Beiträge von Hamski

    Du magst ja nicht unrecht damit haben, Forci. ABER bislang SICHERER ist Apple doch nur weil deren Marktanteil wie Nutzeranzahl wesentlich geringer ist!!!

    Und daran wird sich auch in naher Zukunft nichts ändern. Die Verbreitung im Bereich der PC-Systeme liegt nicht an den beiden Kontrahenten, sonder an ALDI und Co.
    Solange die Discounter nur Microsoft PC's vertreiben wird sich an der Vormachtstellung nichts ändern. Apple bleiben dann nur die anderen Sparten um sich breit zu machen.

    The Force:
    Ich bin davon ausgegangen, dass Du mit den Apple-Produkten nicht aufschneiden und Dir etwas elitäres verleihen möchtest. Auch die Eröffnung dieses Threads, die glühenden Verteidigungsreden der Apple-Produkte und die verächtlichen Äußerungen über Microsoft-Produkte lassen mich nichts anderes vermuten. :!D

    Bei mir war es eine Zeit lang auch so, dass die Darts schief steckten und bei mir als Rechtshänder waren sie nach rechts geneigt. Ich habe aber sehr schnell herausgefunden woran das lag. Bei mir war es der Ringfinger, der in der Abwurfphase den Dart vorne leicht berührte und den Dart zum Trudeln brachte. Ich halte den Dart mit dem Daumen am Schwerpunkt und den Zeigefinger und Mittelfinger an der anderen Seite. Wenn ich aushole, lege ich den Ringfinger mit an den Dart, dann fliegt und steckt er absolut gerade. Wenn ich in der Ausholphase den Ringfinger nicht an den Dart lege, touchiert er beim Abwurf den Dart und das verursacht die Trudelbewegung.
    Wenn Du eine ähnliche Fingerhaltung hast, solltest Du beim Abwurf den Ringfinger mal ganz bewusst an den Dart legen und überprüfen, ob das Trudeln aufhört. Wenn Dir das schwerfällt, neige die Spitze des Darts ein wenig zur Handinnenfläche, dann fällt dir das leichter. Und, wie fliegt der Dart?
    Sollte das nicht helfen oder es sich für dich unnatürlich anfühlen, binde mal den Ringfinger mit Leukoplast oder ähnliches an den kleinen Finger. Und jetzt?
    Sollte beides nicht helfen, dann weiß ich es auch nicht. :award:
    Wenn die Darts zu steil stecken, kann man mit längeren Shafts oder kleineren Flights den Darts waagerechter bekommen. Zumindest bei länglichen, geraden Darts.

    Natürlich sind die Apple Produkte vom Design her sehr stylisch und sollen dem Besitzer etwas "elitäres" verleihen und die Käufer sind deshalb bereit einen hohen Preis zu zahlen. Ich bin aber eher ein Fan von Produktvergleichen und da hat auch Apple so seine Probleme.
    Hier mal ein Artikel aus dem Westen: :guckhier:

    Das war aber wirklich nur bei diesen Spitzen. Ich habe auch viele andere Darts, bei denen das nicht auftritt. Die Mervin-Spitzen sind auch schon an der Spitze sehr dick.
    Das Board ist aber spitzenmäßig und ich kann es nur empfehlen.

    In diesem Zusammenhang: Ich halte das Anrauhen von Spitzen für absoluten Quatsch. Bei einem sauberen Wurfstil stecken die Darts. Aber das ist nur meine persönliche Meinung und Erfahrung.

    Ich habe auch das Advantage II und kann der Beschreibug der Qualität nur zustimmen. Hinsichtlich der angerauten Spitzen muss ich das relativieren. Ich selbst benutze sehr lange (42 mm) Spitzen in schwarz. Ein Anrauen ist hier völlig überflüssig, die Darts stecken einwandfrei und so gut wie keine Bouncer. Meine Darts fliegen sehr gerade und stecken fast senkrecht.
    Vor kurzem hatte ich mir aber die Mervin King Darts mit den entsprechenden King-Spitzen gekauft. Diese Spitzen sind vorne sehr rund geschliffen und absolut blank. Trotz des geraden Wurfes sind die Darts sehr häufig rausgefallen. Ich hatte sogar manchmal den Eindruck, dass sie regelrecht rausgedrückt werden. Ein leichtes anrauen hat hier aber geholfen.

