Tennis oder die Formel1 geht in Österreich schon auch sehr gut und der Fußball funktioniert zumindest bei der Nationalmannschaft auch. All das würde ich noch weit vor dem Dartsport einordnen. Es gibt eben gewisse Einzelpersonen, die ein solches Management auf die Beine stellen. Mensur, Rowby, Rasto und Leitinger sind bei Mick Lang und Barbara Has unter Vertrag, Rusty bei dem großen englischen Stable ZWA Sports. Und gewiss bin auch ich nicht der größte Fan von Rustys Aktionen, aber ich möchte es auch nicht verurteilen.
Beiträge von Kevin Barth
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Der "Funfact" mit Österreich ist damit zu erklären, dass dort bis auf Lerchbacher jeder Profi/Halbprofi ein Management hat, das den Spielern alles bezahlt und sie auch anstellt. Rusty hat deshalb mit 18 seine Ausbildung geschmissen, Leitinger bekam einen Management-Vertrag, nachdem er gerade einmal einen einzigen Tag bei der Q-School gut gespielt hat. Ich verurteile das nicht, ich finde es nur faszinierend, was in einem kleinen Land wie Österreich funktioniert und in Deutschland nicht.
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Danach, da aktuell in der Weltrangliste nur 95 Spieler gelistet sind, aber ja zum beispiel die Plätze 65 bis 96 erst in der zweiten Runde einsteigen. Um also mindestens noch die Nummer 96 zu ermitteln, braucht es die Super Series.
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Michael Unterbuchner wird die UK Open nicht spielen, er fliegt Montag nach der Super Series zurück nach Deutschland.
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Wenn man sich fragt, ob die Super League noch zeitgemäß ist, könnte man sich bei sieben deutschen Tourkartenbesitzern auch fragen, ob ein fixer weiterer deutscher WM-Startplatz noch zeitgemäß ist. Ich weiß, so lange der goldene Werner das Sagen hat, wird sich da nichts ändern und die PDC findet Deutschland als Markt so wichtig, dass es einen weiteren Quotenspieler braucht. Wenn man nach sportlichen Kriterien geht, bräuchte es nicht eine "German Tour", sondern eine für Westeuropa oder ähnliches. Mit Spielern aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, der Niederlande, Belgien etc.
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Auf seiner Facebook-Seite hat Zoran geschrieben, dass es sich um einen Niederländer handelte. Da Gäste an sich nicht erlaubt waren gehe ich davon aus, dass es ein anderer Spieler war.
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Wenn sie es geschickt anstellen, könnten sich Spieler wie Rowby, Rusty und Luc Peters so auch ohne Tourkarte zur WM spielen. Die ersten acht Players Championships dürften sie auf jeden Fall mitnehmen können, dann regelmäßig bei der European Tour über den oft sehr dürftig genutzten PDPA European Qualifier dabei sein und auf der Challenge-Tour mit guten Ergebnissen weitere Teilnahmen bei Players Championships sichern.
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An einem Interview mit Robert Marijanovic sind wir dran. Eines mit Zoran ist schon fix. Bei ihm weiß ich, dass er die Karte wieder voll ausnutzen wird. Aktuell überlegt er ebenfalls, nach den ersten Players Championships direkt für die UK Open in England zu bleiben.
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Wenn es darum geht, dass Sportler in anderen Sportarten, bei denen weniger Geld im Spiel ist viel mehr gefördert werden sollte man im Blick behalten, dass das leider im Dartsport schwierig ist. Es gibt einen Verband, der für so etwas zuständig wäre, aber der DDV arbeitet nicht mit der PDC zusammen und hat deshalb kein sonderliches Interesse daran, die Jungs mit Profiambitionen zu "pudern".
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Beim Fall Dragutin Horvat haben wir insgesamt wiedersprüchliche Aussagen. Auf der einen Seite hat Dragutin im TV und bei Dartn.de gesagt, dass er sich nur als Viertelprofi sieht und nicht die größten Ambitionen für die Tour hat. Auf der anderen Seite hat Kevin Münch, der Dragutin kennt und insgesamt einen sehr informierten Eindruck macht im Dartn Podcast gemeint, dass Dragutin die Tourkarte auf jeden Fall nehmen und nutzen würde, wenn er sie bekommt. Ganz nachvollziehen, warum er nur die halbe Final-Stage spielt, kann ich auch nicht. Hat er sich die Karte über einen Tagessieg nicht zugetraut, oder ist irgendetwas unvorhergesehenes im privaten Umfeld passiert?
