• Offizieller Beitrag

    ALso vor dem Spiel ist die Einstellung meistens die folgende:

    Ich will einfach nur gut Dartspielen der Rest wird sich zeigen ....

    Je nachdem wie es steht kann sie sich bei einem Rückstand unserer Mannschaft schon mal auf

    Ich will unbedingt gewinnen ...

    änder. Und wenn das Spiel bereits hoffnungslos oder gar ganz verloren ist wird es zu etwas wie "Dann lass uns wenigstens noch einen schönen Abend draus machen, sonst hat sich die Autofahrt nicht gelohnt und der Samstag Abend war verschwendet...

  • Ich gehe mit der Einstellung in ein Ligaspiel, dass ich das Ding auf jeden Dall gewinnen will. Ich weiß was ich kann und das versuche ich umzusetzen, verliere ich und hab gut gespielt ist alles okay, verliere ich und hab schlecht gespielt bin ich für die Zeit meines Schreibens nicht so richtig gut drauf, komme dann aber wieder runter.

    Wenn ich von vornherein merke, dass es nicht läuft, bin ich ziemlich entspannt, weils sonst nur schlimmer wird.

    Wichtig ist sich seiner Stärken bewusst zu sein, und diese auch umzusetzen.

    life is a lie....

  • Klopp sagt das in ner Werbung sehr schön (ich gebe sinngemäß wieder:

    Die Angst vorm verlieren macht Dich nicht besser als die Lust aufs Gewinnen.

    Vor dem spielen sage ich mir: "Ich will heute gewinnen - gewinnen macht Spaß"

    Während des Spiels übe ich mich darin, nur an den nächsten Dart zu denken.

  • Beim Turnier isses mir eigentlich immer egal. Da spielste nur für dich selbst. Also mit SchauMerMal-Einstellung rein, Tendenz zum LMMA durchaus vorhanden.

    Auf 'nem ganz anderen Blatt steht meiner Meinung nach das Ligaspiel. Als ich vor vielen Jahren zum ersten Mal aufgerufen wurde, da flatterte mein Hemdzipfel und ich hab' stumpfsinnig vor mich hingemurmelt >... usst gewinnen! Du musst gewinnen! Du musst gewinnen! Du m...<. Wahnsinns-Anspannung ... und wunderschön selbst die Drück aufgebaut.

    Die Anspannung ist heute noch da - wenn auch etwas abgeschwächt. Ansonsten hab' ich's auch bis zu Dummschwätzer Gredls sehr gesunder Einstellung

    Zitat

    Ich weiß was ich kann und das versuche ich umzusetzen

    ... geschafft. Wichtiger als das KopfKino vor dem Spiel finde ich allerdings das KopfKino

    während des Spiels

    Wenn der Gegner durch 2, 3 gute Scores auf einmal weit vorne liegt oder er dir im Leg zuvor einen imposanten HaiFisch vor den Latz geknallt hat ... DANN muss man ruhig bleiben! Und in dem Fall bin ich inzwischen gottseidank zu der Einstellung: "Pffff ... Du hast doch noch gar nicht gewonnen. Weil ich noch nicht verloren habe!!!" gelangt.

  • Beim Turnier isses mir eigentlich immer egal. Da spielste nur für dich selbst. Also mit SchauMerMal-Einstellung rein, Tendenz zum LMMA durchaus vorhanden.

    Auf 'nem ganz anderen Blatt steht meiner Meinung nach das Ligaspiel

    Bei mir war das sehr lange genau anders rum. Beim Turnier muss es rollen und beim Ligaspiel sind ja noch genug andere da. Ich habe damals auch bei Turnieren meistens besser gespielt und kam regelmäßig bis ein Platz vors Preisgeld :ohno_ aber auch öfer mal in die Punkte. Beim Ligaspiel war es mir oft Wurscht ob ich gewinne, das habe ich nur als Training fürs Wochenende gesehen aber trotzdem. Trotzdem hab ich jede Woche in 3 Ligen gespielt. (FDL, DSAB und RPDL)

    Heute ist das mittlerweile allerdings ganz anders. Ich fahr mit dem Rad ins Nachbarort und der Mannschaftsordner steckt im Rucksack. Ich mach den Papierkram und das wars, ich spiele nicht mal mit. Bin ich so ne Art Manager? Rastis Bewerbung läuft ja auch schon...

