Beiträge von darthans

    Die Prüfung der Kasse wird im nächsten FAS erfolgen. Dort wird man dann kleinlichst genau alle Belege prüfen müssen, um die oben genannten Fragen zu beantworten. Jeder wirklich jeder Beleg wird darauf geprüft, ob er korrekt ist. Jede Spesenrechnung muss nachgerechnet werden, ob die angegebenen gefahrenen km auch stimmen, ob Tagespauschalen korrekt bei Bewirtung gekürzt wurden, ob die Spesenabrechnung fristgerecht nach FO des DDV eingegangen war. Jeder Beleg wird auf seine Wirtschaftlichkeit geprüft werden müssen.

    Und wie lang soll dann diese Prüfung dauern? Ich habe nichts gegen eine korrekte Prüfung die jetzt angekündigt wird, nur frage ich mich, warum wurde dies beim letzten FAS nicht vorgenommen. Gerade was hier jetzt angekündigt wird, wurde beim letzten FAS eingestellt, weil es a) zu lange dauern würde und b) ein Laptop nicht vor Ort war. Ich mag mich ja wiederholen, aber die Unterlagen waren vor Ort, es hätte durchaus geprüft werden können.

    In einem früheren Beitrag erwähnst du, dass ehemalige Präsidiumsmitglieder beim letzten FAS zur Aufklärung nichts beigetragen haben. Dies, wenn es auf mich bezogen ist, muss ich wehement Widersprechen. Unsere abgewaschte Schatmeisterin hatte falsche Kontozahlen auf der Schluss und der Anfangsbilanz gesetzt. Ich hatte damals noch Zugriff zum DDV-Konto und habe berichtigen und die aktuellen Zahlen der Kontostände preisgeben wollen. Dies hat aber keinen interessiert. Warum auch immer. Dies bleibt mir bis heute ein Rätsel.

    Noch einmal im Klartext, wäre die Kassenprüfung durchgeführt worden, die ja jetzt so umfangreich durchgeführt werden soll, die man ja damals abgelehnt hat, wäre nach meiner Einschätzung diese besch....... Haushaltssperre vermutlich nicht sein müssen. Eine Schatzmeisterin hat man das Vertrauen entzogen, ohne jegliche Prüfergebnisse. Ich bin nur mal gespannt, ob die Initiatoren dieses Theaters später auch noch das Rückrat haben, wenn bei der Kassenprüfung alles im grünen Bereich ist (davon gehe ich aus), sich bei unserer abgewählten Schatzmeisterin Frau Wolf für ihre Fehleinschätzung zu entschuldigen.

    J.P.

    Bei einigen wenigen Funktionären war der Jubel groß, aber einem Großteil der Spieler geht es nicht nur am Allerwertesten vorbei, sondern sie sehen sogar Nachteile darin.
    Die Landesverbände, hätten damals vor der Aufnahme in den DOSB, am besten erst mal ihre Mitglieder darüber abstimmen lassen, ob es überhaupt erwünscht ist.
    Nur weil ein Landesfürst etwas als erstrebenswert ansieht, muss das nicht für alle gelten.

    Ob die Mitglieder der Landesverbände dafür oder dagegen sind, kann nicht überprüft werden. Bei einem HAS oder Verbandstag muss man davon ausgehen, dass die Landesoberen ihre Hausaufgaben gemacht haben. Aber leider, so zeigt es die Wirklichkeit, dass nicht alle Darter durch ihre Landesverbände informiert wurden. Schriftliche und telefonische Anfragen an mich haben dies bewiesen, daher hatte ich seinerzeit Infos aus dem DDV auf unserer Homepage veröffentlicht.

    J.P.

