Wie habt Ihr denn "letztlich" Euren Dart gefunden? Anfänger braucht Rat!

  • hallo,

    ich bin Neu hier im Forum, meine Name ist Mathias, und ich spiele seid einigen Wochen Steel-Dart daheim!

    Ich habe mich hier etwas umgesehen bevor ich mir Darts kaufen gegangen bin, dazu fand ich die Tips aus diesem Thread sehr gut:

    Anfänger Darts

    und daraus -

    Zitat

    Zitat v Brummi:

    Zitat

    sowie hier noch:
    http://www.solid-darts.de/darts.html

    Ich möchte hier kurz erklären wie es zum Kauf kam: (Sorry!)

    Ich bin zum Dart-Laden und habe diese und noch einige andere Formen Probe geworfen. Ich kam dann am besten mit der "Cylinder" (gerader) Form zurecht und habe mir den Bristow in 24g ,sowie den Scholten in 21g + den M.van Gerwen in 21g mitgenommen. Da ich mit beiden Gewichten "irgendwie" gut zurecht gekommen bin!
    Der Verkäufer meinte das der Bristow 24g ein "Klassischer Einsteigerdart" wäre und man damit nix verkehrt machen kann, er sagte dann aber auch noch das später die "meisten zw, 20-22g spielen, deshalb habe ich noch einige ausprobiert und die genannten beiden in 21g ,für mich, auch für gut empfunden, mitgenommen! Er meinte aber ich solle bevorzugt mit dem Bristow 24g üben!

    Dazu noch Standart Flights, und Medium Schäfte aus Nylon.

    Also werfe ich nun zuhause fleißig mit dem Bristow 24g, und treffe mehr oder weniger, und bin zufrieden!
    Nach einer Pause habe ich, warum auch immer, mir den Gerwen 21g genommen, und damit geworfen, und siehe da das Trefferbild ist "gefühlt"
    genauso gut (bzw. Schlecht :rolleyes: ) wie mit dem Bristow !!?!?!
    Das spiel mit dem wechseln habe ich dann einige mal auf mhrere Tage verteilt gemacht, also immer wenn ich nicht mehr so zufrieden mit dem Trefferbild war habe ich die Darts gewechselt ( auch mal den Scholten 21g der dem Bristow von der Form sehr ähnlich ist), und es ging dann oft besser oder schlechter zu!

    Jetzt habe ich das "Problem" das ich nicht weiß wie ich am besten weiter bzw. mit welchem Darts ich weiter Üben soll?
    Denn ich denke das ein öfterer wechsel nicht unbedingt von Vorteil ist ?!

    Wie habt Ihr das am Anfang gemacht, mit welchem Darts habt Ihr angefangen und mit welchen spielt Ihr jetzt? (Gewicht, Form)
    Habt Ihr 2 oder mehrer Darts mit versch. Gewichten mit denen Ihr je nach "Form" spielt ,oder habt ihr nur das EINE Set ??
    Über Tips würde ich mich freuen! Und sorry nochmal das ich evtl. etwas viel geschrieben habe...!

    gruß
    The bogie Loc :dart:

    :!:

  • ich würde die bristow darts nehmen, da man als anfänger schwere darts nehmen soll, da ein späterer wechsel von schwer auf leicht einfacher ist wie von leicht auf schwer...

  • Nur ein Set wird hier wohl niemand haben. Eher eines das bevozugt wird.In meinem Fall habe ich vor vielen Jahren mit Edart angefangen und zwar gerade Bulls V8 18g.
    Von da aus Wechsel zum Lowe 18g > Priestley 18g. Dann Steeldart angefangen und mir 21g Power Points Priestley geholt. Dann kurz 23g Jelle Klaasen. Nun wieder Priestley Power Points. Und grad dabei wieder zu geraden Barrels zu wechseln.

