Hallo zusammen,
wenn man über irgendwelche möglichen Einsparungen im Minimalbereich diskutiert, ob man jetzt 200-300,--€ einspart wenn die Jugend zum JEC statt zu fliegen mit einem 9-Sitzer fährt, sollte man doch mal zum ursprünglichen Thema zurückkommen, nämlich das Beitragsproblem des DDV!!!
Wie begann denn dieses Problem?
Einige LVs meldeten schon seit Jahren ihre passiven Mitglieder zum DDV, also ECHTE passive Mitglieder, die an keinem Spielbetrieb teilnehmen, aber trotzdem Mitglied im Verband sind. Diese Verbände kennen in ihrer Satzung und Finanzordnung auch diese passive Mitgliedschaft. Diese Meldung passiver Mitglieder erhöhte auch die Mitgliederzahl des DDV um die 10.000er-Schallgrenze für die Aufnahme im DOSB zu erreichen.
Der Ex-(Vize-)Präsident Johann Pelzer [einen PRäsidenten gab es zu diesem Zeitpunkt nicht] schickt dann das Rundschreiben Nr. 9 an dien LVs, welches auch auf der DDV-HP für jeden Interessierten einzusehen ist. ER forderte darin auf, dass die LVs zum I. Quartal 2012 ihre Mitglieder aktiv oder passiv zum DDV melden. Eine Entscheidung von ihm, der jede Basis im Regelwerk des DDV entbehrt. Also überläßt der NDV seinen Mitgliedern die Entscheidung, ob sie nun aktives oder passives Mitglied im DDV sein wollen. Man überläßt den aktiven Spielern im LV udn den Unterverbänden dieses Wahlrecht, ob man DDV-Beitrag zahlen möchte oder nicht.
Eine Entscheidung des Ex-DDv-Vorstandes Johann Pelzer, welche dme DDV einen erheblichen Schaden zufügte, nämlich in der Form, dass man plötzlich geminderte Beitragseinnahmen hat. Aber was wird gegen diese Praxis seitens J.P. unternommen? Nichts, man nimmt das Verhalten vom NDV so hin, weil man hatte ja dazu aufgefordert.
Ich würde hier sogar durch einen Fachanwalt für Vereinsrecht prüfen lassen, in wie weit J.P. für diese Entscheidung und dem damit verbundenen Schaden hafbar gemacht werden kann.
Der Nachfolger im Amt der neuen DDV Präsident Raimund Wilkens sieht, dass man gegen diese Praxis zum Wohle des DDV etwas unternehmen muss. Man will nciht aktzeptieren, dass aktive Dartspieler in einem LV / Unterverband dem DDV gegenüber passiv gemeldet werden können. Er stellt zum FAS / HAS in 11/2012 einen Antrag auf Änderung der FO, damit diese Passivmeldungen nicht mehr möglich sind. Dieser Antrag war leider lückenhaft und für den DDV negativ formuliert. Kann passieren, aber den einen Schuh müssen sich nun ALLE anwesenden LVs bei den letzten Sitzungen anziehen, man hat geschlafen und die Folgen dieser Änderung nicht gesehen.
Der BDV setzt diese Fehlformulierung natürlich rigoros um, dadurch entstehen dem DDV Mindereinnahmen, die fast 20% des Gesamtetats ausmachen.
Und nu? Schon vor Friedberg mokiert der BDV das kein LV einen ordnungsgemäßen Antrag auf Änderung der FO gestellt hat, verweist aber gleichzeitig darauf, dass der FAS heir auch keine Änderung ausarbeiten und dem HAS zur Entscheidung vorlegen darf, dies sei nicht mit der Satzung vereinbar. Folge des Ganzen? Der DDV hat in 2013 erhebliche Mindereinnahmen, was zu einem ernsten Kassenproblem führt. Die Einnahmen werden sich in 2013 nicht mehr erhöhen, also muss man erhebliche Kürzungen bei den Ausgaben vornehmen.
Was Alles aufgrund der Mindereinnahmen durch den BDV und NDV gestrichen / gekürzt wird, dies wird sich am Wochenende in Friedberg zeigen.
Und dann sollte man doch bitte mal darüber nachdenken, wie war es denn in der Vergangenheit?
Bis 2010 hatte der DDV unter dem alten Präsidium einen ausgeglichenen Haushalt, Beitragserhöhung war keinen Gedanken wert, weil es immer einen kleinen Überschuss gab. Der DDV hat in de rZeit 2x den Spring Cup (Mülheim udn Gelsenkirchen) udn 2x den JEC (Kernwasserwunderland Kalkar und Seepark Krichheim) ausgerichtet. Die Nationalmannschaft war bei allen internationalen Events: World Cup (z.B. auch in den USA), Europa Cup, Spring Cup, LCFC. Die Jugend war bei allen Events dabei und die WWM wurde auch zu 100% bezahlt. Es gab noch eine DDZ, welche ziemliche Kosten verursachte. Der Präsident war auf fast jeder Jahreshauptversammlung der LVs in Deutschland, der Vizepräsident war auf allen DDV-RLT und es gab auch noch einen Lifeticker. Teammanager und meist auch stellv. Teammanger waren auf fast jedem DDV-RLT. Und trotzdem reichte das Geld bei fast konstanten Mitgliederzahlen, wie in 2011 aus.
Und was kam dann? Man braucht nur mal überlegen, was von dem Vorgenannten noch in 2011 und 2012 gewesen ist. Die Mitgliederzahl in 2011 zu 2010 und den Vorjahren fast unverändert. Aber schon in 2011 machte man einen Verlust, genau wie 2012 wieder mit einem Verlust abgeschlossen hat. Bei den sportlichen Veranstaltungen hat sich nicht viel geändert, aber hat man da noch wirtschaftlich gearbeitet, dass Alles rechtzeitig geplant wurde? Auffällig für die letzten 2 Jahre sind die exorbitant gestiegenen Funktionärskosten.
Jetzt steht der DDV an einer Stelle, wo er durch falsche Entscheidungen ein echtes Beitragsproblem hat und deshalb der sportliche Bereich gekürzt werden muss, wenn man Beitragserhöhungen vermeiden will.
Gruß
Bodo