Beiträge von EdwardTeach

    Also ich finde, dass es bei Elmar von Woche zu Woche und Monat zu Monat besser wird. Was mich allerdings ärgert: Er kommentiert jetzt echt schon einige Jahre und das "spielerische Know-How (Checkwege etc.)" ist bei ihm immernoch sehr bescheiden, wenn auch so langsam mit einem Aufwärtstrend.

    Irgendwie erwarte ich einfach, dass sich ein Kommentator mehr mit seinem Sport beschäftigt. Von einem Fußballkommentator erwarte ich auch fundiertes Fachwissen.

    Da wiederum lobe ich mir Shorty, der diese Defizite ausgleicht und dem Zuschauer zumindest ein bißchen Wissen vermittelt. Ergänzen tun sich die beiden meiner Meinung nach auf jedenfall - und ich höre mir das gerne an.

    Den Kasten wirst du definitiv nicht verlieren. Eine Zahl kann ich dir nicht nennen, aber habe schon von so einigen 9 Dartern außerhalb der TV Turniere von Taylor gehört & gelesen. Dazu kommt noch ein 9 Darter, den er mal mit seinen 9-Practice Darts vor einem TV-Spiel geworfen hat.

    Ob es dafür eine Liste gibt, weiß ich nicht. Im Zweifelsfall sollte dir Google aber helfen, die noch 2 fehlenden 9-Darter zu finden :thumbup:

    Hallo EdwardTeach.. erstens toll von dir, hier ehrlich zu sein bezgl. Anzahl deiner bisherigen High-Finishes ;) Als ich anfing intensiver zu trainieren und mich mit den Wegen auseinanderzusetzen, sagte mir mein mehr erfahrener Dartkollege, es macht gar nichts wie oft dein Versuch eines Highfinish daneben geht .. es wird aber vielleicht genau einmal ein wichtiger Finish in einem Spiel werden und desw. gewöhne dich besser "richtig" zu spielen, dh. mitzurechnen und auch Bullwege in Betracht zu nehmen etc... Er hatte Recht ! Auch bei mir gelingt vielleicht 1 Highfinish von 15-20 Versuchen, jedoch waren bereits 3-4 dabei in meinen bisherigen 8 Jahren die mir einen wichtigen Sieg gebracht hatten. Hätte ich das damals sozusagen abgehackt mit dem Stellen etc., wären es 3-4 wichtige Siege weniger.. :thumbup:


    Du hast da vollkommen Recht - und auch Peter Kl. Mir kann nur das gelingen, was ich auch Versuche.

    Ich bin aber jemand, der sehr sehr gerne in Wahrscheinlichkeiten denkt - und das stellen hat nicht nur Vorteile. Ich möchte dir zwei Beispiele geben:

    1) Ich habe einen Pfeil und 188 Rest. 18 für 170 -> Das habe ich in vielen vielen Versuchen in 7 Jahren Darts einmal gecheckt. Spiele ich die Single 20 habe ich 168 Rest und habe mir die Minichance genommen.

    Es gibt aber auch die Möglichkeit, dass ich mit dem letzten Pfeil Triple. Sicher keine hohe Wahrscheinlichkeit, bei mir geschätzt vielleicht so 20%, keine Ahnung. Aber immerhin ein Vielfaches wahrscheinlicher als die 170 zu checken.

    188 - 54 = 134 / 188 - 60 = 128

    Und jetzt komme ich wieder mit Wahrscheinlichkeiten: Jetzt sind wir in Bereichen, wo mir ein HF durchaus mal gelingt. Und die 128 (mit nur einem notwendingem Triple) gelingt mir erheblich öfters als die 134.

    2) 179 Rest, ein Pfeil über. Single 19 lässt mir 160, Single 20 lässt mir 159, kein Check.

    Natürlich stelle ich mir die 160, habe ich ja auch schon ein paarmal gecheckt - bleibt aber mit 5,6 mal gelöscht in vielen vielen Versuchen auch eher ein Exot.

    Die Chance das zu checken zerstöre ich mir, wenn ich über die 20 spiele. Aber Triple ich, habe ich 119 Rest und nicht 122 wie über die 19. 119 checke ich erheblich öfters als die 122, Chance verbessert.


