Beiträge von Horst Girtew

    Also schön weich ist ist nicht schlecht. Stell dir einen Schwamm zum Waschen vor oder einen Schwamm zum Geschirr spühlen, ohne diese harte Rubbelkruste auf der einen Seite. Sowas in der Art bzw. ein bißchen weicher ginge auch noch. So etwas habe ich und bin zufrieden. Man darf aber nicht vergessen, dass durch das Spielen ein Schall im Raum entsteht, der auch nach außen dringt. Also wenn die Wände so hellhörig sind, dass man die Pfeile einschlagen hörte, während man auf einem Board an einem Ständer mitten im Raum spielt, dann nutzt auch bei einem Board an der Wand dessen Entkopplung nichts.

    …
    Das schreit nach mehr :daumen:

    Ja das zweite Turnier ist schon im Januar, allerdings voll belegt, aber ich stehe auf Platz 1 der Nachrücker und dass mindestens einer absagt oder nicht erscheint, ist sehr wahrscheinlich. Das dritte Turnier ist dann für März geplant, da steht der Termin aber noch nicht genau und danach das Nächste im April.


    :thumbup:

    Da sieht man aber auch Wege, wobei mir einer gefallen hat. Bei 80 Rest: T16 – D16. Spielen bestimmt Einige, aber ist mir sonst noch nicht besonders aufgefallen. Über die 20 ist zwar mathematisch etwas sinnvoller, weil man sich mit zwei Singles ein Doppel stellen kann, aber wenn man etwas Luft hat und sich in dem Moment auf der 16 sicherer fühlt, als auf der 20, ist das ne schöne Option, an die ich vorher noch nicht gedacht hatte.

    Edit: Hab eben die Zusage für mein zweites Turnier am 11.01. bekommen. Das war ja schon belegt und ich stand auf der Warteliste. Nun ist ein Platz frei geworden und ich bin nachgerückt.

    Ja gut, das stimmt schon mit der Interpretation, nur »großes Favoritensterben« erweckt den Eindruck an, als würden sich dann im Achtelfinale vor allem Ungesetzte tummeln. Das hat sich für mich dann doch voḿ »großen Favoritensterben« zu »es gab einige Überraschungen« relativiert. Soll aber nicht heißen, dass es nicht trotzdem spannend ist und viele, schöne Spiele bisher dabei waren.

    Kann es sein, dass sich in der öffentlichen Wahrnehmung das »große Favoritensterben« von dem anfangs geredet wurde, etwas übertrieben dargestellt hat? Ich versuche das gerade für mich statistisch etwas einzuordenen. Egal wie es gelaufen wäre, nach der 3. Runde wären so oder so mindestens 16 Gesetzte raus. Nun waren es eben 19, also 3 Männekin mehr. Von den Ungesetzten hat es Huybrechts ins Achtel- und sonst mit Labanauskas und Humphries auf jeder Seite ein Ungesetzter bis ins Viertelfinale geschafft. Also nachträglich betrachtet würde ich sagen es gab zwei, drei Überraschungen, was das Zweitrunden-Aus von Gesetzten betraf, aber ansonsten war es kein ungewöhnlicher Turnierverlauf.

    Hab das mit den Terminen für die Qualies gar nicht mitbekmmen. War voll drauf eingerichtet, dass das ganze Ding komplett im neuen Jahr erst losgeht und das ist für mich noch lange hin. Dass morgen Silvester ist, hab ich noch nicht wirklich realisiert. Wenn mich einer früge, wie lange das Jahr noch geht, so sagte ich zwei Wochen.

    Ich finde gerade die Formulierungen etwas verwirrend. Das Oche ist doch erstmal nur die Abwurflinie, die im einfachsten Fall auch nur ein Kreidestrich sein kann und was sich viele bauen und mit Teppich belegen ist ein Podest zwischen Wand und Oche. Oder hat es sich eingebürgert. das ganze Podest als Oche zu bezeichnen?

    Hi.

    Also vorhin war direkt die nächste Spitze lose. Diese konnte ich von Hand ohne jeglichen Kraftaufwand wieder reinstecken. Also kann da von "einpressen" schon einmal nicht gesprochen werden…

    Es ging nur darum, dass Einpressen die übliche Befestigung von Spitzen im Barrel ist und nicht geklebt wird. Natürlich funktioniert Einpressen nicht, wenn das Loch größer ist als die Spitze, da kann dann aber die Spitze nichts dafür, wenn das Loch ausgeleiert ist oder für ein vorhandenes Loch eine zu dünne Spitze gekauft wurde. Hat man die fertig montiert gekauft, würde ich mich erstmal an den Verkäufer wenden.

    Das kommt auf die Wand und die Decke an. Es gibt tragende Wände, die von unten bis oben durchgehen und es gibt Innenwände, die nur von Fußboden bis zur Decke jeder Etage gehen und durch die Decke getrennt sind. Also die praktisch nachträglich in einen großen Raum gebaut wurden. Bei durchgehenden Wänden überträgt die Wand den Schall sehr gut auch in andere Etagen, bei den Anderen kommt es auf den Schallschutz in der Decke an.