    ...klar, interessant wäre aber zu wissen, wann diese Absperrung zwischen den Tunneln stattgefunden hat, warum es diese Absperrung gab, und wann sie geöffnet wurde...

    das ist absolut uninteressant. Dort stehen alle zwei Meter ein Polizist vor einer Menschenmenge. Diese Polizisten sind nicht in der Lage die Masse aufzuhalten, wenn sie sich in Bewegung setzt und sie sind erst recht nicht in der Lage Druck von hinten auf diese Menschenmenge auszuüben. Diese Absperrung ist vollkommen uninteressant.
    Wenn ich die nächsten Tage mal ein bisschen mehr Zeit habe, werde ich mal was grundsätzliches zu den Aufgaben des Veranstalters, der Stadt und der Polizei bei solchen Veranstaltungen schreiben. Ich gehe mal davon aus, dass ich dann vielleicht mit einigen Irrtümern aufräumen kann.
    Wenn man die Berichterstattung im Fernsehen verfolgt hat, hat man auch gesehen, dass es durchaus versucht wurde den Zufluss durch Absperrungen (Hamburger Gitter und Polizeikette) schon vor dem Tunnel zu stoppen. Diese Absperrung ist aber von dem Publikum überrannt worden. Den Fußgängerverkehr bei solch einer Massenveranstaltung ordentlich zu führen ist fast unmöglich, weil sich kein Fußgänger in einer Menge an Regeln hält. Aber dazu demnächst auch mehr....

    Für diese Katastrophe trägt jemand die Verantwortung und ich hoffe, dass der oder diese dafür zur Verantwortung gezogen werden, egal auf welcher Seite.
    Aber an all die Klosterschüler hier unter uns. Von den Leuten so kurz nach diesem Ereignis zu erwarten die Verantwortung dafür zu übernehmen, ist schon ein bisschen naiv.
    "Hier ich bin schuld, dass 20 junge Menschen gestorben sind. Ich gehe dafür 10 - 15 Jahre in Gefängnis. Ich ruiniere mein Leben, dass meiner Familie, meiner Kinder etc. Aber es macht mir nichts aus. Ich bin ja verantwortungsvoll."
    Von denen, die jetzt mit dem moralischen Zeigefinger wedeln, sind viele hier im Forum, die sich noch nicht mal bei einem entschuldigen können, wenn sie Mist geschrieben oder einen beleidigt haben. Aber ich bin mir sicher, dass diese sofort die Verantwortung für 20 Tote auf sich nehmen würden. Also lasst mal schön die Kirche im Dorf.

    .....und was soll uns dieser Link sagen?
    Wenn Du mal Deinen Link bei 0:18 anhälst und dann diesen Link bei 0:32 anhälst, wirst Du sehen, dass es sich vermutlich um zwei unterschiedliche Orte handelt, denn in Deinem Link fehlt dieser Art Container unten und der rote Container oben. Oder es ist zu einer ganz unterschiedlichen Zeit gefilmt worden.
    Dein Link sagt gar nichts aus....

    Bei jedem Turnier, welches auf deutschem Boden stattfindet haben Spieler wie Phil, Barney oder Wade Mühe sich vernünftig einspielen zu können. Permanent werden Sie nach Autogrammen gefragt

    Da stimme ich zu. Hier ist es eine Frage der Höflichkeit nicht nach einem Autogramm zu fragen genauso wie im Restaurant. Im Falle von Disturbed bestellte Phil aber an der Bar ein Getränk und hatte dort auf sein Getränk gewartet. Die Situation ist nicht vergleichbar. Und ich gehe mal davon aus, dass Disturbed's Englischkenntnisse außer Frage stehen.
    Ich persönlich würde sowieso niemanden nach einem Autogramm fragen. Ich stelle mir dann immer vor, dass sie genauso aussehen wie ich, wenn sie auf der Toilette sitzen, also warum ein Autogramm? :buhuuu:

    Für Taylor war Disturbed aber vielleicht die Nummer 428, die ihn nach einem Autogramm fragte.

