Das lässt tief blicken....

  • Nein! An alle die jetzt ein Bild von einem megascharfen Ausschnitt erwartet haben, dieses Mal nicht! :gaga: Ich besitze mein Board jetzt etwa seit 2 Wochen und habe es mir etwas genauer angesehen. Und musste zu meinem Erschrecken feststellen, daß T5 und T1 wesentlich öfter getroffen wurden als T20. :lach: Also noch mehr trainieren, sonst... :popohaue:

    Viele Grüße


    Michael

    Einmal editiert, zuletzt von Virgo44mag (22. April 2010 um 18:24)

  • Ist das nicht immer so da trifft man mal ein Tripple und dann ist es halt die 5 oder 1 :daumen: .
    Momentan gehts habe mir gedacht du wirst es doch schaffen deine Hand gerade vom Auge wegzuführen und seitdem klappts auch mit der 20 manchmal sogar die T20 und immer öfters auch die 180.


  • Ist das nicht immer so da trifft man mal ein Tripple und dann ist es halt die 5 oder 1 :daumen: .

    So ist es!! Man wird mit der Zeit ja auch ein wenig anspruchsvoller. Nur frage ich mich dann: WIESO VERDAMMT nicht da wo ich hin will.... :wand: Also noch mehr :dart:

    Viele Grüße


    Michael

  • Ich zitiere mal einen Kung-Fu-Meister: "es gibt zwei Probleme im Leben: das Wollen und die Angst". Mit anderen Worten, entweder willst du zu sehr die T20, so dass deine Pfeile immer daneben gehen, oder du hast Angst vor den Nachbarfeldern. Erst wenn du keinen Unterschied mehr machst zwischen T20 und T1 bzw. T5 wirst du die T20 (die schon das Ziel sein sollte, keine Frage!) viel mehr treffen. Und das kennen viele: bei z.B. 102 Rest gehst du auf 20 ... in dem Moment wo du denkst "hoffentlich nicht die T1!" triffst du genau diese besch****** T1 und kannst mit 2 Darts nicht ausmachen. Warum man oft ausgerechnet das trifft wovor man Angst hat, weiss ich nicht, aber das habe ich so beobachtet.

    Körperlich würde ich das so erklären: durch Wollen entsteht zu viel Muskelspannung und ggfs leichte Verkrampfung, also macht sich der Dart "selbständig" und landet woanders als an seinem Ziel. Durch Angst wird die Muskulatur eher weich (weiche Knie z.B.) und die Struktur im Körper löst sich etwas auf, man ist nicht mehr sortiert und der Dart macht sich "selbständig".

    Gleichzeitig entspannt und sortiert werfen wäre das Ziel. Und das heisst für mich: die T20 nicht wollen, und keine Angst vor den T1 und T5. Ich habe eine Zeit lang ohne Zahlenring trainiert, um mir genau das klarzumachen; dass alle Felder treffbar sind, alle gleichberechtigt, ohne Wertunterschiede. Insofern das mit dem Drehen der T1 nach oben ist nicht so dumm.

    war der Beitrag zu verkopft? :vertrag: :kill:

  • war der Beitrag zu verkopft? :vertrag: :kill:

    Nö ... überhaupt nicht! :daumen:
    Nach dreimaligem lauten Lesen hab' sogar ich den verstanden ... und das an einem Montag Morgen!!! :banana:

    Ich stimme Dir vollauf zu ... selbstständigs Angstbewusstsein, aufgelöste Muskulaturstrukturen sowie eine wollene Körpergesamtsituation sind dem DartSpiel eher abträglich.
    Mein tief empfundener :respekt: geht heute an den Psycho-und Physiotherapeuten des DVEEEEEEEEE.

    :duw:

  • franz was

    Oh nein, der Beitrag war gar nicht zu verkopft. Eher hast Du den Nagel auf den Kopf getroffen!! So müsste es funktionieren, wenn die Umsetzung nicht so schwer wäre ;( Im Training ist die Konzentration nicht so hoch wie bei einem kleinen "Freundschaftsspiel". Da will ich was Bestimmtes werfen und es klappt wesentlich besser als zu Hause. Mein Kopf ist einfach fokussierter und lästige Gedanken sind aussen vor. Dann sind die Felder neben dem Ziel nur ein Schimmer am Rande der Wahrnehmung. Wie man beim Zen Bogenschiessen sagt, Du musst den Pfeil ins Ziel denken.....

    Viele Grüße


    Michael

  • Du musst den Pfeil ins Ziel denken.....

    ...das hab ich früher auch immer gesagt und wenn du gegen den realen Gegner besser wirfst als ("wie" für Semmel) im Training, bist du auf einem supidupi Weg...das legt sich im Training irgendwann auch, da holst du dir noch mehr Selbstvertrauen und dann können die Big-Boys kommen...keep walking... :daumen:

  • ...das hab ich früher auch immer gesagt und wenn du gegen den realen Gegner besser wirfst als ("wie" für Semmel) im Training, bist du auf einem supidupi Weg...das legt sich im Training irgendwann auch, da holst du dir noch mehr Selbstvertrauen und dann können die Big-Boys kommen...keep walking... :daumen:

    Das macht mir dann doch wieder etwas mehr Mut.... Man kann sich selbst ja nicht immer realistisch einschätzen. :vh:

    Viele Grüße


    Michael

  • um diese routine zu bekommen kann ich nur empfehlen auf turniere groß oder klein ist erstmal egal, zu gehen... einfach die anspannung fühlen und alle prozesse von extremer nervösität durch machen, damit du eine routine rein bekommst. so wirst du nach und nach immer sicherer beim darten und solche turniere wecken in vielen leuten auch eine enorme leistungssteigerung.

  • Heute hatte ich mal wieder ein Aha-Erlebnis. Spiele Zirkeltraining und feuer jede Menge Darts um meine D18 zusammen zu bekommen. 180 Pfeile etwa bis die 5 Double beieinander waren. Rekapituliert..... lustlos, unkonzentriert, auf Masse bedacht und mit Widerwillen gegen dieses Spiel. Auf den Balkon gesetzt und eine Zigarette geraucht. Danach neu gestartet, aber mehr Zeit gelassen beim Werfen, das Ziel richtig angepeilt und störende Gedanken aussen vor gelassen. Und siehe da- der Rest klappte fast wie von selbst. 30-40 Würfe und das Thema war jeweils abgehakt. Ist nicht so sehr beeindruckend, aber für mein Empfinden und mein Level ziemlich gut. Man muss es nur machen.... Leider habe ich das Ergebnis ziemlich runtergezogen durch die D18-Misere aber Strafe muss sein!!

    Viele Grüße


    Michael

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