DDV Sitzung vom 14.11.2010

  • Über die Aussage musste ich eben wirklich herzlich lachen!

    Gruß Gordon

    Schön das Du darüber Lachen kannst. Alles eine Frage der Fremd/ und Eigenwahrnehmung.

    Wenn grade Du den neuen Vorstand unterstützen würdest, egal ob in Sachen Events, kaufmännisches Handeln, oder Verträge wälzen und juristerei, wäre dass mit Sicherheit ein Signal!

    Keiner will Dir Deine Rechte als DDV Mitglied in Abrede stellen, und jeder hier sieht dass in der Vergangenheit im DDV-Präsisium vieles nicht optimal gelaufen ist. Aber ich werde manchmal den Eindruck nicht los als ob Du den Finger nur in die Wunde legst aber nie die Wunde verbindest.

    Viele hier haben sich mit Verbesserungsvorschlägen beteiligt. Ich habe jetzt nicht all Deine Posts in Erinnerung, aber seit der Casi-Ludolf Enthüllung, habe ich von Dir nur sarkastisches und Kritik gelesen. Natürlich hat Dich die Aktion der beiden richtig hart getroffen, nur muss es doch irgendwann mal weitergehen und das in vernünftigen Bahnen.

    Deswegen jetzt mal eine direkte Frage: Was muss in deinen Augen geschehen, damit Du bereit bist "tabula rasa" zu machen, und was hindert Dich daran dein KnowHow im DDV miteinzubringen?


    Ich habe mehr über Darts vergessen, als Elmar Paulke jemals wissen wird!
    (Zitat: Gordon Shumway 29.12.2016 via Facebook)

    Ich habe tatsächlich Angst davor, dass die Wortschöpfungen und Floskeln immer schlimmere Formen annehmen!

    (Zitat: Gordon Shumway 22.12.2020 via Facebook

    Ein gut gemeinter Rat an alle Dartneulinge.....wenn Ihr zum ersten Mal einen Dartclub zum Training besucht..... streicht euren Sport1Dartswortschatz aus dem Gedächtnis.....den benutzt kein echter Dartspieler.

  • Sein Angestelltenverhältnis?

    Es ist doch klar, dass Gordon sich für den DDV nicht so aufopfern kann wie bei der PDC/PDC Europe nicht Beschäftigte. Insbesondere Tipps aus dem Eventbereich dürften tabu sein, bestreitet die PDC hierdurch doch ihre Haupteinnahmen. Derlei gehört zum Geschäfts-knowhow und wird nicht ohne weiteres weitergegeben, auch nicht an gemeinnützige Organisationen. Dürfte auch verständlich sein.

  • Sein Angestelltenverhältnis?

    Es ist doch klar, dass Gordon sich für den DDV nicht so aufopfern kann wie bei der PDC/PDC Europe nicht Beschäftigte. Insbesondere Tipps aus dem Eventbereich dürften tabu sein, bestreitet die PDC hierdurch doch ihre Haupteinnahmen. Derlei gehört zum Geschäfts-knowhow und wird nicht ohne weiteres weitergegeben, auch nicht an gemeinnützige Organisationen. Dürfte auch verständlich sein.

    Mir ist schon klar, dass er keinen Sitz im DDV-Präsidium bekleiden wird.

    Aber warum kann es keine Kooperation zwischen DDV und PDC-Europe geben. Beide habe das selbe Interesse an guten Dartspielern. Und war nicht der Ursprung des Streitthemas das der DDV und die GDC sich nicht für eine gemeinsames Gespräch an einen Tisch setzen wollten, bzw, dass Sondierungsgespräche nicht erfolgreich waren?


    Ich habe mehr über Darts vergessen, als Elmar Paulke jemals wissen wird!
    (Zitat: Gordon Shumway 29.12.2016 via Facebook)

    Ich habe tatsächlich Angst davor, dass die Wortschöpfungen und Floskeln immer schlimmere Formen annehmen!

    (Zitat: Gordon Shumway 22.12.2020 via Facebook

    Ein gut gemeinter Rat an alle Dartneulinge.....wenn Ihr zum ersten Mal einen Dartclub zum Training besucht..... streicht euren Sport1Dartswortschatz aus dem Gedächtnis.....den benutzt kein echter Dartspieler.

