Beiträge von Hamski

    Karl-Heinz Zöchling hat mal eine Übung für das Aufwärmprogramm beschrieben, welche genau den "Follow-Through" trainieren soll.
    Hier der Artikelund hier das Zitat:
    "Hier eine Übung, die ich für die Gelegenheiten entwickelt habe, bei denen ich aus irgendwelchen Gründen wenig Zeit zum Aufwärmen habe. Ich werfe am Anfang meine Darts auf die Doppel 20 oder über die Doppel 20. Das mache ich deshalb, weil die hohen Darts einen guten "Follow-Through" erfordern."

    ... Da knallte offene Intelligenz gegen virile, verfestigte Verbandsstrukturen und war ihr letztendlich unterlegen.
    Zum DDV ist zu sagen, daß er versagt und dementsprechend verloren hat. Offensichtlich bemerken es die DDV - Akteure nicht....

    Mehr und besser ausgedrückt kann man es einfach nicht sagen. Wenn nicht ein grundsätzliches Umdenken in den Landesverbänden und auch in den einzelnen Vereinen stattfindet, wird Darts nicht vorankommen. Hier möchte ich noch mal auf meinen Beitrag von damals hinweisen. Es hat sich nichts geändert und der gemeine Darter möchte keine Änderung.

    ...Entscheident ist, dass man nicht nach einem Treffer in der D1 zur D2 geht, sondern erst wenn 2/3 Darts auch in der D1 stecken oder je nach Spielstärke wirklich 3/3, das kann aber dauern...
    Prinzipiell ist es bei Dart wichtig: zu scoren und doppel zu treffen.
    Das Doppeltreffen wird bei der Methode doch sehr offensichtlich trainiert, weshalb der Score es wird möchte ich kurz erläutern.
    Guter Score beruht im einfachsten Falle auf einem guten ersten Dart und ein gutes Hinterherwerfen.
    Dadurch dass hier die notwendigkeit besteht mindestens 2/3 darts im Doppel zu haben, wird hier nichts anderes geübt....

    Genau, das ist eine der besten Übungen zu lernen, die Darts zu gruppieren.

    Ich selber behaupte, dass ich mit dieser Trainingsart den technischen Teil meines Trainings abdecke, es geht mir hierbei auch nicht darum wie lange ich brauche, das ist egal, sondern darum sauber zu werfen, zu lernen wie meine Darts stecken, voneinander abgleiten, sich groupieren lassen, wie ich mich am besten umstelle um doch noch einen rein zu bekommen wenn die Darts im Board schlecht stecken usw.

    Genau....ich variere auch manchmal dahingehend, dass ich zwischen den Doppeln auf das Bullseye werfe. Zwei Treffer, egal ob grün oder rot und weiter geht's mit dem nächsten Doppel.

    Von alle dem mal ganz abgesehen, ist es auch mentales Training, warum habe ich keine Lust zu erklären, höchstens auf Nachfrage falls es wirklich jemanden interessieren sollte.

    Genau....insbesondere, wenn man zu lange auf einer Zahl rumgurkt, ist es eine wahre Prüfung. :!D

    ...50-S1-D16

    33 Punkte und nur noch zwei Darts, da sollte man eigentlich nicht über die S1 gehen. Ein Ausrutscher in die 20 oder 18 und das war's. Im unteren Bereich sind soviele ungerade Felder nebeneinander, die dann auch schon mal ein Fehlwurf verzeihen und man hat trotzdem noch ein Doppel stehen. Ich würde da lieber S17 - D8 versuchen und hierbei ein wenig mehr zur 3 als zur zwei zielen. Finde ich sicherer.

    Meine Fingerhaltung ist identisch. Bei mir ist es so, dass gerade Barrels eher gerade stecken und kopflastige Barrel mit dem Flight nach oben zeigen. Spiele ich aber gerade Barrels mit Standardflights, stecken sie auch steil nach oben. Ich habe die Shafts verlängert und den Flight verkleinert. So bekomme ich die Darts in eine relativ waagerechten Position.

    bzw. den 1. Dart ganz hoch in der S20 anzsetzen.

