Beiträge von Bodo Wermke

    Dieser Idealismus findet sich heute leider nur noch selten. Diese Nehmermentalität finde ich mit Verlaub "zum Kotzen" Inzwischen haben wir z.T. starke Landesverbände die durchaus einen Teil der Kosten tragen können.

    Hallo Günther,

    diesen Satz würde ich gerne von Dir näher erläutert haben? Kann nicht nachvollziehen, was Du damit meinst.

    In unserem Landesverband zahlen die Aktiven einen Jahresbeitrag von 15,--€ und zusätzlich die 10,--€ DDV-Beitrag, somit 25,--€/Jahr. Die 10,--€ müssen wir an den DDV abführen, sind somit für uns ein durchlaufender Posten. Die 15,--€/Jahr werden aber benötigt, damit der Ligaspiel-/Pokal-/Turnierbetrieb durchgeführt werden, Unterstützung der Jugend etc. und mit diesem Jahresbetrag kann man keine "grossen Sprünge" machen. Der Landesverband soll sich da dann einschränken und aus seinen Mitgliedsbeiträgen noch zusätzliche Zahlungen an den DDV vornehmen?

    Gruß

    Bodo

    Wie wär's wenn man Unterstrukturen vom DDV schafft? So 3-4 LV's tun sich zusammen und bilden einen Unter-DDV (Nord-West, Süd-Ost, ...) mit lokalen C-Turnieren. Nur so mal als Anregung.

    Lokale C-Turniere?

    Schon mal einen Rahmenterminplan für eine Saison aufgestellt?

    Da müssen berücksichtigt werden:

    • Schulferien
    • Feiertage
    • 18 Ligaspieltage
    • Verlegungsspieltage
    • Relegation
    • eigene RLT des Landesverbandes (z.B. bei uns 5)
    • Pokalspiele
    • DDV-RLT


    Man fängt mit einer Saison nach den Sommerferien an und muss rechtzeitg vor der Bundesligaaufstiegsrunde mit dem Ligaspielbetrieb fertig sein. Das Jahr hat nur 52 Wochenenden, wie bitte soll man da noch zusätzliche lokale C-Turniere auf LV-Ebene "unterbringen"?

    Hallo Henry,

    theoretisch spricht nichts dagegen, dass Jemand Schatzmeister/in in einem LV und gleichzeitig beim DDV ist. Praktisch? Wenn Jemand keinen Job hat oder Rentner ist, mag das zeitlich zu vereinbaren, aber arbeiten + Privatleben + 2 Ämter (mit diesem zeitlichen Umfang) ist wohl kaum möglich.

    Wozu ich mich entschieden habe, weißt Du seit dem 24.10. diesen Jahres.

    Gruß Bodo

    Hallo Eisi,

    nein meine Ausführungen kann man nicht als Bewerbung meinerseits ansehen.

    Ich habe noch einen Job (mit 41-Stunden-Woche), die Arbeit als Schatzmeister im NWDV und tatsächlich auch noch ein Privatleben, welches schon jetzt des Öfteren wegen meiner Schatzmeistertätigkeit zu kurz kommt.

    Auf 2 Hochzeiten tanzen, da kann man nicht an beiden Stellen ständig perfekte Arbeit leisten, bzw. es versuchen zu erreichen.

    Gruß

    Bodo

    Zumindest was das Anforderungsprofil an eine/n Schatzmeister/in unter Anderem verlangt, sind es hier perfekte Buchhaltungskenntnisse und fundierte Kenntnisse im Steuerrecht [sowie die Bereitschaft sich hier ständig weiterzubilden, dass man immer auf dem aktuellen Stand bleibt]. Ein/e Schatzmeister/in ist nämlich verantwortlich für die gesamte Buchhaltung und den Jahresabschluss. Entsprechende "beruflich Vorbelastung" ist hier natürlich von großem Vorteil, sich als Laie in eine solch umfangreiche und schwierige Materie einzarbeiten, ist nicht gerade einfach.

    Was den Zeitaufwand im DDV betrifft, kann ich dies nicht einschätzen. Als als Schatzmeister eines Landesverbandes liegt mein jährlicher Zeitaufwand (ohne die Teilnahme an irgendwelchen Sitzungen) bei ~300Stunden/Jahr.

    mit dartsportlichen Grüßen

    Bodo

    Hallo Gordon,

    dann versuche ich Deine Fragen mal so gut ich es kann zu beantworten.

    Du selbst hast doch ebenfalls beim "JEC 2010" mitgeholfen. Hast Du für Deine Tätigkeit eine Entlohnung erhalten, oder hast Du ebenfalls wie Stephan Mischke ehrenamtlich für "Unknown Tools" gearbeitet? Wenn Du für Deine Arbeit Geld erhalten hast, dann müsstest Du doch im Besitz einer Quittung der Frima "UT" sein!