  • Aber warum kann es keine Kooperation zwischen DDV und PDC-Europe geben


    Nicht soviel auf einmal. Erstmal das mit dem DDV auf die Reihe kriegen. Dann wäre schon viel gewonnen und

    für die Zukunft sehen, dass vernünftige Deals ohne kölsche Klüngel gemacht werden

    Deshalb mein Wunsch, einen Aufsichtsrat einzurichten. Das hilft am besten, Sonnenkönige zu verhindern.

  • :s?:

    ...also wenn der "Chef" eines Amateurverbandes Grossveranstaltungen organisiert und dabei etwas verdient, ist das Scheisse...

    ...wenn aber der "Chef" eines Profiverbandes Grossveranstaltungen organisiert und dabei etwas verdient, dann ist das Supertoll...

    ...das ist eine verkehrte Welt und ich prangere das an...Helge Schneider...

    ...

  • :s?:

    ...also wenn der "Chef" eines Amateurverbandes Grossveranstaltungen organisiert und dabei etwas verdient, ist das Scheisse...

    ...wenn aber der "Chef" eines Profiverbandes Grossveranstaltungen organisiert und dabei etwas verdient, dann ist das Supertoll...

    ...das ist eine verkehrte Welt und ich prangere das an...Helge Schneider...

    ...

    Gibt da kleine aber feine Unterschiede: Der Profiverband - besser: Das Unternehmen - ist gewinnorientiert. Dafür zahlt es dann ja auch Steuern auf seine Erlöse.

    Der Amateurverband hat den Status der Gemeinnützigkeit: Er ist nicht gewinnorientiert. Dafür zahlt er in der Regel auch keine Steuern. Nach dem Vereinsrecht darf auch kein Vereinsmitglied/Amtsinhaber durch seine Tätigkeit in diesem Verein/Verband finanzielle Vorteile haben (daran verdienen).

    Soweit ist das auch keine verkehrte Welt.

    Aber: Jeder Mensch der ein Ehrenamt bekleidet darf außerhalb dieser Funktion selbstverständlich auch Geld verdienen (muss er ja auch, da er im Ehrenamt keines verdienen darf). Und dieser darf er u.U. auch wenn er für "seinen" Verband etwas organisiert aber nicht als Funktionsträger des Verbandes sondern als Privatperson/Angestellter eines beauftragten Unternehmens. Er darf nur sein Amt nicht dazu missbrauchen die Auftragsvergabe entsprechend zu beeinflussen

    Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann

  • Nachdem ich die letzten 2 Tage hier interessiert und z.T. auch etwas "schockiert" nur mitgelesen habe, will ich nun, nachdem ich viele der genannten Aspekte einmal in aller Ruhe durchdacht habe, dann auch meine 200 Cents zu diesem heißen Thema beisteuern. 8o

    Da dies wahrscheinlich einen größeren Umfang haben wird, zerlege ich ihn, der leichteren Lesbarkeit wegen, in kleinere und hoffentlich besser verdauliche Häppchen.

    1) Trennung der Ebenen / Aspekte
    Was mir aufgefallen ist, das in der Diskussion oft viele verschiedene Aspekte etwas durcheinander zu geraten scheinen, weshalb ich hier gerne einmal 3 Hauptebenen von einander trennen möchte um den eigentlichen Kern deutlicher werden zu lassen.

    Ebene A) Beziehungsebene
    Alle diese Äußerungen, die nur dazu dienen, die jeweils andere Seite zu diskreditiern oder zu provozieren klammere ich von vornherein aus. Ich sehe das völlig leidenschaftslos und wer da wen nicht ausstehen kann oder verflucht, ist mir im positiven Sinne "völlig schnuppe". Bei der Bewertung der ganzen Sache bringt uns das glaube ich, keinen Schritt weiter.

    Ebene B) Fakten / Tatsachen.
    Ich finde es wichtig, zu trennen, zwischen dem was tatsächlich IST (bekannt ist) und der Frage, wie das denn interpretiert wird (was dann oft in Richtung Ebene A geht). Und auch bezüglich dieser Interpretation leiste ich mir zunächst einmal den Luxus, eine eher "neutrale" Haltung einzunehmen. Ob einzelne Fakten nun "stinken" oder gar "unerträglich stinken" oder einfach nur ein leichtes "Geschmäckle" haben, liegt vielfach doch sehr im Auge des Betrachters und "über Geschmack (Geruch) läßt sich bekanntlich nicht streiten" also will ich das zunächst auch nicht tun.

