Beiträge von quad1

    Es ist eine Einladung zum Verbandstag, nicht zur Hauptversammlung, ergo nix mit "Entlastung". Die gibt es (wenn es sie gibt) nur auf der HauptVersammlung.

    Der Verbandstag ist die Hauptversammlung. Da die Mitglieder des DDV aber die Landesverbände sind, heißt die Hauptversammlung "Verbandstag".

    Ist die Einladung zum außerordentlichen Verbandstag mit gleichzeitiger Hauptausschußsitzung eigentlich schon verschickt worden? Dann wäre es ja mal ganz hilfreich, wenn diese jemand hier veröffentlichen könnte.

    Oder gehen hier alle davon aus, daß die Tagesordnung mit ihren endgültigen Formulierungen aus dem Artikel vom 19.06. auf der DDV-Homepage herauszulesen ist?

    Zitat

    19.06.2010
    Aktuelle Informationen aus dem DDV-Präsidium
    Wie an dieser Stelle am 14. Juni angekündigt fand am Abend des 18. Juni 2010 eine Präsidiumssitzung in Kirchheim/Hessen statt, deren Teilergebnisse von vielen mit Spannung erwartet werden. Wir möchten Euch daher kurzfristig wie folgt informieren:

    Das DDV-Präsidium beantragt die Einberufung eines außerordentlichen Verbandstages für Samstag, den 28. August 2010. Dort wird es u.a. den Tagesordnungspunkt „Aussprache zwischen den Präsidiumsmitgliedern und den Landesverbänden“ geben, der als Ziel die Aufarbeitung der jüngsten Vorfälle im Internet hat und für die kommenden Jahre richtungsweisend sein wird. An diesem Wochenende wird, aufgrund von wichtigen, zeitkritischen Entscheidungen, zusätzlich eine Hauptausschusssitzung stattfinden.

    Wäre gerade für den Anfang nicht eine Trainingsgruppe mit mehreren Spielern sinnvoller?

    Ich habe die Befürchtung, dass die Schlußfolgerungen bei nur einer Person ohne Vergleichsperson oder -gruppe eventuell in die falsche Richtung gehen können. Vielleicht ist eine Maßnahme ja richtig, schlägt bloß bei diesem Spieler aus irgendwelchen Gründen nicht wie gewünscht an. Bei einer Vergleichsgruppe ist dieselbe Maßnahme aber vielleicht durchaus erfolgreich.

    @ The Force

    Zitat

    Genua das ist der Denkfehler. Wer professionelle Betreuung betreibt hat überhaupt kein Problem damit. Siehe die besten Fußballtrainer der Welt, die geben gerne Auskunft. Ist ja auch vollkommen logisch: Der professionelle Trainer und der professionelle Athlet leben von der 1:1 Betreuung und nicht vom Trainingsplan.

    Es geht ja auch nicht um einzelne, individuelle Einheiten, die sind im Normalfall auch zu speziell, aber um die Struktur, um den Plan, um die Ideen dahinter. Da er von professionellem Sport spricht wird sicherlich mit Periodisierung gearbeitet. Hier gibt es verschiedene Ansätze, welche werden verfolgt, in wie weit wird sie verfeinert (geringere körperliche Belastung) etc pp

    Wenn Du es so siehst, kann ich Dir sogar folgen. Aber da die Beiden anscheinend ganz am Anfang stehen, werden wir auf konkretere Antworten wohl noch ein Weilchen warten müssen.

    Das Interessante wäre doch, was genau macht er mit seinem Schützling? Wie viel trainiert er wovon? Wi sehen die Übungen aus? Was bringt das Ganze unter dem Strich?

    Da der Gute die Betreuung professionell machen will, wird er solche Details eher nicht auspacken.

    Für mich ist das Interessante, dass überhaupt mal so eine Zusammenarbeit zustande gekommen ist. Was sie effektiv bringt, wird wohl erst die Zukunft zeigen, und am Erfolg des Spielers gemessen werden können.

    @ 8-Darter

    Das hört sich doch schon nicht mehr ganz so graß an. Aber muß man immer alles was man denkt wie z.B. "Schei..... schon wieder 5-10 Minuten mit solche einem Nichtssagendem Schrott verplempert" auch mitteilen?