    Ich habe kein Geld von der Firma UT erhalten. Ich hatte kostenfrei die Unterkunft. Die Unterkunft einschließlich Verpflegung haben alle Helfer beim JEC 2010 erhalten.

    Wenn z.B. der walisische Verband um eine Quittung für seine entrichteten Startgelder gebeten hätte, von wem hätte er diese erhalten? Vom DDV, von Stephan Mischke, oder von der Firma "Unknown Tools"? Eine Quittung des DDV wäre buchhalterisch nicht möglich, denn Geld hatte der DDV nie gesehen. Bliebe eigentlich nur die Möglichkeit, dass Stephan Mischke als Privatperson eine Quittung austellt, oder die Firma "Unknown Tools".

    Der DDV hat ja keine Quitttungen ausgestellt, sonst hätten sie ja bei der Prüfung im Finanzaauschuss vorgelegen. Rechnungen/Quittungen kann doch nur die Firma UT ausstellen und keine Privatperson.

    ...warum hat "Unknown Tools" dann keine Abschlussrechnung erstellt, welche belegen würde, dass das Turnier wirklich keinen Gewinn abwarf...

    Interessante Frage, aber dann hätte dies vertraglich zwischen DDV und UT festgelegt sein müssen.

    Wie kannst Du als Schatzmeister des NWDV sagen, dass es unüblich ist, dass sich zwei Partner vor Abschluss eines Vertrages über die Gegenseite auf steuerliche Korrektheit überprüfen? Wenn man das nicht tut, dann ist man doch augenscheinlich ein schlechter Kaufmann!

    Nein! Wenn wir z.B. für den NWDV einen Reisebus mieten, weil wir zu den GM fahren, dann wird die Gegenseite (also das Busunternehmen) doch nicht auf seine steuerrechtliche Korrektheit geprüft. Und dazu könnte ich Dir noch einige Beispiele aufführen, denn es ist nicht üblich im Geschäftsleben, dass man grundsätzlich die steuerrechtliche Korrektheit des Vertragspartners überprüft.

    Ich gehe auch nicht gegen die Entscheidung meines Landesverbandes an. Ich weise nur darauf hin, dass man in Friedberg Fakten geschaffen hat: Der Vertrag wurde vorgelegen, die Kasse des DDV geprüft und das Präsidium entlastet. Aufgrund dieser Fakten sollte man Ruhe geben und einem zukünftigen Präsidium nicht bange machen, dass da noch irgendwelche Minen im Keller liegen. Eine solche Panikmache widerspricht den Fakten und könnte Manchen davon abhalten sich für ein Amt im Präsidium des DDV zur Verfügung zu stellen.

    Gruß

    Bodo

    Hallo Kai,

    also das Beispiel diente nicht dazu, Irgendetwas ins Lächerlich zu ziehen. Es sollte lediglich erklären, wie einfach es ist, sich selbständig zu machen und die anschließenden steuerrechtlichen Folgen daraus. Das Beispiel ist übrigens nicht von mir, sondern von einem meiner ehemaligen Dozenten.

    Was Steuerprüfungen betrifft, greife ich auf berufliche Qualifikation und Erfahrung zurück.

    Der DDV - Schatzmeisterin braucht überhaupt keine Gewerbeanmeldung der Firma Unknown-Tools vorliegen, da bei Abschluss eines Vertrages es unüblich ist, dass die Vertragsschließenden ihre Gewerbeanmeldungen oder Handelsregister-/Vereinsregisterauszüge vorlegen. Die Forderung nach Vorlage einer Gewerbeanmeldung der Firma Unknown-Tools ist -entschuldige bitte- einfach nur lächerlich. Genau wie die Vorlage privater Kontoauszüge, zumal die Überweisung des DDV dorthin einen bestimmten Verwendungszweck hatte. Du forderst keine Transparenz im DDV sondern Einsichtnahme in Firmenunterlagen eines Vertragspartners des DDV. Eine Forderung, welche jeglicher rechtlicher Basis entbehrt.

    Es ist seit Jahren üblich im DDV, dass dieser Großveranstaltungen nicht selbst ausrichtet sondern an Dritte vergibt. Sei es beim JEC so, wo für die Durchführung ja schon eigene Firmen gegründet wurden oder man vergibt an seine Mitgliedsverbände. Der DDV immer schön außen vor und finanziell nicht involviert, so dass ein finanzielles Risiko für den Verband nicht besteht. Eine Praxis, welche in über 10 Jahren nicht angekreidet wurde.