    Ich sage ganz klar: Für mich ist das alles ganz theoretisch und ich werde bei 179 sicher nicht auf die 20 werfen. Auch bei 188 Rest ganz bestimmt nicht auf die 20. Aber ich bin mir nicht sicher, ob ich damit am besten fahre (Würde ich statistisch öfters Checken in der nächsten Runde, wenn ich doch über die 20 spiele!?!?). Ich hoffe, du kannst den Ansatz ein bißchen nachvollziehen... :)

    Selbes Problem hier. ;(
    Muss unbedingt wieder was daran tun, das ist ja erbärmlich... :wacko:
    Mit 'ner besseren Quote wäre der Average sicher auch mal was weiter und öfters über 50... ;( ^^

    Vor allen Dingen, bevor ich ein Trainingsspielchen gegen den PC spiele, funktionierts mit den Doppeln ganz gar wundervoll,
    aber wärend des Spiels... :drama: :nene:

    Da dümpelt die Quote bei mir im Moment bei 15-17%... :wacko:

    Echt? Hmmmm, ok... :P ^^

    Das ist echt ungünstig, dass man so praktisch fast keinen direkten Vergleich hat, was nun nach 11 Monaten wirklich als "gut" zu bezeichnen wäre.. :/ ^^
    Oder hättet ihr 'ne Idee? Wie weit sollte man nach 11 Monaten sein? Das ist doch die eigentliche Frage, die man sich so stellt.. ^^

    Und ja, diese Quote beruht auf ausreichend vielen Versuchen, will ich meinen. Eine solche Quote kommt meistens bei best of 19 Spielen gegen den PC zustande,
    die eben wegen dieser Quote auch meist nur sehr knapp entschieden werden. Wäre sie besser, würde ich Level 3 auch klarer besiegen können,
    aber so wird das Ding meist auf den Doppeln entschieden. :/ ^^ :D
    (Wobei wir (der PC und ich) uns meistens immer gegenseitig wegbreaken. :D :thumbup: )

    Wenn du seit 11 Monaten dartest, sind 15-17 % (Und du hattest ja offensichtlich schon deutlich höhere Quoten) eine extrem fantastische Doppelquote. Da gibt es wohl genug Leute (mich eingeschlossen) die einige Jahre gebraucht haben, um solche Werte konstant zu erreichen.

    Es schwirrte hier im Forum mal eine Auswertung der BULLS Super League rum - wenn ich die Zahlen noch richtig im Kopf habe, liegen die besten Deutschen dort bei Doppelquoten von rund 33-34%. Das heißt, du benötigt gerade einmal doppelt so viele Darts wie die besten Deutschlands - ob das nach 11 Monaten gut oder schlecht ist, muss dir wohl niemand beantworten. :thumbup:

    Allerdings würde ich dir auch mal empfehlen, die Doppelquoten gegen menschliche und einigermaßen gleichstarke Gegner/innen zu messen - wenn ich das richtig gelesen habe, stammen die Werte aus Spielen gegen den Computer. Habe zwar keine Ahnung von Spielen gegen KIs: Aber ich denke mal, wenn du dem ein Average/ein Level vorgibst, wird die Abweichung des Average/der Runden die er spielt relativ gering sein, oder? Sind gegen eine KI überhaupt Runden möglich, wo man sich mal auf der Doppel 1 festfährt - oder checkt der alles immer relativ zügig weg?

    Ich erinnere mich an meine Anfangszeit und hatte viele viele Runden dabei, in denen ich nach 9-11 Runden auf Check stand aber dann (mit meinem menschlichen Gegner) noch 20-40 Darts auf den Doppels festhing. Wenn solche Runden öfters dabei sind, ist eine Doppelquote von 15-20% ja schon echt eine Herausforderung.

    Verstehe ich mathematisch nicht.
    268 über 18 bei "nur" single 18 mit dem ersten Pfeil:
    Rest 250, Finish mit z.B. T20, S20
    Benötigt insgesamt 1 Triple

    268 über 20 bei "nur" single 20 mit dem ersten Pfeil:
    Rest 248, Finish mit z.B. T20, S18
    Benötigt insgesamt 1 Triple

    Oder wo verstehe ich dich falsch?


    Ziel ist es, sich möglichst lange die Chance auf ein Finish offen zu halten.

    Wenn du 268 über 20 spielst, bist du nach 2x Single 20 auf 228 Rest und kannst kein Finish mehr stellen. Deswegen nehme ich die 18 vorne weg (268-18 = 250 -> 20/T20 oder 268-54 = 214 -> 19/SB) damit es vollkommen egal ist, ob ich den ersten, zweiten oder dritten Pfeil in das Triplefeld jage. Es reicht dann in jedem Fall einer.