    Ebene C) Rechtlich relevante Aspekte
    Klang ja im Thread da und dort schon an und durch, dass auch diese Dimension wahrscheinlich vorhanden sein könnte (ich formuliere hier bewußt vorsichtig). Meiner Bescheidenen Meinung nach ist DAS aber die EIGENTLICH WICHTIGE Ebene, weil Sie nämlich unmittelbar und eng mit der ZUKUNFT verknüpft ist.

    Nach diesem kleinen Aufgalopp, versuche ich dann einmal einige Gedanken in Ruhe zu entwicklen.

    Disclaimer: alles was ich hier schreibe ist meine persönliche Einschätzung und es steht jedem völlig frei, selbiger einen beliebigen Wert beizumessen, insbesondere auch den, dass "madHouse einfach nur Unsinn schreibt". :gaga:

  • 2) Ebenen A und B)

    Zu A) sage ich nix, ich sehe keine Sinn darin, mich öffentlich zu streiten.

    B) Fakten
    Was liegt an, was ist relevant (meine Auswahl)

    1) Sämtliche Einnahmen des JEC2010 (der dem DDV vom WDF übertragen wurde) sind über das Privatkonto des Präsidenten gelaufen
    2) Es liegen überhaupt gar keine Belege bezüglich des ZU und ABflusses von JEC Geldern über dieses Konto vor
    3) Das Beibringen solcher Belege wurde aktiv verweigert
    4) Über die Ausrichterfirma "Unknown Tools" gibt es keine bekannten Informationen bzgl. anderer wirtschaftlicher Tätigkeiten als derjenigen, die für den DDV erbracht wurden
    5) Zu vielen AN und Nachfragen bzgl. verschiedener Aspekte des JEC2010 und auch des EC2012 wurden von den handelnden Personen zunächst unklare und dann später z.T. revidierte Angaben gemacht.


    Was machen wir jetzt aus diesen Fakten? Was kann / darf man aus diesen Fakten machen?

    Das Schlimme ist: praktisch ALLES!
    Denn es gibt schlicht keine Belege, die eine eindeutige Interpretation erzwingen oder auch nur nahelegen würden. Die möglichen Szenarien reichen daher für mich von einem super honorigen selbstaufopfernden Verhalten des Präsidenten (der eventuell sogar aus eigener Tasche Defizite des JEC ausgeglichen haben könnte) bis kompletten Gegenteil, das nämlich X-Euro auf das Privatkonto eingelaufen sind, aber nur X minus "ein bißchen", auch wieder abgeflossen sind.
    Exakt DIE Belege, die hier Klarheit schaffen könnten, werden vorsätzlich unter Verschluss gehalten. Und genau deshalb, ist praktisch jede Spekulation gerechtfertigt.

    Die Frage, ob "Unknown Tools" tatsächlich (steuerrechtlich) existiert, ist offensichtlich ebenso unbekannt. Ausserhalb ihrer DDV Engagements macht diese Firma offensichtlich nichts und mir wäre auch nicht bekannt, das z.B. ein Handelsregisterauszug oder eine Steuernr. vorliegen würde. Diese Firma rangiert also irgendwo zwischen "Briefkasten Firmenmantel" und einem ganz normalen Unternehmen. Und wieder können wir nicht sagen, was was ist!

    Angesichts dieser vielen, doch eher nebulösen Umstände ist es bemerkenswert, dass durch den DDV Vorstand (und ich schreibe bewußt Vorstand) nicht nur keine Anstrengungen erkennbar sind Klarheit zu schaffen, sondern eher das Gegenteil notiert werden muss, es wird - nach meinem Empfinden zumindest - gemauert, getarnt und geleugnet, was geht.
    Und das, wo doch eigentlich vom Führungspersonal eine besondere Verpflichtung zu Transparenz erwartet werden darf, insbesondere DANN, wenn - aus welchen ehrlichen Gründen auch immer - persönliche Konten / persönliche Freunde / etc. in finanzielle Transaktionen im Namen des DDV/WDF verwickelt sind.

  • 3) Rechtlich relevante Aspekte und die Zukunft des DDV
    Wie bis dato dargelegt, kann nach momentanen Erkenntnisstand, alles mögliche stattgefunden haben.

    Problematisch und kritisch sind natürlich nur die negativen Szenarien, die wir aber - wegen fehlender Belege - eben leider nicht ausschließen können.
    Und dies negativen Szenarien, haben meiner bescheidenen Auffassung nach, durchaus eine nicht unerhebliche Brisanz.