    Wenn Du jetzt die Aufklärung des JEC 2010 forderst, weil da vielleicht nach Deiner Ansicht noch irgendwelche Minen liegen und ein neues Präsidium keine Altlasten übernehmen darf, was ist dann mit den anderen Jahren? 10 Jahre zurück kann das Finanzamt prüfen, also was ist mit der Forderung der Aufklärung JEC 2001, Spring Cup 2005 und JEC 2006 ??? Welche Verträge wurden damals geschlossen und welche Gelder sind geflossen?

    Fordert man hier nicht eine grundsätzliche Aufklärung der ganzen Veranstaltungen in den letzten 10 Jahren, sieht jetzt alles nur nach der Hetzjagd gegen eine bestimmte Person aus.

    Jahrelang wurden Veranstaltungen an Dritte vergeben, immer wurden diese auch so ausgeführt, dass der DDV dabei keinen finanziellen Schaden hatte. Jetzt entscheiden die Mitlieder im HAS, dass man den EC 2012 nicht austragen wird, weil man dieses finanzielle Risiko nicht tragen möchte.


    Gruß Bodo

    Hallo Eisi,

    nochmal nur für Dich:

    • Der Vertrag zwischen dem DDV und der Firma Unknown-Tools hat den Mitgliedsverbänden vorgelegen.
    • Die Kasse des DDV ist im Finanzauschuss geprüft worden.
    • Die Ausgaben für den JEC 2010 sind beim DDV ordnungsgemäß belegt und gebucht.
    • Das Präsidium ist entlastet worden.


    Ein Schaden ist dem DDV nicht entstanden. Also sollte man hier auch einen Schlussstrich ziehen und Neuen eine Chance geben. Eine ungeklärte Altlast für den Verband werden sie ja nicht übernehmen.

    Also Wer soll jetzt Wem Was vorlegen? Und Wer soll jetzt Wen auffordern Irgendwas vorzulegen?

    Zwei einfache Fragen, welche Du mit Sicherheit konkret beantworten kannst.

    Gruß Bodo

    Hallo Kai,

    nette Ausführungen, aber ein paar Punkte leider vergessen oder nicht beachtet?

    Eine Firma muss nicht im Handelsregister eingetragen sein, eine Steuernummer hat aber jeder Selbständige. Außerdem hat nicht jede Firma eine Internetpräsenz aus der man viel über sie erfahren kann.

    Und dazu mal ein Beispiel:
    Herr Z. geht zu seiner zuständigen Gewerbemeldestelle und meldet ein Gewerbe an: Verkauf von selbstgestalteten Skulpturen aus Elefantenkot. Eine Stuernummer beim zuständigen Finanzamt für sein angemeldetes Gewerbe besorgt er sich auch. Jetzt ist Herr Z. selbständig und kann z.B. als Selbständiger in Läden einkaufen, wo er als Privatperson keienn Zutritt hat.

    • Herr Z. gibt brav jedes Jahr seine Steuererklärung ab und erklärt dem Finanzamt gegenüber, dass sein Gewerbe ruht, weil er keinen Zoo findet, der ihm den Elefantenkot zum Erstellen der Skulpturen verkauft. Das Finnazamt sagt nichts, da er ja keine Umsätze aus Gewerbebetrieb hat, auf der Steuererklärung erscheint eine 0
    • Herr Z. gibt brav seine Steuererklärung ab und alle 2 - 4 Jahre taucht mal ein Umsatz auf, dieser ergibt aber aus Einnahmen und Ausgaben (mit ordnungsgemäßg geführten Büchern) ebenfalls eine 0 Auch hier wird das Finanzamt nichts sagen, denn es hat keine steuerlichen Auswirkungen.
    • Herr Z. gibt brav seine Steuererklärung ab, er macht aber regelmäßig Verluste aus seinem Gewerbebetrieb. Denn neben seinem Gewerbe hat er noch andere Einkünfte, z.B. Erwerbslohn und/oder Mieteinkünfte und seine Verluste aus Gewerbebetrieb bringt er da in Abzug. dieses "Spiel" mnacht er nicht lange, denn wenn sein Gewerbetrieb dauerhaft Verlust erwirschaftet, eine Gewinnerzielung nicht absehbar ist, dann wird das finanzamt diesen Gewerbebetrieb als Hobby/Liebhaberin einstufen und die Zeit der Verlustgeltungsmachung ist vorbei.

    So weit alles klar?