    Denn wie ich sehe, hast Du an so ein Interview eine bestimmte Erwartungshaltung, was die Themen betrifft. Wenn keine neuen Erkenntnisse auf den Ersten Blick für Dich zu erkennen sind, könnte man ja auch direkt mal nachhaken. Gerade weil die Autorin des Interviews auch die Posterin hier ist.

    Oftmals können in einer Veröffentlichung eines Interviews nur die grundlegenden Statements der interviewten Person veröffentlicht werden. Das Interviewgespräch selber dauert ja wesentlich länger. Es ist also durchaus möglich, das auf Nachfrage bei der Autorin der eine oder andere Punkt noch vertieft werden könnte.

    Zu Deinem Wissensdurst:

    Das sind spannende Fragen. Würde mich auch interessieren. Vorschlag: Sammle doch selber mal aktiv Erkenntnisse über diese Themen und teile Sie uns allen hier mit. Meinen Respekt als Autor wirst Du bekommen.

    Mike

    auch mit deinem Beitrag immer noch 08/15,

    Ich bin der letzte der etwas ggen professionalität hat, im Gegenteil.

    Aber dieses Interview sit doch total nichtssagend.

    Interessant wäre z.B.l:
    Unsportlicher Darter X t trainiert Y Stunden in der Woche und hat einen Ave von Z
    Darter treibt 3 Monate sport und hat nun bei gleichbleibender Traininglsistung einen Ave von ZZ

    Aber was in dem Interview steht sind nunmal keine Fakten die interessant wären sondern nur bla bla - sorry.

    Ich verstehe Dich nicht. Da ist jemand, der am Dartsport genausoviel Interesse hat, wie wir alle hier im Forum. Aber im Gegensatz zu der großen Masse der Forumuser wird das Interesse auch Aktiv befriedigt. Indem nämlich ein Interview mit einem Professional gemacht wird, der sich mit dem Thema Sportpsychologie und Trainer im Dartsport auseinandersetzt und nicht wie viele andere Dartspieler darum herumredet.

    Nun wird das Interview allen zur Verfügung gestellt, mit der Idee, dass der "Deutsche Dartsport" vielleicht den einen oder anderen Denkanstoß bekommt. Ich finde das toll.

    Ob ich dann zu den selben Schlußfolgerungen wie die Akteure komme, ist eine andere Sache. Darüber kann man diskutieren. Sachlich.

    Aber einen Beitrag pauschal als 08/15 abzutun und den Inhalt als Blabla zu bezeichnen, empfinde ich einfach nur unfair dem Autor gegenüber.

    Das Ding ist raus. Jeder konnte es bis jetzt lesen. Also warum das Ding wieder vom Netz nehmen?

    Außerdem heißt ja Kolumne "kurzer Meinungsbeitrag" wikipedia , und Gordon hat mit seinem Namen unterschrieben und muß jetzt mit den Folgen, ob gut oder schlecht, leben.

    So, jetzt aber ab zu den German Masters,

    Mike

    Hallo Dietmar,

    der eigentliche Kontext Deines zitierten Satzes war aber:

    "Ihre Angebote hat das Präsidium abgelehnt und wird versuchen, sie weiterhin zur Fortsetzung ihres erfolgreichen Engagements zu bewegen. Ob dies gelingt, hängt in erster Linie von den Reaktionen der Dartspieler und der Landesverbände ab."

    Wo Du da einen außerordentlichen Verbandstag siehst, kann ich nicht erkennen.

    Die "sportliche Leitung" ist seit Jahren in sehr erfahrenen Händen - solche Leute kann man nicht über Nacht ersetzen.
    Das sie nicht enfach mal so zurücktreten zeigt deutlich ihre Verbundenheit zum Dartsport.

    Das ist unbestritten. Jürgen macht auch in meinen Augen einen Super Job. :respekt:

    Das war aber bei meinem Post auch gar nicht gemeint, sondern eine Reaktion auf den vorher postulierten "Urknall".

    Das Präsidium hat einen Sachstand mitgeteilt und auf eine Sitzung am Vorabend der GM verwiesen. Soweit, so gut schlecht.
    Jetzt ist das Ergebnis dort abzuwarten und dann ggf. seitens der Landesverbände zu handlen, wenn dort Handlungsbedarf gesehen wird (wovon ich persönlich ausgehe).