    Signatur als Werbeträger zu vermieten.
    Bei Interesse PN an mich

  • Also bei mir ist es so. Ich weiß was ich kann, weil ich es jeden Tag sehe. Doch ich stelle mich unnötig unter Druck. Ich habe seit gestern Abend gemerkt das bei mir Dart zu 90% Kopfsache ist. Zuhause werf ich eigentlich immer einen Konstanten und auch wie ich finde guten Dart. Aber sobald ich in ein Ligaspiel gehe ( ode sogar zum vereinstraining :wand: ) stell ich mich unter den druck , das genau so abzurufen wie zuhause. Und durch diesen Druck Verkrampfe ich innerlich und meine Scores sehen wie folgt aus :
    28
    26
    45
    ...

    Und nicht wie folgt :
    60
    60
    85
    100
    ...

    Dies war das gestern abend beim Training im verein so. Als Beispiel mein gegner spielte 100 , 140 ... Ich spiele wiederum : 60, 28 ... Und ab dem Moment habe ich gedacht " jetzt kannste dein eigenes Spiel spielen. " und habe ohne druck weitergeworfen . Das Leg sah dann wiefolgt aus :60 , 28, 180,180 . Und die 53 Rest konnte ich nicht checken und mein Gegner wirft einen 14 Darter. Ich hoffe ihr konntet mir soweit folgen . :duw:

    Bei meinen letzten Turnier hab ich mir als Ziel gesetzt die Vorrunde zu überstehen . Also dort denke ich immer schrittweise und als ich noch gesehen habe das ich in einer 7er Gruppe stand und dort 1 Niederlage jetzt nicht die Welt bedeutet habe ich ohne Druck und ganz ruhig gespielt und habe mich als Gruppen erster durchgesetzt . Mein Wurf verkrampfte sich auch nicht so , weil ich eben auch im Kopf locker aber konzentriert war. Ok wenn sich mein wurf etwas verkrampft und ich nicht richtig durchziehe weiß ich was los ist, aber wenn ich wie gestern schon innerlich verkrampfe , ich aber durchziehe und dann trotzdem nicht treffe komme ich wie ich es übertreiben sage in eine art "kurzzeitige Dart Depression " Ich weiß nicht mehr weiter und denke nur " Das kann doch nicht sein . Du kannst so gut Dart spielen und trotzdem fällt es dir schwer die S20 zu treffen ." Und kaum bin ich zuhasue und stelle mich am nächsten Tag ans Board werf ich wieder normal.

