Atlantis-Darts stecken komisch im Board -> Top Spin Shafts?

  • Hi zusammen,

    Ich bin relativ neu im Thema Darts. Habe zu Weihnachten die Atlantis (23g) von Harrows geschenkt bekommen. Dazu die Phase5 Shafts von unicorn, da die sehr selten brechen sollen.
    Wenn ich nun spiele, stecken die Pfeile so im Board, dass die Flights recht stark nach unten zeigen. Dadurch sind sie auch sehr locker und fallen oft raus. Das passiert sowohl mit den Standard-Shafts, als auch mit denen von unicorn.
    Wenn ich nun die Shafts von meinen billigen Bulls-Pfeilen draufschraube, stecken sie schön drin, sodass die Flights leicht nach oben zeigen. So sollte es meines Wissens aussehen ;) Diese Shafts haben diese Topspin-Technik, bei der der
    Flight beweglich ist.
    Daraus ergeben sich drei Optionen:
    1) Die Darts sind komisch und fliegen ohne TopSpin immer so.
    2) Meine Technik ist seltsam, wobei ich nicht weiß, was da mein Fehler sein soll.
    3) Es liegt zwar an den anderen Shafts (btw Plastik), aber nicht am Top Spin.

    Was meint ihr? Vielen Dank schon mal.

  • Hallo IICapo, nun, die Länge der Schäfte beeinflusst natürlich auch den Schwerpunkt. Wenn Du immer gleichmäßig wirfst (z.B. mit 38 mm langen Schäften aus Plastik) und die Darts gerade oder leicht nach oben (öfters wird ca. max. 30°) angegeben, also nicht an Wayne Mardle orientieren...stecken bleiben ist das OK.
    So und wenn Du jetzt schwerere Schäfte (Alu, Titan ist schwerer als Plastik) verwendest verlagerst Du logischerweise den Schwerpunkt des Darts. Dies gilt ebenso bei kürzeren oder längeren Schäften (längere = Dart steht mehr nach unten, kürzere = Dart steckt mehr nach oben).
    Übrigens sind Plastikschäfte immer noch die besten, weil billig, recht bruchsicher, verbiegen sich nicht. Hmm, diese Topspin Schäfte. Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese mit dem Winkel des Darts, wie er steckt etwas zu tun haben sollen. Sinn dieser Schäfte ist es ja den Dart besser zu stabilisieren. Ob dies tatsächlich so ist, darüber habe ich mir ehrlich gesagt noch keine Gedanken gemacht. Andererseits kenne ich keinen Profi, der mit diesen Dingern spielt. Vielleicht haben anderer User hier im Forum mehr Erfahrung zu diesem Thema als ich. Gruß und weiterhin viel Spaß beim Dartspielen. Steffen.

  • Hey Steffen, danke für die Antwort!
    Das mit der Länge macht Sinn. Die originalen von Atlantis sind die längsten, die phase5 sind die kürzesten. Die von Bulls sind in der Mitte. Trotzdem zeigen die Flights an den beiden extremen Längen beide nach oben. Das verwundert.
    Die Plastikshafts werden tatsächlich dezent leichter sein. Insofern ist das eine Begründung. Ich wundere mich aber auch, weil es ja durchaus Menschen geben muss, die mit den beiden Shafts spielen können, die mir Probleme bereiten. Zu den Atlantis-Darts habe ich auch einen Testbericht gelesen, in dem nichts dergleichen stand. Ich wiederum kann sie einfach nicht so werfen, dass sie schön satt im Board stecken im rechten Winkel bzw leicht nach oben.
    Gleicht der Bulls-Shaft vielleicht einfach eine bekannte Unfähigkeit in meiner Wurftechnik aus? :D

  • Tja, das musst Du einfach ausprobieren. Anders geht`s leider nicht. Plastikschäfte (sind ja recht günstig) in versch. Längen kaufen und...testen. (Und nicht gleich mit den Flight zuviel rumexperimentieren, da kommt man am Anfang schnell mal durcheinander und weiß dann später genau soviel wie vorher) Standardflights und versch. Schäfte. Später kannst Du Dich dann an die Flights wagen. Wäre nun mein Tip. Viel Spass dabei. Es kann im Laufe der Zeit auch dazu kommen, dass Du Deinen Wurfstil weiterentwickelst oder veränderst, gerade am Anfang. Vielleicht spielst Du ja in ein paar Monaten wieder mit längeren Schäften ? Am Anfang heißt es: ausprobieren und was Dir am besten liegt behalten.
    Falls Du nicht weiterkommst, nimm einfach mal Kontakt mit dem nächsten Verein auf und frag mal nach. Wir Darter sind i.d.R. bei diesen Themen sehr hilfsbereit.

