Beiträge von In-Go

    Der Weg wie etwas in diese Richtung geändert werden könnte, sollte doch klar sein. Wenn "ihr" (die Befürworter der 4erTeams) eine derart breite Rückendeckung in Euren LV's erhaltet, dass ihr dort die 4er Teams bis in die höchste Spielklasse durchsetzt, dass dann auch noch mit einer Mehrheit der Bundesländer, wird sich der DDV kaum dagegen wehren können/wollen. Will sagen erst dann, würde auch die höchste Spielklasse Deutschlands entsprechend umgestellt.

    Es wird immer "einzelne" geben die hinten über fallen, bezogen auf die Bundesliga dürften das in erster Linie finanzielle Gründe sein, die Teams zu einem Rückzug drängen. So zumindest meine Beobachtung der letzten Jahre. Anders herum drängen auch immer noch einige nach, die das Abenteuer Bundesliga in der aktuellen Form in Angriff nehmen wollen. Das soll jetzt gar nicht heissen, diese Tatsache, verstanden als "Erfolg", gibt dem System recht. Man kann auch etwas funktionierendes besser machen, doch muss für solch drastische Änderung auch die entsprechende Basis geschaffen sein. Die wiederum den Entscheidern nahe zu bringen, obliegt letztlich den LV's als Reaktion auf die von den Teams geforderten Reformen innerhalb der LV's.

    Abschliessend auch noch ein für mich wichtiges Argument pro 8er Team: - der schlechte Tag von einem oder gar zwei Spieler, fällt im 8er Team nicht so stark ins Gewicht. Er lässt sich gegenüber dem 4er Team wesentlich besser kompensieren. Was, wenn man mit 5Leuten (einem Auto) zum Blockspieltag führe, zwei Leute haben (formtechnisch oder anderweitige) Aussetzer und verbaseln ihre Spiele und ich verliere beide Spiele. Ob das in einem Team für gute Stimmung sorgt? Ich habe da so meine Zweifel. Das geht in die Richtung die - ich glaube es war DirkW - ansprach, auf diesem Wege würde Nachwuchs - oder besser Neueinsteigerförderung kaum stattfinden können. Zum heranführen an diesen Leistungsdruck, ist ein 8er Team aus meiner Sicht deutlich besser geeignet.

    Ich kenne persönlich keine Gegenden in denen die Zahl der aktiven Steeldartspieler steigt. Eher das Gegenteil, während freie Ligen und besonders der E-Dart-Bereich diese Probleme in wesentlich kleinerem Maße zu haben scheint.

    Dort wo diese Entwicklung beobachtet wird, sollten die Verantwortlichen reagieren - keine Frage. Ich habe zwar keine gesicherten Zahlen um ehrlich zu sein, doch habe ich den Eindruck (!!!) das die Zahlen in NRW annähernd gleich bleiben. Es lösen sich Teams auf, es bilden sich neue.... . Manch einer mag sagen Stillstand ist Rückschritt, für die Entwicklung von Mannschaftssportarten jedoch würde ich das verneinen wollen.

    Zurück zum Thema, da der DDV als übergeordneter Dachverband nur eine einstaffelige Liga durchführt, senkrecht betrachtet, muss er sich über die Entwicklung von Strukturen nicht wirklich Gedanken machen. Er muss beobachten ob die Vereine in der Lage sind, den Aufwand zu stemmen (primär natürlich finanziell) und muss sicherstellen, dass aus den LV's ein Aufstieg möglich bleibt (dies gilt in beiden Richtungen). Er KANN sich Gedanken machen ob er die BuLi anders und möglicherweise interessanter gestaltet (siehe ANlehnung ans niederländische Ligasystem), vor dem Hintergrund der Erhöhung der Qualität.

    Ich denke daraus wird klar, dass die Ligastruktur LV-Sache ist. Um nun aber nicht ein Mindestmaß an Flexibilität zu nehmen, sollte man - meine Meinung - den LV's nicht vorschreiben wie genau sie Liga zu spielen haben. Denn die Probleme/Änderungswünsche mögen regional durchaus unterschiedlich sein.