    Jetzt kommt das Finanzamt auf die Idee und prüft die Bücher des DDV. Dabei taucht irgendwo ein Schreiben auf, dass der DDV Ausrichter des JEC 2010 ist. Der Steuerprüfer wird also nachsehen, welche Einnahmen und Ausgaben im Rahmen des JEC 2010 beim DDV als Ausrichter gelaufen sind. Siehe da, einzig und allein die Ausgaben für die Jugendnationalmannschaft für ihre Teilnahme an dem JEC 2010 tauchen auf und sind ordnungsgemäß belegt / verbucht. Und nu? Der Steuerprüfer wird nachfragen, wo denn die Einnahmen und Ausgaben des JEC 2010 auftauchen. Jetzt wird dem Finanzamt ein Vertrag vorgelegt, wonach eine externe Firma mit der Ausrichtung beauftragt wurde, dies um einen möglichen Schaden vom Verband fernzuhalten. Folgen für den DDV? KEINE !!! Der Vertrag ist ordnungsgemäßg von 2 Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstandes unterschrieben und der DDV ist finanziell in der Sache nicht mehr involviert. Es liegen somit beim DDV überhaupt keine Unregelmäßigkeiten vor.

    Das Einzige, was jetzt passieren könnte, wäre eine Mitteilung des Steuerprüfers an das zuständige Finanzamt der externen Firma. Ihm ist eben aufgefallen, dass eine Zahlung nicht an die externe Firma ging, sondern an den DDV-Präsidenten. Jetzt könnte er darüber eine Mitteilung an das zuständige Finanzamt der externen Firma schicken, dass man doch überprüfen möge, ob die Firma die Einnahmen und Ausgaben ordnungsgemäß versteuert hat. Ist aber nicht Angelegenheit des DDV, sondern ausschließlich der extern beauftragten Firma. Ich schreibe bewußt könnte, denn die Steuerprüfer sind vollkommen überlastet, dass man kleinen Vermutungen oft überhaupt nicht nachgeht.

    Der Vertrag mit der Firma Unknown-Tools wurde doch den Mitgliedern vorgelegt, die Kasse im Finanzausschuss geprüft und der Vorstand entlastet. Was will man da noch? Man will Aufklärung über die Finanzen der Firma Unkonwn-Tools und dazu besteht keinerlei Rechtsgrundlage seitens des DDV.

    Das bei der ganzen Sache der Personalien ein fader Beigeschmack bleibt, dies will ich gar nicht in Abrede stellen.

    Aber anstatt ständig auf alte Dinge herumzuhacken, dann noch schreibt, das man ohne Aufklärung der Sache ein neues Präsidium ins Dilemma stürzt, kann ich nicht nachvollziehen. Die Sache ist für den DDV abgehakt. Und ein finanzieller Schaden ist dem DDV auch nicht entstanden.

    Vielleicht sollte man eher darauf besinnen, wer sich berufen fühlt zukünftig ein Amt im DDV-Präsidium zu bekleiden, dabei zu unterstützen.

    Gruß Bodo

    Hallo Gordon,

    Deine Frage ist aber nicht vollständig:

    "Was war 2006? Weiß jemand die genauen Zahlen? Hat der "JEC 2006" einen Gewinn abgeworfen? Wenn ja, warum hat man 2010 das Turnier nicht selbst ausgerichtet?"

    Da musst Du schon fragen:

    • Was war 1990? Weiß jemand die genauen Zahlen? Hat der "JEC 1990" einen Gewinn abgeworfen? Wenn ja, warum hat man 2001 das Turnier nicht selbst ausgerichtet?
    • Was war 2001? Weiß jemand die genauen Zahlen? Hat der "JEC 2001" einen Gewinn abgeworfen? Wenn ja, warum hat man 2006 das Turnier nicht selbst ausgerichtet? und erst dann ->
    • Was war 2006? Weiß jemand die genauen Zahlen? Hat der "JEC 2006" einen Gewinn abgeworfen? Wenn ja, warum hat man 2010 das Turnier nicht selbst ausgerichtet?

    Und dann darfst Du nicht vergessen zu fragen:
    Was war 1999? Weiß jemand die genauen Zahlen? Hat der "Spring Cup 1999" einen Gewinn abgeworfen? Wenn ja, warum hat man 2005 das Turnier nicht selbst ausgerichtet?

    Der DDV hat doch in den ganzen Jahren die Turniere nicht selbst ausgerichtet und somit auch kein finanzielles Risiko getragen.

    "...schließlich hat er ja nur den Namen seiner(s) Firma(Gewerbes) dafür hergeben müssen und nicht eine Minute selbst dafür arbeiten müssen!"

    Also Jeder der beim JEC2010 war, konnte sehen wie viele Stunden der Inhaber der Firma Unknown-Tools dort gearbeitet hat. Welche Arbeit im Vorfeld gemacht wurde, kann man natürlich nicht sehen.