    Ich stehe als Linkshänder auch ein ganzes Stück nach links versetzt.

    Damit habe ich mein Problem, insbesondere am Anfang sehr viele Pfeile nach rechts zu verziehen, deutlich kleiner gemacht. Die Position halte ich auch, egal auf welches Doppelfeld ich werfe. Insbesondere die Doppelfelder rechts (D4/D10) funktionieren sehr gut.


    Knödel, auch wenn ich dich nicht kenne : Deine Qualität als erfahrener Darter stelle ich sicherlich nicht in Frage. Aber du wirst mir sicher zustimmen, dass man mit 30 Jahren Erfahrung noch Dinge lernen kann - oder sich zumindest mit neuen Dingen beschäftigen kann ;) .

    Klar brauchst du bei 268 auch ein Triple, wenn du auf der 18 anfängst. Fängst du aber auf der 20 an und der erste ist kein Triple, brauchst du plötzlich 2 Triple, um ein Finish zu erreichen oder im zweiten Pfeil die T20. Beginnst du auf der 18, reicht auch weiterhin ein Triple für ein Check.

    Aber ich bin in soweit bei dir, als das wir uns da auch über eine gewaltige Rest-Hausnummer unterhalten. Ich habe in jetzt gut 6-7 Jahren Dart und mittlerweile auch ganz ordentlicher Liga- und Turniererfahrung bis heute genau ! ZWEI ! Finishes über 160 gespielt, einmal 161, einmal 170. Insofern wird es zu 99,9% eh keinen Unterschied machen, ob ich 168 oder 167 Rest habe :wacko:

    134 über die T17 ist meiner Meinung nach schön anzuschauen, wenns klappt, aber rein rechnerisch/logisch ganz klar nicht zu empfehlen. Treffe ich mit dem ersten Dart die T17 und mit dem zweiten und dritten Dart "nur" noch Single-Felder, habe ich (je nachdem auf was ich bei 66 Rest gehe) 52 oder 56, also ein Zwei-Dart Finish übrig. Wenn ich 134 über T20 anfange, diese treffe und dann noch S14 und S20 bzw. S18 und S16 werfe, habe ich direkt Tops Rest, also brauche ich keinen Dart mehr zum Stellen in der nächsten Aufnahme.
    Was haltet ihr eigentlich davon, 66 über DB zu spielen, wie es inzwischen einige Profis tun? In meinen Augen bringt der Weg keinen Vorteil, sondern nur Nachteile gegenüber dem Weg über T10/T14.


    Ich finde den Weg von Simon Whitlock insofern sehr spannend, weil viele Profis mittlerweile sehr häufig sowieso auf dem gleichen Triple bleiben, wenn der erste Pfeil versenkt ist.

    Bei 134 sieht man ja bei vielen Spielern mittlerweile häufiger T20/T20/D7 als T20/T14/D16. Soweit auch logisch, weil der erste Pfeil im Triple die Wahrscheinlichkeit für den Zweiten immens erhöht. Und wenn ich ohnehin auf dem gleichen Triple bleibe: Wieso fange ich dann nicht auf einem an, dass mir mein favorisiertes Doppel lässt? Ich finde das toll, wie Simon das spielt.

    66 für DB sieht man im wesentlichen bei den Profis, die die D16/D8 der D20 vorziehen. 66 für T10 lässt bei einem Single 56 Rest und führt zur Doppel 20/18 als Checkfeld. Ein SB bei 66 Rest lässt 41 und ermöglicht es, für D16 zu stellen. Du hast aber definitiv Recht: Die T10 hat mehr Fläche als das DB und auch keine Risiken (Auch die Nachbarfelder 6 und 15 tun nicht weh), insofern ist der T10-Weg sehr sinnvoll.

    Hat jemand eine plausibele Antwort warum die D1 manchmal nicht zu treffen ist ??? :award:

    Bei der Doppel 1 fehlt halt leider die Möglichkeit, zu halbieren. An der D16 werde ich nicht so viele verballern "können", weil alle Pfeile die in den Punktesegmenten landen, ja zu einem neuen Doppelfeld führen. Deswegen geht man vielleicht an die D1 auch mit einer größeren Portion Vorsicht - Und vielleicht auch mit einem schlechten Bauchgefühl, weil man vor der D1 ja im Regelfall schon einige Doppel ausgelassen hat.

    Aha.
    dann spiele ich seit 30 Jahren falsch !
    LG
    Knödel


    Wie spielst du denn seit 30 Jahren?

