Dennis Priestley Darts

  • Hallo Dartgemeinde,


    Ich wurf schon mit Wade Darts, welche mir zu lang und grippig waren, Lowe Darts, die bisher am besten liefen, Taylor Darts, die eigentlich keinen großen Unterschied zu den Lowe Darts machen aber trotzdem WESENTLICH schlechter liefen (Erklärung parrat irgendwer) und zuletzt Part Darts weil ich las ein gerader Barrel soll zu der Orientierung am besten sein. Aber im Gegensatz zu den Bildern wo es anders rüber kam hat der Dart nur ganz feine Rillen und wirkt fast wie ein glatter Dart den ich auch schon werfen konnte. Nichtsdestotrotz meinte ein Altmeister aus meinem Dartverein (Oberliga), dass ihm auffallen würde, ich halte meinen dart gerne weit vorne fest und dass meine Pfeile sowie meine Wurfbewegung gut sind.


    Mir kam dann prompt die Idee der Priestley Darts. Zumal ich solche auch noch nie geworfen habe. Zwischen Tropfen und Torpedo Darts, also Taylor vs. Priestley meinetwegen liegt ja auch immer noch ein deutlicher Unterschied.


    Zu dem Dart selbst muss ich sagen, dass mir auffällt, dass er sehr geil aussieht, was mir aber völlig unrelevant ist und er eben zum Glück etwas länger ist und vorne so schön dicker wird. Besser als bei den Whitlock Darts meiner Meinung nach zumindestens.


    Ich frage mich nun, ob ihr mir sowas mal empfehlen würdet, da man solche kopflastigen Darts ja auch weiter vorne anfassen sollte, nicht? ;) Aber dennoch sagt mir diese Form mehr zu, als die Torpedo Form von Lowe oder Konsorten.


    Ins Auge sind mir auch schon immer die Manley Darts gefallen (Mag diese Form aufm ersten Blick sehr) und ich würde gerne noch wissen, was es alles für Darts gibt, die in so eine Richtung gehen, um mir ein umfassenderes Bild erlauben zu können. Nennt gerne auch namenlose Darts wie z. B. den Vendetta von Winmau.

  • Ja.Die Priestleys spiele ich auch (mal wieder). Waren meine ersten echten Steeldarts! Aktuell spiele ich den als Softdart.

    Wenn du deinen Dart wie ich eher "durchziehst" (mit reinem Schwung aus der Bewegung) dann ist der Klasse. Ihn zu "drücken/schieben" hingegen ist kaum drin. Auch der Grip ist nicht übermäßig aber nicht so übel wie bei den Whitlocks!
    Die Haltung ist ähnlich wie bei den Phase 5 extrem weit vorn. ABER ganz,ganz dünn das Barrel. Die "Kugel" schiebt man ja vor sich her. Aber bei den 18g 5er kann ich auch nix negatives sagen! Ebenfalls ein klasse Dart. Super Grip und fliegt sehr neutral. Nur die 26g Steeler sind nix für mich. (werfe ja nicht mit Steinen ;))
    Bei den Priestleys musst Du aber berücksichtigen das es da Änderungen gibt!!! Die silbernen 2011er Modelle sind von der Kugel her gesehen nur noch halb so dick! (fast schon gerade)
    Die goldenen sind wohl geblieben. Ich hatte gerade noch den goldenen 18g und jetzt den silbernen 18g. Der goldene ist VIEL dicker!

    Die Lowe sind auch super. trudelten bei mir (20.8g) aber etwas. Und der Grip ist im Gegensatz zu den 5ern ewas weiter hinten. (minimal)
    Nur die Manleys sind mir zu radikal und wohl schwer eng zu platzieren. Nix für mich.
    Was ich dir auch noch empfehlen kann sind Unicorn Gripper (Two). Auch kopflastig mit riesigen grip.

    So long, LG

  • Vielen Dank für deine Antwort hoffnix. Die Ausführungen deinerseits gefallen mir sehr und gerade dieses Kugel schieben hat irgendwie etwas. Was meinst du mit schieben bzw. drücken? Das man kaum schwung holt sondern einfach loswirft? :/ Ich frag mich gerade, wer so etwas macht, aber ich habe einen sehr sehr schnörkelosen stil. Ich stell mich hin, heb meinen arm, hole aus und werfe. Fertig. Kein Gezappel mit den Fingern am Dart, keine fünf extra coolen Bewegungen vor dem Werfen, nein, genau so. Und ich nehme mir auch immer meine Zeit.


