Beiträge von In-Go

    Zitierfunktion kommt grad ihrem Job nicht nach...

    Dartsbär schrieb: ...einige sind nicht im Verein sind....sie wollen spielen....kann mir nur schwer vorstellen, wie man Spielerfahrung sammeln soll.

    Wir dürfen dabei eins nicht vergessen, das viele spielen passiert in erster Linie mal im Trainingsbetrieb, sozusagen die Basisarbeit jedes Sportlers. Im Wettkampf gilt es "auf den Punkt" die Leistung abrufen zu können. Man stelle sich vor der Biathlet würde nach der ersten Liegendserie im Sprint aufstehen und sagen: Warte war grad nix, ich mach' nochmal... .

    Das der Punkt, man verzeihe mir das Wortspiel, auch mal ein Komma sein kann, will sagen man den Spielmodus ausweitet z.B. auf Bo7 oder auch wie im NWDV mittlerweile auf möglicherweise zwei Einzel und ein Doppel pro Spieler am Abend, ist eine andere Sache. Das war/wäre sicher eine sinnvolle Reaktion auf Gegebenheiten die von der Basis (nämlich uns) als überdenkenswert angesprochen wurde, gemeinsam ausgearbeitet, verabschiedet und eingeführt durch den LV und mittlerweile nach geringfügigen Modifikationen gerne ausgeführt wird.

    Ich will nicht das Thema Finanzen zu sehr ausweiten, aber die in der Relation zum Steeldartbereich astronomischen Summen, die im EDartbereich zur Verfügung/Verteilung anstehen, sind schlicht nicht vorhanden. Die von einem weiteren Schreiberling angedeuteten (bestimmt vorhandenen) Sponsoren für die LV's, sind zwar im geringen Maßstab (für den NWDV) vorhanden, aber die Zuwendungen bewegen sich nicht in einer Höhe welche Preisgelder ermöglichen würde. Lasst uns bitte den letzten Punkt nicht weiter diskutieren, denn sonst geraten wir definitiv in eine DDV 2.0 (oder dann 2.1 oder so) Diskussion.

    Micha sprach es an oder wenn man so will, bat er um eine kurze Skizzierung der Notwendigkeiten für die Austragung der German Open. Hier an dieser Stelle nur die wesentlichsten Eckdaten. Sie sind natürlich nur mehr oder weniger belastbar, aber in den sechs Jahren in denen ich nun unmittelbar involviert bin, sind nach meinen Beobachtungen pro Jahr etwa 3300 Stunden an unentgeltlicher, ehrenamtlicher Arbeit erforderlich um das Event auf die Beine zu stellen und über die Bühne zu bringen. Am Turnierwochenende selber, sind dauerhaft zwischen 80 und 100 Personen damit beschäftigt alles am laufen zu halten. Hätte unser Verein nicht soviele uns wohlgesonnene und Freunde, wären wir niemals in der Lage dies zu stemmen.

    Gruß In-Go

    Gilt für beide!


    Wat hadder?

    Ich habe lediglich versucht diesen Thread am Thema zu halten, zumal ich die Hintergründe die Eisi andeutet nicht kenne und mich daher auch gar nicht an Diskussionen darüber beteiligen wollen würde.

    Sei's drum nu is auch gut damit...

    Kein Thema, hier mein offenes Wort:

    Die Frage bezüglich der Bezahlung von Ben's Anwesenheit auf DDV Turnieren/Veranstaltungen, hat hier rein gar nichts zu suchen. Hättest du nicht "die Vorgeschichte" die du nun einmal hast, wäre deine Frage sicher nur eine von vielen. Aber so erscheint sie mehr als genutzte Gelegenheit um mal wieder Öl in ein Feuer zu giessen, was glücklicherweise so langsam ein wenig zur Ruhe kommt - und das ist auch gut so.