    Merkwürdig finde ich, dass Du jetzt schreibst:
    "Ich bin seit weit über 20 Jahren zahlendes Mitglied im Hessischen Dartverband. Es ist doch mein gutes Recht Dinge und deren Ablauf zu hinterfragen!
    "

    Natürlich Dein gutes Recht, aber wo waren Deine Fragen in der Vergangenheit???

    Das solche Turniere mit einem finanziellen Risiko verbunden sind, wirst auch Du nicht abstreiten können. Auf der HAS am letzten Wochenende haben die Landesverbände entschieden, dass der EC2012 zurückgegeben wird. Warum wohl???

    Gruß Bodo

    Hallo Gordon,

    ich weiß gar nicht, welches Problem Du hast.

    Zum Einen wundert es mich sehr, über welch interne Informationen du verfügst, zum Anderen aber auch, dass da Fakten nicht zusammen passen.

    Stephan Mischke war zu keinem Zeitpunkt Präsident des NWDV, dies war und ist seit 2000 Peter Sossong.

    Dein Zitat ist schon zutreffend und beantwortet doch die offenen Fragen:
    Der WDF Jugend Europa Cup wurde einmal mehr erfolgreich vom DDV durchgeführt. Der DDV hatte zu diesem Zweck einen Vertrag abgeschlossen, wo ausdrücklich die Einbindung des DDV-Präsidenten in alle Entscheidungen formuliert wurde.

    Der DDV hatte einen Vertrag mit der Fa. Unknown Tools abgeschlossen. Es handelte sich dabei im Wesentlichen um den gleichen Vertrag, der in der Vergangenheit mit den jeweiligen Ausrichtern des Jugend Europa Cups abgeschlossen wurde.

    Der DDV-Präsident Stephan Mischke hat für seine Unterstützung an der Ausrichtung des Jugend Europa Cups keine Gelder oder sonstigen Zuschüsse erhalten.

    Der DDV-Präsident wurde in alle Entscheidungen eingebunden, wie vertraglich mit dem externen Ausrichter festgelegt und um den externen Ausrichter handelt es sich nicht um Jemanden, der in diesem Bereich keine Erfahrung vorweisen konnte. Der DDV -Präsident hat die Firma bei der Durchführung der Veranstaltung unentgeldlich unterstützt, damit die Veranstaltung auch im Sinne des DDV durchgeführt wird.

    Die Durchführung von nicht kommerziellen Großveranstaltungen birgt immer ein finanzielles Risiko.

    JEC 1990 und 2001 in Bremen, Gründung einer eigenen Firma für die Durchführung, JEC 2006 und 2010 Durchführung der Ausrichtung an eine externe Firma -> immer das selbe Verfahren, der DDV trägt kein finanzielles Risiko!

    Wenn Du jetzt forderst, dass man die Abrechnung des JEC2006 in Kalkar jetzt noch genauso akribisch prüfen soll, wie die Abrechnungen vom JEC2010 in Kirchheim, dann frage ich Dich, was bitte soll denn geprüft werden?

    Im Finanzausschuss wurden die Ausgaben des JEC, welche der DDV getätigt hatte, geprüft und nicht beanstandet. Die Durchführung der Ausrichtung des JEC lag weder 1990, 2001, 2006 noch 2010 in den Händen des DDV. Einsichtnahme in die Unterlagen Dritter, kann nur die Finanzbehörde fordern.

    Unterschwellig unterstellst Du, dass Veranstaltungen wie der JEC ja einen Gewinn abwerfen würden, sonst würde keine Firma dran Interesse haben diese auszurichten. Spring Cups wurde an Landesverband vergeben, auch hier hielt der DDV sich raus, er trug kein Risiko.

    1990, 1999, 2001, 2005, 2006 und 2010 also internationale Veranstaltungen und nie trug der DDV irgendein Risiko. Aber auch Niemand hat bisher gefragt, welchen Gewinn habt ihr denn gemacht, davon wollen wir ein Stück abhaben, wenn es Gewinn gab.

    Da aus Deiner Sicht solche Großveranstaltungen offensichtlich mit gutem finanziellen Ausgang für den Ausrichter enden, da sind die Mitglieder des DDV offenkundig aber anderer Meinung. Auf der letzten HAS wurde beschlossen, dass der DDV die Ausrichtung des EC2012 zurückgibt, weil man sich auf ein finanzielles Risiko nicht einlassen will.

    Gruß Bodo

    "Im besten Fall hat sich ja der DDV gedacht,laß mal den das machen,wenns klappt übernehmen wir das in Zukunft,wenn nicht,sind wir fein raus."

