Schwere Darts besser ?

  • Da ich gerade nicht spielen kann, nehm ich mir die Zeit und stelle eine Frage.

    Ich spiel zur Zeit mit 22 gr. Darts und hab oft das Gefühl, dass viele (jeder 3. oder 4.) sehr weit vom eigentlichen Ziel entfern sind. Er rutscht mir raus.

    Habt ihr auch das Problem? Sind da vielleicht schwerere Pfeile besser?

    Ich persönlich finde schwere Darts besser als leichte.

    Hab auch noch 25 gr. Andy Hamilton aber die sind halt auch von der Form Sch****, vom gewicht aber gut.

    Kann mir jemand helfen?

    Souljacker is here ...

  • Im Enddefekt must du selber für dich ausprobieren womit du am besten werfen kannst. Ein Colin Lloyd spielt mit sehr leichten Darts, ich kann dir jetzt aber auch unzählige Profis aufzählen die schwerere Darts spielen. Ich selber habe sehr lange denn Michael van Gerwen Masterdart in 21 Gramm gespielt. Nachdem ich dann mal schwerere Darts ausprobiert habe, habe ich gemerkt dass die nicht so heftig "verreißen". Nun Spiele ich 24 Gramm James Wade Darts und es kommt viel seltener vor, dass ein Dart in die 7 oder in die 3 geht :daumen:

  • Anfängern werden schwere Darts empfohlen, da sie einfacher zu kontrollieren sind. Bei leichten Darts benötigst du einen etwas festeren Wurf und wenn dieser noch nicht kontrolliert genug ist, gehen die Darts schon mal schneller unkontrolliert weg. Ich für mich persönlich habe festgestellt, dass dies so zutrifft. Habe zeitweise mit 26 gramm Darts gespielt und bin jetzt bei 24 und 25 gramm hängen geblieben. Im Moment spiele ich 24 gramm. Ich denke, dass muss jeder für sich selbst ausprobieren und testen.

  • Also ich wage mich mal deine frage zu beantworten.
    Ja, schwere Darts sind schwerer zu werfen.
    Die frage ist nur ab wieviel gr. fangen schwere darts an.
    Ich würde es mal ab 20gr. deffinieren, das wiederum für ein 25gr. Werfer eher als leichte darts bezeichnet werden.
    Also du merkst, es ist schwierig genau zu deffinieren was ein leichter und ein schwerer dart ist.
    Aber ich meine, das erste argument dürfte richtig sein.

  • Die Regel dass schwere Darts bei Einsteigern zu weniger "verreißen" führen, trifft m.E. aber nur auf Steeldartanfänger zu. Sofern du auch E-Dart spielst ist das nach meinen Erfahrungen nicht gleichzusetzen.


    Ich für meinen Teil kann sagen, dass schwere Darts (steeldarts in 26gr) zu sehr guten Scoreergebnissen auf 20 und 19 geführt haben, aber meine Doppel wurden erheblich schlechter weil sich diese schwerden Darts schwieriger in der Höhe kontrollieren lassen. Und meinem E-Dartspiel hat es auch nicht gutgetan.


    Aber das sind persönliche Erfahrungswerte, und mittlerweile einige Jahre her. Ich bin jetzt bei 19gr E und 22gr S-Darts angekommen. Aber sobald ich mich mal entscheiden sollte keine E.-Dart mehr zu spielen würde ich auf die 24gr Variante meiner Steeldarts wechseln.


    Ich habe mehr über Darts vergessen, als Elmar Paulke jemals wissen wird!
    (Zitat: Gordon Shumway 29.12.2016 via Facebook)

    Ich habe tatsächlich Angst davor, dass die Wortschöpfungen und Floskeln immer schlimmere Formen annehmen!

    (Zitat: Gordon Shumway 22.12.2020 via Facebook

    Ein gut gemeinter Rat an alle Dartneulinge.....wenn Ihr zum ersten Mal einen Dartclub zum Training besucht..... streicht euren Sport1Dartswortschatz aus dem Gedächtnis.....den benutzt kein echter Dartspieler.

  • Aha, dann sind Taylor (26g) und Peter Wright (27g) an ihren Darts aus Anfangszeiten hängengeblieben oder wie.