    VG,

    In-Go

    P.S.: Beteilige dich doch einfach konstruktiv nur am Thema, dann ist doch alles gut. Niemand erwartet das du dem unkritisch gegenüber trittst, aber wir sollten alle beim Thema bleiben

    Sehe ich ähnlich Peter, nur weil etwas vor 20Jahren nicht gut funktioniert hat, heisst das ja nicht, dass es jetzt auch nicht klappen kann. Wobei ich mich gerne wiederhole, der Bedarf/der breite Wunsch dazu sollte zunächst abgeklopft sein.

    Männer aus Flake - ich sehe das schon ähnlich, es geht mir da primär um die Chance für den LV auszuloten ob ein solch verändertes System, für den "offiziellen" Spielbetrieb Sinn macht. Das wir in unserer Region seit geraumer Zeit ein totales Überangebot haben, habe ich schon einmal im Zusammenhang mit der FTS Serie angemerkt. Ich für meinen Teil gebe der Veränderung auch wenig Hoffnung, aber wer nicht versucht, kann nicht sagen das wird nichts.

    Ich glaube das durchaus Thomas, es ging mir lediglich darum zu versuchen den LV zu eruieren. In NRW würde ich glauben, gibt es sicher auch einige die Interesse hätten, weitere die einen derartigen Ansatz verfolgenswert fänden. Eine echte Mehrheit dafür wohl eher nicht. Aber das ist natürlich keinesfalls eine gesicherte Erkenntnis, daher auch der Versuch meinerseits unter Umständen den Ansatz eines Konzeptes einzubringen. Ich würde mir wünschen, gänzlich Hupe wo, wer, was, völlig Neues anfängt wenn das nicht unbedingt Contra dem bestehenden begonnen wird, sondern koexistent. Das würde, wenn es sich bewährt, einen weichen aber dann auch rasanten Switch ermöglichen.
    Gruß In-Go

    Hatte gestern und habe heute leider keine Zeit mich konzentriert dem Studium der Beiträge zu widmen. Daher auch jetzt nur ein Spotcheck. Wenn ich das recht zusammenbringe, haben wir doch den Zustand, dass in erster Linie Sagitiffer und Ghostman diejenigen sind, denen einiges arg gegen den Strich geht, richtig? Sind denn beide aus Niedersachsen? Kann es sein, dass es dort ausgeprägtere Probleme als anderswo gibt? Zwischen den Zeilen las' man ja auch immer mal wieder was von Unstimmigkeiten hinsichtlich der Funktionärsaktivitäten.

    Alle anderen, Zeyes, Peter, DirkW, Thorsten und und und sind doch in erster Linie daran interessiert, sich vernünftig über optionale Änderungen auszutauschen. Letzteres ist ja auch grundsätzlich nicht nur legitim sondern durchaus wünschenswert, wie ich finde, dennoch bleibt aus meiner Sicht eins auf der Strecke: Bedarfsermittlung. Denn wenn auch Zeyes mit seiner Aussage: was KANN man denn überhaupt ändern, auch wenn man nicht muss; grundsätzlich ja sinnvolle Ansätze verfolgt, muss man aber doch berücksichtigen, dass die angesprochenen Veränderungen doch elementarer Natur wären und enorme Auswirkungen hätten.

    Ein Modell "von die Tage" aufgreifend, zum Thema Einführung von 4er Ligen in den unteren Klassen, würde ich meinen dass es möglicherweise mehr Sinn macht, parallel zum aktuellen Ligasystem eine der Region angepaßter Anzahl an 4er Team Staffeln laufen zu lassen. Ohne Aufstiegsmöglichkeiten, nennen wir sie Aquise oder Bedarfsermittlungsliga, denn es soll ja Einsteigern eine Möglichkeit gegeben werden, den Kontakt zum Steeldart zu bieten. Wenn man sich hier ein Zeitfenster von 2-3 (Kurz-?) Saison gibt, sollte es einen Trend geben, dem man entnehmen kann, ob ein dem DSAB angelehntes System (4er Team mit viel Spielerei, von mir aus auch unter der Woche) entsprechenden Anklang fände.