    Rasti

    der Spring Cup wurde 1999 in Mülheim und 2005 in Gelsenkirchen ausgetragen, die Ausrichtung jeweils vom DDV an den NWDV vergeben. JEC 2006 in Kalkar und JEC 2010 in Kirchheim, jeweils an eine externe Firma vergeben.

    Somit kein finanzielles Risiko beim DDV.

    Merkwürdig nur, dass weder 1999 noch 2005 Irgendjemand vom NWDV gefordert hat, weil dem DDV ja evtl. ein Schaden durch entgangenen Gewinn entstanden sein könnte, dass der NWDV seine Abrechnung des Spring Cup im Finanzausschuss oder HAS des DDV offen legt. 2006 wurde der JEC auch an eine externe Firma vergeben, Niemand forderte damals die Offenlegung der Abrechnungen der Firma.

    Mehrfach wurden in der Vergangenheit Dartgroßveranstaltungen vom DDV an Dritte als Ausrichter vergeben und bis heute ist der DDV offensichtlich nicht bereit das finanzielle Risiko einer solchen Veranstaltung selbst zu tragen.

    Deutschland hätte neue Maßstäbe was die Ausrichtung eines EC betrifft, setzen können. aber was geschieht auf dem HAS in Friedberg? Die Landesverbände entscheiden, dass man die Ausrichtung des EC2012 zurückgibt, weil man dem kommenden Präsidium offensichtlich nicht zutraut, diese Veranstaltung durchzuführen ohne das der DDV dabei finanziellen Schaden nimmt.

    Gruß Bodo

    Hallo zusammen,


    also ich habe bisher diese ganze „Diskussion“ mitgelesen, aber eine Diskussion kann man dies jawohl kaum noch nennen. Polemik, Anschuldigungen und persönliche Angriffe in Unsachlichkeit, anstatt sich mit dem eigentlichen Thema zu befassen.

    Ich konnte leider aus gesundheitlichen Gründen nicht zu den Sitzungen nach Friedberg reisen, hatte aber die Zahlen, welche im Finanzausschuss geprüft werden sollten im Vorfeld gesehen. Da gab es für mich auf den ersten Blick eine Ausgabeposition, welche mir sofort auffiel und da habe ich meinen Vertreter (das Los eines Vize, dass er immer Vertreter ist) drauf hingewiesen, dass er bitte da nachharkt. Da werden Zahlen seitens der DDV-Schatzmeisterin vorgelegt, wo eine Ausgabeposition JEC 2010 aufgeführt ist.

    Was war beim JEC 2006 in Kalkar? Der DDV hat die Ausrichtung dieser Veranstaltung an eine externe Firma gegeben [der selben wie jetzt in 2010], so dass der DDV keinerlei finanzielles Risiko eingeht. Man hat nichts mit der Ausrichtung zu tun, egal ob der Ausrichter Verlust oder Gewinn macht, man vergibt die Ausrichtung extern.

    Jetzt mögen Einige wieder schreiben, wenn der Ausrichter aber einen Gewinn macht, dann würde dem DDV ja ein Schaden entstehen. Welcher Schaden? Natürlich kann man solche Verträge auch so aufsetzten, dass der
    externe Ausrichter im Falle des Gewinnes einen %-Anteil an den DDV abführt/spendet, aber dann ist es auch im Gegenzug üblich, dass sich der Vergebende an einem möglichen Verlust in entsprechenden %-Umfange beteiligt. Dies vermeidet man aber, wenn man die Ausrichtung komplett extern vergibt.

    Genau dies ist mit dem JEC 2010 ja auch geschehen. Die Ausgaben des DDV waren korrekt, diese entstehen ja auch, wenn der DDV zum JEC irgendwo ins Ausland reist, da können die Kosten dann sogar entsprechend höher
    ausfallen. Diese Ausgaben haben aber nichts mit der Ausrichtung/Durchführung des JEC zu tun. Aus diesem Grunde wurde diese Ausgabeposition ja auch nichtbemängelt.

    Ob es besonders klug ist, dass man die Ausrichtung an eine Firma vergibt und der DDV-Präsident dann dieser Firma bei der Ausrichtung des JEC hilft, mag in Frage gestellt werden, es ist aber nicht verboten. Auch wenn
    hier ein fader Beigeschmack bleibt. Das finanzielle Risoko lag immer auf Seiten der Firma.

    Die Ausgaben zum JEC 2010 des DDV waren korrekt. Der DDV hat aber kein Recht die Unterlagen eines externen Ausrichters einzusehen, dieser ist ausschließlich dem zuständigen Finanzamt gegenüber verpflichtet eine
    ordnungsgemäße Abrechnung mit Versteuerung zu erstellen. Wer jetzt für diese Firma welche Einnahmen und Ausgaben getätigt hat, ist steuerrechtlich auch vollkommen egal, verantwortlich ist ausschließlich die Firma und wie sie ihre Bücher/Abrechnungen führt.