    Warum kann man das jetzt nicht ersteinmal so dahingestellt sein lassen? :wand:

    Weil es einfach schlicht zu spät ist. Wenn man gewollt hätte, dass alles in geordneten und ruhigen Bahnen läuft, hätte das Präsidium schon sehr sehr viel früher handeln müssen.

    Schritt 1 ist gelaufen. Die Beiden haben ihren Rücktritt angeboten.
    Schritt 2 ist geplant. Der Vorabend der GM wird weiteres birngen.

    Schritt 2 war, den Rücktritt abzulehnen.

    Ich denke die Erklärung des Präsidiums kann auch die stille Ankündigung eines Urknalls sein. Stellt euch vor bei der Präsidiumssitung sagt einer nach dem anderen "Wenn du aufhörst hör ich auch auf.". Alle sind sich einig und erklären einstimmig Ihren Rücktritt als Ganzes.

    Sollte so etwas wirklich passieren, dass das gesamte Präsidium wie eine beleidigte Leberwurst zurücktritt bzw. androht zurückzutreten (ich habe Dein Statement gelesen Jürgen, ist bloß hypothetisch), dann ist dieses das Beste, was dem DDV und den deutschen Dartspielern passieren kann. Denn dann ist der Egoismus und die Postengeilheit der einzelnen Präsidiumsmitglieder nämlich größer als die Interessen der Mitglieder.

    Und kein Verband hat ein solches Präsidium verdient. Und ich bin immer noch überzeugt, dass jeder, aber auch jeder in einem Präsidium im Interesse der Mitglieder austauschbar ist.

    Satzung § 10 Verbandstag
    5. Ein außerordentlicher Verbandstag ist einzuberufen, wenn es 1/3 der Mitgliedsverbände schriftlich beantragen. Die Einladungs- und Antragsfrist entspricht jeweils der des ordentlichen Verbandstages. Ebenso kann der Vorstand jederzeit einen außerordentlichen Verbandstag einberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert.

    Genau dies sollte das Präsidium jetzt tun. Einfach nur zu sagen, Euren angebotenen Rücktritt lehnen wir ab, reicht mit Sicherheit nicht. Dazu ist das Vertrauen zu sehr erschüttert. Also sollte der außerordentliche Verbandstag einberufen werden und dort die Vertrauensfrage gestellt werden. Dann können die Mitglieder, nämlich die Landesverbände, entscheiden, ob der Fehler verziehen wird, oder ob die betroffenen Positionen durch Neuwahlen neu besetzt werden sollen.

    Da die Fristen wie bei einem ordentlichen Verbandstag sind, haben die LVs genügend Zeit sich entsprechend darauf vorzubereiten.
    Bis zum außerordentlichen Verbandstag sollten die Herren Mischke und Arlt ihr Mandat ruhen lassen, und die Geschäftsführung in die Hände des Vizepräsidenten legen.

    Hier geht es meines Erachtens nicht mehr allein um die Fehltritte der betroffenen Herren, sondern den massiven Vertrauensverlust in die Organe des Verbandes, die durch das ständige "Schuld von sich weisen" und aussitzen und verweisen auf "schwebende Verfahren" entstanden sind.

    501 DO BO5

    Ich komme jetzt mal nicht mit der das haben wir immer schon so gemacht Begründung. Aber alles darunter ist Glücksspiel und verboten. ;)
    Je länger ein Match desto besser werden die wahren Kräfteverhältnisse sichtbar. Ich finde schon die Formate bei den DDV Turnieren viel zu kurz. Aber aufgrund der Länge könnte es auch eine Frage der Spielstärke sein.

    DO würde ich immer lassen, könnte mir aber auch 301DO BO5 in unteren Ligen vorstellen, oder eben 501Do BO3.

    Wenn wir darüber nachdenken, wie wir wieder mehr Spieler durch attraktive Wettbewerbe fürs Dartspielen begeistern können, ist 301 DO BO3 durchaus eine Alternative. Besonders in den unteren Ligen. Zum Reinschnuppern.

    Gerade bei einer 4er Liga mit 16 Einzeln und 4 Doppeln


    Zitat von »Darter 301«
    501 DO / BO5 ist der Standart - und sollte es auch bleiben!