    Gruß In-Go

    Die Bundesligamannschaften beenden ihre Spiele also gegen 19:30 Uhr, so so. Ich kann also davon ausgehen, dass dort keine Schichtarbeiter oder Leute aus dem Einzelhandel spielen?


    Mit Neffen äh nichten Thorsten, auch da haben wir Schichtler oder Wochenendbedienstete im Team. Dummerweise fallen auch die ab und an aus, daher hat auch unser TC immer mal wieder kurzzeitig kalte Füsse um sein Team zusammen zu bekommen - daily business halt, genau das ist Spielklassen und regional völlig unabhängig. Zuvor auch schon angesprochen, aber sei's drum ist ja auch schon viel Stoff zum lesen und dein Nachtdienst braucht dich ja auch zum gewissen Prozentsatz ;).

    Spaß beiseite, jedes System fordert Opfer beziehungsweise persönliche Begehrlichkeiten bleiben aussen vor, gar keine Frage. Dennoch muss man doch zunächst einmal eruieren ob der Bedarf überhaupt besteht. Jetzt kommen wir wieder auf die entsprechenden Gremien zu sprechen, formuliert Anträge/Konzepte aus, schafft im Vorfeld Interesse, betreibt Stimmenfang und dann geht's auf der GV o.ä., nur da kann dann auch wirklich was bewegt werden.

    Ich bitte dich meinen Beitrag nicht nur auf diese eine Aussage zu reduzieren. Kannst du nicht nachvollziehen das jemand diese -"Ich würde ja Liga spielen - aber ich fahr nicht für ein Einzel und ein Doppel durch die halbe Welt" Posts als respektlos interpretieren kann.


    Insgesamt ein klasse Post Benny! Ich greife deinen ersten Satz auf und sage, die von einzelnen eingenomme Haltung: Die alteingesessenen wollen sowieso nichts ändern, ich bin raus aus der Diskussion , wie sinngemäß vereinzelt gelesen, hätte man auch (dann ähnlich schnippisch) beantworten können mit: Du willst dich nicht den aktuellen Gegebenheiten anpassen? Dann such dir nen anderen Sport, denn einer Gemeinschaft tritt man nicht gegenüber und fordert das sie es so zu machen hat, wie man es selber möchte. Aber es waren ja auch nur einzelne Posts und alles in allem, ist diese Diskussion ja wieder sehr angenehm zu verfolgen.

    @derMal_andere: Du kannst mir glauben, dass wir trotz sehr guter Kontakte, grösste Schwierigkeiten hatten, etwas geeignetes zu finden. Für einen Verein in einem laufenden Ligabetrieb, ist es nochmal so schwer geeignete Alternativen zu finden. Fraglos haben auch wir gewisse Ansprüche, sind aber keineswegs so verbohrt zu glauben, dass die Wirte nur auf uns warten und uns mit Kusshand nehmen würden. Will sagen, selbstverständlich sind wir auch mit der Prämisse unterwegs gewesen, Kompromisse eingehen zu müssen. Jahr für Jahr bekommen wir hier mit, dass teilweise jahrelang genutzte Spielstätten "plötzlich" wegfallen und Vereine Alternativen suchen müssen. Ich denke auch, dass mittelfristig mehr und mehr Teams sich grösseren Vereinen anschliessen, als Sparte zum Beispiel, oder aber vielleicht sogar mehrere Vereine zusammen versuchen Vereinsheime gemeinsam zu nutzen.

    Wurde sich irgendwo schon mal darüber beschwert, zu viele Mannschaften zu haben?
    Das dient ja hier als Hauptgegenargument, ich kann verstehen, dass man bestehende Teams nicht auseinanderreißen möchte, aber das ist doch dann auch schon das Problem.
    Daran scheitert eine Änderung?
    Platz wird man finden und wer den nicht findet, argumentiert falsch oder an der falschen Stelle.