    Wie schon gesagt liegt es wohl daran das sich einige Vereine sich Ihrn Status erhalten wollen, alle andern Gründe wurden doch schon mehrfach wiederlegt.

    Ich glaube auch in jeder Satzung steht: Ziel des Vereins ist die Förderung und Verbreitung das Dartsports, und nicht die Förderung des geselligen beisammenseins um Weihnachtsfeiern veranstalten zu können


    Dem kann ich jetzt nicht so ganz folgen? Inwiefern würde denn ein Verein seinen Status verlieren, wenn die Teamstärke reduziert werden würde?

    Der Stimmung des zweiten Satzes entnehme ich, dass du offenbar recht verbittert zu sein scheinst. Denn erstens schliesst das eine das andere nicht aus, unabhängig auf was der jeweilige Verein mehr Gewicht legt, und zweitens ist die Aufgabe eines Vereines auch das Vereinsleben, das Miteinander zu pflegen. Irgendwie ist das so der eigentliche Grundgedanke eines Vereins. Wieviel davon sich der Einzelne antut obliegt sicher seiner eigenen Entscheidung, aber du kannst dir sicher sein - kein Spitzensport ohne Breitensport. Erst viele Beitrags(Eintritts-)zahler finanzieren auch den Spitzensport! Am End kann auch ein Vereinsheim für kleine Teams mit Jugendlichen (Alkoholverbot/Rauchverbot/Nachwuchsförderung) nicht von ein paar Spitzenspielern unterhalten werden, auch da sind die Sportler unabdingbar die die Geselligkeit als wichtigen Bestandteil ihrer Freizeitgestaltung sehen.

    Anyhow, aus deinem Post wird auf jeden Fall eins deutlich, die bestehenden Problemen sind LV bezogen. Turniermodi werden regional differieren. Der DDV als Dachverband hat nur drei-vier Veranstaltungen die international als Mannschaftswettbewerb ausgetragen werden. World Cup, Spring Cup, Europa Cup seit kurzem auch der Lorna Croft Cup. Letzterer ist "nur" ne Freundschaftsveranstaltung. Bei den anderen sind die Einzelbewerbe sicher gleichberechtigt, lässt man den Spring Cup mal aussen vor, dessen Ausrichtung allerdings steht leider Jahr für jahr auf der Kippe. Will sagen, wir betreiben in erster Linie einen Einzelsport und genau dieser Entwicklung muss der übergeordnete Dachverband sicherlich Rechnung tragen....

    Später mehr....

    Alles gut, nur so kommt man zusammen und diskutiert über dasselbe.

    Die Gretchenfrage bleibt vermutlich was oder wen tatsächlich will man (und zwar wer) fördern. Den Einzelnen? Will man Strukturen schaffen die uns Spieler auf TV-Niveau hervorbringen? Dann muss man sicher in erster Linie am Turniermodus was ändern, in zweiter Instanz sollte der ambitionierte dann auch das für ihn passende Teamformat geboten bekommen.

    Will man "ganz banal" die Anzahl an Teams vergrössern um möglicherweise mehr (oder sind's nur andere?) Spieler für den Ligabetrieb zu animieren, kommt man um die Verkleinerung der Teams vermutlich nicht herum, denke da herrscht konsens. Denn ausser der mehr oder weniger normalen Fluktuation, die zumindest ich seit Jahrzehnten beobachte, tut sich derzeit nicht sonderlich viel. Es gilt vermutlich ein - und abzuschätzen ob eine elementare Reform erfolgversprechend sein kann.

    Ich bin nun mal so gestrickt, ich habe gerne (ein paar mehr) Leute um mich herum, insbesondere wenn ich mich mit ihnen gut verstehe. Mir sind beide Varianten sehr gut bekannt, seinerzeit in Wuppertal spielte ich streckenweise auch in drei Ligen (Edart 4erTeam, Steeldart 4er Team und NWDV 8er Team), für MICH bleibts dabei, das Gefühl mit dem grösseren Haufen Erfolg oder auch Niederlage zu erleben, übertrifft das andere um Längen. Immerhin steckt da schliesslich auch ausserhalb der Doppel 16 noch exponential mehr an Herausforderung drin.

