Meinungsaustausch über Anmeldegebühren/Spielgeld/Beteiligung der Wirte und Aufsteller etc.

  • Hallo, wir haben seit längerem immer wieder das Thema in der Liga, welche Kosten wie verteilt werden und welche Kosten für die Wirte entstehen.

    Aktuell aus dem Grund, dass sich scheinbar die abzuführenden Steuern aus Einnahmen aus dem Automatenbetrieb stark erhöht haben. Ebenso die Gebühren für die Automaten selbst (die ja je nach Stadt unterschiedlich sein können). Bei uns zur Zeit 25 € / Mnt je Automat. + 15 % Steuern auf die Einnahmen vom Automatengeld.

    1. Üblich: Wirt trägt 50% der Liga Anmeldekosten / die anderen 50 % der Aufsteller + Trainingsgeld 1 x die Woche zu 100 % für die gesamte Mannschaft,
    die sich Wirt und Aufsteller teilen.

    2. Alle eingesetzten Spieler zahlen pauschal 10 € pro Ligaspieltag an Spielgeld. Ausnahme Ersatzspieler zahlt nie (auch wenn er eingesetzt werden sollte)


    Wollte aber einfach mal wissen, wie das bei Euch in den Ligen so abläuft ? Gebühren/Spielgeld/Beteiligung von Wirt und Aufsteller etc.

  • Bei uns zur Zeit 25 € / Mnt je Automat. + 15 % Steuern auf die Einnahmen vom Automatengeld.

    in Köln sind es 28€ /Mnt je Automat + die Steuern auf die Einnahmen


  • Das ist ja ne Menge.....macht ihr mit dem Überschuss diese Reisen nach Übersee?

    Bei uns in der Freien Dart Liga Main Erftal in unserer OL: 4 x 4 Einzel first to 3 legs. Also max . 3:2 = 5 Spiele bei einem Spieler gleich schon mal 2 €.
    + 4 Doppel. Da passt das schon mit den 10 € je Nase = 40 € Einsatz pro Mannschaft jeden Samstag an den Spieltagen. Dementsprechend 80 € Spielgeld im Topf.
    Restliches Spielgeld wird zwischen den Mannschaften geteilt.

    In der BZ zuvor waren es 8 € - klar: Ohne die 4 Doppel und first to 2 legs.

  • Naja, in Luxemburg stellt sich die Frage bezüglich Aufsteller und Zuschlag für Wirt nicht. Bei uns profitiert jeder Wirt davon dass er Dartspieler in seiner Kneipe hat, von daher ist das Spielen zu jedem Zeitpunkt kostenlos (für Vereinsmitglieder wohlgemerkt). Bei Auswärtsspielen stellt sich dann die Frage auch nicht mehr, ob man Steckgeld zahlen muss oder nicht. Eine Hand wäscht sozusagen die Andere.

  • momentan bekommen wir nen feuchten Händedruck.
    In unserer neuen Spielstätte gibt es obwohl Wirt und Automatenaufsteller eine Familie sind, nichts zum Training oder Spiel dazu.
    Ist aber sicherlich immer eine Verhandlungssache und vor der letzten Saison waren wir in einer schlechten Position ^^

    In unseren Anfängen haben wir uns Wirtschaften gesucht, die zwar Platz aber noch keine Automaten hatten.
    Dort konnten wir uns mit den Wirten einigen, wir übernehmen alle Gebühren, bekommen aber auch die 50% vom Automaten (nur als e.V. bzw. mit Steuernummer möglich).
    Das hatte sich schon ganz schön gelohnt und der Trainingseifer war größer als sonst. War für uns aber eben auch für den Wirt eine win-win-Situation.

    Ich denke möglich ist viel, man muss eben nur ein wenig verhandeln und seine Position richtig einschätzen.

    Wenn nur alle 3 Wochen mit 3 Leuten trainiert wird, brauche ich vom Wirt auch nicht viel erwarten...

  • Gibt es hier Jemanden, der versucht hat oder versucht gegen die "Vergnügungssteuer" bez. Automatengebühren seitens der jeweiligen Stadt vorgegangen ist ? Die alte Diskussion. Sportgerät oder Vergnügungsautomat...