    Ich verstehe hier langsam die ganze Diskussion nicht mehr. Man hat jahrelang daraufhin gewirkt, dass der DDV mit seinem Sport anerkannt wird und ist jetzt Mitglied bei der größten Vereinigung in Deutschland, dem DOSB. Der Jubel war groß. Nun ist aber, so habe ich den Anschein, keiner mehr bereit, sein Scherflein dafür beizutragen. Der DOSB schreibt vor, wie seine Mitglieder zu melden haben und fertig. Jedes kleine Mitglied bezahlt in seinem Verein Beitrag und partizipiert von den Vorteilen, die dort geboten werden. Sei es Versicherungsschutz, sponsorte Feieren usw. usw. Jetzt sagt der DOSB, alle müssen gemeldet werden und der Aufschrei ist groß. Wie soll ich meinen Mitgliedern beibringen, 10€ mehr zu zahlen. Wir sprechen hier über einen Momatsbeitrag von gerade mal 0,83€.

    Entweder halten wir alle zusammen und zeigen uns solidarisch oder wir verzichten auf eine neue Versammlung/Verbandstag und stampfen den Verband ein. Mir geht es so langsam auf den Senkel, das alles kaputtgeredet oder geschrieben wird.

    Mir ist auch nicht klar, warum kein neuer Termin gefunden wird. Warum, braucht man hier eine Absprache. Wir sollten uns auf die Termine des DDV konzentrieren um dort nicht zu kollidieren. Termin festlegen, fertig. Es kann nicht sein, dass die Termine aller Landesverbände auch noch berücksichtigt werden müssen. Wenn ich ein Termin in meinem Landesverband hätte, würde ich dort einen Vertreter abstellen und den DDV-Verbandstag vorziehen, der wäre mir in dem Moment wichtiger.

    Ganz wichtig fände ich ein Klausurwochenende mit den Vertretern der Landesverbände. Hier sich einmal die Köpfe einschlagen und dann darüber schlafen und G E M E I N S A M weiterarbeiten und das gekenterte Schiff DDV wieder auf volle Fahrt bringen.

    Ich habe fertig

    J.P

    Hallo Bodo,

    du scheinst einiges nicht zu verstehen oder willst es nicht.

    Vereine, die sich beim LSB melden müssen einem entsprechendem Landesverband gemeldet sein. Die Frage ist, warum will ein Verein im LSB Mitglied werden - weil er Fördergelder beantragen kann. Wenn ein Verein sich dem Landesverband anmeldet, muss er nach deren Richtlinien handeln. Will der entsprechende Verein das nicht, kann er auch keine Fördergelder beantragen. Seinen Sport kann er aber weiterhin in seinen 4 Wänden betreiben.

    Praktisches Beispiel: Der Fussballverein XY hat in seinen Vereinsräumen einen Edartverein, der sich um Behinderte kümmert und in einer Edartliga teilnimmt. Offiziell fordern sie Fördergelder über die Fussballabteilung an. Beiträge des Edartclubs werden auch an den Fussballverein gezahlt. Das wird es ab 2014 nicht mehr geben. Der Fussballverein muss nun seinen Edartclub beim regionalen Landesverband melden und deren Regularien anerkennen. Verweigert er das, kann dieser Club selbstverständlich weiter im Edartspielbetrieb teilnehmen wird aber nicht mehr als offizieller Verein im LSB gemeldet. Versicherung und Fördergelder fallen weg.

    Sollte ein Landesverband noch kein Mitglied sein, sollte er glaubwürdig nachweisen, warum ihm die Mitgliedschaft verweigert wird. Wer z.B. die Mitgliedschaft verweigert, weil er keine Beiträge an den LSB zahlen will, muss dies Satzungsgemäß vereinbart werden (Ausschluss aus dem BL-Spielbetrieb hin bis zum Ausschluss aus dem Verband). Hier ist der DDV gefordert, wie schon erwähnt, sein Regelwerk entsprechend anzupassen.

    J.P.

    Hallo Bodo,

    gans so euphorisch sehe ich das nicht.

    Die Probleme der unterschiedlichen Mitgliederzahlen sind dem DOSB bekannt. Es gibt Fussballvereine, die kleine Edart-Clubs haben und durch ihren Fussballverband an die LSB gemeldet haben und somit an die Fördergelder kamen. Dies soll mit dem neuen Papier unterbunden werden.