    Ich muss dir da widersprechen, es geht nicht um das auseinanderreissen von bestehenden Teams. Es geht darum, dass durch die gestiegene Anzahl an notwendigen Terminen (in NRW!!!) die Spielorte nicht ausreichen (für einen Verein!). Wir zum Beispiel (DSC Bochum) mussten vor ein paar Jahren ein neues Spiellokal suchen, was in Bochum ist und der Austragung eines Bundesligaspiels gerecht wird. Darüber hinaus ausreichend freie Termine für zwei weitere Teams lässt. Die Bundesliga kollidiert da nicht wirklich, da deren Heimspieltage gegen 19.30Uhr beendet sind und wir Anwurfzeit 20.00Uhr haben. Die Aussage Platz wird man finden und....... ist da fehl am Platz, glaub mir. Die Bereitschaft der Wirte ihren eh schon rar gesäten Raum dann auch noch für eine festinstallierte Anlage her zu geben ist eher dünn. Der Fussballspieler möchte einen vernünftig gepflegten Platz haben, dem Darter sollte ein ausreichendes Platzangebot geboten werden - in bezahlbaren Locations. Es gibt ganz tolle, DSC Goch, DC Bielefeld, verschiedene eigengeführte Vereinsheime, aber das sind in Summe vielleicht 25% der gesamten Spielstätten. Ich find's prima wenn sowas funktioniert, aber es muss bezahlbar sein und daran scheiterts in Ballungsgebieten leider häufig. Ich erwähnte es auch wir müssen drei Samstage Spiele verlegen, weil unsere Kneiperin andere Veranstaltungen (umsatzstärkere) angenommen hat, wohin wir verlegt bekommen, hängt von der Flexibilität des Gegners ab. Ich weiss jetzt schon, dass ich da wieder arge Kompromisse auch im eigenen Team eingehen muss, aber auch die stehen in keinem Verhältnis zu einem Spieltag der zwischen Montag und Donnerstag läge.

    Mir wäre ein Spiel(tag) mit einer Spieldauer von 3,5-4 Stunden und (wenn ich das richtig verstehe) maximal 1 Doppel und 1 Einzel als Aufwand für einen Samstagabend viel zu wenig.


    In NRW spielen wir mittlerweile und das hat sich bewährt - trotz anfänglicher Bedenken - 16 Einzel und 4 Doppel. Bedeutet dass "die Guten" in einem Team höchstwahrscheinlich drei Einsätze am abend bekommen, ab Regionalliga (dritthöchste Spielklasse) im Modus bo5. Demgegenüber stehen im DSAB 4 Einzel und 1 Doppel (maximal), wenn ich mich recht entsinne grösstenteils bo3. Soooo viel mehr Spielzeit wäre das also auch nicht. Wenn ein Team sich dazu durchringt (ich nutze diese Vokabel ganz bewusst) mit nur 10 Leuten in die Saison zu gehen, dürfte sich die Einsatzzeit des Einzelnen ganz gut ausgeglichen gestalten lassen. Wenn jemand in unser Team dazu stossen möchte, sag' ich ihm/ihr mittlerweile vor der Saison ganz klar: Hör' zu, wir sind ~13 die immer da sind und die Einsatzzeit wird nach Spielverlauf und persönlichem Leistungsniveau verteilt. Wenn das oaky für dich ist, dann sehr gerne anderenfalls hätten wir noch ein Team 3, wo die Einsatzzeit nach bestem Wissen und Gewissen gleichmässig verteilt wird - nahezu unabhängig vom Vermögen.

