Wurfstil - Was läuft hier schief?

  • Hallo Leute,
    Ich spiele jetzt vielleicht effektiv und intensiv seit einem 3/4 Jahr Dart. Ich habe mir einen ähnlichen Wurfstil wie Simon Whitlock angeeignet, und kann damit auch recht gute Erfolge erzielen. Besonders für Finishs zwischen 90-120 bin ich gut zu haben, da ich auf die Doppel sehr sicher spiele. Doch nun kommt mein Probelm, dass ich seit geraumer Zeit habe:
    Ich habe vor nicht allzu langer Zeit beim Spielen bemerkt, dass ich anders werfe. Von jetzt, auf gleich. Ich ziehe plötzlich den Dart richtig ans Gesicht ran, wenn er das Brillenglas berührt, halte ich ihn an dieser Position, hebe das linke Bein an, beuge mich weiter nach vorn, und werfe dann schließlich den Dart mit einer den Wurf behindernden Schulterdrehung. Ich habe richtige Schwierigkeiten meine Felder so zu treffen. Ein Bekannter meinte, ich solle einmal paar Tage Pause machen. Das tat ich auch, stellte fest, dass es nach der Pause wieder so ging wie "früher". Allerdings verfiel ich nach wenigen Stunden spielen wieder in das "Falsch-Werf-Muster".
    Ich hoffe ihr könnt euch einigermaßen vorstellen, was ich euch versucht habe zu erklären, und dass ihr Rat wisst.

    Liebe Grüße

  • versuch, solltest du wieder nach ein paar tagen den alten wurfspiel haben, dich mehrere tage drauf zu konzentiere, das er wieder verinnerlicht wird.

  • Ich denke du solltest mal nen paar Darts einfach so aufs Board werfen-mit deinen alten Wurfstil...so kommst du vllt. wieder rein :friend:

    Das Problem ist, dass ich den Dart nicht mehr loslassen kann, bevor er nicht mein Gesicht berührt. Ist äußerst eigenartig...

  • vielleicht mal ein Video drehen von deinem Wurf wenns richtig läuft und wenns falsch läuft... guck dir deine bewegungsabläufe genau an, vielleicht kannst
    du dann frühzeit im training unterbrechen wenns in die falsche richtung geht, und siehst vielleicht ab wo die veränderung stattfindet....

    videoanalyse kann nie schaden... da gibts sogar ein extra programm für... im training korrigieren, im wettkampf würde ich dann versuchen nicht mehr darauf
    zu achten, dann einfach dein ding durchziehen....

    Patrick 'The Pace' Pehrs - Der Überpehrser
    The Pace


  • Ich glaube eher das du dich selbst zu sehr unter Druck setzt. Du willst natürlich einen perfekten Stil haben, trainierst evt. sehr häufig. Dein Kopf will, dein Körper rebelliert. Versuch doch mal etwas kürzer zu treten und ändere dein Trainingsplan um hier eine gewisse Routine zu bekommen. Vom Kopf her ist es wiederum eine Herausforderung, weil dein Trainingsstil eben nicht mehr gleich ist und du dich auf die neue "Aufgabenstellung" natürlich wieder einschiessen musst. Bitte deine Mitspieler beim Training dich sofort zu unterbrechen, falls du wieder in eine andere Wurftechnik abdriftest. Das ist zwar mitunter hart, zwingt dich aber dich neu zu konzentrieren. Viel Glück und allzeit Good Dart`s :friend:

  • ich hab im Laufe von 17 Jahren darten des öfteren schon den Wurfstil unbewusst geändert. Meine Meinung : Lebe damit. Zwinge dich nicht wie "gewohnt" zu werfen. Bringt auf Dauer mehr Probleme. Was nicht geht,geht nicht. Locker weiter werfen und den Dart dem Wurfstiil anpassen wäre mein Tipp.

    gruss Peter Kl

  • Bemerkst Du diese Änderung selber oder mußt Du darauf aufmerksam gemacht werden? Wenn Ersteres: Kannst Du irgendetwas in diesen Situationen ausmachen was der Auslöser sein könnte? Und seien es nur so Kleinigkeiten wie "schon den zweiten Dart vergurkt..." oder Gedanken ala "den muß ich jetzt aber ausmachen..." oder irgendetwas ähnliches?