    Ob nun alle Edarter zum DDV wechseln, bezweifle ich (wäre natürlich schön). Aber, wenn beim DDV Edart gespielt werden soll, dann auch nach DDV Regelwerk und das ist z.B. wie beim DASB nicht gegeben. Die Edarter sind ja nicht gezwungen, sich dem DDV anzuschließen, können aber dann auch keine Fördergelder beantragen.

    J.P.

    Ich habe mir nicht alle Beiträge der 18 Seiten hier durchgelesen, doch möchte ich auch hierzu etwas schreiben.

    Die Diskussion ob Aktiv oder Passiv wird sich bis 2014 erledigt haben. Ich habe nach der Sitzung des DOSB im Dezember 2012 die Landesverbände über eine beschlossene Regelung informiert, die m.E. nicht unbedingt an ihre Mitglieder weitergeleitet wurden.

    Schom in 2010 hat der DOSB beschlossen, das die Bestandserhebung im organisierten deutschen Sport bundesweit eine einheitliche Regelung zur Zuordnung zu Fachverbänden im DOSB erfolgen muss. Dies muss dann bis 2014 umgesetzt werden. Und hier einige Eckpunkte:

    1. Jeder Verein wird von den Landessportbünden aufgefordert bzw. bei direkter Mitgliedschaft satzungsgemäß verpflichtet, Mitglied in mindestens einem Landesfachverband zu sein.

    3. In den Bestandserhebungen der Landessportbünde (A-Zahlen) sind alle Vereinsmitglieder - nach Geschlechtern getrennt - jahrgangsweise zu erfassen. Eine Unterscheidung in "aktive" und "passive" Mitglieder bzw. zeitlich befristete Midgliedschaften erfolgt nicht.

    6. Sanktionsmöglichkeiten für Falschmeldungen seitens der Vereine sind - wo möglich - in die Satzungen der Landessportbünde und Landesfachverbände aufzunehmen.

    Die entworfenen Punkte basieren auf folgende festgelegten Grundsätze:

    - Die gemeinsamen Beschlüsse der Mitgliederorganisationen des DOSB sind Grundlage für die einheitliche Bestandserhebung über alle Strukturen des organisierten Sports.

    - Die Umsetzung der Beschlüsse ist die Basis für eine solidarisch aufgebautes Finanzierungssystem des organisierten deutschen Sports sowie verpflichtung zur fairen, transparenten und korrekten Erfassung und Zuordnung aller Mitglieder. Eine Unterscheidung in "aktive" und "passive" Mitglieder bzw. zeitlich befristete Mitgliedschaften erfolgt nicht.

    - Die verbindliche Bestandserhebung in den Vereinen wird jeweils beim regional zuständigen LSB koordiniert.

    - DOSB, LSB und Spitzenverbände sorgen in ihren Zuständigkeitsbereich für eine Umsetzung dieser Regelungen.

    (Wer das komplette Papier haben möchte kann dies bei mir anfordern. Email findet ihr auf der DDV Seite)

    Wie nun zu lesen ist, diskutieren wir in Zukunft nicht mehr über aktive oder passive, alle sind Mitglieder und müssen gemeldet werden. In einem Gespräch mit dem Arbeitskreisleiter für die Umsetzung der Mitgliedermeldung, hat man mir gesagt, dass dementsprechend alle Landesverbände demnach in die LSB's aufgenommen werden müssten. Aber, die LSB haben ihr eigenes Regelwerk und da hindert immer noch die Vorgabe der Mitgliederzahlen ob man aufgenommen wird oder nicht. Hier empfehle ich die Landesverbände, die noch nicht in ihren LSB's Mitglied sind, aufgrund der Vorgabe des DOSB ein Gespräch zu suchen, ob es doch keine Möglichkeit gibt, Mitglied zu werden.

    Wir vom DDV sind nun auch gefordert, die Maßnahmen so umzusetzen, wie es beim DOSB beschlossen wurde.