    Das DDV-Präsidium ist am Wochenende in Friedberg entlastet worden. Damit ist auch die Sache JEC 2010 abgeschlossen. Wenn zukünftig plötzlich Fakten bekannt werden, die bisher trotz Prüfungen nicht bekannt waren, dafür gilt diese Entlastung nicht.

    Man sollte jetzt unter diesem Kapitel endlich mal einen Schlussstrich ziehen und nach vorne sehen.

    Und was ist da? Ein außerordentlicher Verbandstag und Keiner stellte sich zu Wahl. Zeit genug im Vorfeld mit möglichen geeigneten Kandidaten in/aus den eigenen Reihen zu suchen/sprechen war jawohl ausreichend gegeben.

    Wenn dann auch noch auf dem HAS beschlossen wird, dass man die Ausrichtung des EC2012 zurückgibt, weil man nicht weiß ob die Neuen zukünftig in der Lage sind ein solches Großereignis zu stemmen, dann finde ich
    dies schon ziemlich beschämend. Das scheidende Präsidium hat die Vorarbeit geleistet, man traut Neuen aber nicht zu diese Arbeit fortzusetzen.

    Was ist der nächste Schritt? Der DDV wird im DOSB aufgenommen, wofür vom scheidenden Präsidium genug Arbeit geleistet wurde. Aufnahme im DOSB bedeutet aber nicht, „hallo hier sind wir, schickt mal die Kohle rüber“,
    traut man dem neuen Präsidium zu, dass es diese zukünftige umfangreiche Arbeit leisten kann und wird? Oder ruft man dann auch danach, dass man ja wieder aus dem DOSB austritt, weil man den Neuen nicht zutraut, diese Arbeit zu leisten?

    Man sollte jetzt endlich aufhören in der Vergangenheit rumzuwühlen, stattdessen lieber darüber nachdenken wie es zukünftig weiter geht. Findet sich im Januar 2011 ein neues Präsidium oder verlangt man dann die Auflösung des DDV, weil Keiner bereit ist die Arbeit zu machen?

    Mit dartsportlichen Grüße

    Bodo

    P.S.: Ich habe in keinem Forum mehr als 1 Acount und schreibe nie unter einem Nick

    @ Hamski

    ich meinte nicht die pseudo Raucherclubs in NRW, wo ein Gastwirt ein Schild anbringt und seine Gaststätte als Raucherclub deklariert. Sondern einen Raucherclub in Vereinsform, der ein eigenes Vereinslokal also einen Raucherclub für Mitglieder betreibt und keine Gaststätte. Raucherclub = Zusammenschluss Gleichgesinnter in Vereinsform mit dem Inhalt des gemeinsamen Tabakkonsumes

    @ The Force

    Der letzte Satz ist aber nur das Ergebnis aus den 2 Sätzen davor. :thumbup:

    Eine Gaststätte ist in dem Sinne kein Vereinsheim. Mit dem Betrieb einer Gaststätte übt man ein Gewerbe mit Gewinnerzielungsabsicht aus, schon deshalb wird es nicht passieren, dass Gaststätten im großen Stil in Vereinsheime für einen Raucherclub umgewandelt werden. Allein schon aus den Gründen, die Du mit ein paar Stichworten nennst.

    Solange einige Leute zum Dartspielen die Einstellung mitbringen, dass sie dies lediglich als gemütliches Beisammensein und gemeinsamen fröhlichem Abendgenießen mit Alkohol + Rauchen sehen, wird es immer diese Diskussion geben, wenn man ein totales Rauchverbot in Gaststätten einführt.

    Sieht man Dart aber als Sport an, dann ist die Betrachtungsweise eine gänzlich andere. Zum Sport gehört während des Wettkampfes weder Alkohol noch Nikotin oder andere Drogen. Damit hat sich dann auch jegliche Diskussion erübrigt, ob in Gaststätten ein Rauchverbot ist oder nicht.

    Eine Spielhalle ist ein Gewerbebetrieb, hier können unterschiedlichste gerichtliche Argumentationen kommen und man kann auch in Bezug auf Nichtraucherschutz verschiedene Gesetze heranziehen. Und zwischen einem Geldspielgerät, E-Dartautomat und Steeldartscheibe bestehen gewaltige Unterschiede.

    Ein Raucherclub als Vereinsheim betrieben ist aber kein Gewerbebetrieb, da gilt weder das Gesetz zum Schutz am Arbeitsplatz noch das Gaststättengesetz.