    Im Edart (oder den kleinen Steeldart Stadtligen) sind die Mannschaftsstärken üblicherweise maximal mit sieben zu beziffern, am Spieltag sind häufig (so zumindest meine Beoachtung) nicht mehr als sechs anwesend. Nicht selten gar nur 5 oder 4. Je nachdem wo du hinkommst, musst du bei den Doppelspielen schon immer ein Auge auf deine Sachen auf dem Tisch haben, damit nicht irgendjemand deine Gofels (irrtümlich) einsteckt. Manchmal hatte ich da den Eindruck, dass es da nur drum ging, die Spiele möglichst schnell hinter sich zu bringen. Ich bevorzuge da das mitfiebern mit den Darts der Kollegen, in diesen Genuß (für mich ist das einer) kommst du kaum, wenn du die nächste Partie wieder selber am Board/Automat stehst. Die Strategie die erforderlich ist in der Aufstellung, die Psyche des Einzelnen erhält viel mehr Gewicht, die Stärken des Einzelnen müssen gezielter eingesetzt werden.

    Ich bin überzeugt, dass die Mannschaftsstärke von acht Spielern (zumindest bei den Herren) auch auf den German Masters erst den wirklichen Reiz ausmacht und das ist LV übergreifend zu beobachten, was geht da manchmal in der Halle ab, wenn ab Halbfinale die Teams auf Augenhöhe diese engen Partien abliefern, möglichst noch im Teamgame entscheiden. Ja dann spielen sie meist nicht auf Bühnenniveau und Averages über 80 an Stange, aber spannend ist es, emotional und mitreissend.

    Nennt mich meinetwegen Traditionalist (auch wenn das nicht ganz richtig wäre), aber die schönsten Momente im Dartsport habe ICH in Achterteams erlebt, obwohl ich auch mit verschiedenen 4er Teams (kleine) Erfolge feiern durfte.

    Nun mal nicht zu schnell mit der Verurteilung, bei genauerer Betrachtung wird schnell deutlich, dass die Vereine die jenseits der 25 liegen (mindestens die) einen Grossteil der eigenen Teams 2 gemeldet haben. Das macht auch durchaus Sinn, denn im Wurst-und-Käse Fall, erhälst du als TC erst am Donnerstag die Absage des neunten oder gar achten aus der Stammformation und dann noch jemanden nachgemeldet zu bekommen, könnte kritisch werden. Dem beugt man auf diese Art vor (siehe geschehen in der letzten Saison in ähnlicher Form bei Blind Gewinnt).

    Wie schnell man in Unterzahl geraten kann, wird am Beispiel "meines" eigenen Teams deutlich. Wir haben ebenfalls 18 Leute gemeldet. 2 haben von Beginn an gesagt, sie spielen primär E Dart (um aber auf Turniere RLT-Punkte zu bekommen, müssen sie aktiv im Steel Dart gemeldet sein), zwei wollen nur spielen wenn absolut Not am Mann ist, zwei wohnten 80km vom Heimspielort entfernt und erbaten sich mitunter gezielte Einsätze. Einer wollte nach wenigen Spieltagen eine Auszeit aus persönlichen Gründen und schon waren wir nur 11. Davon noch einer der Filialleiter im Einzelhandel und schon hast du "nur" noch 10, von denen dann schon keiner mehr krank werden darf oder sich gar erdreisten sollte einen privaten Termin zu haben. Diese Situation mag abenteuerlich klingen, ist aber nicht wirklich ungewöhnlich in NRW. Bei uns führte das zweimal dazu, dass wir nur zu acht aufgelaufen sind.

    Gruß In-Go

    Mein letzter Post bezog sich auf Er.Em, habe zu langsam geschrieben :)

    peter: Hinzuzufügen ist meiner Meinung nach auch, dass die häufig angeführten zwei Stunden für ein DSAB Ligaspiel wohl auch eher für die Ligen ab BZO ausreichen. Anyhow...