    Ist das die klassische "Das haben wir schon immer so gemacht" Begründung? Hmmmm, zum Glück wurde das Argument beim Übergang von der Stein- zur Bronzezeit nicht berücksichtigt.

    Das ist aber leider das größte Hindernis. Gerade in den Verbandsstrukturen gibt es solche Betonköpfe, da könnte man glatt :wand: .

    Finger weg vom Edit-Zeit-Dingsbums.
    Wo kommen wir denn hin...wenn ich nicht Tage später noch an meinen Postings schrauben kann.

    Ich habe noch nicht so viel Erfahrung mit Foren. Wie soll ich Deine Aussage eigentlich verstehen? Muß ich mir immer alle Threads (die mich interessierenden) nochmal anschauen, um zu überprüfen, ob jemand vielleicht an seinem alten Posting etwas geschraubt hat? :s?:

    Eine Frage mal an die Eingeweihten der PDC-Europe: "Wißt Ihr eigentlich, ob für das Jahr 2011 eine neue Saison der Major League geplant ist?"

    Ich bin in Berlin in letzter Zeit des Öfteren darauf angesprochen worden. Das Interesse in Berlin scheint immer noch vorhanden zu sein. Und ein bißchen Planung vorher wäre auch nicht schlecht.

    In diesem Sinne allzeit Good Darts,

    Mike Salber :thumbup:


    ...stimme da dartos voll zu !!


    ..es sollte u.A. auch möglich sein, Beiträge einer Person, die von anderen zitiert wurden, auf Verlangen zu löschen...wurde ja von mir schon verlangt und nicht erfüllt :hmpf:

    Ich sehe das etwas anders.

    Die Beiträge, die in einem Forum veröffentlicht werden, gehören nicht dem Autor, sondern der Community, die sich in diesem Forum ausdrückt. Allein dadurch, dass der Autor zu einem bestimmten Thema etwas postet, wird er Mitglied dieser Community. Damit nimmt er auch billigend in Kauf, dass er von jedem anderen Mitglied aus der Community zitiert werden darf.

    Und nur weil diese Community Forum heißt und die Möglichkeit des Löschens von Beiträgen bietet, kann der Autor sich nicht aus der Verantwortung zu den von ihm verfassten Beiträgen stehlen. Alles hinterläßt Spuren, also muß ich mir (wie immer im Leben) vorher überlegen, WAS ich WANN, WO zu WEM, und vor allen WIE und WARUM sage.

    ABER bei mir würde jeder Vorsitzender, jeder Funktionär wie jeder Dart-Profi oder -Laie das Ding VOLL bezahlen!!!
    Reicht ja schon das Beamte ein Lebenlang Anrecht auf weitergezahlte VOLLE Bezüge hat, und dies STEIGEND!
    Oder POLITIKER trotz oppulentem Einkommen, sogar das Frühstücksbrötchen ersetzt bekommen. Jeder andere muß auch seine "VERPFLEGUNG" selbst mit zur Arbeit bringen. Und wenn mir während der Arbeitszeit meine Frau fehlt, zahlt mir mein Arbeitgeber auch keinen "ERSATZ"!!!

    Da muß der Dartsport ja nicht in die selbe Kerbe schlagen und kann wenigstens die Zeitschrift bezahlt bekommen. Zumindest solange man noch nicht den "Dart-Gipfel" erreicht hat.

    In den ersten beiden Punkten Deines Beitrags stimme ich Dir durchaus zu.

    Bei dem zitierten Punkt allerdings greifst Du in meinen Augen ziemlich daneben.

    Beamte und Politiker mit ehrenamtlichen Funktionären zu vergleichen, ... da fehlen mir jetzt einfach die Worte. Du scheinst auch zu glauben, dass sich die Funktionäre auf Kosten der Dartspieler bereichern. Du kannst Dir gar nicht vorstellen, wie viel Geld und Zeit jeder einzelne von diesen Funktionären investiert, um für "Dich" den Dartsport zu organisieren.

    Da die DDZ zudem das offizielle Informationsorgan des DDV und einiger LVs ist, ist sie nicht als x-beliebige Lektüre zu betrachten, sondern vielmehr als Arbeitsmaterial für die Funktionäre zu betrachten.