Beiträge von Horst Girtew

    Ich hab das nun tatsächlich mal probiert. Der Erfolg hält sich in Grenzen. Besonders riesig sind die Unterschiede zu meinen sonstigen Videos nicht, wenngleich ich meine, einen ähnlich hölzernen Sound auch schon im TV gehört zu haben. Vom aktuellen Sound bei der WM ist das aber ziemlich weit weg.

    Also ich habe einen alten Walkman-Kopfhörer genommen und den wie auf dem Bild zu sehen, auf einer der Halterungen des Target Corona Lichtrings platziert.

    Zumindest habe ich unheimlich Platz gespart, da vorher ja ein normales Mikro samt Mikrofonständer am Board stand. Nun ist alles schön versteckt und den Klang habe ich mal hier im Video.


    (Achso ich habe mich nicht verschrieben wegen Kopfhörer und Mikro. Es ist so ein Kopfhörerteil, dass ich als Mikro nutze. Technisch unterscheiden sich die beiden Dinge nämlich nicht großartig.)

    Danke nochmal an Paule für das Spiel. Im ersten Leg ist mir ein Mißgeschick passiert. Ich habe meinen ersten Wurf versehentlich mit 0 eingetippt und habe es in der Aufregung nicht geschafft zu korrigieren. Da ich das Leg aber gewonnen hatte, hatte es je keine Auswirkung. Ansonsten - Ja, ein spannender Krimi auf ganz hohem Niv…, also auf hohem Niv…, naja mit Nive…, ok mit nicht allzuviel Niv…, also eigentlich ohne Niveau. Wir hatten Beide im richtigen Moment immer wieder abwechselnd Glück und konnten aufschließen, wenn der Gegner mal 1 oder 2 Legs Vorsprung hatte. Es war dieses typische gegenseitig mit hoch und runter ziehen, wobei hoch nicht so oft war.

    Also ich habe jetzt mal etwas gegoogelt und bin auf Artikel gestoßen, die mit »MvG kritisiert Hopp scharf« oder»…vernichtende Kritik« überschrieben sind, aber in dem Text finden sich nur Aussagen, die ich als gutgemeinte Ratschläge interpretiere. Zur Wohnortkritik habe ich aber nichts gefunden. Kann man als Dartspieler »falsch wohnen«?

    Ich hatte erst gedacht es geht um eine ernstzunehmende Streuung nach oben und unten, statt wie bei den Meisten nach links und rechts, aber »…und das wirklich in engen Abständen…« heißt ja dann wohl wirklich die beiden Pfeile im T20 Feld. Das wäre mir dann wie gesagt wirklich egal und so ordentlich werfen die Profis auch nicht nebeneinander. Aber die Frage – im übertragenen Sinne – Wie kriege ich mehr Streuung nach links und rechts rein? hat schon etwas Skuriles.

    Wenn es eine 180 wird, ist mir eigentlich egal, wie die Darts stecken. Ansonsten bedeutet es doch aber, dass man keine Streuung nach rechts und links hat, wenn die Darts übereinander statt nebeneinander sind. Das ist ja erstmal schon nicht sooo schlecht. Für die unterschiedliche Höhe mußt du mal genau auf den Wurf achten. Im Grunde gibt es zwei Dinge, die die Höhe beeinflussen. Man kann unterschiedlich schnell werfen oder den Dart an unterschiedlichen Punkten der Wurfbewegung loslassen oder eben Beides vermischt. Von daher wäre mein Tipp, an einem gleichmäßigen Wurf zu arbeiten, was diese beiden Komponenten betrifft. Mit einer gleichmäßigen Geschwindigkeit zu werfen ist da sicher noch am einfachsten bewußt zu üben. Das Loslassen im richtigen Moment ist ja eher so ein intuitives Ding im Gesamtwurf.

    Mir ist da noch etwas eingefallen. Vielleicht nur mal als Idee in Erinnerung behalten. Es wäre doch ein schönes Training, wenn man Spiele gegen konkrete Gegner simulieren könnte. Dass man sich einen realen Gegner unter den Usern auswählt und spielt dann gegen zufällig ausgewählte Legs dieses Users. Könnte man ja noch soweit einschränken, dass der User erstmal einen halbwegs repräsentativen Querschnitt an gewonnenen Legs haben muß, die dann abrufbar sind. Da könnte man in der Liga schöne realistische Vorbereitungsspiele machen.