    Und genau deswegen ist es wichtig viel Auswahl zu haben. So kann jeder nach eigenem Geschmack seine Freizeit nutzen. Ich bin nun auch wieder in einem Edart Team gemeldet, dort habe ich aber von vornherein gesagt, dass ich an Samstagen nicht da sein werde (es sei denn es ist grad keine Steeldartliga oder ein auswärtiges Turnier zu dem ich hin bin).

    Würde die Steeldartliga unter der Woche gespielt werden, müsste ich diese auch an den Nagel hängen - na dann wäre das halt so. Wenn eine solche Änderung zum Wohle der breiten Masse wäre und mehr Leute herangeführt werden könnte - hervorragend, alles richtig gemacht!

    Ich werde mal über die Verallgemeinerungen hinwegsehen (die Alten, die etablierten....), finde sie allerdings unfair und nicht korrekt, aber sei's drum.

    Wie kommt ihr denn darauf, dass so wenige im Ligabetrieb ankommen? Vom einen oder anderen in BW weiss ich durchaus, dass die ehemaligen Jugendlichen dort Liga spielen, in NRW sieht's nicht anders aus, auch aus Berlin fällt mir der ein oder andere Name ein. Ich kann diese Aussage also nicht unterstützen. Fluktuation gibt es allenthalben, die Gründe dafür sind ebenfalls vielschichtig. Schauen wir doch einmal in die DDV Rangliste, die in erster Linie wiederspiegelt wer bei den enstprechenden Turnieren erfolgreich ist, 1.) Kevin M.; 2.) Robert A.; 3.) D.Zygla; 4.) A.Reiher; 5.) F.Gansen, letztgenannter ist der Einzige "Alte", die anderen wollen (wenn ich nicht täusche) erst alle noch 30 werden (irgendwann). Wo ist jetzt das Nachwuchsproblem? Ich sage nicht, dass der DDV (im Ergebnis nicht unbeeinflusst von der Vorarbeit der LV's) eine herausragende Jugendarbeit, zu der nun einmal Akquise neuer Mitglieder gehört, macht, aber es zeigt auch das nicht alles soooo schlecht ist.

    Die Fahrwege werden bei 4er Teams nur so lange "kurz" bleiben, bis sich die Spielstärken der Teams nivelliert haben. Danach kann es durchaus sein, dass in der jeweiligen Spielklassen absolut identische Fahrwege aufkommen. Mehr Teams gibt zwar die Möglichkeit Staffeln günstiger zusammenstellen, eine Garantie für kurze Fahrwege ist das dennoch nicht.

    Falls ich den Eindruck vermittelt haben sollte, dass ich Veränderungen gegenüber destruktiv eingestellt bin, dem ist nicht so, nur versuche ich sehr wohl das Große und Ganze zu sehen und in die Überlegungen einfliessen zu lassen. Auch ich hatte mich seinerzeit gedanklich (mit einem hier veröffentlichten Entwurf) an DDV 2.0 beteiligt, allerdings für den Bereich Turniere. Der Ligabetrieb ist primär LV-Sache und als solches regional eigenständig zu organisieren/definieren, einzig die Schnittstelle zur Bundesliga, respektive der Aufstieg dorthin muss kompatibel sein. Will sagen, wir sollten hier vielleicht einmal klarstellen, worüber überhaupt diskutiert wird. Zum Thema Finanzierung eines Bundesligateams sind hier ja auch schon diverse Diskussionen geführt worden. Ganz kurz nur dazu, um den Einzelnen im Rahmen eines Mannschaftsevents besser zu fördern/entwickeln, kann ein 4er Team mit mehr persönlichem Vergleich nur besser sein, da denke ich werden wir alle Konsens drüber haben.

