Beiträge von Bodo Wermke

    hallo Olli,

    Warum trägt das Kind nicht den Namen "Kosten für den Ligaspielbetrieb" und man macht sich mal Gedanken darüber diese zu halbieren, um die übrigen 50% an die Vereine auszuschütten.

    mal nachgerechnet? Kosten für BuLi-Spielbetrieb ~5.000,--€/Jahr udn davon dann 50% an die BuLi-Teams ausschütten?

    -> 5.000,--€ x 50% = 2.500,--€ x 1/18 = ~140,--€/Team Wem ist denn damit geholfen???

    Bodo: In Beitrag 167 sprichst du noch von Aufwandsentschädigung für "SR-Einsätze" und im Beitrag 178 "hat es die nie gegeben". Reden wir hier irgendwie aneinander vorbei oder meinst du dies bezogen auf den LV und nicht den DDV?

    Ich habe von Ausgaben für SR geschrieben, nicht von Aufwandsentschädigungen. Im Fußball oder auch Handball erhalten die SR eine Aufwandsentschädigung, diese wird im DDV oder auch in den LVs nicht gezahlt.

    Gruß

    Bodo

    Lieber Bodo,
    deine Zahlendreherei , deine Verwirrspiele mit §§ gegenüber weniger gewandte Beamte sind fürchterlich.Deine Wortwahl wegen Förderung, Zuwendungen u.ä. können sich dei aktive irgendwo hinschieben.
    Tatsache ist und bleibt, daß die BuLI Mannschaften ihren Spielbetrieb selbst bezahlen.Die ist Fakt.
    Schiedsrichter bekommen Aufwandsentschädigungen, da sonst keiner einen Schiri macht............wie schreibst du so schön jede Münze hat zwei Seiten, schon mal überlegt daß BuLi Teams genau so denken könnten.
    Übrigens werden Schiedsrichter von den LV´s mit bezuschusst.

    Also es ist schon ein riesen Unterschied, ob man von Förderung oder Zuwendung spricht!!!

    Die Teilnahme an der DDV-BuLi ist kostenfrei, dies wirst auch Du nicht abstreiten können. Die Förderung des Bundesligaspielbetriebes erfolgt dadurch, dass die entstehendne Kosten aus dme Spielbereib vom DDV getragen werden. Bei eienr Summe von ~5.000,--€ kann man da auch nicht von einem kleinen betrag reden. Das im Spielbetrieb durch Auswärtsfahrten Kosten entstehen, sollte Jedem klar sein. In manchen Landesverbänden sind diese zurückzulegenden Fahrstrecken im Laufe einer Saison nicht geringer als für ein BuLi-Team, diese erhalten auch dafür keine Zuschüsse.

    Der HAS des DDV hatte entschieden, dass es keine finanziellen Zuwendungen an die BuLi-Teams aus den Mitgliedsbeiträgen gibt. Sollte der DDV einen Sponsor für die BuLi erhalten, dann ist dieses Geld in voller Höhe an die BuLi-Teams auszuzahlen. Hatte in Beitrag 165 mal Möglichkeiten eines Sponsorings ja aufgezeigt. Aber auch dann käme sicherlich de rStreit darüber auf, ob man die Sponsorgelder zu gleichen Teilen oder nach einem Schlüssel unter den Teams aufteilt.

    Johann hat in einem Beitrag sehr schön aufgezeigt, wie sich ein BuLi-Team entsprechende Fördergelder von seinem jeweiligen LSB holen kann. Wieso macht man es nicht?

    Die Schiedsrichter bei BuLi-Spielen haben noch nie eine Aufwandsentschädigung erhalten, ich weiß nicht wie Du auf so eine Aussage kommst. In anderen Sportarten bekommen die Schiedsrichter Aufwandsentschädigungen gezahlt, aber nicht in der DDV-BuLi. Die Kosten der SR für die Abrechnung gem. ESt werden zu je 50% vom LV und DDV getragen.

    haben einige Herren schon mal beachtet was die Mannschaften bzw Vereine/ Clubs so in den letzten Jahren alles in Eigeninitiative aus dem Boden gestemmt haben....Vereinsheime usw. Ich sag da mal nur Walldorf, Karlsruhe Bitburg......und da gibt es noch viele mehr.