    Denn wenn/falls auf dem Privatkonto Gelder "hängen geblieben" sein sollten, dann nähern wir uns dem Bereich der Untreue im Amt.
    Denn wenn/falls die Fa. Unknown Tools steuer- /handelsrechtlich gar nicht existiert, dann nähern wir uns dem Bereich der Steuerhinterziehung oder flapsig ausgedrückt reden wir hier von Schwarzarbeit.

    By the way ist es ohnehin schon fragwürdig, wenn eine "gemeinnützige und daher steuerbefreite Einheit" einerseits kostenlos Hilfskräfte für ein normales Wirtschaftsunternehmen abstellt, andereseits diese Personen ihre Auslagen aber gegenüber der gemeinnützigen Einheit geltend machen. Dann subventioniert nämlich der gemeinnützige Verein, den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens.

    Ich will einmal versuchen, das Thema in ein einfaches Bild zu verpacken um es zu verdeutlichen. Nach meiner Einschätzung, sind diese unklaren rechtlichen Gegebenheiten, in die der DDV hier geführt wurde, so bißchen wie eine "Mine im Hinterhof"

    Es sieht aus wie eine Mine, aber eventuell ist es keine. Wenn es eine ist, könnte es ja sein, dass sie gar nicht scharf ist. Aber vielleicht ist sie es doch. Wenn sie tatsächlich scharf ist, könnte es sein, dass sie nur geringe Sprengkraft hat. Aber es könnte eben auch sein, dass sie jeden im Umkreis von 50m in Stücke reißt.

    Und die Kernfrage für mich ist, können wir es uns leisten, eine solche Mine, auf dem Hinterhof liegen zu lassen, in der Hoffnung, das schon keiner drauftreten wird?
    Oder wäre es nicht viel besser, diese Mine "kontrolliert zur Explosion zu bringen"?

    MÜSSSEN wir das nicht sogar tun, zumal wir ja die "minenhaftigkeit" dieses nebulösen Objektes erkannt haben? Machen wir uns Mit-Schuldig, wenn wir jemanden, der wohl betrunken ist, trotzdem fahren lassen, wenn dieser dann besoffen 2 Personen totfährt?

    Ich projizieren mal etwas in die Zukunft: nehmen wir einmal an, wir decken allse zu und ich wäre 8 Monate von heute, DDV Präsident.
    Und wie der Zufall es will, kommt es zu einer Buchprüfung des Finanzamtes und die o.a. Unregelmäßigkeiten fallen auf und ein Staatsanwalt ermittelt.

    WAS sage ich dem, wenn der mich fragt "sagen Sie mal Herr Pfeiffer, sie haben um diese Vorgänge doch gewusst! Sie sind doch ein einigermaßen intelligentes Kerlchen! Warum haben Sie diese Dinge nicht gemeldet"?

    Was antworte ich dann? Soll ich ihn anlügen? Im Stile von "nein Senator, ich haben keine Erinnerungen an solche Vorfälle" oder soll ich zugeben, "ich wußte davon, aber ich dachte, wir kommen damit durch"?

    Ehrlich Leute, in solch ein Dilemma, könnt ihr den neuen Vorstand nicht bringen. Das wäre schon so, wie Gordon hier irgendwo formuliert hat, der Griff in die Kreissäge.

    That´s all folks, jetzt könnt ihr meine Einschätzungen -und mehr waren es nicht - gerne zerpflücken...

  • A) Welche Berechtigung besteht, Privatkonten oder auch nur Geldbewegungen einzusehen? Für uns: Keine. Punkt. (Anders StA, FA usw.)

    Ob das geschickt oder ungeschickt ist, ist egal. Ich lasse regelmäßig auch niemanden mein Konto prüfen (außer meine Frau).

    B) Welche Gefahren drohen dem DDV? Meiner Ansicht nach keine. Eventuelles Fehlverhalten einzelner, auch derjenigen, die ein Amt bekleiden, führt nicht zwangsläufig zur Haftung des Verbandes. Der Verein ist für den Schaden verantwortlich, den der Vorstand, ein Mitglied pp.... durch eine in Ausführung der ihm zustehenden Verrichtungen begangene, zum Schadensersatz verpflichtende Handlung einem Dritten zufügt (§ 31 BGB). Wenn, und da sind wir bei den Spekulationen, die Vergabe der Veranstaltungen ordnungsgemäß war, handelte anschließend nicht mehr der Vorstand.