    Paul Nicholson
    Devon Petersen
    Kim Huybrechts , Mark Webster

  • Es war einmal, vor gaaaaaaaaaanz langer Zeit..............
    Nach ca. zwei Jahren Dart in einer Stammtischmannschaft lauter, nicht sonderlich gut spielenden, alten Säcken und Säckinen spielte ich mit jungen, trainingsfleißigen Burschen.Schnell stellten sich kleinere Erfolge ein.
    Ich wechselte zu einer ambitionierten Siegermannschaft und kam trotzdem auf eine Menge Einsätze.Meine Leistungen gingen weiter nach oben, da ich mich dem Niveau angepasst habe und Freude hatte am Spiel.Zu diesem Zeitpunkt spielte ich Montags E-Dart,Dienstag Heidelberger Freundschaftsliga und Freitags Oberliga / Landesliga.Zwischendurch auch Mittwochs Rhein Hessen bzw auch mal Bullshooter.Dies war natürlich bestes Training.
    Irgendwann kam es zum Bruch.Mit dem Aufstieg in die Bundesliga, wurde man auf Grund vieler, in unseren Verein wechselnden Spieler,zu einer Art Notnagel.Natürlich hatte ich auch nicht die Klasse dieser " neuen " Spieler.Der Kapitän stellte, was auch verständlich war, nach Leistung.....gut manchmal auch nach Namen......aber egal.
    Die Ladesliga litt auch unter dem Aufstieg, da immer irgend welche Spieler in die BuLi hochgezogen wurden.So richtig Spaß machte dies nicht mehr und nach und nach verschwanden auch die Spieler, mit denen ich Spaß und dementsprechend auch Leistung zeigte, da es diesen ähnlich erging.
    Einige Jahre dümpelte ich dann so dahin, mit wechselnden Leistungen.Immer mit dem wissen,des eigenen Könnens aber auch dem wissen, nur noch einmal die Woche zu spielen.
    Heute, geht es mir so..........ohne Training kein Preis.Zwar rutschen mir ab und an zwar mal wieder einige hervorragendes Legs aus der Hand,was ich aber eher unter " upps war ich das " abhake.
    Zu Ritsch
    Auf Grund meiner Schichtarbeit komme ich Montags nur noch alle drei Wochen zum Zuge.Was mich motiviert ist, daß die Mannschaft sich riesig freut, wenn ich dabei bin ( sagen Sie zumindest ).Von daher geh ich mit Spaß an die Sache und bringe wirklich gute Leistungen.Also damit meine ich ab der 6 Runde auf Doppel bzw Finish.Sollte dies dann auch gleich getroffen werden, bin ich natürlich sehr zufrieden.Meist ist es aber so, daß ich ein - zwei Runden zum checken benötige.Hier baut sich dann eine Art Schutzbehauptung auf, wie - Tja, trainierst ja auch nicht.
    Im Steeldart konnten wir dieses Jahr erstmalig zwei Teams stellen.Auf die erste Mannschaft habe ich verzichtet, da diese wirklich hart für ihre Leistungen arbeitet.Da könnte ich es nicht verantworten, eine evtl Niederlage auf meine kosten, den Jungs an zu tun.
    Da spiel ich lieber Kreisliga ( war ein muss vom Verband, wir wollten Bezirks- spielen ).
    Da ich mich in diesem Club, als eine Art Vorstand, auch um viele andere Dinge kümmere,habe ich einfach auch Spaß beim zuschauen " meiner " Jungs.
    Ich glaube, mir macht es im Moment einfach mehr Spaß, " meinen Club " mit Jungen Spielern aus unserer Region auf zu bauen und deren Erfolge zu genießen.
    All dies zusammen, lässt mich überraschender Weise wieder aufblühen, was sich am Board bemerkbar macht.
    So sage ich mir selbst, ich weiß was ich noch drauf habe und warte ab was rauskommt.
    Mein kleines Fazit,
    manchmal ist weniger mehr.Geht mit Spaß an die Sache und macht euch keinen Kopf was letztendlich rauskommt.Wir sind doch keine Profis.

  • eine art "kurzzeitige Dart Depression " I

    schöne Umschreibung :daumen:


    Mein kleines Fazit,
    manchmal ist weniger mehr.Geht mit Spaß an die Sache und macht euch keinen Kopf was letztendlich rauskommt.Wir sind doch keine Profis.

    Wenn das Hobby zur Last wird , weil man sich so viel Druck auf die Schultern packt läuft irgendwas falsch !

    Hab das auch eine Zeit lang so gemacht , bis mir dann die Erkenntnis kam das ich nur ein Spiel spiele nicht mehr und nicht weniger .

  • @ Ritsch,
    es war nicht der Druck auf den Schultern.Vielmehr war es irgendwann mal " puh, morgen schon wieder Liga.Es fehlte der Spaß, die Vorfreude aufs Spiel.
    Heute bin ich meist schon eine Stunde vor Spielbeginn am Spielort, weil ich geil bin mal wieder dabei zu sein.
    Früher war alles so kurz vor knapp.So, dann fahren wir halt.

  • die Balance zwischen "intensivem Training" (bzw Spielen) und "zuviel Training" (bzw Spielen) zu halten, ist sicher nicht leicht. Vor allem für die Kandidaten, die sowohl E- als auch Steeldart spielen. Klarerweise will auch keiner seine Mannschaft(en) "hängen" lassen, dazu kommen die Trainingsabende (wichtig für die Gruppendynamik) - und schwupp, sind 5 Abende in der Woche verplant. Falls einer dann noch Familie hat ... also da ist die Scheidung doch schon programmiert ... außer vielleicht, Frau und Kinder spielen auch !