  • Also bei uns in Wuppertal haben wir eine kleine Stadtliga die dem Betriebssport angeschlossen ist. Heißt erstmal: spielen für Spaß und Ehre.
    Keine Ausschüttung, nur Kosten. :)
    Grundsätzlich schon mal 6 Euro pro aktiven Spieler pro Saison für einen Spielpass. Jährliche Meldegebühr weiss ich leider nicht aus dem Kopf. Unter normalen Bedingungen zahlt jedes
    Team/Verein seine Unkosten selbst. Ob der Wirt etwas dazu tut ist verhandlungssache.
    In meiner Klasse wird b.o.5 501 d.o. gespielt. Ergo im schlimmsten Fall 3 Euro pro Match mal 6
    (4 Einzel,2 Doppel) gleich 18 Euro pro Spieltag. Zahlt immer die Heimmannschaft. Manche Vereine
    haben eigene Automaten, andere haben sich mit ihrem Wirt geeinigt. Das Aufsteller und Wirt sponsern
    ist bei uns schon lange nicht mehr üblich. Ich vermute das deshalb hier kein DSAB mehr gespielt wird.
    Die Wirte sehen wohl nur noch Kosten darin. :(
    Gruss Peter Kl

  • Gut zu wissen. Ja und die Automatengebühren, die ja von Stadt zu Stadt willkürlich nach eigenem Guste festgesetzt werden ? Bei uns in der Nähe (74736 Hardheim) werden jetzt schon sogar die Kicker mit Vergnügungssteuer belegt !! Bekloppt...bei Euch aus so ? Die Frage war noch nach den Gebühren für die Automaten...

  • Klar werden Kicker,Dartautomaten,Flipper,Poolbilliard als Vergnügungsautomaten besteuert.Das liegt daran das dies von vielen Gemeinden keine anerkannten Sortgeräte sind.Die Steuer beträgt bei uns momentan 27€ pro Automat.Natürlich müssen zusätzlich die Einnahmen aus diesen Geräten als Umsatz in die Bilanz und damit in die Steuer einfließen!Soweit so schlecht........
    Trotzdem ist gerade der DSAB Ligaspielbetrieb für die Wirte ein Geschäft!Wirt und Automatenaufsteller teilen sich dabei die Kosten für die Teamanmeldung.Der einzelne Spieler zahlt für seine Mitgliedschaft 12€ im Jahr an den DSAB.Die Münzkosten werden zwischen den beiden Mannschaften geteilt neben wir mal ein BEZ Team.16 Einzel vier Doppel etwa 50€,also pro Team 25€ und das geteilt durch die Anzahl von mindestens 4 Spieler macht 6,25€ pro Nase für das Ligaspiel dauer etwa 3 Stunden.Der Getränkeumsatz belibt jedem ja selbst überlassen und da die meisten eh in die Kneipe gehen ist der ja irgenwie sowieso vorhanden!
    Man kann es drehen und wenden wie man will das Hobby Darts ist das preiswerteste was man überhaupt haben kann!Und wenn ich jetzt überlege fast 10 Jahre lang in Teams gewesen zu sein die jedes halbe Jahr vom DSAB einen Scheck über 300-600€(je nach Liga oder Platz) bekommen haben was willste mehr.......I love E-darts

  • Übrigens,da die meisten Spieler gar nicht wissen was eine Saison(es gibt ja pro Jahr quasi2)DSAB kostet hier mal mein letzter Kenntnisstand für das mittlere Preissystem DSAB nach dem die meisten Ligen spielen.
    Das sind nur die reinen Sportfördergelder die zu 100% wieder ausgeschüttet werden.Für den Wirt /Aufsteller kommen noch die Anmeldegebühren dazu.Der Aufsteller zahlt zudem noch pro Jahr seinen Mitgliedsbeitrag an den VFS.Ist er kein Mitglied kann er keine DSAB Teams haben.Wirt und Aufsteller teilen sich die Kosten für die Mannschaften,hier gibt es aber die unterschiedlichsten Varianten!
    C-Liga ca.195,00€
    B-Liga ca 244,00€
    A-Liga ca.293,00€
    Bez-Liga ca.449,00€
    BZO-Liga ca. 586,00€(hier wird glaube ich Best of five gespielt)


    das alles wie gesagt plus Anmeldegebühr.Nehmen wir mal die Bez in einer 7er Gruppe =6 HeimspieleX50€=300€ Einnahme in den Automaten.Da rechnet sich das Modell zunächst mal für den Wirt nicht.Wirt und Austeller teilen sich ja nach einem bestimmten Schlüssel die Einnahmen(meist 60:40 für den Aufsteller da ja der Automat ca 5000€ sein Eigentum ist)
    Ergo das Modell Bez Liga rechnet sich beim ersten Blick nicht für den Wirt, aber hinzu kommen ja Getränkeumsatz,Trainingsabende und das viele Darter unter der Woche Abends mal ein paar Pfeile werfen gehen.

  • vollkommen richtig Coach...........
    es gibt gar keine Diskussion über anfallende Kosten.Der Spieler bezahlt seine 12 € im Jahr DSAB Mitgliedschaft zzgl. Steckgeld für die Ligaspiele... Punkt.
    Alle anderen anfallenden Kosten übernehmen Wirt und Aufsteller.Gaaaaanz einfache Sache
    .Sportfördergelder, je nach Platzierung, fallen dem Team wieder zurück.

    Trainingsgeld oder ähnliche Vergütungen,wie zB. auch Abschlußgetränke sind reine Kulanz des Wirtes.