    Schwarzarbeit: Wenn, dann dürfte dies die Haftung der Firma x betreffen, nicht die des DDV. Der DDV hat doch niemanden beschäftigt. Er hat die Ausführung zuvor vergeben.

    Ob sich hier irgendjemand gesund gestoßen hat, kann von uns überhaupt nicht geprüft werden. Die Diskussion ist einfach müßig.

  • mad house: :respekt: Wahre Worte denen ich mich nur anschliessen kann . Ein Neuanfang sollte ein richtiger Neuanfang sein ohne wenn und aber ! Allerdings ist nicht mehr viel Zeit und wer will sich so schon auf den heißen Stuhl setzen . :dart:

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klar kommen! :banana:

    score is funny ,double make the money

    Vereinsmeierei : Politik des kleinen Mannes oder Sammelbezeichnung für unerfreuliche Begleiterscheinungen des Vereinswesens. :ironie:

    Einmal editiert, zuletzt von Winni H. (17. November 2010 um 20:50)

  • Ein Resümee vom Feinsten. :danke:, Kai, für diese Zusammenstellung auf rein sachlicher Ebene.

    Egal, wie man persönlich zu den Beteiligten steht - die Geschichte um Unknown-Tools und Stephan Mischke MUSS restlos und zufriedenstellend aufgeklärt werden.
    Andernfalls wird ein neuer Vorstand eher Illusion sein, denn auch das Finanzamt liest in Foren.

    Meiner Meinung nach sind die Teilnehmer / ist ein Teilnehmer des letzten Sitzungswochenendes aufgefordert, entweder dem restlichen Vorstand eine letzte Frist zur Dar- und Offenlegung aller Belege zum JEC 2010 zu geben oder (falls die Frist ereignislos verstreicht) rechtliche Schritte einzuleiten.

    :sorry: , einen anderen Weg sehe ich einfach nicht.

    LG

  • Jawohl Kai! Diese sachliche Komponente hat hier bis jetzt oft gefehlt... Leider. Ich stimme da mir dir auch im Großen und Ganzen überein! Die Frage ist nur was die DDV Mitglieder jetzt tun sollen?! Wie kann man diese eventuellen Vorgänge aufdecken, wenn der Vorstand dazu auch nicht im Geringsten bereit zu sein scheint?!...

  • Hallo Kai,

    nette Ausführungen, aber ein paar Punkte leider vergessen oder nicht beachtet?

    Eine Firma muss nicht im Handelsregister eingetragen sein, eine Steuernummer hat aber jeder Selbständige. Außerdem hat nicht jede Firma eine Internetpräsenz aus der man viel über sie erfahren kann.

    Und dazu mal ein Beispiel:
    Herr Z. geht zu seiner zuständigen Gewerbemeldestelle und meldet ein Gewerbe an: Verkauf von selbstgestalteten Skulpturen aus Elefantenkot. Eine Stuernummer beim zuständigen Finanzamt für sein angemeldetes Gewerbe besorgt er sich auch. Jetzt ist Herr Z. selbständig und kann z.B. als Selbständiger in Läden einkaufen, wo er als Privatperson keienn Zutritt hat.

    • Herr Z. gibt brav jedes Jahr seine Steuererklärung ab und erklärt dem Finanzamt gegenüber, dass sein Gewerbe ruht, weil er keinen Zoo findet, der ihm den Elefantenkot zum Erstellen der Skulpturen verkauft. Das Finnazamt sagt nichts, da er ja keine Umsätze aus Gewerbebetrieb hat, auf der Steuererklärung erscheint eine 0
    • Herr Z. gibt brav seine Steuererklärung ab und alle 2 - 4 Jahre taucht mal ein Umsatz auf, dieser ergibt aber aus Einnahmen und Ausgaben (mit ordnungsgemäßg geführten Büchern) ebenfalls eine 0 Auch hier wird das Finanzamt nichts sagen, denn es hat keine steuerlichen Auswirkungen.
    • Herr Z. gibt brav seine Steuererklärung ab, er macht aber regelmäßig Verluste aus seinem Gewerbebetrieb. Denn neben seinem Gewerbe hat er noch andere Einkünfte, z.B. Erwerbslohn und/oder Mieteinkünfte und seine Verluste aus Gewerbebetrieb bringt er da in Abzug. dieses "Spiel" mnacht er nicht lange, denn wenn sein Gewerbetrieb dauerhaft Verlust erwirschaftet, eine Gewinnerzielung nicht absehbar ist, dann wird das finanzamt diesen Gewerbebetrieb als Hobby/Liebhaberin einstufen und die Zeit der Verlustgeltungsmachung ist vorbei.

