Beiträge von dartblog

    @ Dartblog
    385€ sind die reinen Kosten im NWDV gewesen mit nur 3 Präzenzwochenenden und Übernachtung auf eigene Kosten und 3 Anreisen . Im BDV ist dieser Lehrgang innerhalb einer Woche Vollzeit mit Vollpension zu absolvieren an einer Sportschule. Und wie gesagt als passives Mitglied in Bayern zahlst du 770€ und gut.


    Das mit den Übernachtungen habe ich so nicht richtig erfasst. daher habe ich meine Teile zum DDV Training gelöscht, da sich der Sachverhalt geändert hat.

    Trotzdem 1440 ,- für einen nicht BDV'ler viel zu teuer.

    .. nach Möglichkeit die Rechte an der Bundesliga und den großen Turnieren an
    Fernsehsender zu verkaufen usw...

    Du kannst nur etwas verkaufen was auch im Marktinteresse ist. Dart ist im deutschen Fernsehen nur von Bedeutung, weil die PDC ein professionelles Umfeld schafft. Mit einem Kmaerateam das in einer Sporthalle dokumentarisch die Szene abfilmt, lockt man niemanden hinter dem Ofen hervor.

    Die Bundesliga kann (noch) keinen Eventcharakter liefern. Und das ist eine Voraussetzung um im Interesse zu stehen.

    Und jetzt noch etwas zu der Leistung die in der Buli abgerufen wird. Die ist im Durchschnitt nicht annähernd vergelichbar mit der PDC.
    Wenn du mal bei den BDO WM Tagen die Medien und Foren beobachtest, dann kannst du schnell feststellen das kaum jemand Interesse an diesem Niveau hat.
    Ich für meinen Teil finde es erschreckend wie die Spieler da nieder geredet werden, aber es spiegelt die Konsumentenerwartung wieder.

    Ein Umbruch hin zu deiner Idee, würde auch eine Professionalisierung der Austragungsorte, der Mannschaften, des Modus usw bedeuten. Ob manche Austragungsorte überhaupt geeignet sind um dort professionelle Filmaufnahmen zu machen und dabei nicht den Ablauf stören, wage ich zu bezweifeln, jedenfalls kenne ich einige Orte wo es schwer wird.

    Aus reiner Neugier: Inwieweit äußert sich das?

    Viele Grabenkämpfe, daher oft wechselnde Personen in den jeweiligen Ämtern. Ich habe manchmal den Eindruck, dass neue und gut kehrende Besen, schnell vergrault werden.

    Es ist leider so, dass du emotional sehr belastbar sein musst um so einen Job zu machen. Wenn man sieht welcher Druck in den sozialen Medien statt findet und dann noch den internen Druck addierst, ist das schon eine Herausforderung.

    Daher ist es schwierig stabile Strukturen zu schaffen, dass impliziert dann Sauhaufen


    Das meinst du wohl mit gefährlich?


    es geht hierbei um die "Selbsterfüllende Prophezeiung".

    Die eigene Handlung wird dadurch massiv beeinflusst und wird unterbewusst so gesteuert, dass die Vorhersage eintrifft.

    Kaum merkbar wird der Fokus herabgesetzt, die mentale Ausrichtugn wird jetzt negativ, weil man ja weiss das es nicht funktioniert und das war es dann.
    Durch den Spielverlust, wird man dann auch noch für die Zukunft darin bestärkt, das es nicht klappen kann.

    Solche Spieler sieht man immer wieder, die dann schaulspielreif Ihre Darts auf den Tisch werfen und "Noch nie habe ich nach einer 180 gewonnen" ausrufen.

    Mein Tipp: Weniger Verschwörung und mehr Selbstvertrauen.

    okay ? wie kann man sowas nachweisen ? dann können sie doch auch gleich manipulation unterstellen , entweder ganz oder gar nicht - jeder hat mal nen schlechten tag. bin eher gespannt was bei rowby rauskommt


    Das sehe ich auch so.

    Anders wäre es der Fall, wenn ich lustlos nur noch auf das Bull werfe, reihenweis No-Look Würfe mache und damit den Eindruck erwecke das Spiel nicht mehr ernst zu nehmen.

    Zitat


    Jo, wenn man/er es dann wenigstens machen würde. :D
    Ansonsten ist es so sinnvoll, wie bei einigen, die mit 90 über Bull gehen und bei 65 dann trotzdem auf (T)15...

    Und was soll daran bitte falsch sein?

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    Ich kann mich nicht erinnern jemals einen Post gelesen zu haben, wo jemand nicht schreibt was er für Spitzenaverages gespielt hat.
    Das meine ich nicht dispektierlich, sondern mache die Aussage aus mentaler Sicht.

    Wenn ich, meine Annahme, einen völlig überzogenen Wert in meinem Kopf habe, den ich auch überall noch weiterezähle, dann ist das für mein Gehirn, als ob ich diesen Wert ständig abrufen kann.
    Also meine Wohlfühlzone. Und wer kennt es nicht, wenn wir unsere Wohlfühlzone nicht erreichen, kommen schnell Verkrampfung und Verägerung mit ins Spiel.