  • beim Darts ist ja einerseits wichtig, immer den gleichen Bewegungsablauf zu haben (damit hast Du wohl gerade das Problem), und andererseits die Auge-Hand-Koordination. Vielleicht legst Du zuviel Fokus auf Letzteres und "vernachlässigst" dabei Deinen Bewegungsablauf ? Dieses Problem läßt sich mit "getrenntem" Training von beidem beheben : wirf doch öfters mal aufs Board ohne hinzusehen, und achte dabei NUR auf die Bewegung - und danach (wenn eben diese Bewegung - die Du "gewohnt" bist und die für Dich richtig ist ! - wieder "sitzt") schau wieder auf Dein Ziel und "arbeite" an der Koordination.
    Ich hoffe ich drücke mich verständlich aus - die ganze Sache ist eben nicht so leicht. Sonst könnte es ja auch jeder ...

    lG

    Andi

  • Bemerkst Du diese Änderung selber oder mußt Du darauf aufmerksam gemacht werden? Wenn Ersteres: Kannst Du irgendetwas in diesen Situationen ausmachen was der Auslöser sein könnte? Und seien es nur so Kleinigkeiten wie "schon den zweiten Dart vergurkt..." oder Gedanken ala "den muß ich jetzt aber ausmachen..." oder irgendetwas ähnliches?

    Auch ein guter Gedanke, aber solch einen Auslöser gibt es nicht. Bei den besagten Auslösern stelle ich zwar manchmal fest, dass man einen Dart gerade versaut, aber das ist denke ich mal nicht unnormal. :)
    Ich merke das Problem selbe. Und selbst wenn ich mich zu 100% darauf konzentriere, schaffe ich es nicht irgendetwas gegenzusteuern. Ich kann nicht mehr wie früher den Dart loslassen, bevor er nicht mein Gesicht berührt hat. Und wenn er erstmal mein Gesicht berührt, kann ich ihn nicht nach vorn werfen, ohne vorher meinen linken Fuß zu heben. Auch wenn ich es will. Es ist seeehr schwer. Aber der größte Witz daran ist: In der Trockenübung, also ohne Scheibe, aber sowohl mit als auch ohne Dart klappts einwandfrei..

  • Folg mal dem was Andi geschrieben hat.

    Fokussiere mit den Augen die 14 außen auf dem Zahlenkranz und laß deinem Arm freien Lauf beim werfen. Du kannst auch statt des fokussierens deine Augen zusammenkneifen und unscharf durch die Wimpern gucken und dann werfen.

    Ich kenne einige Spieler die sich vor einem Ligaspiel mit der Methode 15 - 30 Minuten lang einwerfen nur um Ihre Armbewegung "einzuschleifen"!


    Ich habe mehr über Darts vergessen, als Elmar Paulke jemals wissen wird!
    (Zitat: Gordon Shumway 29.12.2016 via Facebook)

    Ich habe tatsächlich Angst davor, dass die Wortschöpfungen und Floskeln immer schlimmere Formen annehmen!

    (Zitat: Gordon Shumway 22.12.2020 via Facebook

    Ein gut gemeinter Rat an alle Dartneulinge.....wenn Ihr zum ersten Mal einen Dartclub zum Training besucht..... streicht euren Sport1Dartswortschatz aus dem Gedächtnis.....den benutzt kein echter Dartspieler.

  • Auch ein guter Gedanke, aber solch einen Auslöser gibt es nicht. Bei den besagten Auslösern stelle ich zwar manchmal fest, dass man einen Dart gerade versaut, aber das ist denke ich mal nicht unnormal. :)
    Ich merke das Problem selbe. Und selbst wenn ich mich zu 100% darauf konzentriere, schaffe ich es nicht irgendetwas gegenzusteuern. Ich kann nicht mehr wie früher den Dart loslassen, bevor er nicht mein Gesicht berührt hat. Und wenn er erstmal mein Gesicht berührt, kann ich ihn nicht nach vorn werfen, ohne vorher meinen linken Fuß zu heben. Auch wenn ich es will. Es ist seeehr schwer. Aber der größte Witz daran ist: In der Trockenübung, also ohne Scheibe, aber sowohl mit als auch ohne Dart klappts einwandfrei..