    Ein weiterer (ganz wichtiger !) Aspekt in punkto "Balance" ist mMn, eine Art Ausgleich zwischen Konzentration und Lockerheit hinzukriegen. Vermutlich kennt das jeder hier : wenns mal "läuft", kann man ganz extrem locker spielen, bleibt trotzdem konzentriert und gewinnt (fast) jedes leg, egal gegen wen (sowas heißt glaub ich "flow").
    Interessant wirds ohne "flow" : wie schaffe ich es, meine Konzentration zu halten, ohne zu verkrampfen ? und wie krieg ich es hin, locker zu bleiben, ohne diese Konzentration zu verlieren ? im Idealfall spiel ich mich in ebendiesen "flow" hinein (ja Andi träum schön weiter).

    Ich selber spiele schon länger Darts, seit etlicher Zeit auch Liga und Ranglistenturniere. Und dennoch lerne ich - gerade was solche Aspekte anbelangt - immer noch (gern !) dazu.
    Erst gestern gabs nach unserem (knapp verlorenen ...) Ligaspiel eine ganz interessante Unterhaltung mit einem der Gegner. Muß ein Kollege vom Ritsch sein - jedenfalls ist der "mental" genauso auf der Höhe (und ist wohl auch in dieser Branche beruflich tätig).

    Diese "MENTALE" Problematik ist eben beim Dartspielen enorm wichtig. Jeder kennt den Spruch : 90% ist mental, der Rest ist Kopfsache.
    Das gilt mMn sobald bei einem Spieler die Würfe "einigermaßen sitzen" - also wenn er mal unfallfrei "3 gradaus" werfen kann.

    ABER : ich selber sollte das ja eigentlich hinkriegen. Und trotzdem klappt es manchmal einfach nicht ... die Idee : spiel doch immer nur 3 gradaus, checken kannst Du ja, und das langt in Deiner Liga (fast) immer, ist ja gut. Nur mit der Umsetzung hapert es doch öfters mal. ZB gestern (ist aber nicht nur an Ligaspiele oder RLTs gebunden ; ich bin oft genug auch im Training - allein oder gegen Teamkollegen - so richtig schlecht).
    Was sagt der "Mentalist" in so nem Fall ? Meine eigene Idee ist ja eher : gewöhn Dir ENDLICH mal einen konstant sauberen Wurfstil an ! Klar ist sowas "unter die Drück" schwerer durchzuhalten, aber EIGENTLICH sollte das doch nicht sooo schwer sein. DAS ist eben Übungssache ! Anmerkung : ich selber "gelte" eigentlich als recht nervenstark. Ob Drück oder nicht - treffen kann ich immer ! und das hab ich auch schon oft genug gezeigt.

    Eine letzte Anmerkung noch : Natürlich gehört auch der Wille (bzw die Besessenheit ...) solange zu trainieren, bis der eigene Wurfstil wenigstens halbwegs "konstant sauber" ist, zu den mentalen Aspekten. Sowas ähnliches hat mir jedenfalls mal ein Mentaltrainer erzählt. Also möglicherweise bin ich einfach nur zu faul ... das ist ein erhebliches mentales Defizit !

    lG

    Andi

  • ach dartagönchen

    Zitat

    Zitat von »gredl« Zitat Dummschwätzer Gredls
    pffffffffff
    Jetzt pffffffffffte mich hier nicht so an Das Ding ist doch auf Deinem Mist gewachsen!
    Guckst Du mit Auge! ->

    Ich habe wohl den :ironie: smily vergessen, cih weiss schon was bei mir unter dem avatar steht :D

    life is a lie....