    Die Nummer 428 hat aber das gleiche Recht höflich behandelt zu werden wie die Nummer 1.
    Damit wir uns nicht falsch verstehen, ich bin der erste, der den Promis eine Privatssphäre zugesteht und diese auch respektiert. In einem abgeschlossenen Spielerbereich mehr denn in der Öffentlichkeit. Ich gestehe auch jedem Prominenten zu, sich auch mal nicht richtig zu verhalten, wenn immer wieder eine nervige Situation eintritt. Auch das ist nur menschlich aber es ist der Preis, der zu zahlen ist. Es ist leider häutig erkennbar, dass man die Vorteile des Prominentenstatus allzu gerne in Kauf nimmt, die Nachteile aber nicht. Phil wird auch weiterhin in diesen Bereichen nach Autogrammen gefragt werden. Ist vielleicht nicht schön, ist aber so.
    Beim Einwerfen muss das natürlich nicht sein, das ist unhöflich, da stimme ich zu.
    Disturbed hat aber in der ganzen Diskussion lediglich begründet warum er Phil nicht so gut leiden kann. Er hat eine von ihm selbst erlebte Situation beschrieben in der er von Phil nicht korrekt behandelt wurde. Er hat ihn in einer unverfänglichen Situation, in der er ihn in keinster Weise bei irgendeiner Tätigkeit gestört hat, nach einem Autogramm gefragt und wurde abgefertigt. Er hat aus dieser Situation seine ganz persönliche Wertung gezogen und das ist sein gutes Recht.

    es heisst nicht ohne grund Player's Lounge.

    das du ( disturbed) da ne abfuhr bekommen hast ist in meinen augen absolut gerechtfertigt.

    wenn schon in dem bereich wodie spieler unter sich sein wollen und du als turnierteilnehmer zu ihnen gehörst nach einem autogramm fragst dann isses eigentlich albern.


    Ist das so?
    Ich sehe das ganz anders. Wenn im Fußball ein Landesligist im DFB-Pokal gegen einen Bundesligaverein spielt werden hier auch von den Spielern Autogrammwünsche geäußert und in der Regel auch erfüllt.
    Wenn ich denn nun als damals 14facher Weltmeister an einem regionalen Turnier in Deutschland teilnehme, an dem auch Spieler teilnehmen, die diesen Sport als Armarteure und nur als Hobby ausüben, sind Autogrammwünsche ganz normal. Wenn sich die Spieler auf gleicher Augenhöhe befinden, wie jetzt bei dem World Matchplay, ist das vielleicht gerechtfertigt, dass man in der Player's Lounge nicht nach Autogrammen fragt. In Dinslaken, ist es seine verdammte Pflicht die Wünsche zu erfüllen, zumal ja auch die Anzahl der Hobbyspieler überschaubar ist.

    Hmmm, vielleicht liest die gute Frau Rienhoff ja mit und kann diesen kleinen Disput experimentell klären? :s?:


    Als Disput würde ich das jetzt nicht bezeichnen. :friend: Es ist eine inhaltliche Auseinandersetzung mit diesem Thema.

    der zweite Halbsatz "... warum machen es dann alle" ist natürlich keinesfalls per se ein Argument.

    Das stimmt natürlich... :award:

    1) "Zielen" ist grundlegend notwendig, damit die optische Eichung stattfinden kann und das Gehirn die geschätzte Flugbahn errechnen kann

    Mir geht es eigentlich nur darum. Beim Darts wird gezielt.