    Du fühlst dich also gezwungen dich so zu verhalten. Das dein größtes Problem also nicht in der Auge-Hand-Koordination liegt, wie andere hier vermuten, dürfte dir hoffentlich klar sein wenn Du deine eigene Antwort ließt. Dein größtes Problem liegt zwischen den Ohren, vermutlich mehr im emotionalen als im rationalen Teil. Stehst Du derzeit in irgendeiner Form unter Streß? Selbst wenn Du es noch gar nicht als so schlimm empfindest? Trennung, Verlust eines geliebten Menschen? Leistungsdruck (auch selbst-produziert) auf der Arbeit? Oder durch Keine-Arbeit? Diese Fragen mußt Du selbstverständlich nicht beantworten, nur dir selbst gegenüber. Ich persönlich vermute so etwas. Und dann kommt noch der Ehrgeiz dazu dich beständig im Dart verbessern zu wollen. Dies kann zu Anspannungen führen die Du nicht abbauen kannst und durch solch "dämliche" Handlungen kompensierst. Letztlich wird das ein Hilfeschrei deiner Seele sein.
    Wichtig ist es jetzt für dich aus dieser Spirale von Wollen und nicht Können raus zu kommen. Wichtigster Punkt dürfte sein die Ursachen außerhalb des Darts zu erkennen und zu beseitigen. Zweiter Punkt ist sofort mit Training aufzuhören wenn Du merkst das es los geht! Mach dann etwas ganz anderes am Besten etwas das dich körperlich fordert, zB Laufen gehen damit die Streßhormone die sich bei dir aufgebaut haben schneller wieder abgebaut werden können. Tob dich richtig aus dabei. Und laß es für diesen Tag ganz sein mit dem Darten. Und ansonsten versuch wieder den Spaß am Darten zu finden, abseits von "ich will gut sein". Nimm dann auch einen Leistungseinbruch hin. Wenn Du aus dem Ganzen heraus gehst und wieder normal spielen kannst, wirst Du vermutlich umso besser werden. So zumindest meine Einschätzung als Laie.

  • Also, um solche Macken wegzubekommen gibt es einen Weg.
    Fertige dir einen Training-Plan an in welchen du zuerst alle „unwichtigen Zahlen“ wie die 7, 9,1 u.s.w. treffen musst. Setze dir dazu ein Zeitlimit, sagen wir mal pro Zahl 1 Minute .Dann das gleiche mit den Zahlen die du gerne Spielst incl. Doppel.
    Am Ende rechne zusammen wie oft du getroffen hast und nach 1 bis 2 Wochen wirst du sehen das es besser geht.
    Durch den Zeitdruck vergisst du den Bewegungsablauf deines Idols nachzumachen und entwickelst deinen eigenen. Nur mit dem hast du auf Dauer Erfolg.
    Ich weiß das ganz genau, habe mal probiert wie Taylor zu spielen und mir dabei die Finger gebrochen. Dann hatte ein alter Haase Mitleid mir diesen Tipp gegeben.
    Angenehmer Nebeneffekt ist das dein Training durch das Zeitlimit einen Wettkampf ähnelt und du später im Spiel etwas ruhiger bist.

  • Setze dir dazu ein Zeitlimit

    Zeitdruck im Training finde ich persönlich doof! Dann wirft man doch eher mal hastiger als normal. Lieber eine Sekunde länger pro Dart gebraucht aber dafür sauber geworfen

    Signatur als Werbeträger zu vermieten.
    Bei Interesse PN an mich

  • Zeitdruck im Training finde ich persönlich doof! Dann wirft man doch eher mal hastiger als normal. Lieber eine Sekunde länger pro Dart gebraucht aber dafür sauber geworfen


    Es geht aber darum einen Wurfstiel zu endwickeln wo sich keine Blockaden im Kopf bilden.

    Später kann er ja sein Schlafsack zum Spiel mitbringen

  • Zeitdruck und Scorevorgaben haben in so einer Situtaion nichts zu suchen.
    Ein Bewegungsvorgang soll neu gestaltet werden und losgelöst von irgendwelchen Treffern einstudiert werden.

    Gerade durch die selektive Wahrnehmung kommen immer wieder Fehler im Wurf zustanden, die dann wieder sehr schwer entfernt werden können.
    Um meinen Wurf neu zu definieren und diesen Ablauf dann ins Unterbewusstsein einzubringen, brauche ich keine Spiel oder irgendwelche Vergleiche.