  • Ach Gretlinchen ... diesen Smiley hab' ich auch vergessen. Ich weiß schon, dass Du weißt, was Du mal unter Deinen Avatar geschrieben hast ^^

  • um nochmal aufs Thema zurückzukommen ... v.a. zum Punkt "Nervenstärke" :

    kürzlich in einem Ligaspiel (mein Gegner hatte mich zuvor jedesmal klar und deutlich besiegt) lag ich (schon wieder !) nullzwo gegen den zurück. Er hatte zu seinem 2:0 einen 17er geworfen.
    Im nächsten leg stand er auf einem Doppel - und ich machte daraufhin meine 104 aus (54 - 10 - 40) siehe Finish Thread. Ich hab das Spiel tatsächlich noch gewonnen ! obwohl mein Gegner sein "Niwo" halten konnte und bis zum Schluß immer "Drück" machte. Darauf bilde ich mir nun wirklich was ein ! wenn ich schonmal was zum "angeben" habe ...

    aber es geht auch anders :

    in einem Trainingsmatch ganz normal 501 DO bof habe ich meinen Gegner nach meinem Check zum 2:0 abgeklatscht : "schönes letztes". Ist eigentlich WIRKLICH nicht meine Art ... aber im Training ... naja jedenfalls wußte der Kollege die passende Antwort und hat mir gleich ein HiFinish serviert ... ich hab dann im fünften ("schönes letztes") die Tür gerade noch zugekriegt ...
    Hochmut kommt doch ziemlich knapp vor dem Fall !

    jedenfalls :
    man sieht, man kann mentale Sachen
    auch schonmal im Training machen

    lG

    Andi

  • Alkohol beim Darts ! Eine echte Verbesserung des Spiels oder vielleicht nur Einbildung ?

    Gemeint sind hier nicht die Spieler die sich ab und an einen geselligen Abend machen , sondern diejenigen die überzeugt sind dass sie
    ohne Alkohol nicht ihre beste Leistung abrufen können , bewusst oder unterbewusst .

    Dazu ein kleines Beispiel : Der Spieler XYZ ist relativ unerfahren , wirft im Training gut aber sobald es zum Liga-oder Turnier Spiel
    geht lässt ihn seine Nervosität verkrampfen . Er kennt die Situation , er hasst das natürlich , aber es ist nun mal so .
    Je öfter er die Situation erlebt desto mehr setzt sie sich im Unterbewusstsein fest . Es entsteht das Denkmuster im Wettkampf bin
    ich immer nervös und kann meine Leistung nicht bringen .
    Zufällig , oder auf Grund eines Erfahrenen Spielers zb. , nimmt er den gut gemeinten Rat an : " Trink doch was dann wirst Du lockerer "

    :prost:

    Fatal ist es besonders dann wenn Spieler XYZ diesen Spieler auch noch für seine darterischen Leistungen bewundert !


    Nun nimmt er nur zu gerne den Rat des Leistungsstarken , Erfahrenen Spieler an denn er sieht ja bei ihm dass es funktioniert .
    Der erste Anker im UB (Unterbewusstsein )ist somit gesetzt !
    Er trinkt also eine gewisse Menge Alkohol , einfach so viel dass er sich lockerer fühlt . Das KANN am Alkohol liegen , wird es sicher
    auch etwas , aber es liegt sicher auch daran dass ihm sein "Vorbild" suggerierte "mit Alkohol bist Du lockerer und besser " !

    Nun spielt er im "lockeren" Zustand die ersten Spiele und ist begeistert wie " anders " sich doch das Spiel anfühlt , wie leicht
    und unbeschwert es sich anfühlt . XYZ spielt besser und gewinnt Spiele die er vorher verloren hätte ! Der nächste Anker im Ub ist gesetzt .
    Schlechtes Gewissen hat er nicht , muss er auch nicht haben , viele klopfen ihm auf die Schulter , Gratulieren ihm zu seiner Leistung !
    Und außerdem machen es viele andere gute Spieler ja auch . Das gewissen ist beruhigt und stellt keine Hürde mehr dar !