  • Da kommt dann der Punkt bei dem ich glaube,der Wirt verdient nix daran. Hier bei uns im Tal spielen die meisten ambitionierteren Spieler Bi.
    Somit wird mehr Steeldart außerhalb des Ligabetriebs trainiert,da kein Münzgeld anfällt. Wenn,wie bereits geschrieben,gehören die Automaten den Vereinen oder man bekommt einen Trainingstag vom Wirt bezahlt. Also nur Gewinn am Verzehr. Und sonst: Stahl voran!
    Und locker sitzt das Geld zum versaufen bei keinem mehr. Viel lohnen tut sich m.M. das nicht mehr für die Wirte. Aber wir sind auch keine DSAB-Hochburg. Dafür haben wir im Vergleich zu anderen Regionen 7 Teams in 6 Vereinen im NWDV. Plus eine 4-Team Liga im Steel die rege Interesse bei den Hobbyspielern hat. Wobei wieder Münzgeld eine Rolle spielt.
    Gruss Peter Kl

  • Da kommt dann der Punkt bei dem ich glaube,der Wirt verdient nix daran. Hier bei uns im Tal spielen die meisten ambitionierteren Spieler Bi.
    Somit wird mehr Steeldart außerhalb des Ligabetriebs trainiert,da kein Münzgeld anfällt. Wenn,wie bereits geschrieben,gehören die Automaten den Vereinen oder man bekommt einen Trainingstag vom Wirt bezahlt. Also nur Gewinn am Verzehr. Und sonst: Stahl voran!
    Und locker sitzt das Geld zum versaufen bei keinem mehr. Viel lohnen tut sich m.M. das nicht mehr für die Wirte. Aber wir sind auch keine DSAB-Hochburg. Dafür haben wir im Vergleich zu anderen Regionen 7 Teams in 6 Vereinen im NWDV. Plus eine 4-Team Liga im Steel die rege Interesse bei den Hobbyspielern hat. Wobei wieder Münzgeld eine Rolle spielt.
    Gruss Peter Kl


    Wenn du glaubst das der Wirt daran nix verdient,bist du ganz schön auf dem Holzweg!Bedenke das in vielen Regionen ein Ligaspiel auf einem Automat stattfindet ,das bindet mindestens 12 Leute 3-5 Stunden in der Kneipe!Und wie viele E-darter zocken gerne am Dattelautomat?Drum herum werden für den Wirt durch die Gastmannschaft zusätzliche Umsätze generiert.Habe letztens ein Team in eine Pizzeria begleitet zum Ligaspiel.Wir haben mit 8 Mann dort gegessen,den Umsatz hätte der Wirt nie gehabt ohne DSAB-Liga!Und wenn der Wirt zusätzlich zu dem Automaten Steeldart aufhängt und jeden Tag darauf spielen läßt,naja dem kann man nicht helfen!Ein Steelabend in der Woche wäre O.K.,es sei ich setze als Wirt meine Schwerpunkte anders.Beachte auch das über 100.000 Darter im E-darts gemeldet sind!(Steeldart ca 12.000)Man beachte auch das Steeldart in kleinen Kneipen gar nicht gespielt werden kann,je nach Ordnungsamt!Du solltest mal bei uns in den Kneipen sein wenn einer die Automaten leeren kümmt!Die Zählmaschine hört manchmal gar net mehr auf zu rattern und die ist verdammt schnell...........
    Und egal ob E-darts oder Steeldart für den Spieler selber ist beides etwa gleich teuer.Klar habe ich beim Steeldart keinen Münzeinwurf,dafür sind aber Mitgliedschaft und das Drumherum(Z.B.Gegner verköstigen)
    teurer!Verzehr haste Hüben wie Drüben........

  • das beim Ligaspieltag Umsatz zuverzeichnen ist,ist mir klar. Und das es Gesamt in BRD mehr Softdarter gibt ist auch sicher. Ich kann mich was die Lage bei uns betrifft aber als Beispiel nehmen. Habe mit E-Dart '95 angefangen. Münzen normal,um Runden gespielt und das mindestens 3 mal die Woche im Stammlokal. Und heute: spiele seit 2000 Steeldart,heute in einem Vereinsheim wo uns Automaten gehören und auch NWDV gespielt wird. Außer zum Ligaspiel hab ich keine Softdarts inne Hand. Und da bis auf ein paar reine Kneipendarter die meisten beides spielen,wird in den Vereinslokalen das Sisalboard häufiger beackert. Ist ja halt beides vorhanden. Ohne Zweifel ist es ein geben und nehmen. Aber auch Kreislauf. Mein wirt gibt mir nix,trainiere ich halt woanders. Und der wirt sagt ihr bringt mir nicht viel ein,wozu soll ich euch Geld sponsern. Wird aber zu sehr off topic.
    Gruss Peter Kl

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