Beiträge von Candy

    ModBrummi-Edit: Da sich nach diesem Beitrag, die Diskussion in diese Richtung entwickelte, habe ich die Posts hierher verschoben:

    Albert hat es gut formuliert, und es ist einfach nicht mehr möglich, einen Verband wie den DDV ehrenamtlich zu führen (wenn das neben dem Beruf erfolgen soll).

    Wir sind mittlerweile im DOSB, haben eine Anti-Doping-Ordnung und sind somit der NADA verpflichtet - die Auflagen und Strukturen stellen gewaltige Anforderungen an den DDV. Das rein Administrative nimmt mehr und mehr Raum ein, wo der Vorstand in "alten" Zeiten wirklich nur repräsentativ tätig war.

    Wenn wir Sport sein wollen, wird uns allen nichts anderes übrig bleiben, als einen Hauptgeschäftsführer zu beschäftigen, der insbesondere die Verwaltung übernimmt; aber auch die Organisation auf sportlicher Ebene. Dies würde allerdings bedeuten, dass sich der Jahresbeitrag in etwa auf Euro 25,00 pro Jahr erhöhen würde, um diesen Geschäftsführer zu bezahlen.

    Ich denke, der DDV (also wir alle) steht am Scheideweg - entweder sind wir Sportler und bereit, dafür etwas zu tun. Oder wir sind Hobbyspieler (Spickerer), dann lasst uns spielen und DOSB, NADA und Co. vergessen.

    Just my 2 Cents.

    Ich bin davon ausgegangen, dass der Vorstand über die Homepage auch meinen Rücktritt bekannt gibt.

    Leider ist das bis jetzt nicht der Fall ... aber ich denke, dass die Dartgemeinde wissen sollte, dass ich bereits am Freitag Abend den Vizepräsidenten davon in Kenntnis gesetzt habe.
    Meine Gesundheit ist nicht die Beste; es stehen in nächster Zeit mehrere langwierige Untersuchungen und eine OP an - ich muss mich einfach auf mich konzentrieren.

    Es tut mir sehr Leid, dass mein Rücktritt mit dem des Präsidenten quasi zusammen fällt - aber das Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun.

    Hallo Bodo,

    satzungsgemäß habe ich am 01.04.2011 die Niederschrift zum Hauptausschuss per E-Mail an die Mitglieder des Organs zugestellt.
    D.h., jeder Landesverbands-Vorsitzende hat es bekommen; die Geschäftsstelle des NWDV gehört definitiv nicht zu diesem in der Satzung genannten Kreis.
    Wenn Carsten Arlt dies getan hat ... das war sein Bier.

    Was die Niederschriften der Fachausschüsse betrifft, so warte ich noch auf ein ausstehendes Protokoll, damit ich alles gesammelt versenden bzw. in die Dropbox stellen kann.

    Bezüglich der Dropbox - lass Dich doch über Deinen Präsidenten freischalten; ein E-Mail von Peter an Kai genügt.

    Mit freundlichem Gruß
    Elke

    Hallo sob,
    ich spinne mal mit:
    könnte es sein, dass sich in knapp 2 ½ Wochen jegliche Spinnerei erledigt hat, da – nach Stand heute – noch immer keine tragfähigen Kandidaten für den Vorstand des DDV vorhanden sind? (Für das restliche Präsidium haben sich wohl Aspiranten und Wiedergänger gemeldet).

    Es ist sicherlich mehr als lobenswert, dass sich Kai Pfeiffer zur Verfügung stellen würde; auch Fabian Herpel würde ja weitermachen wollen. Nur – ich sehe da überhaupt kein Fachwissen in Richtung Vereinsrecht und Regelkunde. Also Fortführung der Inkompetenz a la Mischke & Co?
    Und gibt es jemanden mit Sachverstand, der die Kasse übernehmen will?

    Wo ist bis heute die Einsetzung eines Notvorstandes? Der DDV existiert seit 5 Tagen im luftleeren Raum, ist handlungsunfähig – aber na ja, das ist ja nichts Neues. HIER rufen, wenn man gefragt wird, aber um Gottes Willen nichts dafür tun. Vereinsrecht ist ja ein Fremdwort.

    Gut, spinnen wir weiter. Nehmen wir mal an, es gibt einen Notvorstand und der a. o. Verbandstag findet statt. Der TOP Neuwahlen verläuft nach Muster 14.11.10. Was dann? Treffen wir uns dann alle 2 Monate wieder, bis wir ein paar Leute so weichgeklopft haben, dass sie ein Amt im Vorstand / Präsidium des DDV übernehmen?
    Oder treffen wir uns noch ein einziges Mal im März / April 2011 mit dem einzigen TOP: Auflösung des Deutschen Dart Verbandes? Wunderbar, den DOSB wird es wohl – ähm – freuen …. oder so.
    Denn dem „kleinen“ Spieler in der 3. Verbandsliga ist es nämlich sch***egal, ob der DDV weiterexistiert oder nicht.

