Beiträge von Horst Girtew

    Ich habe aber das Gefühl, dass es schon besser geworden ist. Am Anfang war es generell bei prodarter-Spielen. Da ist es schon weniger geworden und ich schaffe es manchmal mit der gleichen Lockerheit wie ich sie beim Warmwerfen habe. Bei Ligaspielen ist es aber dann wieder da. Und wenn ich dann mal ganz echt in der freien Wildbahn spiele (war heute bei Hufschmied Deichmann und hab mir schwarze Eisen nageln lassen) dann wird das wohl nochmal doppelt schlimmer werden. Aber um mal auf die Veränderung des Griffes ohne äußere Einflüsse (bzw. Schweiß wäre ja Ausflüsse) zurückzukommen, geht es mir auch wie dem TE, dass werfe und werfe und werfe und über die Zeit verändert sich mein Griff und nanometerweise rutscht zum Beispiel der Daumen immer weiter runter und ich merke es erst, wenn ich anfange ziemlich oft immer schlechter zu treffen. Dannachte ich wieder speziell auf die Finger und denke »Huch - der Daumen muß ja hoch.« Dann fasse ich mit dem Daumen höher, es fühlt sich nicht so ganz richtig an, weil man ja jetzt ganz viel verändert hat und denkt noch »Mist, der geht drüber.« aber Bamm T20. Dann wird die Aufnahme eine 121 oder wenigstens eine 100 (ok manchmal auch eine 85) und ab der zweiten Aufnahme klappt es dann wieder und alles fühlt sich richtig an.

    Aber speziell mit dem Anpressdruck habe ich keine Probleme. Da denke ich auch nicht weiter drüber nach, also ob ich jetzt doller oder weniger doll drücken sollte.

    Wie gesagt, es sieht im Video aber irgendwie auch schneller aus, als ich es im Gefühl habe. Zeitraffer ist es nicht aber das kleine Video könnte etwas hakelig sein und die Kameras sind nicht so ganz synchron untereinander und wenn die kleine Kamera zu doll hängt, dann kommt der Einschlag einen Tick zu früh und dann scheint das, als hätte ich wie wild geworfen. Beim Ablauf an sich, also wenn man den Wurf-Rhythmus nur im kleinen Bild nimmt, da war das in dem Spiel schon ein bißchen schneller, weil ich bei dem Spiel auch gerade meinen richtigen Griff wieder gefunden habe. Ich brauche da nur immer für den ersten Dart etwas länger und da fange ich schon an, mir den in der Hand zurecht zu legen, da bin ich noch auf dem Rückweg vom Pfeile holen.

    Das Schwitzen kommt bei mir nicht von der Spieldauer. Das setzt ein, sobald ein richtiges Spiel losgeht. Dann ist das Gefühl in der Hand schlagartig anders als beim Warmwerfen. Wie so ein Aufregungsschwitzen. Es gibt da so ein Zwischenstadium, da ist es genau richtig. Aber auf jeden Fall ist es bei mir auch so, dass ich über die Haltung der Pfeile eine Menge nachdenke.

    Das kenne ich mit dem Verändern des Griffs. Das Blöde ist, dass sich mit verschwitzten Fingern der »originale« und gute Griff vom Anfang auch wieder anders anfühlt und wenn man dann einer Pause macht und die Finger trocknen, dann fühlt sich das danach noch wieder anders an und man ist ständig auf der Suche nach dem richtigen Griff. Ich halte den Dart, sowohl beim Anfassen, als auch bei den aufgewendeten Kräften und auch bei der Bewegung, als würde ich ein Papierflugzeug loswerfen. Das sieht auf meinen Videos immer irgendwie viel aggressiver aus, als es eigentlich ist.

    Wenn man irgendwelche Probleme mit einer Sorte Pfeile hat, könnte man sagen »Probiere doch mal leichtere oder schwerere Pfeile.« aber wenn man Pfeile hat, mit denen man klar kommt, gibts eigentlich keinen Grund zu wechseln oder anders gesagt, es gibt da kein richtig oder falsch. Es bleibt einem natürlich unbenommen, aus Neugier andere Pfeile auszuprobieren, wie man will. (Ich spiele auch 18 gr.)

