Bei mir trifft dieses Szenario leider komplett zu ...
Wenn ich in Verbindung mit Alkohol spiele (4-5 Bier intus), dann spiele ich wesentlich relaxter und ruhiger, als wenn ich komplett nüchtern bin.
Dass es genauso ist und nicht anders, konnte ich am Wochenende klar und deutlich in Bremen beim Gold Cup sehen ...
Freitag im Training mit ein zwei Drinks intus, lief es eigenlich ganz gut ...
Samstag morgen dann nach Bremen gefahren, mich dort warmgespielt und schon nach 2 Minuten gemerkt, dass ich überhaupt keine Kontrolle über meinen Arm habe (Schlabberarm + Zitterhand), mir die Konzentration fehlt und dass der Gesamteindruck einfach zu viel für mein Nervenkostüm war. Ich war erschlagen von allem ... so viele Menschen und so viele Spiele gleichzeitig 
Konzentration bei meinem eigentlichen Match war 0,0 vorhanden. Ich habe mehr auf das Nebenboard geachtet (Max Hopp spielte dort), als auf mich selbst und mein Spiel ...
Es war das erste mal, dass ich froh war, dass eine Partie vorbei war ... dass ich geschlagen wurde, dass ich weg vom Board konnte ...
Unglaublich ...
Zwar habe ich meinem Gegner in den ersten zwei Legs Paroli bieten können, was aber vielmehr an dessem schlechten Spiel gelegen hat, aber das war für mich im nachhinein natürlich fürchterlich enttäuschend und hat mir arg zu denken gegeben.
Dazu sagen muss ich, dass es für mich das 1. Turnier in dieser Größenordnung war und das erste Turnier überhaupt seit gut 10 Jahren war (damals noch Jugendbereich).
Mit dem Dart spielen selbst habe ich erst intensiv am 04.01.2014 wieder begonnen.
Aber ich wollte das einfach als Erfahrungswert mal mitnehmen ... Fraglich nur, ob es so gut war ...