Zitierfunktion kommt grad ihrem Job nicht nach...
Dartsbär schrieb: ...einige sind nicht im Verein sind....sie wollen spielen....kann mir nur schwer vorstellen, wie man Spielerfahrung sammeln soll.
Wir dürfen dabei eins nicht vergessen, das viele spielen passiert in erster Linie mal im Trainingsbetrieb, sozusagen die Basisarbeit jedes Sportlers. Im Wettkampf gilt es "auf den Punkt" die Leistung abrufen zu können. Man stelle sich vor der Biathlet würde nach der ersten Liegendserie im Sprint aufstehen und sagen: Warte war grad nix, ich mach' nochmal... .
Das der Punkt, man verzeihe mir das Wortspiel, auch mal ein Komma sein kann, will sagen man den Spielmodus ausweitet z.B. auf Bo7 oder auch wie im NWDV mittlerweile auf möglicherweise zwei Einzel und ein Doppel pro Spieler am Abend, ist eine andere Sache. Das war/wäre sicher eine sinnvolle Reaktion auf Gegebenheiten die von der Basis (nämlich uns) als überdenkenswert angesprochen wurde, gemeinsam ausgearbeitet, verabschiedet und eingeführt durch den LV und mittlerweile nach geringfügigen Modifikationen gerne ausgeführt wird.
Ich will nicht das Thema Finanzen zu sehr ausweiten, aber die in der Relation zum Steeldartbereich astronomischen Summen, die im EDartbereich zur Verfügung/Verteilung anstehen, sind schlicht nicht vorhanden. Die von einem weiteren Schreiberling angedeuteten (bestimmt vorhandenen) Sponsoren für die LV's, sind zwar im geringen Maßstab (für den NWDV) vorhanden, aber die Zuwendungen bewegen sich nicht in einer Höhe welche Preisgelder ermöglichen würde. Lasst uns bitte den letzten Punkt nicht weiter diskutieren, denn sonst geraten wir definitiv in eine DDV 2.0 (oder dann 2.1 oder so) Diskussion.
Micha sprach es an oder wenn man so will, bat er um eine kurze Skizzierung der Notwendigkeiten für die Austragung der German Open. Hier an dieser Stelle nur die wesentlichsten Eckdaten. Sie sind natürlich nur mehr oder weniger belastbar, aber in den sechs Jahren in denen ich nun unmittelbar involviert bin, sind nach meinen Beobachtungen pro Jahr etwa 3300 Stunden an unentgeltlicher, ehrenamtlicher Arbeit erforderlich um das Event auf die Beine zu stellen und über die Bühne zu bringen. Am Turnierwochenende selber, sind dauerhaft zwischen 80 und 100 Personen damit beschäftigt alles am laufen zu halten. Hätte unser Verein nicht soviele uns wohlgesonnene und Freunde, wären wir niemals in der Lage dies zu stemmen.
Gruß In-Go