    Im Grunde könnte man das auch auf einer unifabenden Scheibe am besten trainieren. Zielen und korrigieren haben untergeordnete Prioritäten-
    Wichtig ist es den Wurf zu erfühlen und in seinem Muskelgedächtnis abzuspeichern. Dazu muss man ihn ersteinmal bewusst erfahren haben.

    Da kann man natürich nicht wenn man immer wieder seinen Stil ändert, weil man sich auf ein Ziel fixiert.

    Wenn du den ersten Dart geworfen hast, dann einfach die anderen hinterher. Es ist nichtmal zwingend dabei auf dein Ziel zu schauen, dieses Training wird ja oft mit der 14 erklärt.

    Aber mit einem unfertigen oder in Änderung befindlichen Wurfstil auf irgendwelche Scores und Rekorde zu achten führt nur dazu seinen Stil im unfertigen Zustand Druck auszusetzen.
    Wenn der neue Stil einmal im UNterbewussein ist, dann kann auch Stress simuliert werden, da wir ja im Wettkampf damit umgehen müssen.

  • Das ist ja gerade der Punkt. "Dann denk halt nicht" ist so ein klassischer Spruch, der diesen rosa Elephanten auslösen kann.... Ich muss aber denken (ich rede jetzt vom eigenen Training und nicht vomLigaspielen etc.), weil ich sonst meinen Wurf selbst nicht erfühlen, besser gesagt korrigieren, überwachen und mir dann als Idealziel einprägen kann (ENDZIEL = Automatismuß). Erst NACH dem Einprägen (was ja im Idealfall ein perfekter Wurf wäre) kann ich an die mentale Seite gehen ("ich meine jedoch nicht erst 10 Jahre warten - gehe eben da ganz allgemein vom Anfängerlevel aus"). Ich glaube hier gibt es teils auch Mißverständnisse.
    Vorraussetzung für die Korrektur und schlußendlich dem Automatismuß ist doch, so wie ich das gerade am erfahren bin, ein guter Lehrer, der nicht nur seinem eigenen Wurfstil bei seinem Schüler sehen will, sondern auf die individuellen Gegebenheiten eines jeden Individuums (ja, ich habe gerade Voyager geguggt) eingeht. So zumindest meine Theorie und ich glaube das ich damit gut fahre.
    Es fehlt mir jedoch eben auch an der Analyse meines Wurfes. Ist ist eben nicht so einfach. Wer zeigt mir meine Fehlerquellen auf, die ich selbst nicht erkennen kann bzw. übersehen habe ? Da liegt meiner Meinung nach der Hund begraben. Es gibt Spieler, die machen seit 20 Jahren grobe Fehler, sogar Grundsätzliches, wie der Stand...aber OK das muß selbstverständlich jeder für sich selbst entscheiden. Ist so ein Spieler im Stande Fehler Anderer richtig zu erkennen ? oder nicht ? Vielleicht ist der Eine oder Andere nach Jahren des Trainings einfach nur müde und will endlich für sich selbst "komplett" sein...wenn keiner Fehlerquellen hätte, ist klar was passieren würde: 9 Darter am laufenden Band....auch ist natürlich der Ehrgeiz auch unterschiedlich. Vielen reicht vielleicht Ihr aktuelles Level aus, da eine Steigerung nur mit zeitlich großem Aufwand verbunden wäre...

    Jedenfalls glaube ich zu wissen, das jeder seinen für sich perfekten Wurfstil erlernen kann. Doch kommt sicher nicht jeder mit der mentalen Seite zurecht...Wer also völlig ohne Druck zuhause tolle Darts spielt (bin auch so Einer...), sollte eben an der mentalen Seite arbeiten , falls der oder diejenige dieses Level nicht unter Druck umsetzen kann...so meine Überzeugung.
    zumiondest habe ich für mich das Thema der richtige Dart abgehakt (danke für die Tips hier im Forum !)...zumindest eine mentale Belastung weniger...

    Letztendlich ist es ein Spiel (das allerdings einen großen Raum einnimmt) und ich möchte für mich einfach nur meine Fehler weiter reduzieren und mehr Spiele (deutlich mehr lol) gewinnen als verlieren. Denn: verlieren macht auf Dauer keinen Spaß - mir nicht. Tja, dann bin ich selbst mal gespannt wohin meine dartmäßige Reise in den nächsten Jahren hingeht...