  • Das hat doch nichts mit Unfähigkeit zu tun! Es gibt eben nunmal bestimmte Barrel - Shaft - Flight Kombinationen, die dir liegen und Kombinationen die dir nicht so liegen. Das zeigt sich darin, wie der Dart bei dir fliegt und dann im Board steckt und wie leicht es dir fällt den Dart so zu werfen, dass er für dich "richtig" im Board steckt und sich beim Werfen gut anfühlt.
    Das heißt noch nicht, dass der Dart auch immer genau da steckt wo Du ihn hin haben wolltest.

    :dart: :lach:
    Mein Nick entspricht übrigens nicht meinem Alter, sondern meinem ... äh ... :whistling: (jeder Darter hat mal klein angefangen, oder?!)

    Avatar: © by OPPA®

  • Moin IlCapo,
    Die Topspinschäfte geben dem Flight die Möglichkeit auszuweichen, wenn sie von einem nachfolgenden Pfeil getroffen werden.
    Ich spiele ausschließlich damit, zur not auch mit den Slickstik. Ich habe nämlich die Angewohnheit, immer die Flights vom vorherigen Pfeil zu treffen und bei starren Schäften fliegen die Pfeile dann lustig durch die Gegend. Paläonthologen könnten auf meinen Fliesen hübsch alte Spuren entdecken. ;(
    Deine Pfeile sollten auf keinen Fall taumeln im Fluge.
    Machen sie das, kannst Du versuchen, ein wenig weiter vorne zu greifen.
    Kurze Schäfte und die großen Standartflights ergeben hinten hoch stehende Pfeile-
    Lange Schäfte und kleine Flights ergeben hinten hängende Pfeile.
    Bei den Phase 5 Schäften mit Standartflights sollten Deine Pfeile eigentlich hinten hoch stehen- Die Flugbahn sollte stärker gebogen sein. ;)

    [align=left] Grüße

    Buko,

    Die billigen Tricks sind oft die preiswertesten.
    Verdorbener Spaß muß nicht sofort weggeworfen werden.
    Zwei accounts kosten nicht das doppelte sondern Nerven.
    Hat die Sache einen Haken, hänge ein Dartboard dran.

  • Dank an alle!
    Beim E-Dart heute Abend in der Sportsbar flogen meine Pfeile auch in einer guten Bahn. Gehe also davon aus, dass die Kombination von den Atlantis-Darts mit den beiden Alu-Shafts mir irgendwie nicht liegt.
    Ich werde dementsprechend den Tipp von Steffen und twentysix annehmen und einfach ein wenig rumprobieren.
    Bei der Topspin-Technik bleibe ich vielleicht sogar auch, weil mich das Prinzip eigentlich ziemlich überzeugt!
    Interessant, dass die Unterschiede doch so groß sind.

  • Ich wiederhole jetzt wahrscheinlich nochmal die aussage meiner Vorgänger mit anderen Worten.
    Aber du darfst nicht, von der Optik ausgehen. Die hässlichste Kombi kann für deinen Barrel und deinem Wurfstil die beste sein. Auch sind die Unterschiede beim Steckdosendart nicht erkennbar, weil die Darts durch die Segmente fixiert werden. Wie schon geschrieben, Shaftlänge und Flightform und -größe sind entscheidend.
    Ein Standardflight bringt Stabilität, treibt den Pfeil aber nach oben. Slimflight als Gegenteil macht den Dart schneller aber verzeiht weniger Fehler. Bringt den Dart aber nach unten bei gleichen Shaft. Ausprobieren, ausprobieren heißt das Motto.
    Gruß Peter Kl

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