    So...ich hab jetzt nur die Sets genannt die ich auch längere Zeit benutzt hab. Da waren mehr ( Fehleinkäufe).
    Also von leichten Darts zu schwereren,um jetzt wieder nach unten zu gehen.Und das ist bestimmt nicht das Ende der Fahnenstange.

    Durch Vereinskameraden und Turnieren findet man immer wieder neue Darts mit denen man eventuell besser werfen kann.
    ...ach toll...darf ich mal?...fliegen aber gut...

    So läuft das des öfteren ab und schon wieder neue Darts.

    Das wäre es erstmal was mir zu deiner Frage in meinem Bezug einfällt :)
    Falls damit etwas davon überhaupt dazu beigetragen hat.

    gruss Peter Kl

  • hi, danke schon mal für Eure Antworten!!

    da Du im Edart zuerst warst, versteh ich das Du mit 18g zum Steel gewechselt bist, hast ja warscheinlich mit dem Gewicht schon ein "Feeling" gehabt.

    Da bin ich mal beruhigt das auch andere "einige" versch. Darts spielen!

    Der verkäufer meinte auch noch, das man sich auch immer etwas auf den jeweilgen Dart "einlässt", also den Wurf dem Dart und dessen Gewicht etwas anpasst...!

    Zitat

    Durch Vereinskameraden und Turnieren findet man immer wieder neue Darts mit denen man eventuell besser werfen kann.

    ...ach toll...darf ich mal?...fliegen aber gut...

    gut das ich nur zuhause allein spiele (bis jetzt) :tr:


    gruß mathias

    :!:

  • Das Probieren diverser Sets über einen längeren Zeitraum kann auch zur Pest werden und man weiß letztlich überhaupt nicht mehr weiter.
    Ich habe jetzt einen "Probier-/Test-Schlussstrich" gezogen, spiele den Wade (20g) und fertig!

  • danke für die Info´s.

    Das Probieren diverser Sets über einen längeren Zeitraum kann auch zur Pest werden und man weiß letztlich überhaupt nicht mehr weiter.
    Ich habe jetzt einen "Probier-/Test-Schlussstrich" gezogen, spiele den Wade (20g) und fertig!

    Ahh Wade 20g, hast Du auch mit ca, 24 g Darts angefangen? Wenn ja wie bist Du dann bei den 20g Wade gelandet??

    gruß TbL

    :!:

  • Auch hier würde ich sagen: Es bringt etwas sich von einem Profi beraten zu lassen, der Deinen Wurstil auch analysieren kann. Profi bedeutet nicht "bester Spieler", sondern eine erfahrene Person, die auch erkennt, wie Du wirfst und Dir auch eine Rückmeldung geben kann, ob Dein Wurf schon völlig ausgereift ist. Der beste Spieler muss nicht der beste Lehrer sein und umgedreht... Ist dies nicht der Fall wird man zig verschiedene Darts werfen und je nach Tagesform liegt dann einem der eine oder andere besser od. schelchter...

  • Bei mir wars so:
    Wir haben schon seit Ewigkeiten unten im Keller ein Dartboard hängen gehabt und auch ein paar "alte" Darts.
    Nach der WM 09, die ich mit meinem Onkel zusammen ein bisschen verfolgt habe, hab ich dann auch mal angefangen Darts zu spielen, hab
    es aber relativ schnell wieder aufgegeben.
    1 Jahr später, nach der WM 10 war ich dann aber voll im Fieber, hab öfter gespielt und mich mehr mit Darts generell auseinander gesetzt.
    Hab dann recht günstig ein paar Darts bestellt und getestet. War eigentlich alles dabei, leichte und schwere, glatte und welche mit etwas mehr Grip und auch die Länge des Shafts
    hab ich dann mal gewechselt. Mein Onkel hatte zu diesem Zeitpunkt die Harrows Dimplex Darts hier rumliegen, mit denen er aber nicht zurecht kam.
    Anfangs hat mich der stark geriffelte Barrell sehr gestört, dann hab ich nach fast nem halben Jahr nochmal darauf zurückgegriffen und kam plötzlich besser damit zurecht.
    Mittlerweile brauch ich dieses Gefühl des Barrells, alles andere ist mir schon fast zu glatt! ;)

    Also aus Erfahrung muss man es echt ausprobieren, man hört ja auch nie auf dazuzulernen, geschweige denn neues auszuprobieren!!