    Ich bin auch einer von denen, die sich damit sehr schwer tun, aber wechsel nach der ersten ungewollten T1 auf die 19 und dir passiert nie wieder eine dreifache T1. Das machen die Profis ja nicht umsonst so. Meine Vermutung ist dass man aus reiner Angst sie zu treffen unterbewußt die T1 anpeilt und dann trifft. Ähnlich dem Phänomen, bei dem man bei einem Unfall gegen das Hindernis fährt, dass man anguckt. Um eine 123 (T20-T20-T1) zu vermeiden, kann man zum Beispiel nach T20, T20 auch eine vergleichsweise sichere 140 werfen, statt mit 123 oder 121 einen mißglückten 180er Versuch zu machen. Oder man versucht den 3. Dart auf die linke Seite im T20-Feld zu setzen. Nicht um den Wurf zu korrigieren, sondern um sich neu auf das Feld zu konzentrieren. Ich kann jetzt nicht sagen, wie lange es dauern wird, aber ich voller Hoffnung, dass man damit die T1-Angst weg kriegt.

    Hast du deine Flights solange gespielt, bis die so aussahen?

    Ja, teilweise sind die Blätter gespalten, weil bei Robin Hoods der folgende Dart komplett durch ging. Aber ich habe mir jetzt ein paar einfache Bestellt für den Notfall und ich bastel mir demnächst wieder meine eigenen Flights. Hab nur noch kein transparentes doppelseitiges Klebeband gefunden.
    Ich halte es aber auch für möglich, dass es zum Teil ein Kopfding ist und alleine die Tatsache, dass ich überhaupt was geändert habe das Ganze schon beeinflusst.

    Ich hatte die letzten Tage zunehmend Probleme mit dem Werfen bzw. vielmehr mit dem Treffen. Nachdem ich schon beim Scoring Mühe hatte über 40 Punkte pro Aufnahme zu kommen, hatte es mir gereicht und ich dachte mir, dass ich irgendetwas ändern muß. Ich wechselte dann die Flights, die alle aussehen wie im Bild oben, gegen welche, die aussehen wie im Bild unten. Nachdem ich mit den neuen Flights spontan eine 180 warf, war das folgende Leg auch gleich wieder ein 23-Darter.

    Ich werfe inzwischen meine 26er schon mit 20-T1-T1 . Ich sehe das aber positiv. Wenn ich auf die 20 ziele und statt wie früher die 18, nun die T1 treffe, dann ärgere ich mich nicht, dass ich weniger Punkte habe, sondern freue mich, dass meine Streuung weniger geworden ist.

    Warum das Müll ist?
    Weil solche Aussagen die ihr hier tätigt schlichtweg Falsch sind.
    Was hat das Schuhwerk mit der Höhe vom Dartboard zu tun?

    Weil es beim Höhenunterschied zwischen Wurfarm und Bull das Gleiche ist, ob das Board zwei Zentimeter höher oder tiefer hängt oder man selbst zwei Zentimeter höher oder tiefer steht.

    Mal ein ganz einfaches Beispiel im umgekehrten Fall: Man stellt fest, man hat sein Board einen Zentimeter zu hoch aufgehangen. Man könnte nun einfach dort wo man steht, eine 1 cm hohe Platte hinlegen und die Höhe des Boards stimmt im Bezug zum Standort. Man könnte sich aber auch kleine Platten unter die Schuhe nageln und hätte in der Höhendifferenz den gleichen Effekt. Genauso ist es, wenn man sich statt der Platten unter zu nageln gleich Schuhe mit einer 1 cm dickeren Sohle anzieht. Natürlich kann man im offiziellen Spielbetrieb keine falsch aufgehängten Boards über das Schuhwerk korrigieren. Es soll doch nur verdeutlichen, welche Bedeutung 1 oder 2 cm Höhendifferenz hat. Natürlich ist es sinnvoll, sein Board von vornherein auf die richtige Höhe zu hängen und gut.

    Ich habe gerade wieder einen 14er geschafft, allerdings nicht 14 Darts sondern 14 Aufnahmen. Mit einer 180 drin. Ich frage mich da immer, was denkt wohl der Gegner, wenn ich: 26, 55, 180, 7, 41, 66, 36, 40, 15, 0, 0, 0, 3, 2 werfe? Sowas glaubt doch kein Mensch. Und am Ende vom Match wieder mein 26, 100, 26, 100 immer schön im Wechsel. Die müssen sich doch sowas von veräppelt vorkommen.