    So weit alles klar?

    Jetzt kommt das Finanzamt auf die Idee und prüft die Bücher des DDV. Dabei taucht irgendwo ein Schreiben auf, dass der DDV Ausrichter des JEC 2010 ist. Der Steuerprüfer wird also nachsehen, welche Einnahmen und Ausgaben im Rahmen des JEC 2010 beim DDV als Ausrichter gelaufen sind. Siehe da, einzig und allein die Ausgaben für die Jugendnationalmannschaft für ihre Teilnahme an dem JEC 2010 tauchen auf und sind ordnungsgemäß belegt / verbucht. Und nu? Der Steuerprüfer wird nachfragen, wo denn die Einnahmen und Ausgaben des JEC 2010 auftauchen. Jetzt wird dem Finanzamt ein Vertrag vorgelegt, wonach eine externe Firma mit der Ausrichtung beauftragt wurde, dies um einen möglichen Schaden vom Verband fernzuhalten. Folgen für den DDV? KEINE !!! Der Vertrag ist ordnungsgemäßg von 2 Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstandes unterschrieben und der DDV ist finanziell in der Sache nicht mehr involviert. Es liegen somit beim DDV überhaupt keine Unregelmäßigkeiten vor.

    Das Einzige, was jetzt passieren könnte, wäre eine Mitteilung des Steuerprüfers an das zuständige Finanzamt der externen Firma. Ihm ist eben aufgefallen, dass eine Zahlung nicht an die externe Firma ging, sondern an den DDV-Präsidenten. Jetzt könnte er darüber eine Mitteilung an das zuständige Finanzamt der externen Firma schicken, dass man doch überprüfen möge, ob die Firma die Einnahmen und Ausgaben ordnungsgemäß versteuert hat. Ist aber nicht Angelegenheit des DDV, sondern ausschließlich der extern beauftragten Firma. Ich schreibe bewußt könnte, denn die Steuerprüfer sind vollkommen überlastet, dass man kleinen Vermutungen oft überhaupt nicht nachgeht.

    Der Vertrag mit der Firma Unknown-Tools wurde doch den Mitgliedern vorgelegt, die Kasse im Finanzausschuss geprüft und der Vorstand entlastet. Was will man da noch? Man will Aufklärung über die Finanzen der Firma Unkonwn-Tools und dazu besteht keinerlei Rechtsgrundlage seitens des DDV.

    Das bei der ganzen Sache der Personalien ein fader Beigeschmack bleibt, dies will ich gar nicht in Abrede stellen.

    Aber anstatt ständig auf alte Dinge herumzuhacken, dann noch schreibt, das man ohne Aufklärung der Sache ein neues Präsidium ins Dilemma stürzt, kann ich nicht nachvollziehen. Die Sache ist für den DDV abgehakt. Und ein finanzieller Schaden ist dem DDV auch nicht entstanden.

    Vielleicht sollte man eher darauf besinnen, wer sich berufen fühlt zukünftig ein Amt im DDV-Präsidium zu bekleiden, dabei zu unterstützen.

    Gruß Bodo

    Einmal editiert, zuletzt von Bodo Wermke (18. November 2010 um 00:07)

  • Dann frage ich mich aber warum man denn für so ein doch recht wichtiges Event sich eine Firma sucht die keine sinnige und gute Internetpräsenz hat?!

    Ist doch mehr als schlechte Werbung in meinen Augen und woher weis man denn ob die dazu in der Lage sind wenn man über Events ähnlicher Größe keine Infos hat wo diese Firma evtl schon mal etwas auf die Beine stellte?!?

    Aussendarstellung = 0 und noch ganz viel weniger


    Ist doch alles Vetternwirtschaft und abgesprochen ohne Ende wie sich das hier liest und auch zu sein scheint.

    Gruß Mike

    Einmal editiert, zuletzt von troublemaker180 (17. November 2010 um 23:43)

  • Das bei der ganzen Sache der Personalien ein fader Beigeschmack bleibt, dies will ich gar nicht in Abrede stellen.

    Aber anstatt ständig auf alte Dinge herumzuhacken, dann noch schreibt, das man ohne Aufklärung der Sache ein neues Präsidium ins Dilemma stürzt, kann ich nicht nachvollziehen. Die Sache ist für den DDV abgehakt. Und ein finanzieller Schaden ist dem DDV auch nicht entstanden.