    Zu Sniper's Beitrag: Ich denke nicht dass das arrogant war, Tatsache ist das es ein System gibt, was aktuell funktioniert - denn ich erwähnte es, es gibt immer noch Mannschaften die nachdrängen und das Abenteuer Bundesliga angehen. Wenn diesbezüglich "Nachwuchssorgen" aufkommen, die aller Wahrscheinlichkeit nach finanzielle Gründe hätten, müsste man (in dem Fall der DDV) sich sicher Gedanken machen und möglichst schnell reagieren. Die Ansätze vom Ralf klingen da für mich wie ein sinnvoller Mittelweg, denn die Wegstrecken in BuLi sind heftig und für die Fälle des Ersatzspielers besonders heftig. Die müssen schon extrem viel Enthusiasmus und Mannschaftsgeist aufbringen.

    Stefan S. schreibt, dass es in Hessen gängige Praxis ist, unter der Woche zu spielen. Wenn es dort funktioniert - wunderbar, ich für meinen Teil könnte das nicht darstellen. Dann würde sich meine Dartaktivität auf die Wochenendturniere beschränken müssen. Wäre das in NRW so, dann wäre das in NRW so - so hart kann das Leben sein. < Das mag' jetzt auch arrogant klingen, denn die Kernaussage ist dieselbe wie beim Sniper, wer mich kennt weiß aber wie ich das meine.

    Die Entfernungsthematik relativiert und entspannt sich fraglos, dennoch wird sie nicht gänzlich gelöst sein. Man stelle sich am Beispiel DSC Goch folgendes vor. Situation für die ist sicherlich, dass im Umkreis nicht noch 20 VEREINE existieren. Jetzt würde Goch (aktuell vier 8er Teams im NWDV) sich in 4er Teams aufteilen müssen. Völlig Brause wieviele da tatsächlich entstehen würden, folgende Konflikte entstehen unabdingbar. 1.) bekäme Goch ein paar Teams zu Stande die in den höchsten Ligen spielen müssten - dort müssen sie wieder gegen andere Teams spielen die weit entfernt ansässig wären (siehe aktuell DSAB Staffel-XY: Camel Fighter und Snakes aus Hagen; Blaubart aus OWL und Manhattan Lünen, ich glaube aus Herne und Oer-Erkenschwick sind auch noch welche dabei; Strecken von 150km....) 2.) müsste sichergestellt sein, dass nicht zwei oder mehr Teams eines Vereins in einer Staffel spielen (mögliche Wettbewerbsverzerrung) Letzteres liesse sich am Beispiel Goch gar nicht realisieren, es sei denn man zwingt die Teams sich zu verselbstständigen und kommt mir bitte nicht mit dem Argument, dann nennen die sich eben nicht DSC Goch 14, sondern "die Geselligen".

    Das Entfernungsproblem wird erst dann gelöst, wenn es in Regionen derart viele Teams gibt, die es ermöglichen eine faire Klassifizierung, in (ich sage mal) mindestens drei Leistungsklassen, durchzuführen.

    aber das würde halt auch wieder bedeuten das es eine Konkurenzsituation um einen möglichen Spieltag gäbe,was auch wieder gegen -ich schreibe das hier mal ausdrücklich-Neuer Vereine.,ohne die es ja Mm keine
    kürzeren Fahrwege gäbe-spräche

    Du kannst den Konjunktiv weglassen, die "Konkurrenz" ist gegenwärtig. Sie verhindert derzeit dass einige (eingefleischte) EDarter, (auch) Steeldart spielen. Umgekehrt sieht es nicht viel anders aus. Es gibt durchaus auch Ligen die "unter der Woche" ausgetragen werden, ebenfalls in beiden Lagern, alle existieren seit geraumer Zeit und das ist auch gut so, denn so ist für alle Präferenzen ein gewisses Angebot da und jeder Einzelne kann sich seinen "Freundeskreis" weiterhin aussuchen. Wer mag' spielt halt in einer der Stadt - oder Miniligen Steeldart, in einer kleineren EDart - Liga oder eben NWDV (Steel) oder DSAB am Samstag. Vorgenanntes ist übrigens einer der Gründe warum ich, wenn man so will, eher zu den Skeptikern hinsichtlich der Reduzierung der Teamstärke bin.

