• The Redwood Massacre. So einen schlechten Film habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Schlechte Schauspieler, schlechte Abstimmung von Musik und Handlung, monotone Dialoge. Am Besten war noch der Killer. Aber der ist vermummt und schweigt.

    Und noch eine Antiempfehlung, weil sowohl das Frauen- als auch das Männerbild, das die Serie vermittelt, erbärmlich ist: Black Sails. Die Frauen sind alle lesbisch, bisexuell oder Huren. Völlig Banane. Cool finde ich nur, dass sie bei der Serie auf Intimrasur verzichtet haben.

    Einmal editiert, zuletzt von D-O-S (14. Mai 2015 um 17:16)

  • hiermein Lieblingsfilm

    Habe ich eben angefangen zu schauen. Mach mir jetzt was zu Essen und guck dann gemütlich weiter.

    Was übrigens echt geil ist: Bei einem guten Essen den Film Das große Fressen von Marco Ferreri mit Marcello Mastroianni, Michel Piccoli u. a. zu schauen.

    Rechts im Bild die Lehrerin.

    Apropos Michel Piccoli. Einer meiner Lieblingsschauspieler. Der spielt auch in dem Film Themroc. Auch auf meiner Favoritenliste. Themroc ist ein richtig geiler Anarcho-Film.

    4 Mal editiert, zuletzt von D-O-S (14. Mai 2015 um 22:41)

  • "Das grosse Fressen" war zwar gut - aber hmmm :blink: - verstanden hab ich das nicht... Klar, Piccoli großartig mit seinen Verdauungsbeschwerden...

    Aber Themroc: Das damals im Programm-Kino mit der WG :lollol: - und nachher die fette Sexismus-Debatte am Küchentisch :panik:

  • Ich muss Themroc nochmal sehen. Aber ich erinnere mich noch an die Szene mit dem Schupo, den sie fangen und dann am Spieß grillen. Der mustert sich, soweit ich mich erinnere, in einem Spiegel oder einem spiegelnden Schaufenster, und schwupps, weg ist er. Und in der nächsten Szene dann dieser Bratspieß. Herrlich.

    Edit: Ne, der übt autoritäre Gesten im Spiegel.

    Edit 2: Ich könnte jetzt auch nicht aus dem Stehgreif das große Fressen interpretieren. Ich muss ihn nochmal sehen. Die Lehrerin ist der Hammer. Überlebt alle. Selbst den Nutten, die sie angekarrt haben, wird es irgendwann zu extrem. Aber die Lehrerin macht alles mit. Und toppt das Ganze noch. Und ich würde sagen, dass gerade die Lehrerin für Bürgerlichkeit steht.

    3 Mal editiert, zuletzt von D-O-S (14. Mai 2015 um 22:55)

  • Und noch eine Antiempfehlung, weil sowohl das Frauen- als auch das Männerbild, das die Serie vermittelt, erbärmlich ist: Black Sails.

    Die Antiempfehlung nehme ich zurück. Staffel 2 wird immer besser. Also vielschichtiger. Aber es bleibt eine Seifenoper. Dieses "Jeder treibt's mit jedem" nervt einfach. Gender-Mainstreaming scheint auch nur Sexismus zu sein. Irgendwie wirkt das ziemlich verlogen und gekünzelt. Und Robert Louis Stevenson rotiert wahrscheinlich im Grab, weil die Produzenten lediglich die Namen einiger seiner Romanfiguren übernommen haben.

    @ Mr. Bad Taste

    Den Film Bad Taste habe ich nur 25 Minuten ertragen können. Findest du den wirklich gut, oder hast du ihn nur wegen des Titels erwähnt?

  • Da hast Du es 23 min. länger als ich ausgehalten :respekt:
    Ist natürlich ein großer Blödsinn dieser Film, hat aber Kultstatus wie Tanz der Teufel,
    der natürlich aus heutiger Sicht auch stümperhaft wirkt, aber da diese Regisseure nachher
    erstklassige Filme gemacht haben werden sie halt dafür nicht zerrissen.
    Aber anscheinend wird in Hollywood auch mit zweierlei Maß gemessen.
    Kennst Du "Thief" von Michael Mann oder "Blutmond"? Oder"Jacobs Ladder" ?
    Das sind Hammerfilme, handwerklich perfekt gemacht und sehr zu empfehlen, floppten unverständlicherweise an der Kinokasse und
    bekamen gemischte Kritiken.
    Also, ziehe Dir diese Filme mal rein und sag was du davon hältst.


    mfg
    Mr. Bad Taste

  • Kennst Du "Thief" von Michael Mann oder "Blutmond"? Oder"Jacobs Ladder"

    Nur "Blutmond". Und den finde ich auch sehr gut. Übrigens besser als das Remake "Roter Drache" mit Ralph Fiennes und Edward Norton. Die kühle 80er-Jahre-Atmosphäre, der fantastische Soundtrack (u. a. Iron Butterfly - In da Gadda da Vida), Set-Design (die großen Bilder kosmischer Staubwolken u. ä. in Francis Dollarhydes Haus), aber auch die schauspielerischen Leistungen. (Die schauspielerischen Leistungen sind allerdings auch im Remake sehr gut.) Auch einige Szenen w. z. B. mit dem narkotisierten Tiger, zu dem Dollarhyde seine blinde Freundin bringt, damit sie eine Vorstellung davon bekommt, was ein Tiger ist. Das fand ich sehr anrührend.

