @no smoking
    die Sportfördergelder werden zu 100% ausgeschüttet!Die Frage was ist mit der MWST und wo bleibt "die "hat doch nichts mit dem Gewinn für den Verein zu zu tuen und ist ,so wie beschrieben auch nicht so einfach zu beantworten! Ich weiß das der Automatenaufsteller die Sportfördergelder plus MWST an den DSAB bezahlt,aber ich weiß nicht was dann damit passiert und unterstelle auch keinem diese 19 % ganz oder teilweise einzubehalten!Werde demnächst mal jemanden fragen der es wissen könnte.

  • Die Sportfördergelder dürften kein Entgelt für erbrachte Leistungen sein. Mwst. fällt hier nicht an.

    Du warst schneller, somit ist die ganze Diskusion schon hinfällig. Da die MwSt. ein durchlaufender Posten ist, kann sich also der DSAB die 19% auch nicht einstecken, sondern muß Sie an Angie weiterleiten. Da bei Spörtförderpreisen (darum heißt es ja auch so) keine MwSt. drauf sind, können Sie ja wohl schlecht die 19% aus Ihrer Tasche mit drauf packen.

  • Aber wenn sie doch Mwst.-Beträge einnehmen würden, hätten sie hierfür ja die Mwst. an das Finanzamt abzuführen. Wenn sie dann die Sportfördergelder in voller Höhe auszahlen würden, müssten sie 119,-- Euro (an Verein) + 19 Euro (19 % Mwst. an Finanzamt) zahlen.

  • Man kann doch nicht aus 100 EUR Netto 100 EUR Brutto machen. Das verstehe ich nicht unter 100 % Ausschüttung.

    Für mich ist das eine versteckte Gewinnerzielung

  • Das ist wie bei einem Lottogewinn. Die Gewinnsumme wird rein netto ausbezahlt, Steuern entfallen nur auf Zinsen die durch Geldanlage hinzukommen.

  • Aber wenn sie doch Mwst.-Beträge einnehmen würden, hätten sie hierfür ja die Mwst. an das Finanzamt abzuführen. Wenn sie dann die Sportfördergelder in voller Höhe auszahlen würden, müssten sie 119,-- Euro (an Verein) + 19 Euro (19 % Mwst. an Finanzamt) zahlen.

    Der Anfangsgedanke mit 119 EUR Ausschüttung ist richtig.

    Ich denke dass Hauptproblem liegt daran, dass das Eintreiben über Aufsteller läuft. Die Auszahlung selbst aber dirkt über die Teams.

    Korrekt müsste es laufen:

    DSAB kassiert 100 + 19 = 119 vom Aufsteller und legt das Geld an erbringt DSAB Zinserträge
    Aufsteller kassiert wieder von DSAB 100 + 19 = 119
    Damit ist die Mwst beim DSAB ausgeglichen

    Aufsteller bezahlt an Teams 100 + 19
    Würde der Aufsteller von den Teams kassieren, wäre auch hier die Mwst ausgeglichen. Er verzichtet aber darauf und hat hierfür seine Automateneinnahmen.
    Und entsprechende Mehreinnahmen mit Training......


    Der DSAB erwirtschaftet durch übergehen des Automatenaufstellers bei der Rückzahlung der Sportförderpreise zusätzliche Gelder, da nicht 100 + 19 ausgeschüttet werden.

  • Hallo,


    @ the coach: Was du hier über die steuerliche Betrachtung von Sportförderpreisen, Turniergeldgewinnen usw. sagst stimmt so nicht! Beim Dart handelt es sich nicht um ein Glücksspiel (naja bei manchen vielleicht schon, aber lassen wir das ...)!!! Die Glückspielgewinne sind in Deutschland übrigens steuerfrei und nicht an irgendwelchen Höchstgrenzen geknüpft - anders wie bspw. in den USA, wo auch Glücksspielgewinne bspw. als sog. "win-fall" ganz normal versteuert werden müssen!