    Keine schlechte Idee, nächstes Mal zwei stabile Bekannte in schwarze Anzüge zu stecken und mitzunehmen. Man könnte sich auch eine größere dunkle Limousine mieten, um damit vorzufahren und dann noch so einen kleinen gebückten Hansel, der einem das Case hinterher trägt und eine aufgespritze, dralle Blondine mit zwei weißen Pudeln an der Leine, die nachfragt, welche Temperatur der Champagner im VIP-Bereich hat. Dann hast du alle Sympathien auf deiner Seite.

    Hi.

    Ich habe die Reflex von One80. Eine ist nach ca 30 Spielstunden im Bord stecken geblieben, als ich den Dart rauszog, eine andere (heute eingetroffen) direkt nach dem ersten Wurf. Ich finde die Spitzen selbst nicht schlecht, aber mit der Qualität der Befestigung (vermute mal eingepresst, nicht geklebt) bin ich nicht zufrieden.

    Die sind ja dünner als normale Spitzen und das Ende ist nicht dicker, sondern da ist so eine Hülse drum, die sich etwas zusammen drückt und dann die Spitze in dem ca. 2,35 mm Loch des Barrels einpresst. Geklebt ist da in der Regel nichts. Das Problem ist, dass die Lochgrößen im Barrel etwas variieren. Die können von vornherein etwas größer oder kleiner sein oder natürlich auch ausleihern, je nachdem wie oft man die Spitzen schon gewechselt hat oder ob man vielleicht schonmal eine etwas dickere Spitze drin hatte und nun eine etwas Kleinere versucht, denn die sind ja auch nicht alle auf den µ gleich. Wenn Spitzen nicht ganz fest sind, kann man die aber auch einkleben, dazu wird im Forum gern Schraubensicherungslack empfohlen.

    Naja es macht vor Allem einfach nur Spaß, weil das vom Niveau her ähnlich war, wie hier im Ligasystem. Leute gegen die man gewinnen kann, Leute gegen die man im Normalfall keine Chance hat und man selbst etwa so im Mittelfeld und bei allen Nivieauunterschieden, aber trotzdem alle mit demselben Eifer und derselbe Freude dabei. Zum Großteil kannten die Anderen sich natürlich fast alle von irgendwelchen Veranstaltungen und da war man ganz am Anfang etwas außen vor, aber als dann die Gruppenphase los ging, da unterhielt man sich dann natürlich, es kamen wie erwartet die Klassiker »verstehe ich nicht, zu Hause treffe ich das immer« von allen Seiten und wenn man sich nach der Gruppenphase wieder über den Weg lief erkundigte man sich bei dem Anderen, wie es bei ihm so läuft. Alles schön.

    Abgebrüht war ich nicht mehr oder weniger, als hier auch. Man ärgert sich, wenn der Gegner nichts trifft und man selbst diese Chance nicht nutzen kann, um sich abzusetzen, aber man weiß auch, das man jederzeit eine 100 oder 140 ins Brett nageln kann und wieder aufholt, falls der Gegner einen Vorsprung hat. Wenn man dann wenigstens grob einige Finishwege kennt (das tat teilweise beim Zugucken mir schon weh) und weiß, wenn es gut läuft, dass man die Doppel treffen kann und dann im zweiten Spiel seine erste 180 schmeißt, dann fährt man das Adrenalin auch schon wieder runter und weiß, hier geht so viel, dass Du nicht Letzter wirst.

    Ich kann aber auch gut abschalten, also mein Spiel spielen und meine 501 runter werfen, so gut wie es geht, ohne mich davon beeinflussen zu lassen, wo der Gegner steht. Das geht am Automaten noch besser als hier, wenn da kein Avg steht, der einem ständig sagt, dass man gerade schlecht scored oder 15 Punkte unter dem Gegner liegt. Und die erste Aufregung, sich zu Blamieren, war nach den ersten beiden gewonnenen Spielen ja auch weg.

    Ok, es war ein E-Dart-Turnier, weil das bei uns in der Gegend verbreiteter ist. Außerdem konnte ich mir so den zusätzlichen Stress mit der möglichen Schreiberei sparen. Jedenfalls war es ein sehr schöner Modus. Ursprünglich waren 96 Teilnehmer geplant, die dann in 16 Gruppen zu je 6 Leuten die Gruppenphase spielen. Davon sollten dann die 4 Besten weiter kommen, was dann die letzten 64 ergeben hätte. Es kamen jedoch nur 80 Leute zusammen, so dass es pro Gruppe nur 5 Leute waren. Das hieß zum einen, man hat durch die Gruppenphase schonmal mindestens 4 Spiele und fährt nicht wie beim reinen KO-System wegen eines Spiels hin, wenn man Pech hat und zum anderen, wenn von 5 Leuten 4 weiter kommen, hat man doch eine realistische Chance.