    Ingo
    In dem Moment wo du oder ich oder Micha Gegenargumente bringen und /oder schreiben das wir(als Einzelpersonen) die Ausführung des Darts gerne zu mehreren betreiben,sind wir die "Oldschool".


    Das ist mir schon durchaus bewußt Peter, nur fehlt mir immer noch das Sperren gegen Veränderungen, ich habe das von keinem wirklich gelesen, nicht von "uns" noch von irgendjemand anderem, dennoch haben einzelne den Drang dies hier hinein zu interpretieren. Das bleibt für mich kontraproduktiv. Das auch, oder sollte ich sagen selbst, wir drei Interesse an der Diskussion haben, zeigt doch die Tatsache das wir uns aktiv an ihr beteiligen, oder?

    Ich für meinen Teil warte noch darauf, dass jemand ein stichhaltiges Konzept darlegt. Mir reicht es da nicht auf das "funktionierende" System des DSAB zu verweisen. Zumindest in unserem Bereich hier, spielen die meisten DSAB'ler ebenfalls an einem Samstagabend, die Spiele gehen nicht schneller vorüber. Was zugegebenermassen den Hauptunterschied ausmacht, sind die in der Tat kürzeren Fahrten. Aus meiner persönlichen Erfahrung, steht dieser Vorteil aber in keinem Verhältnis zu den unangenehmeren Begleiterscheinungen in diesem System. Wie häufig habe ich im Bereich DSAB Westfalen mitbekommen, dass Spiele durch die Bereichsleitung angesetzt werden mussten, weil sich Mannschaften nicht auf einen Austragungstermin einigen konnten, Strafen wurden ausgesprochen, weil Teams nicht angetreten sind, Mauscheleien noch und nöcher. Der Steeldartsektor im NWDV ist wahrlich nicht frei von Problemen, die zuvor angesprochenen Puinkte jedoch sind "bei uns" sehr selten zu bemerken. Ich spreche in diesem Zusammenhang auch gerne noch einmal den Punkt der Ligaleitung an, der exponentiell höhere Aufwand müsste zumindest von semiprofessionell agierende Personen abgebildet werden, oder aber man findet ausreichend freiwillige auf deren Schultern man den Mehraufwand verteilen könnte. Hier kommen nicht alleine Thorsten's Umstände zum tragen. Diese Leute müssten alle eine entsprechende Schulung haben, Datenschutz ist da nur ein Punkt.

    Gruß In-Go

    Aber noch mal die ernst gemeinte Frage, wer denn die Turniere ausrichten soll, wenn die Ligen abgeschafft werden. Dann gibt es nämlich keine Vereine mehr (sind logischerweise ohne Liga überflüssig) und die Verbände, deren Mitglieder rein rechtlich die Vereine sind, verschwinden auch von der Landkarte. Wer richtet dann noch Turniere aus?


    micha: die denen (angeblich) die Geselligkeit wichtiger ist - ist doch klar, weil dass sind die Einzigen die noch Vereinsleben praktizieren. Nein sorry, Süffisanz schnell wieder bei Seite legen!