    Also die dickeren goldenen würden mir dann schon besser gefallen. Irgendwie gefällt mir die vorstellung, mich vor dieser dicken Kugel zu platzieren und dann so zu werfen. Und ich denke so eine Form müsste kopflastig sein und gut im Board stecken. Ansonsten: Ja, ich werfe gerne mit steinen und halte meinen Dart sehr gerne weit vorne. Zweiteres war bekannt ersteres sollte nochmal gesagt werden :D


    Die Manleys sind wirklich sehr dick und sicher schwer zu platzieren, aber nun ja, man weiß nie, wie man mit sowas zurecht kommt.


    Das einzige was ich dann wohl noch nicht durch hätte wäre so ein Mulden-Dart ala King, aber ich glaube, dass muss nicht unbedingt sein, obgleich einige meinen, das wäre die Offenbarung für sie gewesen ...

  • Puh - du bringst ja ne Menge total verschiedene Darts ins Spiel!
    Zu den Kings: Ja die sind klasse. Aber nicht für jeden geeignet. Forumspapa Echse nannte ihn ja "den am schwersten zu spielenden Dart". Mir lag er. Aber ist sicher ein Exot!
    Mit "drücken/ziehen" meine ich die Fingerhaltung am Dart. Wenn man den dart hinten anfasst "schiebt" man das Hauptgewicht (Schwerpunkt) vor sich her. Bei den Priestleys "zieht" man das Hauptgewicht des Darts hinterher! Und dafür ist etwas mehr Schwung sehr hilfreich damit er nicht "flattert".(halt schwer zu erläutern!) Aber das ist mein Empfinden. Kann bei jedem anders empfunden werden.

    Würde ich auf jeden Fall, unter Vorbehalt, erstmal empfehlen!

  • Ach so meintest du das. Ja, bei mir ist es definitiv so, dass ich den Dart hinter mir herziehe, weil ich, wenn ich den Pfeil weiter hinten anfasse zwar vllt ne bessere Flugbahn hinbekomme, mir die Kontrolle aber völlig flöten geht. Daher denke ich ja auch, dass ein tropfenförmiger Barrel ala Priestley ideal sein müsste.


    Dass der von King am schwersten zu bepsielen ist bezweifle ich stark. Jeder hat andere Vorlieben und für manche wird dieser Dart einfach die lockere Offenbarung sein mit der sie am besten klar kommen weil sie so besser treffen.


    Die King Darts scheinen auch eher in eine andere Richtung als das Schieben zu gehen. Wär wohl auch mal n Versuch wert, aber die Priestleys habens mir am ehesten angetan.


    Meinst du von Unicorn dir Gripper 2 oder 3? Die 3 sind nämlich auch tropfenförmig/torpedomäßig, zumindestens auf der Seite, auf der ich sie sah. Die Gripper 2 hatten da kein Bild - leider.

  • Moin,

    ich spiele auch gerne kopflastige Darts und kann daher auch den Gripper 2 empfehlen, wenn man den Dart weit vorn anfässt . Der Gripper 3 sieht auch interessant aus. Beim E-Dart werfe ich mit den alten Mark Dudbridge-Darts von Harrows. Habe für E-Dart zwar auch den Gripper 2, komme mit den Dudbridges aber einen Tick besser zurecht. Die alten Mark Dudbridge Darts scheint es nur leider nicht als Steel-Darts zu geben (falls doch bitte Info an mich), sonst würde ich die auch für Steel nehmen.

    Vielleicht ist ja noch der Jelle Klaasen Dart von Masterdarts etwas für dich.

  • Stimmt, der Gripper 3 sieht wirklich interessant aus. Jemand Erfahrungen und Vergleichswerte? Ist zwar individuell aber trotzdem interessant. Die Gripper, Priestleys und die goldenen Whitlocks sind nun wirklich in meiner engeren Auswahl. Aber von letzterem hört man ja, dass sie rutschig sind. Naja. Mal schauen wohin die Reise geht!

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