    Da stimme ich Dir zu. Das ist aber auch etwas anderes als Tops/Tops. Du zielst ja bewusst auf die große S20. Ich meine nur die, die ganz bewusst auf Tops/Tops zielen. Die Gefahr einen Dart ins nichts zu setzen, ist einfach zu groß.
    Nicht das wir uns falsch verstehen, jeder soll es so machen, wie er meint. Meinen Beobachtungen zur Folge ist es aber oft nur der Grund, die Anerkennung der anderen Spieler zu bekommen. Weiter konnte ich beobachten, dass nach einem solchen "Fehlversuch", insbesondere dann, wenn ein Dart schon in Tops steckt und der andere daneben geht, im weiteren Verlauf der Spieler total raus ist und mindestens weitere 6 Darts benötigte um auszumachen oder sogar verloren hat. Dieses ist aber ohne wissenschaftlichen Beweis.

    Sehe ich anders. Je nachdem wie ich mich fühle...

    Das wiederum sehe ich anders. Ich fühle nicht beim Spielen. Ich benötige Selbstvertrauen, welches ich mir zum einen über ein gutes, systematisches Training und zum anderen durch Wettkampfpraxis hole, um auch die Nervosität in den Griff zu bekommen. Das sind die einzigen Gefühle, die ich kenne, ansonsten spiele ich meine einstudierten Wege. Jeder sollte sich die Mühe machen und seine ganz eigene Checktabelle erstellen, nach seinen eigenen Vorzügen und Fertigkeiten und sich daran strikt halten. Das vermittelt irgendwann Sicherheit. Selbst bei Fehlwürfen weiß man sofort wie weiterzumachen ist, ohne lange überlegen zu müssen. Wenn ich aber ständig andere Wege gehe, braucht es um so länger diese Sicherheit zu erhalten. Meine füge ich mal bei, für die Interessierten. Aber auch die ist nicht in Stein gemeißelt, wenn es bessere Wege gibt, die mir mehr einleuchten, ändere ich sie.
    Zum größten Teil beruht sie aber auf die Outcharts von Karl-Heinz Zöchling. Outcharts_Zöchling.pdf

    bei 2 Darts, finde ich, ist es relativ egal, ob Tops Tops oder T20 D10. je nachdem auf was man sich grad sicherer fühlt

    Egal ist 88. Wenn Du jetzt auf einem Ranglistenturnier oder auch in einer höheren Liga Best of 5 spielst, wieviel Möglichkeiten hast Du denn um herauszufinden worauf Du Dich gerade sicher fühlst? Und was ist, wenn es gerade im zweiten Leg passiert?
    Auch wenn man eine Doppelquote der Profis zugrunde legt, die im Schnitt bei ca. 50 % liegt, geht jeder zweite Dart daneben. Und wenn man mal die Spiele im Fernsehen verfolgt, scheitern die meisten der Profis an Tops/Tops. Das Scheitern ist bedeutend höher als das Gelingen. Wenn man jetzt noch die Spielstärke in den deutschen Ligen und den RLT beachtet, ist es m.E. ein Fehler so zu spielen und man macht dadurch nur den Gegner stark.
    Es gibt nur ein Finish, wo man zwei Doppel hintereinander spielen muss: Bei 32 Rest und man trifft zuerst die D8. Ansonsten sollte das bei unserer Spielstärke ein Tabu sein.

    Aber : dabei sollte JEDER im Blick behalten, das "Risiko" für sich selber möglichst klein zu halten !
    Damit will ich auch sagen : wenn Du schon auf eine "nächste Aufnahme" hoffen mußt, solltest Du auch DAFÜR das Risiko möglichst klein halten !

    lG

    Andi

    Genauso sehe ich das auch. Man muss sich jede Möglichkeit erhalten ein Doppel stellen oder sogar auf eins werfen zu können. Egal welches Doppel, mit Ausname des Bullseye natürlich, hier wäre es wirklich wichtig zu sehen, wie der Gegner steht.
    Sonst aber immer den besten Weg nehmen, der einem auch bei einem Fehlwurf noch alle Möglichkeiten offen lässt und niemals den Weg gehen, der einem keine Möglichkeit mehr lässt. Immer nüchtern und sachlich werfen.

