Was würde denn passieren wenn eine Firma für die Bundesliga interessiert. Er möchte dafür eine Gegenleistung, eventuell die Namensrechte. Würde der DDV eine z.B. (Erdinger-Dart-Bundesliga) zulassen. Dies ist eine rein fiktiver Name, da Erdinger Weißbier z.B. im gesamten Bundesgebiet bekannt ist. Für eine großere Brauerei sind 15.000-25.000 EUR Werbeetat eher nebensächlich. Da kostet ein einziger TV-Spot mehr. Doch die Spiele müssten dafür eventuell raus aus den dunklen Kneipen. In kleinere Hallen, wo auch Zuschauer Platz fänden. Er seine Werbung platzieren kann. Hier gibt es bereit sehr gute Beispiele in der BL-Süd (Kaiserslautern, Bitburg, Wang). Das möchte ein Sponsor evtl. als Gegenleistung. Doch der DDV hat ja bereits bei der Einführung der BL bewiesen, dass er dies nicht möchte. Ob bis heute ein Umdenken stattgefunden hat, bezweifle ich.
Hallo Stefan,
okay, dann mal konkretisieren, wie es in der Realität aussehen könnte.
Der DDV "verkauft" die Namensrechte für die BuLi und ab der nächsten Saison führt sie dann den Namen "Krombacher-Dart-Bundesliga", die Brauerei zahlt dafür 25.000,--€/Jahr. Klar dieses Geld würde dann in voller Höhe den 18 BuLi-Teams zufließen, macht ~1.400,--€ je Team. Dafür müssten aber auch Gegenleistungne kommen, Die Werbung am Mann bei jedem BuLi-Spieler für Krombacher wäre ja das Geringste. Das aber bei BuLi-Spielen dann nur Krombacher ausgeschenkt werden darf und jegliche andere Werbung nur mit Genehmgung des Hauptsponsors erfolgen darf, ist unstrittig. Vielleicht wird dann auch noch ein entsprechender Spielraum [wie von Dir beschrieben] vom Sponsor gefordert.
Meinst Du da macht jedes BuLi-Team dann mit und kann solche "Auflagen" erfüllen?
Aber man will ja auch weg von dem Image Dart = Kneipensport + Saufen
Mit der richtigen Vermarktung wäre dies ja vielleicht möglich. DDV Mitglied im DOSB, Partner des DOSB die Accorhotels -> Die BuLi bekommt den Namen accor-Dart-Bundesliga, dafür wird dann die Summe von 30.000,--€ an die BuLi gezahlt, für jedes Team ~1.700,--€/Jahr. Sponsor für den Breitensport im DOSB ist ja auch Coca-Cola Deutschland, holt man die mit ins Boot. Die BuLi-Teams tragen dann in entsprechender Ambiente in dem ihrem Spielort nächtsgelegenen Accorhotel die Heimspiele aus, als co-Sponsor stellt Coca-Cola sämtliche Produkte während der Ligaspiele kostenfrei zur Verfügung und nur diese sind ausschließlich von den Spielern zu verzehren. Dann schlägt man sofort mehrer Fliegen mit einer Klappe: die Teams bekommen Geld, man ist weg vom Kneipenimage und unterstüzt das Begehren des DOSB kein Alkohol beim Sport. Vielleicht gewinnt man dann den DOSB-Partner adidas auch noch dazu, dass er die Einkleidung der BuLi-Teams vornimmt.
Dies wäre m.E. doch die optimalste Lösung für die BuLi. Vielleicht gewinnt man dann Coca-Cola und adidas auch noch als Sponsoren für die Nationalelf.
Ich denke nicht, dass der DDV sich so einem Sponsoring entgegenstellen würde. Aber machen da dann auch die BuLi-Teams mit?
Gruß
Bodo