Beiträge von Horst Girtew

    Das ist dann natürlich auch irgendwie ärgerlich, zumal ich ja auch nicht wesentlich besser geworden bin, sondern in den letzten drei Legs nur für mich nutzen konnte, dass Gurdi etwas geschwächelt hat im Vergleich zu den drei Legs davor. Aber wenigstens hatte ich mal wieder ein 180 in einem Spiel. Die beim Trainieren sieht ja immer keiner.

    Ich mache das mit dem Lineal oder Lot immer einmal nach dem Drehen und dann ab und zu mal aus Spaß, wenn ich eine T1 oder T5 ganz Dicht an den Draht zur T20 geworfen habe, um mir zu beweisen, dass es eine T20 geworden wäre, wenn das Board gerade gehangen hätte.

    Man muss Bedenken dass 67 nie wegen nem Single überbleibt. Man hat also selten 67 mit 3 Darts Rest.

    Muß ja nicht mit 3 Darts auf der Hand sein. Mal doof gedacht, ich stehe bei 130 und treffe T20, bin dann bei 70 und der Versuch auf T18 für Rest 16 geht in die T1. (passiert ja durchaus mal) Dann stehe ich doch bei 67 und könnte versuchen, mir mit T9 wenigstens noch Tops mit dem letzten Dart zu stellen. Gibts da wesentlich bessere Wege oder wäre das nicht ein realistisches Szenario? Also für die Wahrscheinlichkeit gesehen, als Profi irgendwie in eine Situation zu kommen, wo T9 sinnvoll ist.

    Genau, trainieren, trainieren, trainieren um die Auge-Handkoordination zu schulen und nicht verrückt machen, wenn es nicht immer klappt. Ich schaffe das auch nicht immer und wenn ich mal wieder nicht treffe, dann regt mich das auch auf und es wird nur noch schlimmer. Habe ich den Kopf hingegen frei, läuft es um Längen besser. Manchmal helfen auch Kleinigkeiten, wie den Oberkörper etwas weiter drehen. Ich habe das Gefühl, wenn Schultern, Zielauge, Ausgestreckter Wurfarm und angepeilter Punkt auf dem Board von oben gesehen eine gedachte Linie bilden, ist meine rechts-links-Streuung am geringsten. Wenn es dann nicht so läuft, besinne ich mich genauer auf diesen Stand und nehme mir zwei Sekunden mehr Zeit mich ganz bewußt richtig hinzustellen, weil ich merke, dass ich Stand und Wurf über einen längeren Zeitraum ganz langsam zum Lässigen hin verändere und dann schlechter treffe.

    Also hast du lieber 70 als 16 Rest?

    Du bist flexibler, denn wenn dir bei 70 einfällt, dass du doch lieber 16 Rest willst, kannst du ja einfach T18 werfen. Und dass man dann mehr Darts braucht ist ja Quatsch. Man kann die geworfenen Darts rausziehen und nochmal nehmen. Nee aber im Ernst, die D8 als »Angstdoppel« ist schon doof, aber irgendsoein irrsinniges Kopfding hat doch fast jeder. Und wenn es nur eine blöde Angewohnheit ist, die gar nichts bringt.

    Hui, guckt mal wie sauber ich bin. Der DrUwe war so nett, mich mal richtig blitzeblank weiß zu waschen. Ja da konnte ich nicht viel anrichten. Ich hatte zwar ein paar gute Aufnahmen und unterm Strich war mein Schnitt auch nicht sooo schlecht, aber bei den wenigen Matchdarts hatte ich dann einfach kein Glück.

    zum nochmal Angucken: das Video

    Ich glaube hier ist das Thema besser aufgehoben, da es ja beim Online-Dart sozusagen Teil der »Gesamtanlage« ist. Ich hatte ja im Lidarts-Thread schonmal die Idee geäußert, mich mit einem Nummernblock zu beschäftigen. Insbesondere für Geräte, die keinen haben (kleinere Notebooks) oder erst gar keine Tastatur haben (Tablets), ist so ein Nummernblock ja an sich schon eine schöne Eingabehilfe für Online-Darts oder auch das Training zu Hause mit diversen Apps. Als ich nun bei meiner Suche sah, dass es die Dinger sogar kabellos gibt, fiel mir noch der Vorteil ein, dass man das ja direkt am Board montieren könnte. So kann man in Ruhe zum Board gehen, wo man die geworfenen Punkte genau erkennt und tippt gleich »vor Ort« ein.

    Eine weitere Sache, die ich noch entdeckt habe, sind kabellose Nummernblöcke mit integriertem Taschenrechner. Das ist natürlich sehr kontraproduktiv beim Rechnen lernen, aber wenn man mal einen Blackout hat, kann man sich die Rechnerei vereinfachen, addiert die Einzelpunkte und sendet nur die Summe an den Rechner. Heute kam nun der bestellte Nummernblock an und ich werde das mal ausprobieren. Bild 1 ist das Teil auf meiner Laptop-Tastatur liegend, so dass man die Größe mal einschätzen kann und Bild zwei ist meine Montage am Board. Das ist erstmal provisorisch mit einer Handyhalterung fürs Auto, da bastel ich mir noch etwas Stabiles.

    Bei mir ist die 66 als T10 D18 so drin. Da kommt die olle D9 noch früh genug, wenn ich die D18 auf S18 verpasse, da muß ich mir die nicht extra mit der T16 schon bei der 66 stellen. Nee, ich werde mir das auch mal als Alternative merken, wenn es enger ist. Wenn man etwas Luft hat und nicht auf die 50 angewiesen ist, macht man die ja auch sicher über 18 - D16 oder 10 - Tops. Da nimmt sich das dann nichts.

    Kein Erfolg in dem Sinne, aber ein ganz irres Gefühl hatte ich heute. Fast jeder kennt doch den Ablauf bei Rest 32, wenn er nur S16 trifft und auf D8 geht und nur S8 trifft und automatisch auf D4 geht, S4 trifft und auf D2 geht. Das ist ja so ein kleiner Weg, der sich sehr schnell automatisiert. Da rechnet ja keiner wirklich mit. So ging mir das heute bei der 83. Ich gehe auf T17 für Rest 32, treffe aber nur S17, gehe automatisch auf T10 für Rest 36, treffe T10 sogar, verpasse aber D18 auf die S4, gehe Pfeile hole und weiß genau, dass ich nun bei Rest 32 stehe, ohne auch nur einmal wirklich mitgerechnet zu haben. Jetzt habe ich Hoffnung, dass ich das mit den größeren Wegen doch noch ganz langsam lerne.

    Und auch aus der Wertung fliegen die jeweils schlechtesten beiden Resultate. Bei den Leuten, die mindestens zwei Turniere nicht gespielt haben, spielt es keine Rolle, weil dann zweimal 0 Punkte rausfliegen und bei den Anderen sind es die eingeklammerten Werte, die für die Gesamtpunktzahl nicht mitzählen.