    ... Deshalb seh ich für mich nen Vorteil gegenüber T20 - D10!
    Aber wie geschrieben nur bei 2 Darts!
    Bei 3 klar: T20 - D10!

    Es ist aber niemals ein Vorteil, weder bei drei noch bei zwei Darts! Werfe ich bei zwei Darts in den "Schwarzwald", habe ich immer noch 80 Rest und nur noch einen Dart. Und jetzt? Wo ist jetzt der Vorteil? Ich sehe keinen. Noch schlimmer wäre es jetzt den dritten auf die T16 zu werfen. Verfehle ich auch die , habe 64 Rest und benötige ein weiteres Trippel um mir ein Doppel zu stellen.
    Bei 80 immer über die T20 gehen. Egal ob zwei oder drei Darts. Treffe ich mit dem ersten nur die S20, kann ich mir mit einer weiteren Tops stellen. Ich habe also ein großes Single-Feld um mir ein Doppel zu stellen. Die Wahrscheinlichkeit ist hier am größten.
    Bei nur noch zwei Darts und 80 Rest auch auf die T20. Bei einer S20 kann ich mir mit dem letzten Dart und einem großen Single-Feld ein schönes Doppel stellen für die nächste Aufnahme. Die Wahrscheinlichkeit ist hier am größten.
    Bei nur noch einem Dart und 80 Rest auch auf die T20. Bei einer S20 habe ich 60 Rest und kann mir bei der nächsten Aufnahme mit einem Dart und einem großen Single-Feld ein schönes Doppel stellen und habe für dieses noch 2 Darts übrig. Deshalb auch niemals den letzten auf die T16 werfen. Die Wahrscheinlichkeit über die T20 ein Doppel zu bekommen ist am höchsten. Darts ist nun mal Mathematik und deshalb immer die Wege der höchsten Wahrscheinlichkeit nehmen. Und wenn man das immer macht, braucht man auch nicht überlegen ob das eine oder das andere Tripple heute besser läuft. Denn auch dabei kann man sich irren.
    Also....immer dieselben Wege gehen, dann braucht man auch nicht mehr überlegen und der Wurfrhythmus bleibt fließend.

    Ich spiele zur Zeit auch mit Flightschoner, muss hier aber eher Brummi zustimmen. Länger halten die Flights nur gerinfügig, ist also nicht der Rede wert. Ich benutze die Plastikschoner, weil die Darts dadurch etwas waagerechter stecken und ich damit besser zu Recht komme.

    Ingo
    Da stimme ich Dir voll und ganz zu. Ich persönliche bevorzuge auch "die Aufnahme", weil ich das auch einleuchtender finde. Ich wollte nur Hyperion ein wenig verteidigen, da seine Wortwahl ja nicht falsch war. Ich hätte vielleicht auch einen anderen Beitrag zitieren sollen, dann wäre es deutlicher geworden.
    Gruß Thorsten

    Frage: Kann man da auch andere Boards (mit evtl etwas anderen Abmessungen) einhängen, wie zb das Blade 4?

    Ich benutze es mit dem Blade 4. Da die Abmessungen nicht ganz stimmen, habe ich Zewas unter dem Board gelegt, um so die richtige Höhe zu haben. Einklemmen kann ich das Board nur mit den oberen Halterungen. Das ist aber kein Nachteil.

    Was ich mich frage ist, ob durch das tägliche Ein- und Ausschalten die Justierung nicht flöten geht? Jeden Tag einen Millimeter näher dran? Man müsste sich ja dann doch irgendein Vergleichspunkt suchen oder so umbauen, dass man einen externen Schalter nutzen kann oder habe ich einfach zu wenig vertrauen in die Technik? :!D