    Das aus meiner Sicht größte Handicap der meißten Spieler, ist die Akzeptanz auch schlechte Leistungen zu generieren. Sobald jetzt noch meine Vorstellung gefestigt wird, dass ich 80er Schnitte spielen kann, wird dann ein 55er Spiel schon zu einer herben Schalppe.
    Was erwächst daraus, Frust, Verkrampfung und Wut.

    Dartitis etc. sind dann das maximale Abfallprodukt aus falscher Wahrnehmung. Ehrgeizige Spieler haben es da besonders schwer.

    Und zum eigentlichen Post, wie soll man dir helfen, wenn man nicht sieht wie du wirfst? Ob es dein Zeigefinger alleine ist (gewagte These), deine gesamte Ausrichtung zum Board, ein verdrehter Wurfarm etc. das ist doch alles nur Glaskugellesen ohne Bilder/Videos/Vor_Ort Betrachtung.

    Ich denke mit realistischerer Einschätzung seiner Leistung und vor allem mit der Akzeptanz für schlechte Phasen, kann man viel besser die auf und ab's tolerieren und weiter sein Training durchziehen.
    Und sich gelegentlich Aufnehmen und analysieren, ist jetzt auch kein falscher Input

    Kernaussage, die glaube ich die Frage beantwortet.
    Macht wenig Sinn sich sowas anzutrainieren, kommt wenn überhaupt einfach unterbewusst. ;)

    Im Grunde macht es schon Sinn etwas bewusst zu trainieren. Denn das "unterbewusste" ist nichts anderes als das Abrufen von erlenten Mustern. Hast du diese Bewegungserfahrung niemals erlebt, wird es auch nicht zu einer unbewussten Ausführung kommen können.

    Wenn er jetzt mehr Wert auf das Darts "shuffling" legt, dann könnte ihm ein Training durchaus weiterhelfen.

    Ich freue mich schon auf abwechslungsreiche Themen wie "Alles Scheisse, Average bei 90 aber kriege kein gutes Dartsshuffling hin".

    Die Hauptbewegung beim darten ist nur die nach vorne gerichtete. D.h wenn du wirklich eine Auflade- oder Ausholbewegung machen würdest, dann müsste die eine verlängernde Wirkung haben. Also noch weiter zurück, als der Umkehrpunkt, bevor es wieder nach vorne geht.

    Daher ist in Dartfall diese Rückwärtsbeweung nur dazu gut um den Dart höhenmäßig abzugleichen, damit wir uns einen Anhaltspunkt machen können und die Rückwärtsbewegung dann sauber (in Sichtlinie) führen um den Wurf vorzubereiten. Aber nicht um ihn kräftemäßig aufzuladen.

    Das funktioniert beim Speerwerfen, Kugelstossen, Boxen etc.

    Beim Dart ist es sogar für viele nachteilig, da sie oft viel zu schnell zurückziehen, die Kräfte auf das Ellenbogengelenk dann zu einem Lupfer führen um das zu kompensieren usw.
    Auch werden die Rückwärtsbewegungen oft unsauber ausgeführt und gehen außerhalb der Sichtlinie. Was zu Problemen mit dem Handeglenk kommen kann, was zum Schluss dann kompensieren muss. Außer man heisst Loraine Winstanley.

    Viel wichtiger ist die maximale "Aufladung" um der Vorwärtsbewegung einen möglichst langen Weg zu ebnen. Denn dadurch wird der Impuls auf den Dart besser. Lange geradlinige Bewegungen sind effektiver als als kurze.

    Das mit dem zu spät loslassen ist auch ein Punkt. Ich schaffe es zb. den Arm nach dem Wurf komplett durchzustrecken also den follow thorugh durchzuführen. Nur die Hand kann ich am Schluß nie perfekt abwinkeln meißtens dreh ich die komisch nach rechts weg, vielleicht ist das ein Anzeichen dafür dass man den Dart zu spät losläßt, keine Ahnung.


    Das ist ein Anzeichen das die Wurfbewegung im Wurfablauf aus der Sichtachse "pendelt".

    Passiert bei mir je länger ich spiele, desto aufälliger wird das. Kurze Pause und der Wurf ist dann wieder stabil.

    In solchen Situationen hilft einfach mal kurz abzuschalten und eine kleine Pause einzulegen. Oft löst sich dann der Knoten.

    Ansonsten kann man ohne visuelle Betrachtung dazu kaum was vernünftiges sagen. Wenn dir ein Fuballspieler schreibt, ich schiesse ständig links am Tor vorbei, wirst du auch keine vernünftige Aussage machen können.

    Nach 4 Wochen kann man überhaupt noch nicht davon ausgehen irgend etwas gut/konstant zu können. Es wird noch viel Zeit in Anspruch nehmen, sich einer konstanten Leistung zu nähern.
    Nimm einfach den Fakt mit, dass gerade zum Anfang die Lernkurve extrem ist und genieße es.

    Lass dich nicht durch Rückschläge und schlechte Tage zurückwerfen, sondern sieh sie als eine Art Bestandteil deines Training an.

    Trainiere sauber und übertreibe es nicht, dann wird sich nach einer gewissen Zeit auch der Erfolg einstellen.