    Würde ich nie in Abrede stellen, was da aus Eigeninitiative geleistet wurde/wird, sehr lobenswert.

    Habe mal in Beitrag 165 "durchgespielt", wie man die BuLi richtig vermarkten könnte.

    Wie man eine Bundesliga bestens vermarkten kann und diese zu einem eigenen "Unternehmen" wird, dies hat doch de Deutsche Basketballbund mit der beko-BBL bestens gezeigt. Gut im Dartsport wäre es dahin noch ein seeeeeeeeeeehr weiter Weg.

    Hallo Hr.Wermke

    Nicht mal so schlecht dein letzer Post (157), hätte man nicht das Gefühl von Ghostwriter. Aber wie gesagt Realität ist was anderes.

    Clubspieler

    Hallo Clubspieler,

    der Beitrag 157 ist nicht von mir!

    Ich hatte noch nie einen Ghostwriter und brauche auch keinen, da ich tatsächlich in der Lage bin Dinge aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Ich habe mich auch noch nie hinter irgendeinem Nick versteckt, zu dem was ich schreibe stehe ich auch.

    Gruß

    Bodo

    Hallo Bodo,

    was meinst Du mit ca. 5.000 Euro "Förderung" für die DDV BuLi?

    Sind das die finanziellen Aufwendungen die der DDV den Schiedrichtern vor Ort erstattet?

    Das würde erklären warum viele Buli-Spieler und der DDV nicht nicht die selbe Auffassung vom Begriff Förderung haben.

    Hallo Olli,

    natürlich kostet die BuLi dem DDV Geld. Es sind die Ausgaben für die SR-Einsätze, Ligaleitung, Ehrbeweise und Durchführung BuLi-Aufstiegs/-Endrunde.

    Förderung bedeutet doch nicht, dass man direkte Geldzahlungen an Vereine / Spieler vornimmt. Die Teilnahme an der BuLi ist für jedes Team kostenfrei, die durch den Spielbereib entstehenden Kosten werden vom DDV getragen.

    Gruß

    Bodo

    Was würde denn passieren wenn eine Firma für die Bundesliga interessiert. Er möchte dafür eine Gegenleistung, eventuell die Namensrechte. Würde der DDV eine z.B. (Erdinger-Dart-Bundesliga) zulassen. Dies ist eine rein fiktiver Name, da Erdinger Weißbier z.B. im gesamten Bundesgebiet bekannt ist. Für eine großere Brauerei sind 15.000-25.000 EUR Werbeetat eher nebensächlich. Da kostet ein einziger TV-Spot mehr. Doch die Spiele müssten dafür eventuell raus aus den dunklen Kneipen. In kleinere Hallen, wo auch Zuschauer Platz fänden. Er seine Werbung platzieren kann. Hier gibt es bereit sehr gute Beispiele in der BL-Süd (Kaiserslautern, Bitburg, Wang). Das möchte ein Sponsor evtl. als Gegenleistung. Doch der DDV hat ja bereits bei der Einführung der BL bewiesen, dass er dies nicht möchte. Ob bis heute ein Umdenken stattgefunden hat, bezweifle ich.

    Hallo Stefan,

    okay, dann mal konkretisieren, wie es in der Realität aussehen könnte.

    Der DDV "verkauft" die Namensrechte für die BuLi und ab der nächsten Saison führt sie dann den Namen "Krombacher-Dart-Bundesliga", die Brauerei zahlt dafür 25.000,--€/Jahr. Klar dieses Geld würde dann in voller Höhe den 18 BuLi-Teams zufließen, macht ~1.400,--€ je Team. Dafür müssten aber auch Gegenleistungne kommen, Die Werbung am Mann bei jedem BuLi-Spieler für Krombacher wäre ja das Geringste. Das aber bei BuLi-Spielen dann nur Krombacher ausgeschenkt werden darf und jegliche andere Werbung nur mit Genehmgung des Hauptsponsors erfolgen darf, ist unstrittig. Vielleicht wird dann auch noch ein entsprechender Spielraum [wie von Dir beschrieben] vom Sponsor gefordert.

    Meinst Du da macht jedes BuLi-Team dann mit und kann solche "Auflagen" erfüllen?