    Wenn du auf der 20 anfängst hast du halt nach einer Single 20 schon Probleme. Noch eine Single 20 macht ein Finish unmöglich und eine Triple 18 ist "wertlos", weil du noch ein zweites Triple brauchst.

    Deswegen 18 vor -> 250 für 20/T20 oder 214 für 19/SB. Fängst auf der 18 an reicht immer ein Triple (egal ob Pfeil 1,2 oder 3) und 2 Singles um ein Check zu erreichen.

    Habe auch noch nie 170 gecheckt(aber öfter mit den letzten auf Bull verhauen)Ich als Hobby-Spieler Zahlen über 250 Rest wo ich weiss womit ich anfange.

    mit 18 beginnen bei 302
    mit 19 beginnen bei 265,303,306 oder 309
    und die anderen mit 20 anfangen ---- So händle ich das :cool:


    Und das ist schon eine Menge sehr gutes, Daumen Hoch!

    Überlegen kann man natürlich noch an einer Menge anderer Zahlen. 271 zum Beispiel über 19 spielen - hier reicht mir auch ein Triple mit dem zweiten Pfeil (19/T19/SB) für ein Check.

    Hallo Ralf

    Das erklär mir mal bitte.
    Das mit den 268!
    LG
    Knödel


    Grundüberlegung ist: Ich möchte ein Finish erreichen, mir die Chance möglichst lange dazu offenhalten und das mit möglichst kleinem Aufwand. Dabei gehe ich stets davon aus, dass ich nicht optimal treffe (nur Singles).

    Spiele ich über die 20 habe ich nach 2 Singles 228 Rest = Keine Chance mehr ein Finish zu erreichen

    Spiele ich über die 20, danach 18 habe ich 230 oder 194 Rest (jenachdem ob ich 18 Triple/Single treffe), ich brauche hier in jedem Fall aber ein Triple mit dem letzten Dart.

    Spiele ich direkt über die 18, habe ich 250 Rest und kann über die 20 weiterspielen - 170 Rest erreiche ich, wenn Pfeil 2 ODER 3 ein Triple wird, spielt keine Rolle. Und starte ich im Optimalfall doch mit der T18, kann ich über 19/SB auch noch mit 2 Singles ein Check erreichen.


    Alternativ denkbar ist es auch, über die 19 zu spielen: 19/19/T20 für 170 Rest, oder aber auch 19/T19/SB für 167 Rest.

    Und wer macht Phil Taylor nach?

    Bullshit, von den einzigen von denen man das wirklich lernen kann sind Barny und Simon.
    Beide spielen logische Wege und nicht so wie Taylor drauf los.
    Viele Andere spielen auf ihre Lieblingsdoppel, aber auch nicht unbedingt logische Wege.

    Naja, die Anderen spielen Situationsbedingt auch oft logische Wege, außer Taylor, der definitiv mehr als selten.

    Wie gesagt, was Checkwege angeht, sollte man mal intensiv Simon und Barny beobachten, da kann man was lernen. ;)


    Naja, es gibt schon viele Darter aus der PDC, die überwiegend sehr sinnvolle Wege spielen. Taylor ist halt einfach nur ein Kontra-Beispiel, auch bei MVG häuft es sich mittlerweile mit seinen Bogey-Zahlen. Schade, weil gerade das die Spieler sind auf die geschaut wird - und von denen unter Umständen (falsch) gelernt wird.

    Was Checkwege angeht, liebe ich ja Simon Whitlock. Der spielt keine sinnvolleren Wege als andere, aber exotischere, die sich um ein bestimmtes Feld drehen.

    Beispiel 108 für T17/17/D20 - Beispiel 104 für T16/16/D20 - Beispiel 142 für T17/T17/D20

    Für den Zuschauer ein Zungenschnalzer, weil man es kaum zu sehen bekommt - und wenn es klappt, ist es natürlich verdammt gut :thumbup:

    Ich könnte mir gut vorstellen, dass solch unkonventionelle Wege oft gespielt werden um den Gegner zu verwirren oder zumindest kurz zum Nachdenken zu bringen...


    Puh! Verwirren würde mich es tatsächlich, wenn mein Gegner bei 110 Rest plötzlich über die 15 spielt. Zum Nachdenken würde mich das nicht bringen (warum auch), eher zum schmunzeln. Negativ beeinflusst würde mein Spiel höchstens, wenn er die 110 Rest wegballert - und ob er das mit T15/15/DB oder T20/18/D16 tut, spielt da eigentlich keine Geige.