    Gruß

    Johann Peltzer

    Was mich nur wundert das nicht alle wichtigen Informationen weiter gegeben werden. Hier mal einige Beispiele.

    Preisgelfstruktur der German Masters wurde drastisch gekürzt
    Keine Bundesligaschiedsrichter mehr
    Kein Teammanager mehr mit bei der Winmau
    Bundesligaspieler müssen zwingend eine Sportlervereinbarung unterschreiben
    Dopingkontrollen
    etc.

    Wenn schon hier zitiert wird, dann bitte auch richtig. Die ersten drei Punkte sind eine vorläufige Maßnahme, die im Februar nach endgültiger Klärung der Finanzlage beim nächsten Finanzausschuss neu behandelt werden müssen und neu beschlossen werden. Eine reine Vorsichtmassnahme.

    Gruß
    Johann

    Ich verstehe die Diskussion hier nicht. Wo steht dann geschrieben, dass nur Spieler, die in der Deutschen Rangliste vertreten sind, an den German Masters teilnehmen dürfen. Es gibt klar Nominierungskriterien vom DDV. Wie die Landesverbände ihre Spieler zu den GM schicken, ist doch deren Sache. Wenn Niedersachsen Jyhan nominiert, ist das doch ihr gutes Recht, Jyhan ist immerhin noch Mitglied beim DDV. Auch ein Herr Roith, der in der DDV-Rangliste bisher nicht geführt wurde, spielte für Baden Württemberg. Ein Frank Gansen, der Bundeliga spielt, sieht man auch nur bei den German Masters. Es ist doch legitim, das die Landesverbände möglichst ihre besten Spieler ins Rennen schicken.

    Wenn der Keller Troll mit den Nominierungen nicht einverstanden ist, sollte er sich an seinem eigenen Landesverband wenden und dies mal anbringen. Hier, so finde ich, ist die Kritik fehl am Platz.

    In diesem Sinne einen schönen Sonntag

    Langsam reicht es!

    Lieber Bodo Wermke, hör endlich auf, dauernd das Präsidium anzugreifen und hier laufend falsche Tatsachen zu verbreiten. :rot:
    Wann kommen denn endlich konstruktive Anträge von dir und nicht laufend ein wenn und aber. So kann man auch einem die Lust an Vorstandsarbeit vermiesen. :wand:

    Ich für mein Teil melde mich aus dieser Diskussion ab und werde meinen Teil an geeigneter Stelle beitragen.

    Bye und schöne Ostertage

    Ich komme noch einmal zurück zum ursprünglichen Thema:
    Bundesligaförderung wurde abgelehnt, finde ich persönlich unmöglich. Aber, man hat uns gezeigt, dass leider nicht alles möglich ist.
    Ich denke und wünsche mir für das zukünftige Leitungsgremium mehr Handlungsfreiheit in Bezug auf Sportförderung, die ja in unserer Satzung verankert ist. Macht einen Beitrag x für die Sportförderung frei und überlasst dem Präsidium, wie diese sinnvoll einzusetzen ist,m und da würde die BL auch mit einem kleinen Beitrag bedacht. Die Damen und Herren "Opfer", die sich für ein Amt entschieden haben, können doch jetzt nicht ruhig schlafen, weil fast alle Entscheidungen erst einmal in Frage gestellt wird. Dieses verdammte Beamtengetue geht mir langsam auf den Sa....
    Es macht wirklich kein Spass mehr, einem Verband vorzustehen, wo man keine Handlungsfreiheiten mehr hat und nur noch Befehlsempfänger ist.
    Nicht falsch verstehen, natürlich muss es Ordnungen und Richtlinien geben, woran man sich halten muss, aber müssen die Vorschriften so eingeängt werden, dass man nichts mehr selbstständig im Sinne des Datrtsports in Deutschland handeln kann?
    Ich für mein Teil kann nicht mehr und habe deshalb meinen Abschied verkündet. Trotzdem bleibe ich als Vertreter des SADV dem DDV treu und werde auch weiter die Sitzungen besuchen.