Andree Welge gewann beim Bild Superdarter übrigens "nur" 100.000 Euro, nicht 250.000. Was sponsoren betrifft stelle ich mal die Theorie auf, dass es da viele deutsche Spieler noch mal schwerer haben, weil sie nur rudimentär englisch sprechen. Da muss man schon sehr gut spielen, wie zum Beispiel Gabriel Clemens, damit Deals wie mit Target zustande kommen. Finde es in dem Zusammenhang auch interessant, dass kein Deutscher bei einer der großen Management-Firmen unter Vertrag steht. Bei Gaga weiß ich zumindest, dass er es auch gar nicht will.
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Tricole unterliegt Campbell 3:6, da war mehr drin.
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13 Karten werden in Europa ausgespielt. Vier gehen an die Tagessieger, neun über die Rangliste.
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Bei der Wm haben über die Weihnachtspause auch einige Briten die Bubble verlassen. Gerade bei Nico Kurz könnte ich mir aufgrund des nahe gelegenen Heimatorts gut vorstellen, dass der bei einem "Tagessieg" heute nach Hause fährt und am Samstag mit einem negativen Test wieder zurückkommt. Falls irgendwo steht, dass das ganz klar nicht erlaubt ist, nehme ich das natürlich zurück.
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Hallo in die Runde, ich bin auf der suche nach einer elektronischen Dartscheibe, die mir bei jedem geworfenen Pfeil akustisch ansagt, was ich getroffen habe. So könnte auch ich trotz meiner hochgradigen Sehbehinderung spielen. Bei meiner Suche im Netz wird diese Frage nicht wirklich ausreichend beantwortet. Oft heißt es, dass eine Scheibe eine Sprachausgabe besitzt, aber bei Testvideos auf Youtube schalten die meisten den Ton ab und ich möchte nicht einfach so etwas kaufen. Ich hatte mal vor Jahren eine Scheibe von Aldi für nur 20 Euro, die genau das konnte, aber ich komme nicht mehr auf die Marke. Deshalb die Frage: Kennt jemand von euch eine Scheibe, bei der sicher ist, dass sie jeden getroffenen Pfeil ansagt (also zum Beispiel "Triple 4" etc.)? Danke im Voraus und schöne Grüße
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Auch hier noch mal der Hinweis auf unsere Zahlen und Fakten zu 15 Jahre Deutsche bei der WM: https://www.dartn.de/news/15-jahre-…hlen-und-fakten
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Mein Tipp für die sechs noch verbliebenen WM-Startplätze: Ein dritter Platz für den PDPA Qualifier, zwei weitere für die Pro Tour (Scott Baker und William Borland), einer für die Nummer Drei der Development-Tour (Berry van Peer), einer für die Nummer Zwei der Challenge-Tour (Ritchie Edhouse) und einer an die Nummer Drei der Damen-Tour (Fallon Sherrock). Natürlich wird es sich die PDC nicht nehmen lassen, Fallon einzuladen.
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Ich freue mich sehr, bei der morgigen Nachmittagssession als Co-Kommentator auf Sport1 mit dabei zu sein. Ich hatte zugegeben gehofft, dass die Ansetzungen der vergangenen Jahre beibehalten werden, weil ich dann den ein oder anderen der ganz großen plus Suzuki gehabt hätte, aber ich freue mich natürlich trotzdem drauf.
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Habe bei Siepmann auch einen 72er Average bei einer Players Championship in Erinnerung und während sich andere auf der European Tour ins Rampenlicht gespielt haben, ist er abgefallen. Würde mich aber auch bei ihm interessieren, wie ein halbwegs normales 2021 ohne größere Pausen für ihn läuft.
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Bei Spielern wie Leitinger, Siepmann oder van der Meer wird deutlich, dass das aktuelle Q-School System Lücken hat. Wenn entweder ein Tag reicht, um sich eine Tourkarte zu holen (Leitinger und Siepmann) oder man sehr viel Losglück hat (van der Meer). Gerade bei Leitinger bin ich gespannt, ob ein 2021 mit regelmäßigeren Turnieren eine Weiterentwicklung bringt.
Noch kurz zu Max Hopp: Bei ihm wurde pfeifersches Drüsenfieber im März diesen Jahres diagnostiziert. Bei mehreren Interviews hat er außerdem durchklingen lassen, dass es privat das ein oder andere Problem gab. Das Drüsenfieber ist also nicht dafür verantwortlich, dass er ein schwaches 2019 und ein mäßiges 2020 gespielt hat.
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Gegen 15:15 Uhr ist auf SR1 gleich ein kurzer Bericht zum European Championship-Debüt von Gabriel Clemens von mir zu hören.