Beiträge von Horst Girtew

    Zweites Turnier

    Heute war dann nun mein zweites Turnier. Gespielt wurde aber mehr ein geselliges System (keine Ahnung, ob es da einen Namen für gibt), also immer 4er Gruppen an einem Board und wenn der Erste gecheckt hat, haben die anderen Drei ihren Rest als Strafpunkte angeschrieben gekriegt. Wenn alle Gruppen durch waren, wurden die Gruppen neu ausgelost. Nachteil, man kam von 15.00 bis 21.00 Uhr auf effektiv 9 Legs, dazu der Intervall, bis man bei 4 Spieler immer wieder dran ist, da kommt kein richtiger Rhythmus rein. Und es sagt natürlich nichts über die Spielstärke aus. In er Gruppe wo gar nix läuft und alle schlecht checken, treffen sich am Ende alle auf D1, einer checkt irgendwann doch und kriegt 0 und die Anderen gehen mit 2 Strafpunkten nach Hause. Ich mit meinem Glück in einer Gruppe mit dem Turniersieger meines ersten Turniers, bekam in dem Spiel 307 Punkte übergebraten. Der Vorteil ist natürlich, dass alle Spieler von Anfang bis Ende dabei sind, weil ja keiner rausfliegt. Höchstens einer gibt auf, weil er mittendrin schon zu viele Punkte gesammelt hat und es ihm keinen Spaß mehr macht.

    Zusammenfassend lief bei mir so richtig nichts, aber es ging den Meisten nicht besser und so platzierte ich mich am Ende wieder mal im Mittelfeld, es gab gleich persönlich den Hinweis zum nächsten Turnier, wo ich doch gern gesehen wäre und das Angebot bei einem Verein reinzuschnuppern. Ich werde mal hinfahren, auch wenn es E-Dart ist.

    Ach fast vergessen, in den dortigen Kreisen ist Online-Dart kein Begriff, aber man nahm meine Beschreibungen sehr interessiert auf. Vielleicht kommt der Eine oder Andere noch dazu.

    Prinzipiell ist es ein Ligasystem, wo man unten einsteigt und dann regelt sich das über Auf- und Abstiege. In der Praxis funktioniert das aber nicht ganz. Zum Einen gibt es immer wieder recht viele Aussteiger, die die Auf- und Abstiegsplätze durcheinander bringen und zum Anderen Neueinsteiger mit zu hohem Niveau für die untere Klasse, so dass dort keine ausgeglichenen Spiele möglich wären. So wird vom Orga-Team meist eine individuelle Zuordnung gemacht. Das hat bislang immer sehr gut geklappt.

    Theoretisch ist das schon richtig so. Sonst müsste man tatsächlich Bereiche festlegen (50-79, 80-99, 100-139, 140-179, 180er etc)

    Eine 140 ist ja nunmal auch eine 100+. Kenne die Anwendungen so nicht, aber wenn ich einem Computer sage, zähle alles 100+ und trage es beim Feld Anzahl 100+ ein, dann zählt er eben alles ab 100 da rein.

    Nee nee, zuerst werden die 180er gezählt. Sind die gezählt, sind sie aus dem Pool raus. Dann werden die 140er gezählt, danach sind auch die raus. Dann die 100er usw. aber keine Würfe werden doppelt gezählt. Abgesehen von irgendwelchen Systemscheinen, wo das noch anders gerechnet wird, geht man mit einem Vierer im Lotto ja auch nicht sein Geld holen und will zusätzlich das Geld für die Dreierkombinationen, die da noch mit drinstecken.

    Also ich hatte jetzt drei verschiedene Arten von Spin Shafts und bei keiner Sorte haben sich von alleine irgendwie die Flights propellerartig gedreht. Sinn und Zweck war es bei allen Varianten, wie schon gesagt, dass wenn ein Dart auf den Flight eines schon im Board steckenden Darts trifft, sich dieser weg dreht und den ankommenden Dart so weniger stark ablenkt. Während des Fluges bewirkt der drehbare Flight Null.

    Meine eingeschnittenen Flights entstammten folgender Idee. Der User überlegte, dem Dart während des Wurfes schon aktiv eine Rotation mitzugeben, um die Flugbahn zu stabilisieren. Wie sich jeder vorstellen kann, beeinflusst man aber die Flugbahn schon sehr stark, wenn man versucht, dem Pfeil mit den Fingern einen Drehimpuls mitzugeben. Schneidet man nun die Flights ein, erhält der Dart den Drehimpuls passiv und wird nicht von der Fingerbewegung beeinflusst. Dadurch könnte man effektiver testen, ob eine zusätzliche Rotation die Flugbahn überhaupt mit sichtbarem Erfolg stabilisiert.


    Die Schäfte die rotieren können sorgen nur dafür, dass der Flight noch schnell als gewöhnlich rotiert.