    Nun sind schon ein paar "Anker" im UB gesetzt und verwurzelt :
    1. Ohne Alk bin ich nervös und verkrampft (Das wird immer mehr zur einzig gültigen Wahrheit )
    2. Viele "gute" Spieler trinken und werfen , also kein Problem (eine Art Suchtverhalten dass das Spiel in Verbindung mit Alk bringt , wie zb.
    eine Zigarette bei einem Raucher zum Kaffee !
    3. mit Alkohol bin ich besser , ruhiger , habe den Kopf frei , und es macht mehr Spaß . Und ich bekomme dadurch mehr Anerkennung und
    Lob . Er wird für sein handeln also auch noch Belohnt .

    Er vermeidet also "Schmerz " (Versagen) und erntet "Belohnung" (Siege und Anerkennung ) . Wie man weiß sind diese beiden Faktoren
    entscheidend für die Motivation ! Schmerz vermeiden und Belohnung (das haben schon Wissenschaftler bei Laborratten und Schimpansen
    herausgefunden ......

    Nun wird er vor jedem Liga oder Turnier Spiel von seinem UB darauf hingewiesen dass er doch was trinken sollte , sonst
    wird es sehr schwierig werden . Dazu gibt es zu sagen dass nur 5 bis maximal 10 % unseres Denkens auf der Bewusstseins Ebene
    abläuft , der Rest wird vom UB (Unterbewusstsein ) gesteuert ! Ist erstmal ein Denk und Verhaltens-Muster als erfolgreich abgespeichert
    ist es sehr schwer es mit Bewussten Denken wieder aus dem Unterbewusstseins zu löschen .(ähnlich auch bei Dartitis )
    Das UB ist eine für viele unbekannte Macht , alles an Erfahrungen und Erlebten unseres Lebens ist dort abgespeichert ALLES !

    Fazit : XYZ ist einer der Top Darter der Region , vielleicht sogar darüber hinaus , er verdrängt die Tatsache dass er Alkohol für sein Spiel
    braucht , es ist ja sein Hobby und da will er ja Spaß haben !

    In mehreren Hypnose Sitzungen habe ich schon das Vergnügen gehabt den Zusammenhang von Unterbewusstsein und Alkohol auf
    amüsante Weise zu testen . Natürlich mit der Einverständnis des "Klienten " !

    Kurzfassung der Sitzung : Klient A geht in der Hypnotischen Trance spazieren am Strand , es ist heiß , sehr heiß sogar ,
    die Sonne brennt und er bekommt allmählich Durst . Der Durst wird stärker und immer stärker und die Hitze unerträglich .
    Nur gut dass es an diesem Strand in ein paar hundert Metern Entfernung eine Strandbar gibt und was wäre jetzt wohl besser
    als ein kaltes Glas frisches klares Wasser . Angekommen an der Bar gab ich (real)den durstigen Klienten in Trance ein Glas Wasser
    und dann noch eins , denn der Durst war unglaublich !
    Etwas Zeit später erklärte ich A das mir ein Missgeschick passierte , es handelte sich nicht um Wasser , nein ich habe aus versehen die
    Gläser vertauscht und er hätte hochprozentigen Alkohol getrunken . War A in seinem Leben schon mal beschwipst oder betrunken
    so stellen sich jetzt genau die Verhaltensmuster bei ihm ein die er im UB abgespeichert hat wenn er in diesem Zustand war .
    Er ist gut drauf , lacht , die Zunge wird schwerer , wackelt etwas auf dem Stuhl herum , was auch immer .
    Der Hypnotiseur kann diesen Zustand auch etwas lenken damit es nicht aus dem Ruder gerät . Das UB nimmt die Suggestion als real
    erlebt an und leitet so den Prozess ein . Das geschieht im übrigen in einem Trancezustand in dem der Klient alles voll
    mitbekommt also weder ohnmächtig ist noch schläft , aber eben das Unterbewusste über das Bewusste siegt da die
    Kritikfähigkeit auf ein Minimum reduziert ist .
    Vielleicht könnt ihr Euch dadurch besser Vorstellen warum manches einfach im Kopf passiert und wie es dazu kommt !

    Das ist meine persönliche Ansicht , aus meiner eigenen Erfahrung als Dartsspieler und Hypnose-Coach , es mag Wissenschaftlich sicher
    auch andere Ansichten geben !

    beste Grüße Ritsch


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