    Aber man will ja auch weg von dem Image Dart = Kneipensport + Saufen

    Mit der richtigen Vermarktung wäre dies ja vielleicht möglich. DDV Mitglied im DOSB, Partner des DOSB die Accorhotels -> Die BuLi bekommt den Namen accor-Dart-Bundesliga, dafür wird dann die Summe von 30.000,--€ an die BuLi gezahlt, für jedes Team ~1.700,--€/Jahr. Sponsor für den Breitensport im DOSB ist ja auch Coca-Cola Deutschland, holt man die mit ins Boot. Die BuLi-Teams tragen dann in entsprechender Ambiente in dem ihrem Spielort nächtsgelegenen Accorhotel die Heimspiele aus, als co-Sponsor stellt Coca-Cola sämtliche Produkte während der Ligaspiele kostenfrei zur Verfügung und nur diese sind ausschließlich von den Spielern zu verzehren. Dann schlägt man sofort mehrer Fliegen mit einer Klappe: die Teams bekommen Geld, man ist weg vom Kneipenimage und unterstüzt das Begehren des DOSB kein Alkohol beim Sport. Vielleicht gewinnt man dann den DOSB-Partner adidas auch noch dazu, dass er die Einkleidung der BuLi-Teams vornimmt.

    Dies wäre m.E. doch die optimalste Lösung für die BuLi. Vielleicht gewinnt man dann Coca-Cola und adidas auch noch als Sponsoren für die Nationalelf.

    Ich denke nicht, dass der DDV sich so einem Sponsoring entgegenstellen würde. Aber machen da dann auch die BuLi-Teams mit?

    Gruß

    Bodo

    ...und warum wird die Nationalmannschaft finanziell wesentlich mehr gefördert als die Bundesliga? Nichts gegen Jugenförderung, aber der Etat dafür ist 6x so hoch wir für die höchste deutsche Spielklasse.
    Nicht falsch verstehen aber die Vereine bzw. Spieler in der BL wollen kein Geld für vom Verband haben um etwas zu verdienen, sondern vielmehr ihre enormen Unkosten etwas ihm Rahmen halten.

    Hallo Stefan,

    die Einzelereignisse für die Nationalmannschaft werden nur unwesentlich höher gefördert, als die DDV-BuLi.

    Du vergißt ganz, dass die BuLi jährlich mit ~5.000,--€ bereits gefördert wird, indem der DDV seinem satzungsmäßigen Zweck der BuLi-Förderung ja auch tatsächlich nachkommt. Die BuLi-Teams zahlen weder eine Teamgebühr noch gibt es eine Spielergebühr, wie z.B. in den LVs üblich. Die Teilnahme ist für alle Teams und deren Spielr kostenfrei.

    Gruß

    Bodo

    Bodo, nicht das wir aneinander vorbeireden, Du warst derjenige, der die GDC ins Spiel brachte, nicht ich. Ich kenne den Unterschied zwischen einer Firma und einem gemeinnützigen Verband!

    Gruß Gordon

    Hallo Gordon,

    genau weil Du den Unterscheid zwischen einen gemeinnützigen Verein und einer Firma kennst, sollte jeder mögliche Vergleich zwischen DDV und PDC gar nicht erst kommen.

    Die PDC ein reines Wirtschaftsunternehmen, welches eine Show bietet.

    Der DDV ein Verein, welcher u.a. eine Nationalmannschaft hat und Jugendförderung betreibt, ehrenamtliche geführt wird und ganz andere Ziele als die PDC verfolgt.

    Gruß

    Bodo

    Wenn ich in einen Bus oder ein Flugzeug steige erwarte ich, dass mich ein ausgebildeter Busfahrer oder Pilot sicher ans Ziel bringt. Wenn ich als Dartspieler, Verein oder Landesverband Mitglied im DDV werden möchte,erwarte ich doch eine gewisse fachliche Qualifikation.

    Deshalb meine Note 1 an Johann, ein mangelhaft an Bodo. Seine Argumentation ist weltfremd.

    Deine Erwartung, dass Mitglieder eines Präsidiums oder deren Refenten grundsätzlich die entsprechende Qualifikation haben, ist vollkommen weltfremd.