    Am besten man schaut, dass man für nen guten Preis an Darts zum einspielen kommt und nicht viele verschiedene teure Darts in der Ecke liegen hat...

    MfG
    :prost:

    180´s: 46 Highest Finish:155 Short Leg: 16 Darts (4x)

  • Hallo,

    was ich hier schreibe, hat keinen Anspruch auf Richtigkeit,
    sondern stellt nur meine Ansichten bzw. meine Eindrücke dar.

    Grundsätzlich ist es schon mal super, dass Du die
    Möglichkeit hattest, Darts probezuwerfen. Es wird immer sehr viel Gewese über
    DIE EINEN Darts gemacht, die man finden muss, aber tatsächlich führen viele
    Wege nach Rom.

    Dazu muss man sich vor Augen halten, was die
    Flugeigenschaften eines Darts ausmacht: Shaftlänge und –material, Spitzenlänge,
    Flightstärke und, ganz wesentlich, Flightform. Darüber hinaus geht es eben auch
    um den Barrel: Gewicht, Schwerpunkt (Form), Länge und letztlich indirekt auch
    der Grip. Was ich sagen will: Es gibt etliche Faktoren, die dementsprechend
    auch kombinierbar sind.

    Ein Beispiel:
    Deine Darts landen sehr häufig ein Stückchen über dem
    anvisierten Ziel. Ursache könnte sein, dass mit Deinem Wurf die Spitze nicht
    schnell genug herunterkommt. Was kann man (auf das Material bezogen) tun?
    - Kürzere Spitze verwenden: Das gibt dem Dart die Millisekunde mehr Zeit, mit
    dem Kopf zu fallen
    - Frontlastigeres Barrel: Das Gewicht des Barrel zieht
    den Kopf etwas schneller nach unten
    - Flights mit breiterer Tragfläche: Große Tragflächen
    stabilisieren, wesentlicher hierfür ist aber, dass sie den Flug leicht
    verlangsamen. Der Dartkopf hat somit den nötigen Bruchteil von Zeit mehr, das
    richtige Ziel zu finden

    Fazit: Dank des umfangreichen Materialangebots gibt es
    trillionen (+- ein paar) Möglichkeiten, SEINEN Dart zu finden. Unter diesen
    Möglichkeiten gibt es sicherlich etliche Kombinationen, die für Dein Wurfbild
    geeignet sind. Das wichtigste ist, dass am Ende des Wurfes Dein Dart möglichst
    da steckt, wo Du ihn hinhaben wolltest.

    Vlt. Ein paar kleine Tipps:
    1. Passe den Dart Deinem Wurf an, nicht andersherum!

    Neben einigen Gesetzmäßigkeiten,
    die man beim Werfen beachten sollte (steht an anderen Stellen im Forum),
    solltest Du möglichst Deinen natürlichen Wurf beibehalten. Das hat den Vorteil,
    dass man sich nicht so sehr auf die Abänderungen des Natürlichen konzentrieren
    muss, Du hast durch Routine einen Wohlfühleffekt und probierst auch nicht
    ständig an Deinem Wurf herum, was ausgesprochen gut ist. Deine Darts sollten
    mit Deinem natürlichen, routinemäßigen Zielen und Werfen in seiner Kraft,
    seinem Abwurfwinkel und Bogen (Flugbahn) die Ziele treffen. Sich zu sagen: „Mit
    dem Dart werfe ich gut, wenn ich den Daumen etwas weiter nach vorne setze und
    etwas kräftiger werfe“, ist Mist. Natürlich wird kein Dart der Welt automatisch
    und zu 100% in die anvisierten Ziele fliegen, man muss eben das Zielen und
    Werfen in Routine üben, üben, üben,… Aber grundlegender Baustein ist die
    Orientierung Deiner Dartwahl nach Deinem natürlichen Wurf auf jeden Fall. Im
    Prinzip hast Du dies schon beherzigt, indem Du relativ unbedarft nach einem
    Probewerfen Darts gefunden hast.