    Apropos Soundtrack: Einer der besten Soundtracks, die ich kenne, ist der von Dead Man mit Johnny Depp. Die Musik (instrumental, nur E-Gitarre) ist von Neil Young. Leider gibt es den Soundtrack nicht befreit von den Dialogen. Nicht, dass die schlecht werden, aber auf CD bekommt man fast die komplette Tonspur. Das ist sehr schade.

    Den Film selbst kann ich auch empfehlen. Aber ich kenne auch keinen Film mit Johnny Depp, der nicht sehenswert ist. Die älteren finde ich allerdings besser. Also z. B. Arizona Dream, Edward mit den Scherenhänden oder eben auch Dead Man.

    Der Soundtrack von Arizona Dream ist ebenfalls gut. Aber ganz was anderes als Neil Young. Lili Taylor und Faye Dunaway spielen auch in Arizona Dream. Und beide sehr gut.

    ---------------------------------------------------------

    Noch eine Film-Empfehlung: Drive mit Ryan Gosling. Auch ein guter Soundtrack.

    5 Mal editiert, zuletzt von D-O-S (17. Mai 2015 um 16:25)

  • Mad Max: Fury Road. Kann ich empfehlen. Ein Action-Spektakel. Wenn einem die absurde Story nichts ausmacht, ist das erstklassige Unterhaltung.

    Und noch eine Empfehlung -- etwas ganz anderes: God Bless America. Besonders das erste Drittel ist einfach klasse. Ich habe ja keinen Fernseher. Und als ich den Film gesehen habe, wußte ich sofort wieder, warum nicht.

  • Ich möchte dem gemeinen Cineasten (Filmfreak) noch folgendes empfehlen - wenn schon Horror-Filme: Wolfen! https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfen_%28Film%29

    Ist evtl. mehr filmhistorisch interessant, Story auch relativ dünn - aber die verwendeten Trick-Elemente waren damals in den 80ern wegweisend und Vorbild für viele andere Nachahner (Wärmebild-Kamera!) - und natürlich der erste mir bekannte Cameo-Auftritt von Tom Waits :thumbup:

    Einmal editiert, zuletzt von BenSchreck (28. Juni 2015 um 02:38)

  • Wolfen ist ein richtig guter Film. Immer noch. Ich finde, dass er nicht nur filmhistorisch interessant ist. Auch die Story fand ich nicht dünn. Ist zwar lange her, dass ich ihn gesehen habe, und vielleicht ändert sich meine Meinung, wenn ich ihn mir nochmal anschaue, aber eigentlich bezweifele ich das. Ist das überhaupt ein Horrorfilm? Oder ein zivilisationskritischer Thriller?

    Noch ein paar sehenswerte Filme:

    Die letzte Flut

    und (großartig)

    Flucht ins 23. Jahrhundert.

    :gn:

    Einmal editiert, zuletzt von D-O-S (28. Juni 2015 um 02:51)

  • Wow - wußte gar nicht, wie der Film heisst: Die letzte Flut. Neulich zufällig irgendwo im Fernsehen geschaut - great stuff! Sieht aus wie Low budget, ist aber richtig unheimlich. Die Flucht kenn ich nicht.

    Aber: Dann dochmal meinen ersten SciFi-Film erwähnen: Westworld. https://de.wikipedia.org/wiki/Westworld
    Natürlich sehr rudimentär, wenn man sich heutige Technik ansieht, war aber einer der ersten (und: Yul Brynner!!!) zum Thema Computer undso... Ob das Leute mit heutigem Wissen noch schätzen können?

    Und zum Thema Peter Weir: ich dachte jahreland, "Duell" https://de.wikipedia.org/wiki/Duell_%28Film%29 wäre auch von dem - war aber damals schon Spielberg. Ebenfalls Top50 der Filmgeschichte.

    Und ebenfalls: :gn:

  • Duell muss ich mir nochmal anschauen. Erinnere ich mir nur dunkel dran. Ich glaub, ich fand den auch sehr gut. Aber bei Duell fällt mir noch ein ganz anderer sehr sehenswerter Film ein, u. z. Die Duellisten von Ridley Scott und mit Harvey Keitel u. a.

    Gestern waren mir noch zwei sehr sehenswerte Filme wieder eingefallen:

    Cabaret mit Liza Minnelli, Michael York (spielt auch in Flucht ins 23. Jahrhundert) und, man soll's kaum glauben: Fritz Wepper.