    Nachdem ich einen Zettel mit meiner Gruppe bekam, traf ich den einzigen Bekannten dort (den kannte ich von früher, nicht vom Dart) und der guckte sich meine Gruppe an und meinte »Au, schwere Gruppe.« worauf ich meinte, dann soll er mir gar nicht erst erzählen, wer da wer genau ist und ich spiele einfach unbefangen gegen 4 Fremde. Das erste Spiel geht los, Ausbullen gewonnen, erstes Leg gewonnen, Gegner holt zweites Leg, aber dann keins mehr und ich gewinne das erste Spiel 3:1. Gut, die Anderen in der Gruppe bei ihren Spielen so angeguckt »Au, au, gar nicht mal so schlecht.« Aber wie es der Zufall will, lief es besser als das Erste. Wieder Ausbullen gewonnen, das Spiel 3:1 gewonnen und weil die ersten drei Leute bei dem Turnier dafür belohnt wurden, gleich noch eine 180 mit eingepackt.

    Das dritte Spiel war noch ein härterer Brocken aber ich packte gleich noch eine 180 mit rein und konnte mit einem 2:2 noch einen Punkt retten. Und weil einer aus der Gruppe schon zwei Spiele verloren hatte, konnte mir nichts mehr passieren. Das letzte Spiel gegen den schwersten Gegner verlor ich dann auch, aber sehr unglücklich. Nach zwei Legs stand es 0:2 und im dritten hatte ich noch über 200 Punkte Rückstand, als er schon auf 40 Rest Stand. Er verkackte aber mit 20, 15, so dass er bei 5 stand und die nicht ausmachen konnte. Mir gelang es mittels eines schönen Highscores auf 98 ranzukommen. Der Gegner packte die 5 auch mit seiner nächsten Aufnahme nicht und ich konnte mit 20 – T18 – D12 auf 1:2 verkürzen. Im letzten Leg war ich dann sogar vor ihm auf einem Doppel, aber diesmal war ich es, der seinen Rest nicht ausbekam und so ging das Spiel mit 1:3 verloren.

    Aber es reichte ja wie gesagt bis in die KO-Runde. Dort bekam ich einen schlagbaren Gegner. Also eigentlich hatten wir zunächst Beide Pech und scorten die letzte Grütze. Wenn ihm dann doch mal was gelang, konnte ich aber dran bleiben, nur wenn mir etwas vorher gelang, blieb auch er dran. Wir kamen in jedem Leg in etwa zeitgleich auf den Doppeln an und taten uns dann Beide sehr schwer. Er hatte dann am Ende etwas mehr Glück. 0:3 verloren hört sich da schlimmer an, als es war. Es war durchaus gewinnbar. Ich guckte mir in der Folge auch noch die Gegner an, die dann jeweils auf mich zugekommen wären. Auch hier wieder zum Teil lösbare Aufgaben, allerdings zeichneten sich auch schon die Favoriten ab.

    Hochgelobt von meinen Gruppenmitgliedern, habe ich dann auch versprochen an weiteren Turnieren dieser Art teilzunehmen und zwei sind auch schon lose geplant. Einige fuhren nach dem Ausscheiden nach Hause aber ich mußte noch die Siegerehrung abwarten. Ich wollte es mir nicht nehmen lassen, für meine 180 vor allen Leuten aufgerufen zu werden. Ich hatte mich auch extra weiter hinten hingesetzt, um dann durch den ganzen Saal gehen zu können.

    Ursprünglich mit dem Ziel hingefahren, nicht Letzter zu werden und wenn doch, dann wenigstens nicht alle Spiele zu verlieren, war das am Ende sogar recht erfolgreich.

    Ernsthaft ?
    Und dann wundert es Dich das Du mit einem Diamantversetzen Fräser im Metal nicht voran kommst ? Herzlichen Glückwunsch :thumbup:

    Ja bei einem Werkzeug für (so wörtlich in der Beschreibung) »extrem harte Werkstoffe wie Stahl, Chrom-Kobaltlegierungen etc.« wundere ich mich schon. Davon abgesehen, das der Diamantfräser hauptsächlich dazu gedacht war ein kleines Löchlein zum Bohrer ansetzen herzustellen.

    Achso, nee das ist hier mein einziger Account. Bin aber auch sehr handverwerkelt. Bevor gefragt wird, wird erstmal selbst versucht und die meisten Sachen sind auch gar nicht so schwer. Man muß nur eine Vorstellung von dem haben, was man da tut. Ich würde zum Beispiel nicht in eine Dreherei gehen und fragen, ob die mir das machen. Als es sowas noch bei uns gab, bin ich hingegangen und hab gefragt, ob ich mal kurz an die Maschine darf. Hab das ja nicht umsonst gelernt.