    Vielleicht sollte man eher darauf besinnen, wer sich berufen fühlt zukünftig ein Amt im NWDV-Präsidium zu bekleiden, dabei zu unterstützen.

    Gruß Bodo

    Nachvollziehen kann ich nicht, wie man so eine Nibelungentreue haben kann. Warum entstanden die Gerüchte, genau wegen der Verschleierungstaktik und der bis jetzt anhaltenden Mauertaktik. Doch leider ist der Weg zu einer günstigen Einigung für beide Seiten vorbei, warum lässt er sich das alles hier gefallen. Ja das weiss er selber besser, ich wünsche ihm keine Finanzamtkontrolle, aber anders wird diese Sache nie beendet. Im übrigen Bodo sucht der DDV nicht ihr, habt ja glaube ich erst gewählt.

    Eisi

  • Hallo Eisi,

    nochmal nur für Dich:

    • Der Vertrag zwischen dem DDV und der Firma Unknown-Tools hat den Mitgliedsverbänden vorgelegen.
    • Die Kasse des DDV ist im Finanzauschuss geprüft worden.
    • Die Ausgaben für den JEC 2010 sind beim DDV ordnungsgemäß belegt und gebucht.
    • Das Präsidium ist entlastet worden.


    Ein Schaden ist dem DDV nicht entstanden. Also sollte man hier auch einen Schlussstrich ziehen und Neuen eine Chance geben. Eine ungeklärte Altlast für den Verband werden sie ja nicht übernehmen.

    Also Wer soll jetzt Wem Was vorlegen? Und Wer soll jetzt Wen auffordern Irgendwas vorzulegen?

    Zwei einfache Fragen, welche Du mit Sicherheit konkret beantworten kannst.

    Gruß Bodo

  • Hallo Bodo,
    nachfolgend ein paar Anmerkungen zu Deiner Replik.

    re "Nette Darstellung"
    Fand ich auch, warum aber, versuchst Du dann gleich, das ganze absichtlich ins Lächerliche (Skulpturen aus Elefantenkot) zu ziehen? Was ist da die Intention das Motiv? Immerhin habe ICH einiges an Mühe aufgewandt, um sehr neutral und sachlich zu argumentieren.

    re Deine exakte Vorhersage des Ablaufs einer möglichen Steuerprüfung
    Hmmm, ich kenne ja nun Deinen Beruf nicht, aber sofern Du nicht beim Finanzamt/Steuerfahndung/ oder in diesem Dunstkreis arbeitest, ist diese Vorhersage so gut wie meine über, sagen wir die Arbeit eines Heizungsmonteurs.
    Und aus juristischen Kreisen höre ich bzgl. unserer "Situation" etwas anderes. Deswegen wäre es ja so wichtig, KLARHEIT zu schaffen!

    re Entlastungen
    Eine Entlastung kann nicht gegenüber gesetzlichen Verstößen erfolgen. Die Entlastung ist daher bzgl. der von mir an die Wand gemalten rechtlich relevanten Szenarien unerheblich

    re Klarheit
    Wie ich versucht habe darzulegen, speisen sich diese ganzen ins Kraut schießenden und ja zweifelsohne auch sehr unangenehmen Spekulationen, aus einem eklatanten Mangel an Belegen oder Dokumentationen. Nun, eigentlich dürfte das doch kein nennenswerter Akt sein, diese (nicht öffentlich) bereitzustellen?!.

    Die Schatzmeisterin des DDV greift in einen ihrer Leitzordner und kopiert ihre Kopie des Gewerbescheins von Unknown Tools und unser Ex-Präsident schwärzt auf Kontoauszügen die nicht relevanten weil persönlichen Zeilen. Das ganze dauert vielleicht .... 45 Minuten? Schlagartig wäre ALLEN SPEKULATIONEN der Boden entzogen und niemand müsste sich mit einem "mulmigen Gefühl" wegen eventueller juristischer Minen für eine Wahl zu neuen Präsidium aufstellen lassen. Warum um alles in der Welt, ist Transparenz so furchtbar? Ich kann es einfach nicht verstehen......

    re Kein Schaden entstanden
    Auch hier sagen Urteile zum Vereinsrecht etwas anderes, aber da wir hier ja weder ein Jura-Seminar, noch gar bei Gericht sind, lasse ich diesen Hinweis einfach mal so stehen.
    ALLERDINGS ist der DDV ein steuerbefreiter, weil gemeinnütziger Verein. Und ich stelle mir schon die Frage, ob die Handlungen des Vorstandes in dieser Affäre, genau diese Gemeinnützigkeit nicht erheblich gefährdet haben könnten? Auch hier, müsste man wieder Juristen befragen, um eine erste Einschätzung zu bekommen.
    (Und darüber hinaus, auch wenn dem DDV kein Schaden entstanden wäre, wie sieht es denn z.B. mit dem WDF aus?)