    4) eine Art "unscharfes" Fokussieren kann nach meiner Ansicht viel besser sein, als ein übergenaues Starren, das klappt z.B. ganz gut wenn man einen Punkt VOR oder HINTER dem Board fokussiert, der gewissermaßen "auf dem Weg" zum eigentlichen Ziel liegt, soll heißen, ich versuche einen imaginären Punkt zu treffen, der z.B. so VOR der D16 liegt, dass der Dart danach in selbige einschlägt oder auch einen imaginären Punkt, der HINTER der D16 liegt, sodaß mein Dart auf dem Weg dahin "durch" die D16 fliegen muss (klingt jetzt vielleicht komplizierter, als es ist)

    Aber auch das ist eine Form des Zielens. Das Spotshooting habe ich auch nur als Beispiel angeführt. Jeder wird für sich irgendwann festlegen, was für ihn am besten ist. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass das bewusste Zielen gegenüber dem Abrufen des gelernten Bewegungsablaufs prozentual zurücktritt, je besser man wird. Ein Profi wird z.B. ohne hinzugucken besser werfen als man es sich vorstellen kann.
    Ich könnte mich sogar selbst widerlegen, in dem ich auf die Messerartisten im Zirkus verweise, die auch blind werfen. Aber die haben dann andere Hilfsmittel (Rhytmus, Geräusche o.ä.)

    Mir geht es nur um die nachfolgende Aussage, die sich aufgrund der letztmaligen Diskussion gebildet hat:
    Auszug von Dartn.de -- Wurftechnik
    Wie kann man richtig "zielen"?
    Da man im Gegensatz z.B. zum Schießen beim Dart keine 2 Punkte Peilung wie bei "Kimme und Korn" vornehmen kann ist es auch nicht möglich beim Dart zu zielen.

    Die halte ich für falsch. Das Zielen allein von dem Vorhandensein von "Kimme und Korn" abhängig zu machen ist falsch. Als Beispiel seien hier die sogenannten "Westernschützen" genannt. Die haben an ihren Revolvern "Kimme und Korn" benutzen sie aber nicht. Diese nehmen keine 2 Punkte Peilung vor. Hier zu behaupten, dass sie deshalb auch nicht zielen ist "grundlegend" falsch. Natürlich ist es viel schwieriger als bei einer 2 Punkte Peilung, natürlich ist auch vielmehr Trainingsaufwand notwendig um treffen zu können aber es wird gezielt.

    Verehrtester Hamski!
    Auch wenn´s vielleicht nervt und ich Dich gut leiden kann

    ..das beruht auf Gegenseitigkeit :friend:
    Den Gegenbeweis muss niemand antreten. Diese Übung mache ich jeden Tag für mindestens 15 - 20 Minuten. Nur damals hast Du die 14 auf dem Zahlenring und nicht die 9 genannt. :dart:
    Das eine ist ohne das andere nicht durchführbar. Natürlich bedarf es auch eines automatisierten Bewegungsablaufs, den man sich in mühseliger Trainingsarbeit angeeignet hat. Ohne das kann man fokussieren was man will.
    Für den Beleg meiner These kann ich George Silberzahn anführen, der das sogenannte "Spotshooting" empfiehlt. Hier soll nicht nur das Segment sondern sogar ein kleines Loch oder eine Unebenheit darin anvisiert (fokussiert) werden. Man konzentriert sich nur auf diesen Punkt und lässt den Rest automatisch ablaufen. Man wird dann nicht über die Gedanken der richtigen Technikausführung abgelenkt. Siehe Flightschool. Hier vereinen sich natürlich auch beide Elemente. QED :vertrag: :daumen:
    Und wenn das fokussieren des Segmentes oder des Zielpunktes nichts bringt, warum machen es dann alle?

    Ich glaube, was beim Darts werfen da im Hirn abläuft, ist ähnlich wie 10-Finger tippen. Ich mache das beruflich andauernd und bin über die Jahre recht flott geworden. Aber wenn Du mich fragst, wo auf der Tastatur ist eigentlich das "Ä", könnte ich das nicht adhoc beantworten. Ich müßte dann einfach - zumindest geistig - ein Wort wie "Änderungen" tippen, damit mein Betriebssystem mir dann mitteilt "Ä= rechter, kleiner Finger einen nach rechts und dann Anschlag". Da die Finger üblicher weise auf ASDF JKLÖ liegen, könnte ich demanch ableiten, dass das Ä rechts neben dem Ö auf der Mittellinie liegt.