    Vielleicht sollten die Mitglieder des DDV – die Landesverbände – endlich einmal wach werden! :sleeping: Das Präsidium des DDV besteht nämlich aus Mitgliedern dieser LANDESVERBÄNDE!

    Ansonsten: macht eine externe Ausschreibung, erhöht die Beiträge auf das 10-fache und ein Geschäftsführer wird für uns die Arbeit machen. Der kostet zwar viel Geld, dafür müssen wir uns aber JETZT keine Gedanken um Kandidaten und SPÄTER dann nicht mehr um Haftung, Antidoping, Datenschutz oder DOSB machen.

    Alles nur Spinnerei, ich weiß. Dennoch sehe ich am DDV-Himmel momentan mehr schwarze Wolken als ein kleines Stückchen hoffungs-blau.


    Tu es...Feedback erwünscht :!D

    Ich frage mich wo diese ganze Diskussion hinführen soll...ist man jetzt bereit rechtliche Schritte zu machen, oder diskutiert man nur der Diskussion wegen?

    Wer ist man?
    Einer der Anwesenden muss sich endlich den Hut aufsetzen und diesen Diskussionen ein Ende setzen.

    Wenn die Staatsanwaltschaft nichts findet - um so besser.
    Wenn doch ... werden wir vielleicht in der Urteilsbegründung endlich erfahren, was gelaufen ist. Möglicherweise sogar noch rückwirkend für 2006.

    Die Positionen Webmaster und Liveticker-Beauftragter (Gordon, der Name ist wirklich zum Wiehern :lach: ) wurden vom Schriftführer bedient; der Ranglistenbeauftragte war eine dafür bezahlte Privatperson. Also keine Wahlämter!!

    Der Teammanager wird gewählt, hat aber die Option, für Events ggf. weitere Betreuer zu nominieren. Also nur 1 Person.

    Bleiben also insgesamt 5 Präsidiumsmitglieder und 5 Personen Ehrengericht. Punkt.


    Tja, die Stellenausschreibungen hat der DDV wohl a weng verschlafen ....

    Einiges kann man aus der Geschäftsordnung des DDV herauslesen. Zu Reisekosten - siehe Finanzordnung.
    Kommunikation läuft größtenteils über E-Mail und Telefon. Computerkenntnisse müssen als gegeben vorausgesetzt werden.
    Präsidiumssitzungen sind im Normalfall 3 x im Jahr (bei den Ausschusssitzungen und German Masters).
    Für die Präsidiumsmitglieder, die in übergeordneten Organisationen den Verband vertreten, ist es schon wichtig, dass Englischkenntnisse vorhanden sind.
    Ebenso für den Teammanager, wenn er mit der Nationalmannschaft unterwegs ist.
    Auf die DDV-Turniere fährt der Bundesspielleiter und der Teammanager.
    Und für die Erreichbarkeit reicht ein E-Mail-Konto und ein Anrufbeantworter ... wir sind ja ehrenamtliche Mitarbeiter.

    So weit, so kurz. Es gibt mit Sicherheit die Möglichkeit, z.B. vom Teammanager einmal eine Tätigkeitsbeschreibung zu erbitten ....

    ... dass der Thread ein wenig aus dem Ruder gelaufen ist.

    Als Ansatz war das Thema doch eigentlich wirklich gut gedacht.

    Jetzt bleiben noch 7 Wochen und ein paar Bummelige, und im Endeffekt sieht es nach wie vor mau aus mit den Kandidaten.
    Es ehrt Herrn Madhouse, dass er ein/DAS Amt übernehmen möchte; aber er braucht dringend Unterstützung / Rückhalt / fähige Mitarbeiter.
    Wo sind denn die? :huh:

    Wenn die "alten" Gesichter wieder im Präsidium auftauchen, war die ganze Sache für die Katz. Dann heißt es, dass die "erfahrenen" Leute schon wissen, wie der Hase zu laufen hat. Und hurtig sind wir wieder in den alten Fahrrinnen, die wir doch eigentlich schließen wollten mit einem Neuanfang.

    Nun ja.

    Zur Kenntnis des Regelwerks hätte ich eine Frage an den Personenkreis, der wirklich im Bereich des Vereins- und Verbandsrechts sicher und absolut fit ist. Ich mache jetzt mal einen auf Inspektor Columbo... "Eine Frage hätte ich noch..."

    Gesetz den Fall, dass zur Sitzung des DDV am 14.11.2010 nur per eMail eingeladen worden wäre, also nicht per Briefpost, dann wären doch alle Beschlüsse, inklusive der Entlastung des Vorstandes, nicht rechtsgültig und somit null und nichtig, oder verstehe ich das falsch? Wurden die Vertreter der Landesverbände schriftlich, also per Brief zur Sitzung am 14.11.2010 eingeladen, oder nur per eMail?

    Wer kann mir hierzu eine 100%ig fachlich korrekte Antwort geben?

    Ich liebe Google!