    Zurück zum Thema, Ulitier hat es skizziert, die Mehrzahl an Teams und die damit verbundene steigende Anzahl an Spieltagen wäre für den Ruhrpott nicht umsetzbar, in NRW-gesamt schwierig, wenn auch in "Randbereichen" nicht unmöglich. Sachlich betrachtet: Wieviel Platz benötigt ein Ligaspiel im Steeldart, so dass es allen gerecht wird? Zwei Boards, ausreichend Platz für die Spieler, adäquater Platz für die restlichen Teammitglieder. Ich hasse Spielorte an denen du als Teammitglied nicht vernünftig dem Spiel deines Kollegen folgen kannst. Dies habe ich leider zu oft im Edart Ligabetrieb erlebt, wo Automaten in die letzte Ecke gerotzt werden und du als Spieler kaum Möglichkeit hast dich vernünftig zu bewegen, geschweige denn als Zuschauer. Damit reden wir, über den Daumen, von einem Areal von locker 3,5mtr in der Breite und 5-6mtr in der Länge. Ein Ligaspiel dauert im Edart (DSAB-Westfalen bis BZ) kaum unter drei Stunden (habe in den unteren Klassen auch schon Spiele gesehen die 4,5 Stunden gedauert haben). Im Steeldart in NRW reden wir von Bezirksklasse bis erste Liga (unterschiedliche Leganzahl pro Spiel) durchschnittlich ebenfalls von 3,5 bis 4 Stunden. Diese Spieldauern sind aus meiner Sicht ausschliesslich an einem Wochenende darstellbar. Völlig Brause ob ich weite oder weniger weite Wege zu fahren habe. Wenn ich bei Anwurf 19.00Uhr unter der Woche, auch der ist aus Sicht der heutigen Arbeitswelt nicht unproblematisch, ausgehe, verlasse ich den Spielort kaum vor 22.30Uhr, selbst "kurze" Fahrten von 30min bedeuten, dass ich kaum vor 23.30Uhr zur Ruhe käme, die Nacht ist um 5.15Uhr rum, in meinem Job auf Dauer ein NoGo. Auch für die potentiellen Jugendlichen nicht akzeptabel. Will sagen, ein Ligabetrieb 4er oder 8er Team mit möglichst vielen Einsätzen pro Spieler ist, mit Rücksicht auf den Job, fast nur am Samstag abend umsetzbar. (Ich bin über Putzi's Aussage immer noch ziemlich überrascht, aber toll dass es einen Bereich gibt in dem das auch auf der Art funktioniert!)

    Die Ansätze in Sachen Bundesliga, möchte ich mal gänzlich aussen vor lassen, denn dort gibt es einige andere Baustellen, die seit Jahren Thema sind/sein könn(t)en, sich aber gänzlich von den Wünschen/Vorstellungen innerhalb des Ligabetriebs für den "gemeinen" Darten an sich, unterscheiden.

    Eine Bitte habe ich noch, an all die die meinen seit einigen Seiten dieses Threads behaupten zu müssen, es gäbe soviele alteingesessene, "oldschool Darter", arivierte, grosse, oder was sonst noch alles für Begriffe genutzt wurden, die keine Veränderung wollen, oder sich sogar gegen Veränderung sperren würden, nennt doch mal Namen derer. Denn nur weil jemand nicht Feuer und Flamme für eine geäusserte Idee ist und Gegenargumente anführt (die als solche nicht akzeptiert oder erkannt werden), heisst das nicht das er aus Prinzig dagegen ist.

    Gruß In-Go

    Typisches Stakeholder-Problem halt. In der DDV-Satzung mag zuallererst "Der DDV bezweckt den Zusammenschluss aller Dartsportler in Deutschland auf freiwilliger Grundlage zur Förderung und zur Pflege der Traditionen des Dartsports." stehen, aber de facto obliegt die Umsetzung dieses Ziels größtenteils denjenigen, denen schon die aktuelle Ausgestaltung tendenziell gut genug gefällt. Ob das dann den selbst aufgestellen Ansprüchen des DDV (oder auch innerhalb von LVs) wirklich gerecht wird, ist die Frage...