    So ist das bei mir auch...ich könnte das auch nicht adhoc sagen. Es ist mit dem Werfen aber nicht vergleichbar, da ich immer mit den Fingern von ein und derselben Stelle ausgehe. Aus diesem Grunde sind auch auf dem F und dem J so kleine Erhebungen, das man die beiden Tasten immer mit den Zeigefingern wieder findet. Ich musste jetzt auch genau gucken auf welchen Tasten das ist.. :) Hier hat man also auch eine Orientierungshilfe. Nimmt man diese weg, glaube ich, dass es mit dem 10-Finger blind tippen schnell vorbei ist. Man wird immer wieder hinuntergucken und seine Finger neu ausrichten. Erst dann erfolgt der aufgrund von Training und Erfahrung gewünschte Bewegungsablauf.

    So was ähnliches findet m.E. auch beim Darten statt, wobei dabei allerdings eine Art "Eichung" über die Optik vorgenommen wird. Durch Fokussieren eines Zielpunktes, errechnet das Gehirn - aus Erfahrungswerten! - eine kombinierte Schätzung für den gewünschten Bewegungsablauf, die es dann umzusetzen versucht.

    Das ist eine super Formulierung für das Zielen im Dartsport. Im Internet bekommt man ja keine genaue Definition des "Zielens", hier ist lediglich mal beschrieben, das es sich um das "Lenken eines Gegenstandes in eine gewisse Richtung" handelt. Aber Deine Definition ist viel besser. Ich möchte deutlich auf das Fokussieren eines Zielpunktes hinweisen. Das ist m. E. das "Zielen" im Dartsport.

    Oder peilt hier tatsächlich jemand das Ziel über den Dart hinweg an, so im Stile von Kimme und Korn? :dart:

    Der Hinweis auf die Brille sollte nicht bedeuten, dass man besser über Kimme und Korn zielen kann, sondern lediglich darauf hinweisen, dass man hierdurch sich besser auf das "Fokussieren eines Zielpunktes" konzentrieren kann, weil alles störende der Umgebung ausgeblendet wird. Genauso wie es mit der Einschränkung des Sichtfeldes bei dem Versuch geschah. Kimme und Korn gibt es beim Darts natürlich nicht. :!D

    Ich glaube nur nicht der Behauptung, dass es beim Darts nicht ums Zielen geht, sonder der Arm irgendwann weiß, was er zu machen hat. Das geht m. E. nicht. Als Versuch rate ich dann immer sich vor das Board zu stellen, sich auszurichten, die Darts in die Hand zu nehmen und sich dann die Augen verbinden zu lassen. Dann alle drei Darts auf die T20, ein Kollege holt die drei Darts dann und gibt sie einem wieder in die Hand und man wiederholt den Wurf. Nach ein paar Versuchen dürfte schnell klar sein, dass der Arm nicht so viel weiß wie man fälschlicherweise annimmt.

    Wirklich sehr interessant.
    Ich möchte aber noch eine andere Überlegung mit einwerfen. Ich bin ja ein Verfechter der Theorie, dass es ein Werfen ohne zielen beim Darts nicht gibt. Das ist m.E. ein Wegwerfen.
    Betrachtet man die Folie 11 erkennt man, dass das Fehlermaß bei den Fortgeschrittenen mit Einschränkung des Sichtfeldes abnimmt. Sie werfen also genauer. Warum ist das so?
    Durch die foveale Einschränkung wirkt der Blick wie durch ein Zielfernrohr, den Dartern steht also ein Hilfsvisierung zur Verfügung. Das wirkt auch bei den Novizen, deren Fehlermaß ebenfalls besser wird.
    Bei der peripheren Sicht ist es ähnlich, da genau im Zentrum das Sichtfeld eingeschränkt ist. Ich muss nur den schwarzen Punkt auf das Ziel ausrichten und dann meinen durch viele Stunden Training automatisierten Wurf abrufen. Oft wird auch bei einem normalen Spiel das Ziel durch einen Dart verdeckt. Dann zielt man einfach auf den Dart, um das darunter liegende Segment zu treffen. Auch diese Einschränkung des Sichtfeldes unterstützt ein wenig das Zielen. Den Novizen fehlt hier die nötige Erfahrung um das ausgleichen zu können, sie lassen sich anscheinend dadurch mehr irritieren. Soweit meine Ansicht.