    Ich glaube Du willst die Realität nicht sehen. Würden sich nur entsprechend qualifizierte Leute (welche es unstrittg auch gibt, die aber nicht bereit sind Ämter zu übernehmen) wählen lassen, wäre jeder Sportverband (egal ob auf Bundes- oder Landesebene) glücklich. Leider ist es aber so, dass man oft froh ist, wenn überhaupt Jemand ein Amt annimmt.

    ach Bodo,
    wer suchet der findet.........
    Umzug,berufliche Veränderungen, Familienzuwachs o.ä. ist bei dir dann so spontan ???? Respekt

    Wenn man in ein Amt gewählt wird, dann ist dies für die Dauer von 2 oder 3 Jahren. Grundsätzlich geht man ja davon aus, dass Jemand auch seine Amtsperiode erfüllt, aber die Realität zeigt ja, dass dies nicht immer so ist.

    Berufliche Veränderungen evtl. verbunden mit einem Umzug kann man in der heutigen Zeit nciht mehr planen, dass man dies während der Amtsperiode nicht macht. So was kommt oft relativ spontan. Auch kann man seinen Gesundheitszustand nicht 2 oder 3 Jahre im Voraus sehen, schnell kann was passieren, dass man als Ehrenamtler nicht mehr weiter machen kann.

    Wenn es so wäre, dass Jeder seine Amtsperiode auch beendet, dann sehe die Situation im DDV jawohl auch ganz anders aus.

    Da ihr die einzigen Ehrenamtler ward, wäre es interessant zu wissen aus welchen Verbänden die anderen Teilnehmer waren, wie viele Mitglieder diese haben bzw welchen Beitrag dort entrichtet werden muß, um dies zu finanzieren.

    Ansonsten vergleichen wir womöglich Äpfel mit Birnen.

    Also wenn man dort die anderen Verbände gehört hat, gingen die von Jahresumsatzzahlen (Mitgliedsbeiträge + Förderungen durch LSB/DOSB + Werbeeinnahmen + Sponsoren) ab 250.000,--€/Jahr aus. Davon aber auch Verbände, welche jetzt für London 2012 schon für die Teilnahme an der Olympiade Beträge von 500.000,--€ - 800.000,--€ einkalkulieren.

    Die Beiträge zu den Verbänden lagen meist jährlich unter 10,--€ pro Mitglied, weil man erstens eine viel höhere Mitgliederzahl als der DDV hat oder auch Einnahmen aus anderen Quellen (u.a. Werbung + Sponsoren + Eintrittsgelder + Verleih von Sportmaterial ...) bezieht.

    sorry Bodo aber zu 1 )
    dann hab ich bei der Kandidatur meinen ersten Fehler gemacht.

    Bist Du Hellseher?

    Wenn Jemand heute in ein Amt gewählt wird, dann weiß er doch nciht, was in 6 oder 12 Moanten los ist. Er verändert sich beruflich, hat die Zeit für das Amt nicht mehr. Er verändert sich privat, z.B. durch Umzug und wohnt z.b. dann in einem anderen Bundesland. Es treten gesundheitliche Probleme auf, die es ihm nicht mehr ermöglichen sein Amt weiter auszuüben. Es treten unüberbrückbare Differenzen im Präsidium auf, welche bei der Wahl noch nicht bestanden.

    Wieso soll er dann bei seiner Kandidatur/Wahl einen Fehler gemacht haben?

    Hallo Bodo,
    es wäre ja mal angebracht, nicht nur uns die §§ um die Ohren zu hauen sondern diese auch mal verständlich zu zitieren. Ich habe schon lange die Lust verloren, mich bei diesem Beamtendeutsch, den kein Mensch versteht, durch zu kämpfen. Du verstehst anscheinend was davon, dann klär uns auf.

    Johann

    Hallo Johann,

    § 58 Abgabenordnung (AO) regelt die steuerunschädliche Betätigung eines gemeinnützigen Vereins. § 67a AO regelt die Gemeinnützigkeit im Verhältnis zu Erlösen/Umsätzen aus sportlichen Veranstaltungen und die §§ 140/141 AO die Bilanzierungspflicht. § 19 Umsatzsteuergesetz (UStG) regelt die Kleinunternehmergrenze bei der Umsatzsteuerpflicht. Im Besondern sind dann aber auch noch die Umsatzsteuerbefreiung aus § 4 UStG zu beachten.