    Ich finde das relativ unproblematisch. Ich gucke, weil ich meine Favoriten gewinnen sehen will. Genauso wünscht man sich ja ein bißchen, dass die Anderen rausfliegen. Umso schöner wenn das gegen einen Underdog passiert. Ja gut und wenn alle Favoriten raus sind und ich mir von den Verbliebenen keine spannenden Spiele mehr erwarte, dann zwingt mich doch keiner weiter zu gucken.

    Heute muß ich allerdings Whitlock in Schutz nehmen. Der hat vermutlich vor dem Spiel erfahren, dass sich Helene Fischer und Florian Silbereisen getrennt haben und stand dann neben sich. Diesen Schock muß man ja erstmal verarbeiten.

    Zur Vermeidung der Streuung habe ich eine spezielle Form von around the clock, bei der man nicht mit einem, sondern mit allen drei Darts einer Aufnahme das entsprechende Feld treffen muß, bevor man weiter darf. Zusätzlich kann man dann noch versuchen, alle drei Darts möglichst dicht zu gruppieren. Ansonsten kann man bei seinem normalen Training auch zusätzlich wert darauf legen, die angepeilten Felder möglichst mittig zu treffen. Dazu kommt, versuchen rauszukriegen, warum man streut, so wie bei mir, wo ich mir ziemlich sicher bin, dass es nachlassende Konzentration ist oder zuviel. Also entweder die ersten Beiden treffen, dann gebe ich mir zu wenig Mühe beim Dritten oder ich werfe die ersten Darts daneben und will dann zu doll korrigieren oder es läuft eine Weile ganz gut und ich will dann zuviel. Ich habe festgestellt, dass ich am besten spiele, wenn das Leben gerade problemlos läuft, ich völlig zufrieden mit mir und meiner Umwelt bin, ich frei im Kopf bin und ohne Stress oder irgendwelchen Druck einfach nur so werfe. Von daher versuche ich beim Spiel nach Möglichkeiten alles auszublenden und mich nur auf das Spiel zu konzentrieren.

    Es gibt da irgendwie noch das Problem (nicht bei der App, sondern bei Windows), dass der Ordner nicht angezeigt wird, wenn man das Gerät an den Rechner anschließt und per Dateimanager auf dem Rechner sucht. Ich hatte dann einen Ordner »sounds« auf dem Rechner erstellt, die Soundfiles reinkopiert und den ganzen Ordner dann dorthin verschoben, wo er eigentlich sein sollte, aber nicht zu sehen war. Es kam dann die Nachfrage: Ordner schon vorhanden, ob er überschrieben werden soll etc. und dann gings.

    Von Anderson/Krebs verspreche ich mir am Meisten, obwohl ich van Gerwen für am flexibelsten halte, wenn es darum geht, Fehler des Anderen auszubügeln. Peter Wright tut mir einfach nur leid. Erst läuft es bei richtigen Turnieren nicht so und dann bei einem Fun-Turnier auch noch dieses Lospech. Von Faisal Kawusi bin ich kein großer Fan, aber dem traue ich zu, dass der schonmal ein paar Pfeile geworfen hat und bei Phil Taylor glaube ich, dass der nach seinem Karriereende bei Exhibitions und sonstigen Fun- und Showevents so ganz ohne Druck nochmal richtig einen draufmachen kann.

    Mir ist gerade aufgefallen, dass über der 20 offensichtlich so ein kleines Mikro angebracht ist. Vielleicht kann man da etwas Ähnliches aus dem Mikro von so einer billigen Handy-Kabel-Freisprecheinrichtung basteln. Vom sonstigen Klangverhalten her würde ich dann versuchen, das Board an eine größere Holzplatte anzuschrauben. Erstmal ungedämmt und wenn es dann doch noch zu laut scheppert, nach und nach ein wenig abdämmen.