    Dieses ganze Tänzchen was wir hier seit Wochen und Monaten sehen, erinnert in seiner Choreographie doch sehr an den Ablauf diverser Parteispenden Affären etc. der Vergangenheit. Ist eine völlig andere Dimension, ja, aber die Ähnlichkeit finde ich schon frappierend. Und eine Art von "Bitte weitergehen, hier gibt es nichts zu sehen" kann meiner Auffassung nach nicht die richtige Antwort sein.

    Ich hoffe, das deutlich ist, dass ich nicht geringste Absicht habe, irgendjemand öffentlich "ans Kreuz zu schlagen". Das wäre völlig unproduktiv und ich hasse so etwas. Aber das Risiko, dass ich darzulegen versucht habe, halte ich für REAL! Und wir sind für die Zukunft gut beraten, darauf zu achten, dass es uns nicht irgendwann in den A........ beißt.

  • Hallo Kai,

    also das Beispiel diente nicht dazu, Irgendetwas ins Lächerlich zu ziehen. Es sollte lediglich erklären, wie einfach es ist, sich selbständig zu machen und die anschließenden steuerrechtlichen Folgen daraus. Das Beispiel ist übrigens nicht von mir, sondern von einem meiner ehemaligen Dozenten.

    Was Steuerprüfungen betrifft, greife ich auf berufliche Qualifikation und Erfahrung zurück.

    Der DDV - Schatzmeisterin braucht überhaupt keine Gewerbeanmeldung der Firma Unknown-Tools vorliegen, da bei Abschluss eines Vertrages es unüblich ist, dass die Vertragsschließenden ihre Gewerbeanmeldungen oder Handelsregister-/Vereinsregisterauszüge vorlegen. Die Forderung nach Vorlage einer Gewerbeanmeldung der Firma Unknown-Tools ist -entschuldige bitte- einfach nur lächerlich. Genau wie die Vorlage privater Kontoauszüge, zumal die Überweisung des DDV dorthin einen bestimmten Verwendungszweck hatte. Du forderst keine Transparenz im DDV sondern Einsichtnahme in Firmenunterlagen eines Vertragspartners des DDV. Eine Forderung, welche jeglicher rechtlicher Basis entbehrt.

    Es ist seit Jahren üblich im DDV, dass dieser Großveranstaltungen nicht selbst ausrichtet sondern an Dritte vergibt. Sei es beim JEC so, wo für die Durchführung ja schon eigene Firmen gegründet wurden oder man vergibt an seine Mitgliedsverbände. Der DDV immer schön außen vor und finanziell nicht involviert, so dass ein finanzielles Risiko für den Verband nicht besteht. Eine Praxis, welche in über 10 Jahren nicht angekreidet wurde.

    Wenn Du jetzt die Aufklärung des JEC 2010 forderst, weil da vielleicht nach Deiner Ansicht noch irgendwelche Minen liegen und ein neues Präsidium keine Altlasten übernehmen darf, was ist dann mit den anderen Jahren? 10 Jahre zurück kann das Finanzamt prüfen, also was ist mit der Forderung der Aufklärung JEC 2001, Spring Cup 2005 und JEC 2006 ??? Welche Verträge wurden damals geschlossen und welche Gelder sind geflossen?

    Fordert man hier nicht eine grundsätzliche Aufklärung der ganzen Veranstaltungen in den letzten 10 Jahren, sieht jetzt alles nur nach der Hetzjagd gegen eine bestimmte Person aus.

    Jahrelang wurden Veranstaltungen an Dritte vergeben, immer wurden diese auch so ausgeführt, dass der DDV dabei keinen finanziellen Schaden hatte. Jetzt entscheiden die Mitlieder im HAS, dass man den EC 2012 nicht austragen wird, weil man dieses finanzielle Risiko nicht tragen möchte.


    Gruß Bodo

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