    Um abschließend beurteilen zu können, ob beim Darts tatsächlich gezielt wird oder der "Arm irgendwann weiß was er zu machen hat" müsste die Versuchsreihe ergänzt werden.
    1. Um wechselnde Ziele. Immer auf's Bullseye ist ein enormer Vorteil für die Fortgeschrittenen, da mit jedem Wurf ein Gewöhnungseffekt eintritt.
    2. Viel wichtiger die komplette Ausblendung des Sichtfeldes. Dieses kombiniert mit wechselnden Zielen würde ganz schnell klären ob gezielt wird oder nicht.

    Bei den Pistolenschützen werden öfter Brillen getragen, die das Sichtfeld soweit einschränken, dass nur die in 25 Meter Entfernung stehende Zielscheibe zu sehen ist. Ich bin mir sicher, dass diese Brillen, angepasst ans Darten eine Verbesserung der Trefferanzahl bewirken würde, wenn es nicht so total bescheuert aussehen würde :!D

    Geschafft...
    ...aber so richtig zufrieden bin ich nicht. Aber mal von vorne. Gestern habe ich es ca. 45 Minunten versucht und bin schon immer an der T19 gescheitert. Die sieben Darts vorher habe ich relativ häufig geschafft. Das liegt vielleicht daran, dass ich regelmäßig das Geradeauswerfen trainiere mit einer von Kai vorgestellten Übung. Ich werfe immer 15 Minuten in das 20er-Segment bis die Serie reißt und notiere das höchste Ergebnis. Rekord sind 42, ist aber ein einmaliger Ausrutscher, sonst so zwischen 13 und 19 Darts.

    Heute morgen vor dem Dienst hatte ich nicht ganz soviel Zeit für eine richtige Trainingseinheit und habe dann noch mal die Übung versucht. Nach dem dritten Anlauf hat es dann geklappt. Vermutlich weil ich mir keine Gedanken gemacht habe. Was mich aber wirklich gestört hat, ist, dass von den sieben Darts, gezielt auf die T20, nicht einer drinn war. Die T19 und die D12 gingen ohne nachzudenken ganz locker.
    Danach noch mal ca. 30 Minuten weitergeworfen und was soll ich sagen....nix mehr.

    Ich hätte aber jetzt gerne die Auflösung, um zu wissen ob es sich lohnt die Übung in mein Trainingsprogramm aufzunehmen :!D

    Wenn ich das richtig verstanden habe, dann ist nur die Triple 20 vergrößert aufs ganze 20er Segment. D.h. die T19 oder T15 musst Du vor dem Dart auf Doppel dann in genau diesem Moment auch erstmal treffen.

    Ich habe das so verstanden, dass die Segmente nur für die ersten beiden 180er vergrößert sind. Die 141 Rest ist dann auf regulären Weg zu checken. Siehe hier:


    180, 180, T20 ist ja schon mal gebongt (oder?) und die T19 und die D12 oder T15 und D18 spielen sich ja quasi von selbst, hmmm?


    PS:Am Anfang von diesem Thread erwähnt der gute Sniper (und Disturbed hat es auch schon mal geschrieben) ein "Kai Pfeiffer special"? Weiß irgendjemand worum es dabei geht?

    Ich glaube die meinen die auf Darts1 veröffentlichte Übung "100001". Vier Stunden die hunderttausendundeins runterspielen ist auch extrem.