    Ich kann auch weiterhin als Verein meine Gemeinnützigkeit dann behalten, wenn ich nebenbei einen wirtschaftlichen Zweckbetrieb unterhalte, selbst bei USt-pflichtigen Einnahmen.

    Dies zielte darauf ab, dass der DDV sehr wohl Geld verdienen kann, z.B. durch Selbstvermarktung der RLT, hier ist aber immer der schmale Grad ziwschen gemeinnützigem Verein und Wirtschaftsunternehmen nicht zu überschreiten.

    Gruß

    Bodo

    Hallo Johann,

    ich war vor kurzem auch zu einem Seminar an der Fachakademie des DOSB. Insgesamt 16 Teilnehmer, davon 7 nichtolympischer Disziplinen und ich war der einzige Ehrenamtler dort. Habe auf dem Seminar erfahren, dass es ohne ständige Weiterbildung gar nicht geht, denn ist man nicht direkt beruflich involviert, bekommt man manche Änderung doch nicht immer zeitnah mit.

    Eine Beitragserhöhung für einen hauptberuflichen Geschäftsführer im DDV? Ich persönlich würde die Frage mit JA beantworten, aber dann muss auch vorgelegt werden, was eine solche Person verdient, welche Aufgaben erledigt werden und besonders welche Nutzen der Verband davon hat. Dann kann man eine solche Beitragserhöhung auch seinen Mitgliedern "verkaufen", aber nicht nur mit dem Ruf nach einem Hauptamtler.

    Wir im NWDV haben schon lange eine Geschäftsstelle, welche auch nicht ehrenamtlich geführt wird. Unsere Mitglieder wissen aber auch, was sie davon haben.

    Gruß

    Bodo

    gemeinnützige Vereine dürfen sehr wohl Geld verdienen. Ich rate Euch dringend einen Steuerberater zu suchen, der sich auf das Vereinsrecht spezialisiert hat.

    Hallo Gordon,

    natürlich darf ein gemeinnütziger Verein auch Geld verdienen, aber da solltest Du die §§ 58, 67a und 140/141 AO nicht außer acht lassen. Nicht unwichtig auch der § 19 UStG

    Der Vergleich zwischen PDC und DDV hinkt an allen Stellen. Die PDC ist kein gemeinnütziger Verein, sondern ein rein wirtschaftliches Unternehmen. Eine Show für die der Besucher kräftig zur Kasse gebeten wird.

    Der DDV könnte sicherlich im Rahmen der ihm gegebenen steuerlichen Möglichkeiten ohne Verlust der Gemeinnützigkeit z.B. die DDV-RLT selbst ausrichten und/oder vermarkten.

    Gruß

    Bodo

    • Du gehst doch mit deiner Aussage jetzt schon wieder davon aus, daß eine gewählte Person nur kurzzeitig im Amt sein könnte. Warum zum Geier sollte eine Person, welche richtig Ahnung hat, denn abgewählt werden ????? Dieses negativ denken macht mich krank !!!
    • Daß Seminare nicht immer in der Nachbarschaft sind, benötigt keinen Kommentar.Auch daß hier Stunden drauf gehen ist klar. Zum Teil sind solche Seminare keine Vermittlung von Grundkenntnissen, es werden in bestimmten Gebieten (Vereinsrecht, BGB, Steuerrecht, Bilanzwesen ...) fundirte Grundkenntnisse vorausgesetzt.Hier setz ich auch voraus, daß ein Amtsinhaber, einer so wichtigen Position, diese auch hat.
    • Zur Finanzierung, so denke ich, ist dies doch eher sinnvoll angelegtes Geld, gerade wenn man in betracht zieht, daß es schon Überlegungen gab einen Hauptberuflichen " Manager " zu engagieren. 400 € für ein Seminar so denke ich kann man wohl aufbringen.Es sollen ja nicht alle Nase lang willkürlich Leute dort hin geschickt werden und by the way, was kostet es denn die LV´s alle Nase lang auf einen außerordentlichen Verbandstag zu fahren.