    Den anderen habe ich leider wieder vergessen. Fällt mir später hoffentlich wieder ein.

    Ich habe hier noch einen Video-Tip für dich:

    Stanley Kubrick's One-Point Perspective

    Hat mich sehr beeindruckt. Die Zentralperspektive ist typisch für Kubrick. Und wie durchkomponiert das alles immer ist bei ihm.

    2 Mal editiert, zuletzt von D-O-S (28. Juni 2015 um 15:27)

  • Einer der besten Soundtracks, die ich kenne, ist der von Dead Man mit Johnny Depp.

    Wo ich das gerade lese, fällt mir spontan auch ein Filmtipp ein: "Dead Man Walking" von Tim Robbins. Das ist ein Film der sich mit der Todesstrafe und deren Bewertung befasst. Und das schöne dabei: Robbins bezieht keine Stellung ob man dafür zu sein hat oder dagegen. Man kann sich einfach seine Meinung bilden, wird in keine Richtung gedrängt. Schauspielerisch liefern vor allem Sean Penn und Susan Sarandon meisterhafte Leistungen ab.

    Die Erde ist eine Scheibe!

  • "Dead Man Walking"

    Habe ich noch nicht gesehen. Aber Susan Sarandon und Sean Pean sind beides tolle Schauspieler. Und nebenbei: Susan Sarandon fand ich schon immer sehr anziehend. Wunderschöne Augen.

    Apropos Augen: Wer noch umwerfende Augen hat, ist Jennifer Connelly.

    Einmal editiert, zuletzt von D-O-S (28. Juni 2015 um 15:59)

  • Themenwechsel: hab soeben die Suchfunktion genutzt und keinen Eintrag zum Thema "Dexter" gefunden. US-Serie, 8 Staffeln (?)

    Hab grade die erste Staffel durch und fühle mich genötigt, diese lobend zu erwähnen. Das schallende Gelächter am Ende der letzten Folge/1. Staffel entschädigt für einige Längen. Durchaus faszinierend, hat was. Kann aber auch Leute verstehen, die nix mit einem Serienkiller in Diensten der Cobs anfangen kann.

  • Kann aber auch Leute verstehen, die nix mit einem Serienkiller in Diensten der Cobs anfangen kann.

    Das hat mich bisher tatsächlich davon abgehalten, mir mal eine Folge anzusehen. Mir sind Psychopathen, die nicht im Dienste des Staates stehen, lieber. Die haben sich ja nicht dazu verpflichtet, sich an Gesetze zu halten. Aus demselben Grund finde ich auch Morde, die der Staat ausübt, also z. B. die Vollstreckung der Todesstrafe, schlimmer als Mord, den irgend eine nicht in Staatsdiensten stehende Person ausübt. Zum einen, weil Gerichtsurteile im Namen des Volkes gefällt werden, also unter Umständen auch in meinem, falls ich in einem Land lebe, dass die Todestrafe verhängt. Zum anderen wegen des Widerspruches zwischen dem an die Bürger gerichteten Verbot zu morden und der staatlichen Anordnung zu morden. Das eine kann nicht moralisch gerechtfertigter sein als das andere.

    Trotzdem ist in der Kunst alles erlaubt, sofern weder Mensch noch Tier direkt und gegen ihren Willen misshandelt werden. (Kunst auf Kosten von Tieren ist also in jedem Fall Tabu.) Die Frage ist also: Ist die Serie Kunst oder ist sie bloß Unterhaltung mit einer fragwürdigen Botschaft?

  • Ähm ok, vielleicht falsch ausgedrückt: Dexter arbeitet lediglich bei der Forensik - die Spannung der Serie resultiert daraus, dass die Behörden nix von seiner "Schattenseite" ahnen... Dochdoch, ganz nettes Spielchen mit all den Fragen, die du da ansprichst...

  • Mad Max: Fury Road. Kann ich empfehlen. Ein Action-Spektakel. Wenn einem die absurde Story nichts ausmacht, ist das erstklassige Unterhaltung.

    dito! :thumbup: Hab ihn vor 3 Wochen gesehen.
    Naja, wer die Mad Max-Story kennt, der hat an der Fortsetzung seine wahre Freude. Vor allem in 3D absolut spektakulär - und allein schon Charlize Theron ist den Eintritt wert :cool:

    Trailer

    My heroes: Simon Whitlock, Peter Manley, Allan Norris, Peter Wright, Gary Anderson, Terry Jenkins, Andy Hamilton, James Wade, Adrian Lewis, Robert Thornton ...

    "Leave Me Alone I Know What I'm Doing!"--- Kimi Iceman Räikkönen, 04-11-2012, Abu Dhabi, Lotus F1-Team 1-st win[Blockierte Grafik: http://www.whiskybembel.de/Scot/17.gif]

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