    Man kann eben nicht genau definieren ab wann Darts leicht oder schwer sind. Ist total subjektiv. Denn jemand empfindet 26g als schwer, ein anderer sagt ist zu leicht.

    Fazit meinerseits, nicht lange überlegen ---> selber testen und ausprobieren. Was liegt mir am besten.

    Viel Spaß dabei.

  • Da ist schon etwas dran!

    Anfänger sollten tatsächlich Darts wählen, die zum einen schwerer sind, zum anderen eher kopflastig daher kommen.

    Das unterstützt die Lernphase.
    Später darf man natürlich gerne weiter schwere Darts werfen, spricht überhaupt nichts dagegen.

    Der Vorteil bei schweren Darts, ich rede hier von Darts zwischen 24 & 26 Gramm, 27 geht vielleicht auch noch, liegt darin, dass man nicht so viel in den eigentlichen Wurf investieren muss.
    Bei leichten Darts, muss man mehr in den Wurf investieren, was die Gefahr mitbringt den Wurf eher zu verreißen.

    Und bitte, Pros mit normalen Spielern zu vergleichen, ist das Schlechteste was man machen kann. :box:

  • Vielen Dank für eure Einschätzungen :)

    Werde sobald mein Finger wieder ganz ist ein schwerere paar Sets ausprobieren.

    P.S.: ... so ein Anfänger bin ich nicht, schaffe an guten tagen auch mal aves von 55-60 + -

    Souljacker is here ...

  • @D-O-S
    Jetzt verallgemeinerst aber du. Nicht jeder Barrel ist bei höherem Gewicht gleichzeitig deutlich dicker. Bei einigen Darts verändert sich die Länge was je nach Fingerhaltung durch Shaftlänge ausgeglichen werden.
    Und ein kopflastiger Dart "zieht" sich ein wenig ins Ziel und verreisst dadurch nicht soooo schnell. Plus mehr Gewicht ist das schon eine Starterhilfe.
    Zumal ein solcher Barrel nur wenig (keine) Möglichkeit bietet ihn verkehrt zum Schwerpunkt zu halten. Vorn,einfach vorn... ;)
    Und was anderes hat Thomas nicht zur Kenntnis gebracht.

    • Offizieller Beitrag

    Hab auch noch 25 gr. Andy Hamilton aber die sind halt auch von der Form Sch****, vom gewicht aber gut.

    Ja die Form von Hamilton Darts (oder auch Robert Wagner Darts) ist definitiv für die meisten Dartspieler nicht so ideal, aber das Gewicht ist gut...

    Zum Thema Gewicht: nemt mal einen Stein (schwerer Dart) und ein zusammengeknülltes Blatt Papier und versucht beides mal aus 2 Meter Entfernung in einem Mülleimer zu werfen, was geht "einfacher"??? Doch sicherlich der Stein! Aber das kann man wie so oft gesagt nicht verallgemeinern, sicherlich haben Anfänger es aber aus DIESEM Grund etwas einfacher mit schweren Pfeilen (also 24-26 Gramm) zu werfen als mit z.B. 14 Gramm...

    Aber letztendlich läßt sich das nur durch eine persönliche Analyse herausfinden ob der Spieler "unter den Dart durchwirft" -> Was bedeuten würde die Darts wären zu leicht oder ob das passt...

    Hoffe das hilft irgendwie weiter -> Aber die meisten Probleme spielen sich so oder so im Kopf ab, nur recht wenige Spieler spielen wirklich mit Pfeilen welche VÖLLIG ungeeignet für sie sind, man kann auch schon recht viel mit unterschiedlichen Barrel Längen und Flight Formen verändern...

    Grüße Echse

    "Leisten wir uns den Luxus, eine eigene Meinung zu haben" - Otto von Bismark


  • Ich gehe mit einem Android-Tablet ins Netz und nutze den Standardbrowser. Sehe also leider nicht den Unterschied zwischen den W's.

    In der Praxis heißt das alles nüchtern übersetzt:

    Man muss sich in erster Linie wohlfühlen wenn man den Dart zwischen den Fingern hält. :dart: Da ist es de facto egal ob durch mehr Gewicht eine Formänderung (Dicke,Länge) entsteht. Das muss jeder für sich selbst herausfinden. Und der Rest ist Feinschliff mit Schaft und Flight. (Ich setze die Findung der Barrelform als beendet voraus... ^^ )

  • Ihr wisst aber schon, dass das nicht nur von 2-3 Faktoren abhängt?