    Da rotiert überhaupt nichts schneller. Da drehen sich nur die Flights weg, wenn ein Dart zu dicht auf einen schon steckenden Dart trifft, so dass er selbst nicht so stark abgelenkt wird.

    Naja, ganz einfach - was es damals noch nicht gab, konnten sie auch nicht vermissen. Aber ich denke auch früher schon, haben sich Darter andere Darter, die besser waren angeguckt, um vielleicht etwas zu erkennen, was die anders machen. Nichts Anderes ist die Videoanalyse, wo man sich eben selbst zuguckt und vergleicht, was man bei den guten Würfen anders macht, als bei den nicht so guten Würfen.

    Dass in anderen Sportarten gedopt worden ist und gedopt wird, ist übrigens ein Nullargument. Das eine rechtfertigt nicht das andere. Die Argumentationskette: Weil Radfahrer ihr Blut austauschen dürfen Dartspieler saufen ist Whataboutism (mal nach googeln wer es nicht kennt).

    Es geht nicht um die Rechtfertigung des Alkohols im Dartsport, es ist lediglich eine Feststellung, dass der Dartsport mit dem Alkohol nicht alleine da steht.


    Hat es doch, der Luftwiederstand ist allen übel Anfang, ohne Luftwiederstand gibt es auch keine Schwankungen, Auftrieb etc. :CD Ohne Luftwiderstand bleibt die horizontale Komponente der Geschwindigkeit unverändert. In vertikaler Richtung wird das Objekt hingegen mit der Beschleunigung g=\unit[9,81]{m/s^2} zum Erdmittelpunkt hin beschleunigt. Ach ja, die Erdanziehung spielt auch noch ´ne Rolle. Danke für den Link, ist sehr interessant, die scheinen bei Unicorn echt viel Zeit für so ein paar Nägel zu investieren

    Es ging darum, dass schwerere Darts einen größeren Luftwiderstand haben. Das kann man aber pauschal nicht sagen, da je nach Tungstenanteil leichtere Darts größer sein können als Schwere oder gleich schwere Darts auch unterschiedlich groß. Oder alleine durch die Bauform länger oder kürzer kann ein Barrel ja auch dicker oder dünner sein, was den Luftwiderstand verändert. Diese Unterschiede im Luftwiderstand des Barrels, dürften durch den Einfluß der Aerodynamik durch den Flight verschwindend gering sein.

    Wie schon gesagt sind Alkohol und sonstige Rauschmittel ja auch ein Phänomen, das öfter auftritt, wenn Männer und zum Teil auch Frauen aufeinander treffen. Nehmen wir das Race of Champions, wo die besten Rennfahrer der Welt aufeinander treffen, von denen ein großer Teil das ganze Jahr über für irgendwelche Verkehrssicherheitskampagnen oder gegen Alkohol im Straßenverkehr Pate steht und dann kommt es zu einem gemütliches Beisammensein, über das wenig nach außen dringt. Man hört dann nur aus den Kommentaren während der Rennen »Hut ab, dass die schon wieder Auto fahren können.« heraus, was da so nebenbei los ist.

    Oder waren nicht die Skateboarder völlig erstaunt, dass sie bei Olympia nicht kiffen dürfen? Und nicht im Vorfeld, da lief Olympia schon.

    Wenn man mal vier Stunden oder so spielt, hat man ja Phasen, da klappt nichts so richtig und Phasen, da läuft es auf einmal wie geschmiert. Wenn einem dann so etwas in der Kneipe beim geselligen Spiel passiert und man zwischen dem 4. und 5. Bier plötzlich wie ein Weltmeister scored und auch noch die Doppel trifft (vielleicht auch nur, weil man die Fehlwürfe besser verdrängt und die Anderen noch schlechter werden), dann gibt es sicherlich genügend Leute, die sich einbilden, das wäre genau ihr Pegel, bei dem sie richtig gut sind und versuchen einfach, sich genau diesen Pegel immer wieder anzutrinken. Wenn man den richtigen Pegel dann aber nach dem zwölften Bier immer noch nicht gefunden hat, kann man nur schlecht wieder zurück. Nächstes Turnier, neuer Versuch.

    Mir stellen sich da nämlich einige bedenkliche Fragen: Die meisten Profis trainieren ja täglich. Trinken die dabei immer? Wenn Du nüchtern trainierst und dann bei Turnieren becherst verändert sich doch deine Wahrnehmung. Was nützt dann das Training?

    Im Training hat man den Stress und die Anspannung des Wettkampfes ja nicht. Um dieses aber im Wettkampf abzubauen, trinkt man dann Alkohol, um so den Trainingszustand herzustellen.

    Das ist so ähnlich wie bei anstrengendem Sport und Diabetes. Durch Sport senkt man den Blutzuckerspiegel, also ist beim hohem Zucker Training gut. Im Wettkampf ist es genau andersrum, weil das Adrenalin den Blutzucker steigen lässt. Da muß man dann senkend entgegenwirken, während man im Training eher wegen einer Unterzuckerung aufpassen muß.