Beiträge von dartblog

    Vereine sehe ich durchaus als mögliche Zielgruppe. Ich kenne einige Steeldart Vereine, welche bereits auf digitale Zähler anstelle der Whiteboards umgestiegen sind...

    Die eigentliche Zielgruppe dürften aber ambitionierte Hobbyspieler sowie angehende Profis sein. Denn mit diesem Programm lässt sich ja einfach die Entwicklung der Streuung beobachten und nicht nur die reinen Scores bzw. der Average...

    Welcher Verein kann sich so ein System in mehrfacher Ausführung leisten? 1500 Euro um mich vom rechnen zu "entlasten"?

    Warum ein Profi davon profitieren sollte ist mir nicht einleuchtend, denn die Sichtbarmachung von Varianz im Streukreis macht nur dann Sinn, wenn auch ein geeignetes trainingstechnisches Konzept dahinter steht. Und die Streuung ist bei Profis generell nicht so groß.Und die Streuung zu kennen, bedeutet nicht sie auch durch das Wissen vermindern zu können. Daher auch für Hobby keine vernünftiges Preis/Leistungsverhältnis.
    Wenn ich im Lotto groß gewinnen würden, wäre das Ding sofort in meiner Wohnung. Aber so, ist es ein teures Gadget was niemand braucht

    Erst einmal kommt es darauf an wie du zu dem Board stehst. Für ihn gibt es gar keine andere Möglichkeit, wie er ja auch in seiner leicht übertriebenen Darstellung zeigt.

    Bei diesem Stand müsste er seinen Unterarm sehr schräg stellen, um in der Sichtlinie zu werfen. Wenn ich im Training mit Links werfe, ziehe ich auch an meinem Kopf vorbei.
    Im der Standardposition mit rechts, ziehe ich unter meinem Auge und habe kein Problem damit, das Ziel die ganze Zeit zu fixieren.

    Für andere, Stand- und Wurfarmvarianten muss das nicht die Regel sein.

    Man kann auch Videos per E-Mail dahin senden und er coacht einen dann.

    Vielleicht sind solche Online-Coachings ja die Zukunft.


    Das Problem bei diesem Vorgehen, ob in einem Workshop oder einem Onlinecoaching, ist die Nachhaltigkeit der Maßnahmen.

    Workshops sind zwar sehr gut um schnellen Input zu vermitteln, aber hier geht aus meiner Sicht die Nachhaltigkeit am schnellsten flöten, wenn sie nicht von einer Nachbereitung begleitet wird.
    3 oder mehr Stunden sind für die meisten kaum konzentriert zu stemmen und somit hast du vielleicht einen Nutzen von 15-30% langfristig gesehen.

    Beim Onlinecoaching ist es problematisch direkten Einfluss auf die Spieler zu bringen. Ich habe in den letzten zwei Jahren meine Konzepte im Onlinecoaching immer weiter entwickelt.
    Abgesehen von den Onlinekursen, die im Grunde Trainingspläne auf Basis einer Bewegungsentwicklung sind. Also Übungen, die Wurfgefühl entwickeln und dann mit langsam steigenden Anforderungen (auch durch Übungsspiele)immer mehr Stress auslösen und so den Wurf festigen sollen.

    Das ist dann nachhaltiger, weil es ca. einen Monat geht und immer wieder neue Reize gesetzt werden. Spiele sind zwar auch dabei, aber sind nur ein Teil des Ganzen.

    Beim Coaching ist der Zeitaufwand aber weitaus größer und ist nicht mit einer einzigen Analyse getan, jedenfalls nicht als Anfänger oder Spieler mit Problemen. Da setzte ich seit Anfang dieses Jahres auf eine neue Ausrichtung, die nicht nur mit den oben genannten Elementen aufwartet, sondern auch noch mentale Aspekte dazu nimmt.

    Der Zeitraum ist damit auch weitaus größer und die Arbeit für beide Seiten intensiver.


    Was man aber auf jeden Fall berücksichtigen muss, ob man überhaupt der Typ für sowas ist und welche Erwartungen man hat. Die Erwartung driften ab und an ins Unrealistische ab.
    So ein Onlinecoaching ist verbunden mit Trainingstagebüchern, um weitere Trainingsabläufe zu erarbeiten und damit ein nicht zu unterschätzender Aufwand.