    Hmh, ich würde meinen die Umsetzung dieser Ziele obliegt in allererster Linie mal denjenigen die aktiv an der Verbandsarbeit teilnehmen. Wenn denen die aktuelle Ausgestaltung gut genug gefällt, naja dann kann es ja soviel Handlungsbedarf gar nicht geben. Auch wenn ich mich da wiederhole, wenn es genügend Rückhalt/Beistand für neue Ideen gibt, kann keine Institution umhin den Neuerungen offen gegenüber zu treten. Das gilt im kleinen für einen Verein, im etwas grösseren LV, im ganz grossen (hierarchisch betrachtet) dem Dachverband. Einer sprach ein paar Beiträge zurück die Ideen von Kai P. an, ja sie klangen sinnvoll, vielleicht sogar vielversprechend, woran sind sie gescheitert? Natürlich hat in erster Linie Kai seinen Rücktritt forciert (aus beruflichen Gründen), aber ich denke wenn er eine ausreichende Anzahl an engagierten gleichgesinnten um sich herum gehabt hätte, und diese vertrauensvoll eingebunden hätte, hätte er auch "aus der Ferne" die Zügel in der Hand halten und die Ziele verfolgen können.

    Diese von dir angesprochene engstirnige Sichtweise der BDO wird hoffentlich nicht mehr lange Bestand haben. Wenn man mit den "Grossen" der Zunft spricht, ich konnte das auf den German Open und in der Schweiz ein wenig machen, spürt man, dass zumindest (ein Teil derer) die Spieler sich "öffnen". Das war vor ein paar Jahren noch anders. Ich denke damit hat ein Prozess begonnen, der vielleicht noch ein paar Jahre dauert (immerhin würden hier Mauern eingerissen, die sich über Dekaden aufgebaut haben), aber mittelfristig zu einer vernünftigen Koexistenz führen. Ich würde es mir zumindest wünschen. Denn der TV Part der PDC verträgt meiner Meinung nicht viel mehr Spieler als er derzeit zulässt. Der derzeitige "zweite Garnitur" Part der PDC steckt in Entwicklung und fluktuiert vermutlich ähnlich wie der in der BDO und auch dem DDV. Jeder mag was vom grossen Kuchen abhaben, aber sehr viele werden merken, dass die Trauben doch recht hoch hängen und die Ernte da mehr und mehr von einigen ausgewählten eingefahren wird.

    Ich behaupte aber mal, würde man alle Mitglieder befragen und jeder dürfte eine Stimme abgeben, Du würdest Dich umschauen, wie groß die Mehrheit für eine Reduzierung wäre.


    Das würde mich in der Tat interessieren. Ob es überhaupt eine Mehrheit gäbe und wenn ja wie gross. Vor allem aber vernünftig ausgewertet, wie sehen die Zahlen regional betrachtet aus. Vor einer solchen Befragung sollte aber mal klar aufgezeigt werden, was erforderlich ist um die gestiegene Anzahl an Teams zu verwalten. Die erforderliche Manpower zum Beispiel, nehmen wir mal an bei aktueller Anzahl an gemeldeten Spielern, würde man die Mannschaftsstärke halbieren. Es würde wahrscheinlich nicht doppelt so viele Teams geben, aber 60% mehr könnte ich mir schon vorstellen. Für den NWDV würde das wohl bedeuten (wenn Bodo mitliest, werden wir sicher bald belastbare Zahlen haben - und das meine ich gänzlich ohne Ironie!), dass wir zusätzlich zu den aktuell 14 (!) Staffeln, noch einmal etwa 8 hinzubekämen. Die Anzahl Spieler bleibt wie gesagt zunächst einmal nahezu identisch, aber man hat wesentlich mehr Spiele die in mehr Tabellen gefasst werden müssten, organisiert werden müssten. Ich lasse da mal die Spielstättenproblematik aussen vor, aber wenn ich mir die dauernde Diskussion im Edartbereich immer wieder anhöre, hinsichtlich Spielverlegungen, möchte ich nicht wissen wie sich das auf unseren Spielbetrieb im NWDV auswirken würde. Mag sein, dass dies woanders kein Thema ist, bei uns hätte das glaube ich eklige Ausmasse.