ModBrummi-Edit: Da sich nach diesem Beitrag, die Diskussion in diese Richtung entwickelte, habe ich die Posts hierher verschoben:
Alles anzeigenHier mal meine Gedanken dazu:
Wir haben in den vergangen Jahren die Dart-Events(oberhalb der Landesverbände !!!) zu sehr "aufgeblasen".
Früher gab es DDV-RLTs, eine deutsche Vereinsmeisterschaft, die Nationalmannschaft und die German Masters - FERTIG.
Dann kam über die Jahre peu á peu mehr dazu.DDV-Pokal: 2003 die Bundesliga (einhergehend mit Bundesligaendrunde und Aufstiegsrunde), Larna-Croft-Cup, usw.
Die "neuen Medien" haben ihren Teil dazu beigetragen, dass der Stellenwert solcher Veranstaltungen gewachsen ist.VIELE Spieler-/innen geben mittlerweile dem Dart in ihrem Leben einen Stellenwert, den man nur als EXTREM bezeichnen kann!
Ich zitiere mal den Kai Pfeiffer:
" .... daher zeichneten sich nur die Optionen ab, in Zukunft entweder meinen Beruf eher zu vernachlässigen oder die DDV-Führung oder meine Gesundheit.
Keine dieser Optionen ist akzeptabel, weshalb ich um Verständnis bitte, dass Beruf und Gesundheit hier einfach vorgehen müssen...."Ich denke, dass viele Darter genau das machen: Sie vernachlässigen ihre berufliche Karriere, ihre Gesundheit & Familie und geben ALLES im Dart.
UND GENAU DAS VERLANGEN SIE AUCH VON "IHREN" FUNKTIONÄREN, die diese vielen Veranstaltungen zu organisieren und gefälligst
perfekt zu managen haben !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!Man liest es in Foren und hört es in diversen Gesprächen durch die Blume.
Wenn dann ein Mann (wie der Kai) von "Außen" wieder in die Dartszene eintritt - und Verantwortung übernehmen will, merkt er sehr schnell, dass das mittlerweile eigentlich ein Full-Time-Job ist.
Wenn einem dann auch noch ein Teil der Dart-Szene permant das Gefühl gibt "du schaffst nicht genug für unser Geld" - gilt das fürmich als Beweis meiner These.
Die Folgen können wir jetzt wieder sehen.Vielleicht wäre es eine Lösung, wenn man die bundesweitenDart-Veranstaltungen wieder zurückfährt. Auch die Bundesliga hat leider nicht den Stellenwert erreicht, den
man sich Anfangs erhofft hatte. Es gibt keine zahlungskräftigen Sponsoren und die Vereine klagen immer mehr und öfter über die Kosten.
Der Traum von einer RED-BULL-Liga oder COCA-COLA-Bundesliga liegt Nahe - wird aber auf lange Sicht nicht realisierbar sein.Und wer ist an all dem Schuld ......DER DDV !!!
So denken einfach mittlerweile viel zu viele aus der Szene - und lassen dies die Verantwortlichen spüren.
Ich wage zu bezweifel, dass jetzt erneut jemand aufsteht und sagt: ICH ÜBERNEHME DAS AMT
Albert hat es gut formuliert, und es ist einfach nicht mehr möglich, einen Verband wie den DDV ehrenamtlich zu führen (wenn das neben dem Beruf erfolgen soll).
Wir sind mittlerweile im DOSB, haben eine Anti-Doping-Ordnung und sind somit der NADA verpflichtet - die Auflagen und Strukturen stellen gewaltige Anforderungen an den DDV. Das rein Administrative nimmt mehr und mehr Raum ein, wo der Vorstand in "alten" Zeiten wirklich nur repräsentativ tätig war.
Wenn wir Sport sein wollen, wird uns allen nichts anderes übrig bleiben, als einen Hauptgeschäftsführer zu beschäftigen, der insbesondere die Verwaltung übernimmt; aber auch die Organisation auf sportlicher Ebene. Dies würde allerdings bedeuten, dass sich der Jahresbeitrag in etwa auf Euro 25,00 pro Jahr erhöhen würde, um diesen Geschäftsführer zu bezahlen.
Ich denke, der DDV (also wir alle) steht am Scheideweg - entweder sind wir Sportler und bereit, dafür etwas zu tun. Oder wir sind Hobbyspieler (Spickerer), dann lasst uns spielen und DOSB, NADA und Co. vergessen.
Just my 2 Cents.
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