    zu 1) Also ich denke nicht negativ, sondern sehe die Realität. Es ist doch nicht so, dass jeder Funktionär seine Amtszeit überhaupt beendet oder sich zur Wiederwahl stellt. Der Rücktritt eines Funktionärs ist doch nichts außergewöhnliches, sei es aus beruflichen oder gesundheitlichen oder privaten Gründen oder wegen unüberbrückbarer Differenzen in einem Präsidium. Auch kann man sich bei korrekter Amtsausübung sehr unbeliebt machen, da scheitert dann die Wiederwahl. Oder Jemand ist amtsmüde udn stellt sich ncht mehr zur Wiederwahl, ein nicht seltener Fall.

    zu 2) Ein Wunschdenken Deinerseits, dass ein Amtsinhaber dieses fundierte Grundwissen hat. Die Realität sieht da anders aus.

    zu 3) Natürlich nicht alle Nase lang willkürlich irgendwelche Funkitionäre zu Seminaren schicken, aber sieh Dir mal das Angebote der LSB oder des DOSB an. Schickst Du jedes Jahr jeden Funktionär für seinen Bereich nur 1x zu dme entsprechenden Seminar, kommen da je Saison schon mehrere 1.ooo,--€ zusammen.

    Gruß

    Bodo

    @ Bodo

    Ich verstehe dich nicht. Mit deinen Beiträgen förderst du nur Diejenigen, die sich der Verantwortung nicht stellen wollen. Ich bin dafür, wenn sich einer für das Ehrenamt zur Verfügung stellt, sollte er auch durch Seminare gewisse Grundkenntnisse aneignen. Dies wird bekannter weise in den Landessportbünden angeboten. Bei einer Paketbuchung zum Verbandsmanager spart man einiges an Gebühren, natürlich opfert man auch ein Teil seiner Freizeit. Ich denke, wer sich wirklich der Herausforderung ein Verband zu führen stellen will, nimmt auch dies in Kauf.

    Ich weise gerne noch einmal auf unsere Satzung hin wo im Verbandszeck und Aufgaben in Satz 6 i steht: Aus- und Weiterbildung von Verbandsfunktionären. Und dafür muss halt ein Etat geschaffen werden. Ich habe mich über die letzte Haushaltsänderung gewundert. Da wird, obwohl man die Jugendförderung erst herabgesetzt hat plötzlich auf sagenhafte 30.000€ erhöht. Nicht das ich gegen die Jugendförderung bin aber man schneidet jetzt am falschen Ende ab. 5000€ für die Ausbildung von Verbandsfunktionäre fände ich für angebrachter.

    Johann

    Hallo Johann,

    ich wollte nur aufzeigen, wie leicht es ist, dass man sagt Funktionäre sollen sich entsprechend aus-/weiter-/fortbilden. Wie schwer es aber in der Realität ist.

    Wie und wo Seminare angeboten werden, ist mir sehr gut bekannt.

    Eine ganz offene persönliche Frage an Dich:
    Du warst im NWDV Sportwart und Präsident, im Saarland bist Du Präsident, im DDV zurzeit Vizepräsident, aber früher auch mal in der Jugend tätig und auch Vize. Wie viele Seminare hast Du in den ganzen Jahren selbst besucht?

    Ich denke, wer sich wirklich der Herausforderung ein Verband zu führen stellen will, nimmt auch dies in Kauf. -> Aber es sind doch überhaupt immer weniger Leute, welche bereit sind sich dieser Herausforderung zu stellen, dies sollte man nicht vergessen.

    Der Jugendhaushalt wurde nicht auf sagenhafte 30.000,--€ angehoben, dieser Betrag entspricht in etwa den Ausgaben im Jahre 2011 -> außerdem bedeutet dies ja nicht, dass die DDV-Jugend diesen Betrag auch tatsächlich zu 100% verwenden muss/wird, aber es besteht nicht die Gefahr, den Haushaltsansatz laut Haushaltsplan zu überschreiten.

    5.000€ für die Ausbildung von Verbandsfunktionäre fände ich für angebrachter.
    -> da stimme ich Dir bedingt zu. Die Umverteilung solcher Gelder aus dem Jugendhaushalt sehe ich nicht als angebracht an, aber die grundsätzliche Bereitstellung solcher Mittel im Haushaltsansatz, da stimme ich Dir voll zu.

    Gruß

    Bodo