    Ich wünsche allen ein frohes Osterfest

    Johann

    Blöd wenn man dann mit unvollständigkeiten in die Öffentlichkeit geht und Einem immer und immer wieder aufgezeigt wird, dass er nur unvollständig infomiert wird.

    Mit dieser Äußerung wäre ich mal vorsichtig. Wenn man Anderen dies vorwirft, sollte man überlegen, was man selber teilweise hier falsch darstellt

    Hier ein Zitat von dir aus dem Beitrag 107:

    Zitat

    Zumal dann auch noch in einer Höhe in welcher das DDV-Präsidium ohne Zustimmung des HAS überhauipt nicht verfügen darf.

    Ich gehe mal davon aus, das du die Finanzordnung meinst wo zu lesen ist: Rechtsgeschäfte im Ausgabenbereich, die pro Geschäftsjahr eine Höhe von EUR 5.000,00 überschreiten und nicht dem üblichen Geschäftsbetrieb entsprechen, sind für den Verein nur verbindlich, wenn die Zustimmung des Hauptausschusses schriftlich vorliegt.
    Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Bei der Verteilung der 5.400€ handelt es sich nicht um ein Rechtsgeschäft, hier sollten lediglich Gelder für Sportförderung verteilt werden.

    Johann

    Irgendwie bekomme ich das Gefühl,
    wollt ihr Bundesliga spielen, dann schaut, daß ihr es euch leisten könnt.Amen

    Ich bin immer noch der persönlichen Meinung, dass die BL eine finanzielle Unterstützung verdient. Als Aushängeschild wird sie immer und überall dargestellt. Mit meinem Begehren, den Vereinen insgesamt 5.400€ zuzuwenden und dies vom Präsidium abgesegnet wurde, scheiterte schließlich und endlich am Veto des Sport- bzw. Hauptausschusses. 300€ sollte jedes Team als Anerkennung bekommen und sie wären froh gewesen. Natürlich hätte dies nicht die Kosten gedeckt, aber als Anerkennung würde dies gerne angenommen worden. Dies hörte ich aus einigen Gesprächen mit betroffenen Spielern heraus. Leider, so musste ich wieder einmal die Erfahrung machen, dass die Bürokratie und Vorschriften wieder einmal die Handlungsfreiheit einschränken.

    @ Bodo

    Du fragst, wo eingespart werden kann? Dann erkläre uns, wie plötzlich die Jugend von 23.500€ auf 30.000€ aufgestockt wurde. 6.500€ mehr, obwohl kein Geld vorhanden ist????

    Johann Peltzer

    Jetzt muss ich doch mal was klar stellen.

    @ Bodo,

    wenn du schon hier Postest, dann halt dich bitte an Tatsachen und Wahrheiten. In deinem Beitrag #178 schreibst du: „Der HAS des DDV hatte entschieden, dass es keine finanzielle Zuwendung an die Bundesligateams gibt.“ Das ist so nicht richtig. Am 25.03.2007 im Hauptausschuss wurde über den Sportausschuss vom Hessischen Dartverband ein Antrag aufgrund eines offenen Briefes mit Unterschriften von BL-Spielern gestellt. In dem offenen Brief haben die meisten BL-Teams um eine Unterstützung für die BL-Endrunde gebeten. Dies wurde mit großer Mehrheit vom HAS abgelehnt. Der Hauptausschuss teilte die Meinungen des Finanzausschuss und des Sportausschuss, eine finanzielle Unterstützung ist im Moment nicht möglich.
    Stephan Mischke, damals DDV-Präsident, erklärt, dass der DDV weiterhin auf der Suche nach Sponsoren für die Bundesliga ist und dass eingehende Gelder für die Bundesliga sofort an die Teams weiter gegeben würden. Stephan Mischke stellt aber auch klar, dass es dann eine Unterstützung für alle Teams der Bundesliga geben würde und nicht nur für die Teilnehmer der Endrunde.