    Für NRW denke ich kann man sagen, dass die jüngste Veränderung des Spielmodus insgesamt sehr gut angekommen ist, auch wir (unser Verein) durften uns über Zulauf freuen. Zu den Wegstrecken innerhalb NRW's, Peter-Andre-Thorsten werden das bestätigen, sieht es einfach mal so aus, dass es selbst in den unteren Klassen derzeit zu Entfernungen von locker 100km ein Weg kommen kann. Die "Randbereiche" wie OWL (Paderborn/Bünde/Bielefeld) oder auch der Niederrhein um Goch, MG, Neunkrichen, könnten zwar alleine eine Staffel betreiben, aber kaum mehrere Leistungsklassen einrichten. Diese "auf Gut Glück" zu installieren in der Hoffnung das dadurch 30 oder mehr Teams hinzu kommen, halte ich bei den begleitenden negativ Aspekten für sehr gewagt und kontraproduktiv. Unser LV (NWDV) ist eben nicht wie unsere bayrischen Sportskameraden in diverse Unterverbände aufgeteilt. Das aber wäre die logisch notwendige Konsequenz, die Auswirkung auf die Administration und die Qualifikation zu "höherem" wäre drastisch.

    Nein keineswegs, "die geselligen" spielen aktuell auch recht weit unten. Sie konnten sich nicht so richtig gegen einen Aufstieg im letzten Jahr wehren, aber sie haben schon betont, dass das nicht zwingend erforderlich gewesen sei :) (aufzusteigen).

    Einer Änderung auf eine kleinere Spielstärke stünden aber noch ne Menge Unwegbarkeiten im Weg. Man denke an die aktuellen Bundesligateams. Die spielen ja nun definitiv nicht mit vier guten und sechs schlechten. Will sagen, man zwänge die Vikings/Vegesack/Diedersen und wie sie im Norden alle heissen, äquivalent die "Süder" dazu sich zu splitten, denn von einem Verein dürfen ja keine zwei Teams in der Bundesliga spielen. Diese Thematik ist extrem vielschichtig mit sehr vielen Pro's und Kontra's die vor geraumer Zeit zu Hauf gelistet und abgewägt wurden.

    All dies nun neu aufzulegen, muss ich gestehen habe ich nicht wirklich die Lust zu. Es würde sich da glaube ich ne Menge wiederholen. Die regionalen Einflüsse bestehen, will sagen dass was möglicherweise im Süden Deutschlands passt, muss in der Mitte oder gar im Osten noch lange nicht passen. Die Ballungsdichte in NRW steht in keinem Verhältnis zu der in Beispielweise Sachsen oder Hamburg. Trotzdem ist es in NRW wahrlich nicht einfach eine geeignete Spielstätte zu finden, Thorsten hat es umrissen und diesem Schicksal sind schon einige erlegen. Bei der Anzahl an gewünschten Spielen, ist eine zwei Board Anlage das Minimum, eine solche fest zu installieren sind nur noch wenig Wirtsleute bereit zu. Ein Vereinsheim zu betreiben funktioniert entweder nur unter extrem glücklichen Umständen (öffentliche Gebäude - Schulen etc.) oder aber wenn Synergieeffekte genutzt werden können, siehe die Kooperation in Goch. Aus meiner Sicht ist da das möglicherweise grösste Problem zu suchen. Die persönlichen Vorlieben in Sachen Geselligkeit vs Professionalismus stehen da eigentlich hinten an.

    There's always room for improvement, aber bitte nicht um jeden Preis ;)

