Ich kann mich nicht erinnern jemals einen Post gelesen zu haben, wo jemand nicht schreibt was er für Spitzenaverages gespielt hat.
Das meine ich nicht dispektierlich, sondern mache die Aussage aus mentaler Sicht.
Wenn ich, meine Annahme, einen völlig überzogenen Wert in meinem Kopf habe, den ich auch überall noch weiterezähle, dann ist das für mein Gehirn, als ob ich diesen Wert ständig abrufen kann.
Also meine Wohlfühlzone. Und wer kennt es nicht, wenn wir unsere Wohlfühlzone nicht erreichen, kommen schnell Verkrampfung und Verägerung mit ins Spiel.
Das aus meiner Sicht größte Handicap der meißten Spieler, ist die Akzeptanz auch schlechte Leistungen zu generieren. Sobald jetzt noch meine Vorstellung gefestigt wird, dass ich 80er Schnitte spielen kann, wird dann ein 55er Spiel schon zu einer herben Schalppe.
Was erwächst daraus, Frust, Verkrampfung und Wut.
Dartitis etc. sind dann das maximale Abfallprodukt aus falscher Wahrnehmung. Ehrgeizige Spieler haben es da besonders schwer.
Und zum eigentlichen Post, wie soll man dir helfen, wenn man nicht sieht wie du wirfst? Ob es dein Zeigefinger alleine ist (gewagte These), deine gesamte Ausrichtung zum Board, ein verdrehter Wurfarm etc. das ist doch alles nur Glaskugellesen ohne Bilder/Videos/Vor_Ort Betrachtung.
Ich denke mit realistischerer Einschätzung seiner Leistung und vor allem mit der Akzeptanz für schlechte Phasen, kann man viel besser die auf und ab's tolerieren und weiter sein Training durchziehen.
Und sich gelegentlich Aufnehmen und analysieren, ist jetzt auch kein falscher Input