    Insofern - Richie George ist sicherlich ein toller Spieler, aber bei 110 über die 15 zu spielen ist ein Fehler. Wenn solche Dinge klappen, ist das natürlich immer top und tut dem Gegner weh, aber über andere Wege kann er es trotzdem erheblich einfacher checken.

    Du bist mir für weitere Diskussionen zu engstirnig!


    Ich bitte dich jetzt einfach mal zu begründen, was der genannte Weg bei 110 Rest für Vor- und Nachteile gegenüber herkömmlichen Wegen, zum Beispiel von denen die ich genannt habe hat.

    Wenn du dich selber mal damit beschäftigt hättest, bevor den Weg hier zu Posten und mit "Auch net so verkehrt!" zu kommentieren, wärst du selber zu dem Ergebnis gekommen das der Weg keinen einzigen Vorteil aber Nachteile mit sich bringt und deshalb nicht der Diskussion wert ist, oder?

    Lol... Das ist nicht mein Weg...
    Den Weg hat Richie Georg beim GSOD so gespielt bzw. versucht zu spielen..


    Es ist doch vollkommen egal, von wem dieser Weg stammt. Du hast den Weg immerhin mit den Worten "Auch nit so verkehrt!" kommentiert - Und das vermittelt schon wieder den Eindruck, als wäre der Weg für jeden Spieler eine tolle Alternative. Das ist er aber nicht, der Weg ist aus den genannten Gründen einfach schlechter als andere.

    Man muss hier nicht die Exoten einiger weniger Topspieler als empfehlenswert für die Allgemeinheit verkaufen.

    Beispiel:

    Mervyn King spielt 80 Rest mit 3 Darts auf der Hand auch gerne für T16/D16. Was bei Meryvn des öfteren mal gnadenlos gut aussieht, ist in der Praxis aber ein ziemlich schlechter Weg. Verfehlt Mervyn beide Triples (80-16 = 64 / 64-14 = 50) muss er über Bull checken - spielt er von vorneherein die 80 über 20, landet er im Worst-Case bei 40 Rest und hat ein nettes Doppel.

    Auch bei Phil Taylor muss man (das Spiel vom GSOD gestern Abend war wieder ein toller Beleg) immer wieder die Stirn runzeln. Der rechnet z.T. überhaupt nicht, spielt die Felder je nach Position seiner Darts an und landet deshalb unheimlich oft auf Bogeys wie 162,166,168. Grausam, aber da Phil so pervers konstant scort spielt es oft genug sowieso keine Rolle.

    Noch ein neuer Finishweg den ich gestern gesehen hab!

    110 mit 3 Darts über t15/t15/d10 bzw die Notlösung t15/s15/DB

    Auch net so verkehrt!


    Ey, jetzt mal ganz ehrlich: Möchtest du mit diesen Beiträgen nur provozieren oder glaubst du wirklich, dass dieser Weg "net so verkehrt" ist?

    Du brauchst bei deinem Weg 2x Triple 15, um ein "normales" Doppel zu erreichen, mit einem Triple und einer Single erreichst du nur das Bull-Doppel. Wieso soll ich das spielen, wenn ich auf anderen Wegen nur ein Triple + ein Single brauche, um ein "normales" Doppel zu erreichen? (S20, T18, D18 - S19, T17, D20 - S18, T20, D16) Da gibts echt gefühlt 100 Möglichkeiten, die eine größere Chance bieten ein "normales" Doppel zu erreichen.

    Und jetzt schreib bitte wieder nicht "Stimmt, dass ist der einzige kleine Nachteil an meinem Weg". Das ist ein riesiger Nachteil und dein Weg hat (mal wieder) überhaupt keinen nennbaren Vorteil.

    Nunja, wir wollen ja den einen Dart auf Doppel weil der Gegner im Checkbereich ist, das bedeudet aber nicht zwingend, dass ich nicht nochmal dran komm...

    Nein, oft genug komme ich wahrscheinlich nochmal dran. Aber Grundlage der Überlegung ist doch: Ich MUSS checken (mit den drei Pfeilen, die ich in der Hand habe), damit mein Gegner es nicht in der nächsten Aufnahme tut - Wenn das nicht die Grundannahme ist, brauche ich mir auch über den Bullweg und dergleichen nicht viele Gedanken machen sondern würde so spielen, dass ich ein möglichst schönes Doppel erreiche.