    Was die Dartgewinne in Deutschland betrifft so muss man unterscheiden; der "Otto-Normal-Darter" (Freizeitdarter) welcher dem Dartspiel aus "Liebhaberei oder Hobby" nachgeht ist nicht steuerpflichtig (ist aber auch ein Spieler, welcher keine oder wenige Turniere spielt, vorallem nicht viele und gutdotierte Turniere gewinnt und somit auch garnicht in die Situation käme Geld etc. versteuern zu müssen!); wenn er diesem Hobby in gemeinnützigen Organisationen (Sportverbände, sozial-karitative Institutionen, ...) nachgeht wird i.d.R. keine Gewinnerzielungsabsicht unterstellt!

    Anders sieht es aus, wenn ein Spieler gewinnorientiert einer Sache nachgeht - bzw. dies zu unterstellen ist, da dementsprechende Einkünfte erzielt werden (Turnierpreisgelder, geldwerte Vorteile, Ligagelder, Sponsorengelder oder Sachwerte (!), ...) oder sich bei Unternehmungen engagiert (z.B. GDC/PDC Europe, D.AB, ...) wo eine Gewinnabsicht klar definiert ist.

    Diese Spieler hätten selbstverständlich auch dann die Möglichkeit Ihre Kosten steuerlich geltend zu machen!


    Im Moment sehen die meisten Finanzämter noch davon ab Spieler zu "prüfen" - in dem ein oder anderen Fall soll es aber schon passiert sein, dass nachgefragt wurde!


    Was die Prüfungen der E-Dartunternehmung angeht ist mir nur bekannt, dass die "Angestellten" in gewissen Gegenden nach "Unregelmäßigkeiten" stärker geprüft wurden. Bei dem "Verein" kann ich mir das irgendwie nicht so recht vorstellen (war doch in einem anderen Thread die Rede von "Übertrag 530.000€ auf das nächste Geschäftsjahr", aber vielleicht ist die Steuer hierfür ja schon abgeführt, dann würde ich mir als "Mitglied" aber noch mehr Fragen stellen ...).


    @ nichtraucher

    Finde ich toll, dass du dich mal kritisch mit der Materie auseinandersetzt. Deine Rechnung ist übrigens sehr interessant (habe das noch nie von der Seite betrachtet); was du besonders beachten solltest ist, dass es lt. der "E-Dartunternehmung" 17.000 Teams gibt und deine Rechnung bezieht sich doch nur auf das "Halbjahres-Saison was auch immer". Zudem sind die "Sportförderpreise" regional sehr unterschiedlich.


    VG M.

    Wer zuletzt wirft hat gewonnen! (Markus Scheck)

    Was heißt/ist DSAB(?) = Deutscher SportAkrobatik Bund oder doch DartSpielerAbzockBande oder vielleicht DartSpielenAufBezahlbasis oder da wo Die Spieler Alles Bezahlen ...

  • Du warst schneller, somit ist die ganze Diskusion schon hinfällig. Da die MwSt. ein durchlaufender Posten ist, kann sich also der DSAB die 19% auch nicht einstecken, sondern muß Sie an Angie weiterleiten. Da bei Spörtförderpreisen (darum heißt es ja auch so) keine MwSt. drauf sind, können Sie ja wohl schlecht die 19% aus Ihrer Tasche mit drauf packen.

    @tc ganz so einfach mit durchlaufendem Posten ist das leider nicht,da ist unser Steuergrundgesetz schon komplizierter.Wie gesagt wenn man die Verträge nicht kennt kann man dazu nichts konstruktives sagen!Man stelle sich mal vor die Aufsteller zahlen sagen wir mal 100€ pro Team an den DSAB plus Mwst.Der DSAB verbucht diese als Einnahme sprich Umsatz für den er Umsatzsteuern zahlen müßte.Auf der anderen Seite aber diese Einnahmen wieder zu 100% ausschüttet,da muß es irgendeine Regelung geben die ich nicht kenne aber in Erfahrung bringen werde!

  • Gewinne sind kein Einkommen, erst wenn diese über ein Konto Zinserträge liefern sind auch nur die Steuern auf die Zinsen fällig.

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