    Johann Peltzer

    Zitat

    natürlich darf ein gemeinnütziger Verein auch Geld verdienen, aber da solltest Du die §§ 58, 67a und 140/141 AO nicht außer acht lassen. Nicht unwichtig auch der § 19 UStG

    Hallo Bodo,
    es wäre ja mal angebracht, nicht nur uns die §§ um die Ohren zu hauen sondern diese auch mal verständlich zu zitieren. Ich habe schon lange die Lust verloren, mich bei diesem Beamtendeutsch, den kein Mensch versteht, durch zu kämpfen. Du verstehst anscheinend was davon, dann klär uns auf.

    Johann

    Eine ganz offene persönliche Frage an Dich:
    Du warst im NWDV Sportwart und Präsident, im Saarland bist Du Präsident, im DDV zurzeit Vizepräsident, aber früher auch mal in der Jugend tätig und auch Vize. Wie viele Seminare hast Du in den ganzen Jahren selbst besucht?

    In meiner früheren Leverkusener Zeit habe ich einige Seminare durch den Stadtsportbund besucht, die teilweise kostenlos angeboten wurde. Für den Verbandsmanager werde ich ab Herbst die Schulbank drücken. Bisher waren solche fundierten Grundkenntnisse kaum gefragt. Doch mit der Mitgliedschaft im DOSB muss man vom Hobbydenken auf professioneller Denkart umschalten. Ich habe es selber erfahren müssen, dass man nicht alles wissen kann aber es nicht schadet, wenn man geschult ist. Ich bin der Meinung, sollte man den DDV weiter professionell führen wollen, kommt man um eine Beitragserhöhung nicht herum. Diese Mehrgelder müssen für einen bezahlten Geschäftsführer verwendet werden.
    Vor kurzer Zeit war ich in Vertretung unseres Bundesjugendleiters bei der Jugendsekretärenversammlung des DOSB in Saarbrücken. Ich war unter allen Teilnehmern der einzige Ehrenamtler. Der Rest der Versammlung waren bezahlte Kräfte. Ohne geht es in Zukunft nicht mehr (so meine Einschätzung).

    10 Euro werden an den Dachverband nur zähneknirschend bezahlt? (Und nebenbei wer sagt uns, dass dann nciht auch 20 € zähneknirschend bezahlt werden?)
    In welchem Verband gibt es einen Mitgliedsbeitrag von 10 Euro im Jahr? Gibt es noch einen? ich kann es mir nicht vorstellen, habe leider keine Lust zu recherchieren.

    Es gibt ein Verband, der weniger nimmt, das ist der DOSB, dort zahlt man 0,10 Euro Jahresbeitrag. Bei 27,5 Millionen Mitglieder kann man sich dann den Etat ausrechnen :vh:

    @ Bodo
    Ich verstehe dich nicht. Mit deinen Beiträgen förderst du nur Diejenigen, die sich der Verantwortung nicht stellen wollen. Ich bin dafür, wenn sich einer für das Ehrenamt zur Verfügung stellt, sollte er auch durch Seminare gewisse Grundkenntnisse aneignen. Dies wird bekannter weise in den Landessportbünden angeboten. Bei einer Paketbuchung zum Verbandsmanager spart man einiges an Gebühren, natürlich opfert man auch ein Teil seiner Freizeit. Ich denke, wer sich wirklich der Herausforderung ein Verband zu führen stellen
    will, nimmt auch dies in Kauf. Ich weise gerne noch einmal auf unsere Satzung hin wo im Verbandszeck und Aufgaben in Satz 6 i steht: Aus- und Weiterbildung von Verbandsfunktionären. Und dafür muss halt ein Etat geschaffen werden. Ich habe mich über die letzte Haushaltsänderung gewundert. Da wird, obwohl man die Jugendförderung erst herabgesetzt hat plötzlich auf sagenhafte 30.000€ erhöht. Nicht das ich gegen die Jugendförderung bin aber man schneidet jetzt am falschen Ende ab. 5000€ für die Ausbildung von Verbandsfunktionäre fände ich für angebrachter.

    Johann