    Gerade durch meine Onlinetrainingsgruppe habe ich auch im letzten Jahr sehr viel Feedback bekommen und festgestellt, dass die Kommunikation ein wichtiger Schlüsselfaktor für den Erfolg ist.

    Im Bogenschießen gilt die 0,1‰-Grenze bezüglich Alkohol


    Kannst du mir eine aktuelle Quelle dazu nennen? Denn soweit mein Kenntnisstand ist, war das mal so, seit 01.2018 gibt es weder von der WADA noch der NADA diese Grenze. Also die 0.1 - Grenze ist für alle Sportarten abgeschafft worden, auch für den Motorsport. Das hat man jetzt sozusagen auf die Verbände abgeschoben.

    In der Wettkampfordnung finde ich nur einen allgemein gehaltenen Passus (Nicht vor und während....blablabla)


    Was mich bei dem Chat gewundert hat, der da nebenher läuft, dass sich da Leute wie daRitsch, dartblog und Kevin Münch aufhalten. Der Chat ist asi und die schlimmsten sind deutsche Chatter. Was will man da?

    Das kann ich dir gerne aus meiner Sicht erklären, bzw. wenn dich sowas wirklich interessiert, kannst du mich auch gerne persönlich anschreiben.

    Aus meiner Sicht ist ein Chat zur BDO WM eine ganz interessante Sache. Leute, die ich in den letzten zwei Jahren kennenlernen durfte, schauen sich sowas auch an und man hätte schön Fachsimpeln können.
    Zuerst dachte ich noch das ich mit blockieren die ganzen enthirnten sperren könnte. Erfolglos.

    Dann war es eine Art Herausforderung, diesen Umgang miteinander auszuhalten und wenn, sachliche Kommentare zu verfassen. Das habe ich geschafft.
    Das sind manchmal gute Übungen, die dem einen oder anderen auch Verbesserung bringen würden.


    Generell muss ich aber feststellen, dass der Umgang miteinander überall gelitten hat. Deshalb bin ich auch immer so erstaunt, dass auf meinem Kanal bislang nur ein Kommentar gesperrt werden musste.

    Denn wenn ich wie hier lesen muss, dass ein 14-Jähriger aufgrund seiner gezeigten Emotionen herunterreduziert wird auf ein Asikind, das auf gar keinen Fall in der Nachbarschaft wohnen darf, fehlen mir die Worte. Obwohl ich ihn nur Oberflächlich kenne und in Polen nur 7-8 Minuten mit ihm gequatscht habe, hat er mich mit seinen damals 13 Jahren beeindruckt. Ich war von seiner zuvorkommenden Art überrascht. Aber bei allem darf man eins nicht vergessen, er ist gerade dem Kindesalter entwachsen.

    Das war ganz im Gegensatz zu dem Video, was ich vorher gesehen hatte (er gegen Taylor), da war ich auch etwas von seiner Gesten überrascht. Da ich das ohne Ton gesehen habe, dachte ich zu dem Zeitpunkt, das ist ein 16-17 jähriger


    Früher ging es darum das einer "nervt" oder "den kann man nicht leiden", alles normal und verständlich. Heute kommen dann alle mit persönlichkeitspsychologischen Erklärungen und wollen einem suggerieren, dass sie aufgrund eines Verhaltens den ganzen Menschen deuten können. Klar geht das, aber nur wenn man auch hinter die Kulissen schaut.


    Mir fehlt in Chats und Foren generell der Respekt für den Menschen und die totale Reduzierung auf den Profi/Spieler. Ich für meinen Teil nehme mir Zeit Menschen in meine "Arschlochkategorie" zu legen, dass geht nicht so schnell und wenn er mal drin ist, kann ich ihn auch jederzeit rausholen, wenn ich merke, das ich nicht genügend Informationen hatte oder etwas übersehen habe.
    Aber wir gehen ja selbst mit unseren eigenen Gewächsen (Hopp und Schindler) nicht sonderlich gut um. Respekt Fehlanzeige und warum? Weil die meisten es nicht aushalten können selbstbewusste Menschen, die Ziele haben und in ihrem Leben etwas erreichen wollen zu akzeptieren. Denn die machen ja etwas was sie selbst nie auf die Reihe bekommen haben, sei es, weil ihnen der Mut zum Risiko fehlte oder sie einfach nicht talentiert genug waren.

    Das kann man dann auch ganz kurz mit NEID beschreiben.