    Gruß In-Go

    @Noch'n'KellerTroll: Im NWDV spielen wir derzeit aber 16 Einzel und 4 Doppel. Im besten Fall hat ein Spieler also 3 Einsätze am Abend. Kurz ins Detail gegangen: Bestünde ein Team nur noch aus vieren, würden sich schnell Teams bilden, die vier "Kracher" aufstellen (mindestens zu den wichtigen Spielen) und "ratz-fatz" durchmarschieren in die höchste Spielklasse. Der Breitensportler bliebe auf der Strecke. Auf Bundesligaebene um die oberste Spitze zu verbessern, macht ein solcher Modus durchaus Sinn, siehe auch das Ligasystem unserer westlichen Nachbarn. Ich bin sicher das sich die Teamstärken, bezogen auf die Anzahl, schnell auf maximal 7/8 einpendeln würde, dass würde in unserem speziellen Fall bedeuten wir würden mit mindestens sechs, eher sieben Teams antreten. Allein in NRW dürfte es da sicher noch mindestens drei Vereine mehr geben, die eine ähnliche Anzahl an Teams stellen "müsste", da anderenfalls schnell Unruhe in den Teams aufkäme (zuviele Leute - zu wenige Einsätze). Ausser dem DSC Goch und den Crazy Steelers in Erkrath, fällt mir da auf die Schnelle kaum ein Verein ein, der eine derart hohe Anzahl an Teams auf Grund der vorhandenen Anlage überhaupt bewerkstelligt bekäme. Mittlerweile wahrscheinlich auch die Fortuna aus Düsseldorf, aber sonst dürfte es arg eng werden.

    Zeyes: Ich kann deine Einwände durchaus nachvollziehen und vor dem Hintergrund einer "(semi-)professionellen" Ausübung unseres Sports bin ich vollkommen bei dir, doch wage ich zu bezweifeln dass jemand der sich in die Regionen vorspielen möchte in denen es Geld gibt, unabhängig ob WDF/BDO oder PDC, tatsächlich den Ligaspielbetrieb als geeignete Trainingsplattform ansehen sollte. Er wäre fraglos schlecht beraten. Ich weiß nicht wieviel du über den Ligaspielbetrieb in NRW weißt, aber sei dir gewiß, dass bei aller Freude auch an der Geselligkeit, ausreichend Ernsthaftigkeit und Ehrgeiz vorhanden ist. Die Bestleistungslisten Leistungsklassenübergreifend sprechen da Jahr für Jahr eindeutige Sprachen.

    Sollten die Spielorte in Gaststätten sein, wird jeder Wirt sich über einen zusätzlichen Tag mit Einnahmen freuen. Die Vereinsheime erst recht.
    Ich sehe auch keinen Grund, nicht auch in der Woche zu spielen. Der E-Dart macht es vor.


    Hi Thorsten,

    er hat nicht wirklich zusätzliche Einnahmen, er hat nur mehr Aufwand und Blockade durch den geteilten Termin. Es macht ja wenig Unterschied, ob an einem Tag 24 Leute da sind oder an zwei Tagen je 12.

    In deinem Beitrag weiter unten, sprichst du selber die Problematiken mit der Doppelnutzung von Sälen in Gaststätten an, dieses Thema würde durch die Verkleinerung noch verstärkt. Wir wissen zum Beispiel selber jetzt schon, dass wir drei Spieltage verlegen werden müssen, weil unser Spielort nicht zur Verfügung steht. Es ist nur noch nicht klar welches Team betroffen ist. Ich sehe ne Menge Gründe nicht in der Woche zu spielen, für MICH würde das bedeuten Schluß mit Ligabetrieb. Aktuell habe ich 40km Anreise, bedeutet Verkehr im Ruhrpott etwa 40min Fahrtzeit. Bei Anwurf 20.00Uhr (vorneweg schon der Tod für alle/viele im Einzelhandel beschäftigten), mit ein wenig Vor- und Nachlauf, hiesse dass ca.23.30Uhr Ankunft zu Hause. 5Uhr ist die Nacht vorbei, dass schliesst sich für mich dauerhaft aus. Sei's drum ein Einzelschicksal, dennoch denke ich das auch im Hinblick auf Nachwuchsförderung hier ein Stein in den Weg gelegt werden würde.

    Eine derartige Veränderung würde essenzielle Auswirkungen haben, und die Argumente die mindestens Zweifel aufkommen lassen, sind zu schwerwiegend. Wer, so wie ihr jüngst, mal mit einem bestehenden Haufen, ein neues passendes Vereinsheim suchen musste weiß wovon wir reden. (Grösse, Preise, Kosten, Verfügbarkeit etc. etc.)