    Für Vereinslokale gilt z.B. in NRW, dass hier das Nichtraucherschutzgesetz nach § 1 Abs. 1 Satz 2 nicht gilt, da dieses Gesetz für privat genutzte Räumlichkeiten nicht greift. Ein Raucherverein, der ein eigenes Vereinslokal als Raucherclub nur für seine Mitglieder betreibt, betreibt dies in nicht öffentlich zugänglichen Räumen, diese fallen unter private Räume.

    Die Frage ist nur, wieviele Gaststätten würden unter dem Status privater Verein mit Raucherclub überleben? Jeder, der diese Räumlichkeiten betritt, muss Vereinsmitglied sein, eine Schankerlaubnis würde auch nicht erteilt werden, also der typische Charakter der Eckkneipe ist weg.

    Eigentlich ist dies aber nicht das Thema.

    Die DDV-Bundesliga hat ein Rauchverbot, wir im NWDV haben auch dieses Rauchverbot und ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass sich die Ligaspiele nicht verzögern, weil Spieler draußen zum Rauchen sind. Man sollte endlich mal von dem Gedanken wegkommen: "zum Dart brauche ich meinen Alk und die Kippen" Wir betreiben eine anerkannte Sportart und beim Tischtennis steht auch keiner mit ´nem Bier und Kippe an der Platte.

    Andere Bundesländer, andere gesetzliche Vorschriften und Auslegungen.


    Aber was hat ein Geldspielautomat [mit Gewinnausschüttung] + kostenfreier Getränkeausgabe an Spielende mit Dartsport zu tun?

    Zumindest in NRW wären Ligaspiele des NWDV in einem vereinsbetriebenen Raucherclub nicht möglich. Zum Einen würde dies ja bedeuten, dass die Spieler der Gastmannschaft dem Verein, der den Raucherclub betreibt, als Mitglied beitreten müssten, damit sie Zugang zu den Räumlichkeiten haben und zum Anderen schließt das Nichtraucherschutzgesetz NRW eine Sportveranstaltung in solchen Räumlichkeiten sowieso gänzlich aus.

    Außerdem zieht für mich der Vergleich mit einer Spielhalle zum Dartsport überhaupt nicht oder sind E-Darter die einen Automat mit Geld "füttern" Glückspieler, Denen man dafür auch noch kostenlose Getränke anbietet?

    Man sollte hier auch sehr differenzieren zwischen E-Dart und Steeldart, denn wenn der Landesverband Mitglied im jeweiligen LSB ist, das Dartspielen auch eine anerkannte Sportart ist. Auch bei anderen Randsportarten [z.B. Billard oder Bowling oder Kegeln oder Schach] existiert beim Ligaspielbetrieb ein Rauchverbot zum Teil auch ein Alkoholverbot.

    Hallo zusammen,

    habe mit Interesse diese bisherige Diskussion gelesen, kleine rhinweis: bin selbst auch Raucher.

    Also bereits 2008 hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass Persönlichkeitsrecht wird durch das Nichtraucherschutzgesetz nicht beeinträchtigt/beschädigt/eingeschränkt.

    In NRW gilt bei Dartveranstaltungen des NWDV absolutes Rauchverbot, nicht vom NWDV ausgesprochen, sondern Folge gesetzlicher Bestimmungen. § 3 Abs. 1 Satz 1 i.V.m. § 2 Nr. 4 NiSchG NRW untersagt das Rauchen in sämtlichen Sporteinrichtungen in dauerhaft geschlossenen Räumen bei öffentlich zugänglichem Sportbetrieb.

    Der NWDV ist Mitglied im Landessportbund NRW und betreibt eine offiziell anerkannte Sportart, Dart wird eben in geschlossenen Räumen gespielt und daraus ergibt sich zwangsläufig, dass bei Dartveranstaltungen immer absolutes Rauchverbot gilt.

    Ich kenne es aus dem Ausland, da gibt es schon länger Nichtraucherschutz und "härter" als es hier in Deutschland ist.

    Die Möglichkeit einen Raucherclub zu eröffnen, unterbindet die Entscheidung der Bayern jetzt auch nicht. Das Gewerbe zum Betrieb einer Gaststätte abmelden und einen privaten Raucherclub eröffnen als Verein. Keine Schankerlaubnis und Zutritt nur für registrierte Vereinsmitglieder, also Räumlichkeiten ausschließlich für Vereinsmitglieder.

    Das man irgendwann das Hintertürchen "Raucherclub" oder getrennte Raucherzimmer schließt und dies vielleicht auch bundesweit, war doch schon lange zu erwarten.