  • So wie Gothmog13 habe ich jetzt auch ein Problem mit meiner Wurfbewegung.
    Das Problem bekomm ich seid gut 2 Monaten nicht in kriff. Wenn ich denn Dart nach hinten ziehe, also bei mir neben den Kopf, und beschleunigen will, dann beschleunige ich am Anfang richtig langsam und dann werd ich plötzlich voll schnell. ich beschleunige dann immer sozusagen immer auf den letzten Drücker.
    Und wenn ich mit Augen zu werfe passiert des net
    aber ich bekomme das trotzdem nicht in kriff. WEgen dieser sache habe ich gar kein Bock mehr zu spielen. Ich werde dann schon fast aggresive :wand: Habt ihr vielleicht tipps für mich wie ich wider mein alten Wurfstiel bekomme???
    Bevor diéser veränderung, war ich relativ gut
    spielte zuhause öfters ein 65 schnitt und warf jeden Tag min. 1 180.
    wenn ich bei der Wurfbewegung dann plötzlich schneller werde gehe ich dann auch öfters mit dem Oberkörper mit. Bei meim alten Wurfstiel habe ich immer geichmäßig beschleunigt. wenn ich 10 min spiele tut auch mein Arm voll weh weil ich zurzeit glaub voll verkrampft stehe und werfe :buhuuu:
    Ich hoffe ihr habt paar tipps für mich, dass es bei mir in der nächsten zeit wieder besser läuft :friend:

    180: 122 171:2 174:2
    High Finish: 140, 139(60,57,D11), 130,
    Best Leg: 12 Darter (140,100,180,81(T19,12,D6))(mit Double out),
    13 Darter , 15 Darter usw.
    Lieblingspieler: Kevin Münch + Max Hopp = DREAM TEAM / Scott Waites

  • das ist ein kompliziertes Problem :

    wenn Du nämlich mit geschlossenen Augen "normal gut" werfen kannst, liegts VIELLEICHT daran, daß Du, wenn Du hinsiehst d.h. Dein Ziel anvisierst, zuviel Wert auf eben dieses "Hinsehen" legst und ganz unbewußt dabei Deine Wurfbewegung sozusagen "vernachlässigst".
    Entscheidend ist aber beides : Die Wurfbewegung muß "automatisch" richtig sitzen, und die Auge-Hand-Koordination muß richtig da sein.

    Mir selber ging es mal ganz ähnlich - und ich habe fast ein ganzes Jahr gebraucht, um die Fehler abzustellen. Geholfen hat mir die Methode : 11/14 schauen, 20 werfen ... aber das kennst Du ja vermutlich schon - ist ja "verwandt" mit dem Werfen mit geschlossenen Augen. Das Problem bei mir war, daß ich, sobald ich "zu genau hingesehen" habe, unbewußt ein bißchen verkrampft habe (um das mal so auszudrücken : ich war "überkonzentriert" !) Und da kann man bei Mißerfolg auch schon mal (ein bißchen jedenfalls ...) aggressiv werden ...

    Eine konkrete Lösung für Dein Problem habe ich leider auch nicht. Ein Ansatz wäre aber vermutlich schon, einfach solange Deine Wurfbewegung (und nur die erstmal !) weiter zu trainieren, bis die wirklich automatisch, wie von selber, kommt und Du Dir ganz sicher sein kannst, daß das unter ALLEN Umständen der Fall ist (z.B. auch "unter die Drück"). Das kann natürlich ein Weilchen dauern ... aber ein Patentrezept gibt es vermutlich eh nicht.

    lG (ich hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt)

    Andi

  • ich danke dir Andi M
    ich habe gestern abend en bisschen gespielt und es hat endlich wieder einigermaßen geklappt :prost:
    Ich habe einfach versucht mich nicht zu arg konzentrieren und schau an ich war nicht mehr verkrampft beim Wurf.
    So konnte ich meine pfeile meist an oder neben der 20 anbringen :daumen:
    Und es hat endlich mal wieder spaß gemacht :vh:

    180: 122 171:2 174:2
    High Finish: 140, 139(60,57,D11), 130,
    Best Leg: 12 Darter (140,100,180,81(T19,12,D6))(mit Double out),
    13 Darter , 15 Darter usw.
    Lieblingspieler: Kevin Münch + Max Hopp = DREAM TEAM / Scott Waites

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