    Die letzte Änderung, sehr lange und ausgiebig durchaus auch kritisch diskutiert, nämlich die Ausweitung auf zwei Einzelblöcke (im NWDV) finde ich persönlich war gut und richtig. Eine Anpassung an das im EDart etablierte System wäre im NWDV, denke ich, fatal.

    Gruß In-Go

    In unserem Fall (DSC Bochum) würde das zu unlösbaren Problemen führen. Wir haben etwa 45 Leute die (mehr oder weniger) regelmässig am Spielbetrieb teilnehmen wollen/können. Aktuell können wir das händeln, weil ein Team Bundesliga spielt und zwei Teams kann man in einer Spielstätte (aber auch schon unter ordentlichen Anstrengungen) organisieren. Würde die Teamstärke auf 4/5 reduziert, würde das bedeuten wir müssten uns eine zweite/dritte Spielstätte organisieren, dass das einen Verein spaltet braucht man sicher nicht anzuführen. Es ergäben sich 7-8 Teams die weiterhin jeder auf zwei Boards spielen müssten...... . Für uns tödlich. Die Konsequenz müsste lauten spielen unter der Woche, auch das wäre für sehr viele von uns nicht machbar (Entfernung/Schicht/Familie/Job allgemein/auch Edarttermine etc. etc.).

    Möglicherweise ist ein "zweigleisiges" Ligasystem eine Alternative. Die eine die Leistungsorientiert im 4er Team die Lande bereist, und die andere die im aktuellen Modus dem 8er Betrieb nachgeht.

    Ich nehme mal, ein wenig provokant - die die mich kennen wissen wie ich das meine - , eher die Position der Befürworter des alten Systems ein.

    Fraglos gibt es einige Mannschaften, die sich auflösen müssen weil sie unter ihren Umständen nicht in der Lage sind ein 8ter-Team Ligabetrieb aufrecht zu erhalten, doch gibt es durchaus auch einige Teams (zumindest in NRW) die es genau so wollen wie es ist. In meinem Team zum Beispiel habe ich als TC in der vergangenen Saison wiederholt erleben dürfen, dass einzelne Spieler zu mir kamen und zum zweiten Einzelblock sagten, lass mich ruhig raus und setz andere ein. Ich rede hier übrigens primär von Leuten, die 1.) zu den Stammkräften zählen und 2.) auch aus der E-Dartszene kommen. Will sagen, hier gibt es ein funktionierendes Mannschaftsgefüge und vor allem auch das Interesse am "gemütlichen" Beisammensein am Samstag Abend. An anderer Stelle schon einmal angeführt: Im Verein ist Sport am schönsten! Ich sage nicht, dass man nicht auch mit einem 4er/5er/6er Team einen netten Abend verbringen kann, doch ehrlicherweise möchte ich anführen, dass in meiner E-Dart Zeit (ich betone hier das "E" lediglich da es dort schon das "Vielspielsystem" gibt), ich am Spieltag eher wenig von den Mannschaftskollegen hatte. Wenn ich mal nicht gespielt habe, haben die gespielt - mal über das Wetter reden, Oma's Apfelkuchen, die letzte Niederlage vom geliebten Fusi-Verein: Fehlanzeige. Da die Begleiterscheinungen insbesondere für die Spielstätte in den letzten Jahren mehr als zu Genüge angesprochen wurden, verzichte ich an dieser Stelle mal darauf.