    Abschließend zu dem Thema, wer Selbstbewusstsein und eine Brustraushaltung als Arroganz wahrnimmt, sollte sich unbedingt mit Sport psychologischen Grundsätzen vertraut machen. Bücklinge und Jasager, die nie ihre Komfortzone verlassen, werden kaum Großes leisten können.
    Ich würde sie dafür aber niemals angreifen oder wünschen, das sie lieber nicht in meiner Nachbarschaft leben sollen

    Schwerer Dart ist für Anfänger besser geeignet, da die Bewegungsabläufe noch nicht so optimal ablaufen. Da wird aufgrund der Masse des Darts trotz schlechter Technik genug Impuls aufgrprägt, was mit einem leichten Dart nicht so wäre.

    Als Anfänger neigt man dazu zu viel zu spielen.

    Die Bewegungsabläufe sind ja noch sehr "ungeformt" und ab und an kommt es auch zu spastischen Bewegungen, sie dann den Muskel- und Skelettapparat stark belasten.

    Gerade das von dir angedeutete "Armbeuge", scheint eher eine Überbelastung zu sein. ICh habe jetzt drei Jahre nicht mehr gespielt und im Rahmen einer Youtubeserie wieder angefangen. Da hatte ich auch ganz schön "Muskelkater" am Anfang.

    Wenn es über einen Muskelkater hinausgeht, solltest du natürlich einen Arzt aufsuchen.

    Ja ich versuche gelassen zu bleiben. Ich war mein Leben lang Sportler, am Ehrgeiz sollte es hoffentlich nicht scheitern ;)


    Gerade deswegen, scheitert es oft. Die Spieler, die mit einem hohen Ehrgeiz ausgestattet sind, scheitern oft an Ihren eigenen Ansprüchen.
    Im Dart kann man nichts erzwingen, was in anderen Sportarte ab und an möglich ist.

    Denn genau wie Volla, habe ich auch deinen 2. Post interpretiert.


    Bekomme ich das durch viel Training hin, irgendwann mal so "gut" zu werden wie mit Rechts oder sollte ich es lieber gleich sein lassen!?
    Hat jemand Tipps für mich oder hat vielleicht jemand das gleiche Problem?

    Ich muss ja auch die Technik komplett neu erlernen und es fühlt sich natürlich sehr fremd an wenn der Pfeil die Hand verlässt, weil ich ja nun eigentlich Rechtshänder bin.

    Ich möchte halt unglaublich gerne weiter spielen, aber habe bissel Schiss, dass ich irgendwann verzweifle. :(


    Wenn du (dein fett markierter Text) Spaß am Spiel hast, ist doch die Frage beantwortet. Wenn du natürlich Leistung erbringen willst und das für dich im Vordergrund steht, dann wird es erst einmal schwer werden.

    Viele Spiele können sich nicht damit abfinden, dass ihr Leistungsniveau nach Verletzung, Pausen oder Umstellungen weit unter dem liegt, was sie erbringen konnten. Da kommt sehr schnell Frust und Arger.

    Aber bei Spielern, die einfach Spaß am Spiel haben, zudem auch noch gerne trainieren und dabei neues ausprobieren, ist das eine hervorragende Option.

    In meinen Trainingsgruppen und Kursen, ist das links spielen ein Bestandteil der Aufwärmroutine (Hervorragend um seine Aufmerksamkeit und Wahrnehmung zu schulen). Und selbst die, die immer gesagt haben "Ne, mit links schaffe ich das nie", sind jetzt in der Lage ein "ordentliches Trefferbild hinzubekommen. Nur eine Ausnahme gibt es, der weigert sich beharrlich, was aber ein mentales Problem ist.


    Ich kann dir nur raten es auszuprobieren, denn es wirkt sich nicht nur positiv auf deine Bewegungsentwicklung aus. Und wenn der Spaß am Spiel im Vordergrund steht, ist das eine tolle Herausforderung von 0 neu anzufangen.

    Wenn ich mich emotional so auf der Bühne verhalte, muß man sich doch nicht wundern das es in der Anonymität des Internet genauso zu geht. Du redest von Respekt, den hat ein Gerwyn Price auch nicht, das die Leute drauf anspringen ist doch menschlich, das verwundert dich jetzt ?


    Kannst du mir eine Frage beantworten?

    Liest du dir auch die Sachen durch, die du kommentierst? Es ist für mich unverständlich, wie man so eine Antwort kreieren kann, die einen Bezug auf meine Ausführung darstellen soll.