    Das Gesamtpaket ist entscheidend und da hilft nur eine fundierte und sachgerechte Beratung von Jemandem, der Ahnung davon hat!

    Alle haben irgendwo ein bischen Recht und hilft vielleicht den richtigen Weg zu finden, aber es geht nichts über die Analyse des Stils und die Beratung, vor dem Kauf, in einem Dartshop, mit fundierten Kenntnissen.

    Das ist der Hauptgrund, warum ich Anfängern oder noch nicht so Sicheren, immer den Rat gebe einen vernünftigen Dartshop aufzusuchen. Ein Dartshop, der wirklich weiß was er macht spart Zeit und Geld, auch wenn er einmal etwas weiter vom Wohnort entfernt ist. Später kann man sein Zeug immer noch Online kaufen.

  • @Ghostman
    Ich habe in einem ähnlichen,aktuellen Fred dir schon meine 3 wichtigsten Anfängertipps genannt.
    Zumal ich noch andere 'Probleme' sehe. Ein Shop vor Ort ist meist teuerer. Und du siehst selbst in der Dartbörse das meist umgehend der Inselpreis genannt wird wenn Inlandskäufer ihre Ware weiterverkaufen möchten. Und nur zum Probe spielen damit ich dann später in England bestelle,ist undankbar dem deutschen Händler gegenüber.
    Aus dem Grund schlage ich das nicht vor. Besser wäre wenn die Leute den Hintern hoch kriegen und sich einen Verein ihrer Nähe mal ansehen würden. Da gibt's Darts UND Hilfe zusammen.

    Sorry für das abschweifen vom Topic...

  • Genau das muss ich Dir wiederlegen, zudem fürst Du gerade an, das deutsche Dartshops keine Daseinsberechtigung mehr haben.

    Du musst schon wahnsinnig Glück haben, dass einer Deiner Kollegen gerade das richtige Besteck für Dich hat.
    Ich hab schließlich immer einen ganzen Dartshop im Auto und lasse jeden Anfänger oder, sagen wir mal, Interessierten, an mein Besteck.

    Meine Darts gebe ich maximal für 9 Wurf aus der Hand, schließlich möchte ich Deine Schweißpunkte nicht auf meinen eingespielten Darts haben. :box:
    Wenn Du das machst, Deine Sache, meine bestimmt nicht.

    Dann gibt es noch einen Punkt.
    Ich habe noch keinen Spieler gesehen, der Dich in die Geheimnisse des Dartsportes einweiht.
    Dabei geht es garnicht um die richtigen Darts, dabei geht es eher um die richtige Handlungsweise, bevor überhaupt ein Dart den Arm verläßt.

    Zudem gibt es viel zu viele, die meinen sie hätten Ahnung, haben es aber überhaupt nicht, gepaart mit Besteck welches auch nicht zu diesem Spieler passt, eine gelungene Mischung, um genau das Falsche zu machen und über lang oder kurz die Lust zu verlieren.

    Ein Hobby darf kosten, das gilt auch mal für einen beschwerlichen Weg in einen Dartshop. Mutter, Vater, Bus, Mofa, Onkel, Tante, Bahn, wer auch immer wird sich finden, mit mir dort vorbei zu schauen. Vielleicht sogar noch mit einem Ausflug, nebst Freundin, Familie oder Kumpels, kann das sogar ein ganz spaßiger Tag werden.

    Um etwas zu erreichen, muss man schon ein gewisses Maaß investieren. :cool:
    Und wie gesagt, wenn nicht gerade 50 Spieler eines Vereines, mit unteschiedlichen Darts vor Ort sind, wird das meistens auch nichts mit einem vernünftigen Testen von Darts, geschweige denn einer Analyse des Stils.