    Richtig ist fraglos, dass der wirkliche Spitzensport/die Leistungsklasse des Einzelnen im aktuellen Ligasystem (NRW!) nicht unbedingt gefördert wird, da schlicht zu wenig Wettkampf für den Einzelnen stattfindet. Aber DAS ist auch nicht Aufgabe des Ligabetriebes, denn da ist unser Sport ein MANNSCHAFTSEVENT. Auf Malta zum Beispiel lässt man den Dartern die Möglichkeit selber zu entscheiden, was für sie im Vordergrund steht. Dort gibt es 4er/5er(6er?)/8er Ligen, allerdings haben die natürlich auch keine 130km Anreise ;). Für eine Bundesliga auf "höchstem" Niveau wäre es sicher förderlich, gäbe es dort eine Mannschaftsstärke von maximal 4Spielern. Ein Auto mit fünf Leuten ist natürlich leichter zu finanzieren, als zwei oder mehr. Terminschwierigkeiten sollten weniger auftreten und es ergäbe sich die Möglichkeit ein System mit jeder gegen jeden an einem Blockspieltag mit drei/vier Teams durchzuführen. Für die paar wenigen "Auserwählten" bestimmt eine tolle Erfahrung, in den unteren Ligen ein solches System zu spielen halte ICH persönlich für kontraproduktiv.

    Gruß In-Go

    P.S.: Vielleicht muss sich der eine oder andere auch mal die Frage stellen, ob man im Umkreis von 20km zwingend mehr als zwei Vereine braucht? ;)

    Anhängend die Ankündigung zu einem Charity Turnier, bei dem es auch eine Exhibition geben wird.

    Ich "teile" dieses Turnier hier nur, da es vielleicht nicht alle aus dem Raum NRW oder woher auch immer Interessierte kommen mögen, via Facebook gesehen haben.

    Veranstalter sind die SUA Dart Haie Witten. Sollte ein netter Tag werden, wer Lust hat mag' die Kontaktinformationen dem Plakat entnehmen.

    VG, In-Go

    Man muss ja auch nicht jede Gelegenheit nutzen um jemanden anzufeinden. Wenn Toleranz nicht mehr ausreicht, kann man auch mal ignorieren oder freundlicher ausgedrückt, überlesen.

    Wenn Leute das Bedürfnis haben ihre 2 oder 314te 180 hier kund zu tun, bitte sollen sie, die erwarten auch nicht dass das 90% der User interessiert.

    Wenn dann in einem Kontext, User, in diesem Falle Peter oder Micha meinen, sie müssten dem Fragenden (Yen?) in ihrer Art und Weise antworten/Ratschläge geben, dann obliegt es doch primär dem Fragenden sich darüber zu mokieren, oder etwa nicht?


    Zum Thema: Auch ich bin der Überzeugung, dass LernenDurchSchmerz, die Schule ist, durch die die Mehrzahl an Sportlern zu ihrem Leistungsniveau gefunden haben. Manch einer (so wie ich auch) mag dafür einnige Bierrunden ausgegeben haben, anderen haben monatelang beim Training von anderen auf die Mütze bekommen ohne zahlen zu müssen. Was besser ist.....ich weiss nicht, billiger ist die zweite Variante, führt sie schneller zur Leistungssteigerung...??? Richtig ist sowieso immer das, wofür man sich im jeweiligen Moment entscheidet. Es klingt abgegriffen, aber ich mag' es mal mit den simplen Worten beschliessen: Im Verein ist Sport am schönsten!

    VG,

    In-Go

    Das mit dem Feinsandstrahlen würde ich sicherheitshalber lassen. Gemachte Erfahrung zeigt, dass in Abhängigkeit vom verwendeten Sand eher ein Gefühl aufkommt, als wären die Barrels mit nem fettigen Talkum eingerieben und sie flutschen durch die Finger. Ähnliches Verhalten hatte ich auch mal mit nem Ersatzsatz John Lowe vor Jahren beim durnicoatieren. War der völlige Griff ins Klo - Darts waren danach feddich....


    Viel spielen oder vielleicht besser einen Dart suchen, der von der Form her vergleichbar ist, aber vorneweg weniger Grip hat.

    Macht Elmar den MoC? Sei's drum auch dem lieben John wünsch' ich viel Spaß bei der Ankündigung der beiden Sportskollegen aus dem Urlaubsparadies.

    Thailand (Thanawat Gaweenuntawong & Watanyu Charoonroj) **

    Nichts für Ungut, aber diese Besonderheiten wenn zwei derart unterschiedliche Sprachräume aufeinander treffen, find ich immer wieder nett (andersherum nicht weniger charmant!!!). :)