    2. Schlackern=schwierig

    Zugegeben: Ich kenne Darter, die
    werfen excellente Darts, und in der Luft flattern die, dass man denkt, die
    wollen Saltos schlagen. Um damit Ziele zu treffen, muss man allerdings sehr
    feingetunt sein, weil der Winkel zum Ziel beim Schlackern hin und her geht und
    durch immerwährend konstanten Kraftaufwand und immer gleichen Bogen ganz genau
    so ausfallen muss, dass der Dart letztlich das Ziel trifft. Das ist zwar
    natürlich immer so, aber mit schlackernden Darts werden kleinste Fehler
    mitunter böse bestraft. Ich halte das generell, aber vor Allem für Anfänger,
    für unpraktisch. Jeder Dart schlackert etwas in der Luft, aber Du solltest Dir
    Darts suchen, mit denen Du eine Flugkurve ohne zu viel Schlackern spielen kannst.

    3. Scaloped=gleichbleibenderes Halten

    Einen vlt. Noch, sonst
    muss ich ein Buch schreiben: Ich empfehle Anfängern gerne scaloped Barrels,
    d.h., die Barrels haben sozusagen eine Griffmulde. Und bei dieser
    Empfehlung denk ich mir natürlich auch was dabei: Gerade für Anfänger ist
    es wichtig, ihren Wurf zu finden. Normalerweise ist es so, dass man
    anfänglich schnell besser wird, die Steigerungskurve wird im Verlaufe der
    Zeit aber immer flacher. Spätestens dann neigt man dazu, an seinem Wurf
    herum zu probieren. Ich halte das wie schon erwähnt für suboptimal, das
    der ursprüngliche, natürliche Wurf der Beste ist. Trotzdem…man eill ja die
    Steigerungskurve hochhalten, probiert man, und wie! Glaub mir, wir haben
    alle sogar schon mal probiert, den Dart verkehrt herum zu halten und dann
    zu treffen. Die Griffmulden sind deshalb wichtig, um eine gewisse
    Selbstdisziplin zu gewährleisten. Wer eine Griffmulde hat, wird dort auch
    den Dart anfassen.


    Übrigens, was die Wahl zwischen Deinen beiden Darts angeht,
    würde ich ganz wissenschaftlich vorgehen: Schnapp Dir ein Dartprogramm, wie
    etwa N01, trainiere mit einem der Dartsets eine Woche, spiele dann 25 Legs und
    schau Dir die Werte an (Average). Dann schnappst Du Dir das andere Set,
    trainierst ne Woche damit und spielst im Anschluss 25 Legs. Nun hast Du etwaige
    Vergleichswerte, das Set mit den besseren Werten hat quasi gewonnen.

    Ich wünsche weiterhin Good Darts! :prost:

  • :daumen: :daumen:

    Sehr guter informativer und erklärender Beitrag.
    Von dir würde ich auch ein Buch zu dem Thema lesen. :thumbup:

    Gruss Peter Kl

  • Oh, vielen Dank...da wird man ja ganz schamröntgenrot... :S
    :danke:

    Naa immer noch besser als Scham-haar-rot ! :duw:
    :banana:

    Nee aber mal im ernst Dein beitrag fand ich auch sehr gut, viel intersante Denkanstöße für mich dabei !! :daumen:

    ****************************************************************
    gruß :troll:

  • Drahtzieher @
    Nee,ehrlich,super gemacht. Ist kein falsches Lob. :respekt:

    Gruß Peter Kl

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