    Aber gut, man soll ja nie, nie sagen. Mit Glück findet man auch so sein Besteck. :thumbup:

  • Doch,deutsche Händler haben eine Berechtigung. Ich sagte nur das dank Internet immer direkt der günstigste Preis gesucht wird. Und da kann ein hiesiger Shop halt nicht mithalten.
    Ansonsten findet niemand SEINEN Dart auf Anhieb. Ich habe meinen heutigen Dart auch durch andere gefunden. Und sicher ist es nicht mein erster Satz. Und Nein,ich habe meinen Dart nicht in meinem ersten Verein gefunden,sondern das kennenlernen anderer Spieler aus anderen Vereinen.
    Ich bin wohl Oldschool,aber ich habe darten nicht allein zu Hause erlernt sondern durch 's spielen mit anderen. Ein gesellschaftliches Teamspiel,kein Einzelkämpfersport.

  • Du wirst lachen...aber für mich ist ein "guter" Dart auch einer der stumpf und schmerig matt ist. Nix mit blank und sauber. Das schlimmste was ich kenne ist die Zeit bis ein neuer Dart griffig wird.

  • Bevor ich einen neuen thread aufmache. Hat jemand von euch zwei gleiche dartssets, nur mit 2g oder 3g Differenz? Merkt ihr da einen großen Unterschied? Oder ist es gar nicht das Gewicht, welches die Darts (2 unterschiedliche Sets!) so unterschiedlich vom Wurf-Gefühl macht, sondern eher Form, Länge? Ich hoffe ihr versteht das was ich in den letzten 2 Saetzen sagen wollte!? Wenn nicht auch egal ;)
    Und dann noch:
    Könntet ihr mir sagen wie viel folgende Sets noch wert sind:
    Andy Hamilton 25 g Zustand 2-3 ( Spitzen haben sich schon irgendwie verfärbt)


    Colin Osborne 21 g (glaube ich) Zustand fast neu, nur wenig gespielt

    Souljacker is here ...

    Einmal editiert, zuletzt von Snakeb!te (30. Juli 2013 um 22:55)

  • Und....
    Unicorn Gripper 2 22 gr Zustand gut


    Über die Zustands Angaben kann sicher diskutiert werden....
    Verkaufe diese 3 sets auch evtl. Bei Interesse Pn,
    ....oder Tausch :)
    Kann dann auch Bilder dazu geben

    Danke und Amen

    Souljacker is here ...

  • Bevor ich einen neuen thread aufmache. Hat jemand von euch zwei gleiche dartssets, nur mit 2g oder 3g Differenz? Merkt ihr da einen großen Unterschied? Oder ist es gar nicht das Gewicht, welches die Darts (2 unterschiedliche Sets!) so unterschiedlich vom Wurf-Gefühl macht, sondern eher Form, Länge?


    Also.....ich spiele Bristow Ringed Darts als SoftDart mit Stahlschraubspitze insgesamt 19gr und diese Darts als Steel Darts mit 22gr. Natürlich merkt man einen Unterschied wenn ich wechsle, aber nach ein paar Würfen ist man drin, geht mir zumindest so. Grösser war mein problem als die Steel darts noch 24gr hatten.......das war mir persönlich definitiv zu schwer und kam damit gar nicht zurecht, deshalb habe ich sie etwas auf Schaftseite ausgebohrt und komme nun wesentlich besser zurecht.......oder weil sie nun etwas Kopflastiger sind ???

    Habe auch etwas Kopflastigere wie die Simon Whitlock Soft Darts mit Stahlschraubspitze 19gr, fühle ich mich aber nicht so ganz wohl mit........denke ich habe auf jeden Fall mein "Wohlfühlgewicht" gefunden.......alles andere kann man noch ausprobieren...............

    Das ist ja so einfach........... by Scholti

  • @ D-O-S

    Ich habe gedacht ab 24 g.
    Auserdem mag ich Pfeile nicht, ganz "gerade" von der Fform sind, da ich doch eine eogenartige Fingerhaltung habe. Ich spiel(te)e mit Gripper 2 die vorne etwas dicker sind. Die Form gefällt mir ganz gut, nur das Gewicht nicht. Ich hätte statt 22 g docch lieber 24 g. Das ist auch der grund, warum ich ich meine Darts evtl verkaufen würde.
    Oder kennt jemand noch ein paar Sets die meinen Bedürfnissen in etwa entsprächen?

    Souljacker is here ...

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