    Gruß Gordon

    Hallo Gordon,
    Olli hat darauf schon wie folgt geantwortet. Die Geschäftsordnung des DDV besagt dazu folgendes:

    Zitat

    3 Einberufung und Tagesordnung


    Soweit in der Satzung nichts bestimmt ist, erfolgt die Einberufung von Versammlungen durch schriftliche Einladung. Der Begriff „schriftliche Einladung" schließt die Einladungsformen „Fax" und „E-Mail" ein.


    Der DDV scheint sich darum schon Gedanken gemacht zu haben, indem er es für sich geregelt hat. Ob diese Regelung zulässig ist muss wirklich der "Rechtssachverständige" klären.

    Es ist jedoch so, dass die Geschäftsordnung eine nachrangige Ordnung ist; soll heißen, die Satzung ist in aller erste Linie maßgebend. Und die Satzung sagt ja:
    Der Präsident beruft den Verbandstag durch schriftlicheEinladung der Mitgliedsverbände mindestens 60 Tage vor dem Tagungstermin ein.

    Tja, und da liegt der Präsident in der Jauchekuhle - ähm - der Hase im Pfeffer! Nur unter Bezug auf die Geschäftsordnung kann und darf die Einladung NICHT per E-Mail erfolgen. Wenn die Satzung schriftlich sagt, dann meint sie schriftlich: Text, eigenhändig, handschriftlich unterschrieben und per Post versandt!!

    Und die neue Einladung durch Herrn Herpel .... na ja, ich sage mal besser nichts dazu.

    Wer nun letztendlich von diesen drei Personen Präsi wird ist eigentlich egal, es wird den richtigen treffen, denn alle drei haben höchste Fachkompetenzund wissen wohin der Hase läuft! :lach:

    Ich lach mich schlapp ! Da stellt sich mir die Frage, von welcher Art Fachkompetenz hier gesprochen wird. Sicherlich nicht von Vereins-/Verbandsrecht oder zumindest Kenntnis des Regelwerks.
    Denn tapfer wird der Text der "alten" Einladung zum letzten a.o. Verbandstag abgeschrieben und unter Punkt 9. werden wieder Referenten ZUR WAHL ausgeschrieben. Hallo? Ich empfehle die Lektüre der Satzung des DDVs, insbesondere § 8, letzter Absatz:

    Zur Erledigung bestimmter Aufgaben ist das Präsidium berechtigt, Kommissionen zu berufen oder Referenten zu bestellen.

    Punkt 9 der Einladung ist somit ersatzlos zu streichen.

    Ein Resümee vom Feinsten. :danke:, Kai, für diese Zusammenstellung auf rein sachlicher Ebene.

    Egal, wie man persönlich zu den Beteiligten steht - die Geschichte um Unknown-Tools und Stephan Mischke MUSS restlos und zufriedenstellend aufgeklärt werden.
    Andernfalls wird ein neuer Vorstand eher Illusion sein, denn auch das Finanzamt liest in Foren.

    Meiner Meinung nach sind die Teilnehmer / ist ein Teilnehmer des letzten Sitzungswochenendes aufgefordert, entweder dem restlichen Vorstand eine letzte Frist zur Dar- und Offenlegung aller Belege zum JEC 2010 zu geben oder (falls die Frist ereignislos verstreicht) rechtliche Schritte einzuleiten.

    :sorry: , einen anderen Weg sehe ich einfach nicht.

    Leider ist das vollkommen richtig. Die Berufung (Einladung) wurde so abgefasst, dass eine Abberufung bzw. Neuwahlen nicht durchgeführt werden können.
    Konsequenz: Minderheitsbegehren auf neuen, außerordentlichen Verbandstag mit entsprechender Tagesordnung = Berufung.

    Die Marschrichtung ist klar: Aussitzen, Verzögerungstaktik, Spielen mit den Kosten. Vielleicht schaffen es die "Herren" noch bis zum ordentlichen Verbandstag.

    Eigentlich sollte niemand zum a.o. Verbandstag Ende August hinfahren .....

    Interessant finde ich den Tagungsordnungspunkt: "Aussprache zwischen den Präsidiumsmitgliedern und den Landesverbänden", der vom Präsidium für den Verbandstag genannt wurde.
    Es ist also davon auszugehen, dass nach dieser "Aussprache" in gleicher Manier fortgefahren wird?!

    Ich bin sehr gespannt, ob von den LVs Punkte wie "Vertrauensfrage" oder sogar "Neuwahlen" auf die Tagungsordnung gebracht werden. In gut 2 Monaten sollten die Mitglieder des DDV wohl in der Lage sein, eigene Versammlungen abzuhalten, um die Marschrichtung festzulegen und ggf. sogar Nachfolger zu finden.

    Denn eines ist klar: sollten Herr Mischke und Herr Arlt ungeschoren weiter ihre Arbeit im Bundesverband verrichten dürfen, verliert dieser Verband sein noch vorhandenes Ansehen und seine Glaubwürdigkeit. Adieu DOSB ...