Beiträge von Horst Girtew

    Hast du keinen bekannten, den du Fragen kannst?

    Nee, da fällt mir spontan keiner ein, aber ist ja auch nicht so schlimm. Ich muß ja zu keinem Turnier fahren. Ich bin mit meinen Spielen bei Prodarter momentan soweit zufrieden bzw. es erfüllt seinen Zweck. Es ist ja nicht so, dass ich unbedingt zu einem Turnier will. Es ist nur ein reizvoller Gedanke und dieses Schreiben müssen ist ein Punkt, der mir sagt, na dann nicht.

    Die Lösung ist aber dann doch nicht, den Kopf in den Sand zu stecken, sondern üben, üben, üben.

    Soll ich mit den Spielern vorher üben, wie sie spielen müssen, dass sie bei mir keinen Stress veursachen?

    Oder ich stelle mir das gerade in anderen Sportarten vor. Man ist Leichtathlet und kämpft um die Qualifikation für irgendwas Wichtiges und ein Sportler aus dem ersten Durchgang kriegt dann bei den 100-m-Läufern die Stoppuhr oder bei den Speerwerfern das Maßband und soll dann seine eigenen Konkurenten im zweiten Durchgang messen. Da wären die Leute vom zweiten Durchgang aber begeistert.

    Das Problem ist nicht das Rechnen. Wenn mich jetzt einer fragt 100 Rest, T13 geworfen, dann sage ich wie aus der Pisstöle geschossen 61. 3x13=39 und irgendwas minus 39 ist minus 40 plus 1. Wenn aber der bestimmte Stresspunkt erreicht ist, dann stehe ich da und kriege 120-40 nicht hin. Ich habe das gestern mal spaßeshalber versucht, bei mir selber mitzuschreiben. Davon abgesehen, dass man da in keinen Rhythmus kommt und mal gar nichts trifft, habe ich 6 Aufnahmen aufschreiben können und dann war vorbei. Dann habe ich drei Minuten den Zettel angestarrt, habe das Licht ausgemacht und bin ins Bett gegangen. Beim Turnier wäre das dann der Punkt, wo ich die Veranstaltung wortlos verlassen hätte, auch wenn ich noch ein Spiel gehabt hätte. Wobei, wenn ich keins mehr gehabt hätte, wäre ich ja schon weg gewesen.

    Hab das im Trainingserfolge & Kuriositäten Thread schon kurz geschrieben, also mir ist mit meinem »kuriosen« Checkout heute gleichzeitig mein erstes Bullseye-Checkout gelungen. Kurios nur in dem Sinne, dass es für einen 68er Rest vielleicht nicht der klassische Weg ist. Also mir mißlang die T20 komplett und ich traf die 5. Darauf folgte eine 13 (geplant war T13) und bei dem dann übrig gebliebenen Rest von 50, habe ich dann einfach mal das Bullseye gewagt (nicht zuletzt, weil mein Gegner auch schon bei 40 war) und auch getroffen.

    Das fühlt sich sicherlich an, als würde der erste 9-Darter vorsichtig anklopfen. So als wenn sich die erste 180 mit immer häufiger werdenden 140ern ankündigt. Ich hatte gerade immerhin 4 Perfekte. Nach der 180, die ich in der Challenge gepostet habe, kam in der nächsten Aufnahme prompt noch ne T20 hinterher, aber dann nahm das Glück etwas ab. Ich war dann nach 15 Darts immerhin schon bei einem Rest von 40, so dass mir Tops einen schönen 16-Darter beschert hätte, aber ja - hätte eben. Nicht nur, dass es nicht geklappt hat, das Leg ging sogar noch verloren.

    Dafür ist mir in einem anderen Spiel mein erstes Bullseye-Checkout gelungen. Bei 68 Rest traf ich die T20 nicht und der erste Dart ging stattdessen in die 5. Bei nunmehr 63 Rest wollte ich die T13, traf aber nur die einfache 13. Nun hatte ich 50 Rest und weil der Gegner auch schon bei 40 war, dachte ich mir - jetzt oder nie und es hat geklappt. Das Ganze, nachdem ich vorher in dem Leg einen Rest von 119 mit einer 118 schon einmal verdaddelt hatte.

    …oder »mit mindestens einem Dart« aber das sind genau die Feinheiten in den Formulierungen, die die Diskussionen ausmachen, gerade auch bei Übersetzungen, wo der Übersetzer denkt »ja ist doch logisch, geht ja nicht anders« und dann vielleicht noch bei unterschiedliche Handhabungen in den verschiedenen Verbänden. In Amerika wäre man da ruck zuck im Fernsehen … bei Medical Detectives … und ein dicker Officer mit Schnurrbart und Sonnenbrille sagt »Als ich das zerbrochene Dartboard neben der Leiche in der Blutlache sah, sagte mir meine 48-jährige Diensterfahrung als Officer in diesem County - Irgendwas stimmt hier nicht.«
    Darum ist das gut, dass wir das klären.

    Allerdings fehlt dort dann genau das, worum es im Beispiel des TE in diesem Thread geht (exakt so viele Punkte wie Rest, ohne Schlussdoppel)

    Nee, ganz so spitzfinderisch habe ich es dann doch nicht gemeint. Also mehr Punkte, gleich viele oder nur einen weniger, der sich dann auch nicht mehr durch ein Doppel checken lässt, ist dann schon so oder so Überworfen. Meine Frage war dann doch eher so gemeint, dass der erste oder zweite Dart einen Punktestand erreicht, der den Wurf beenden würde, was aber nicht passiert, weil der Dart wieder rausfällt, ob man dann die übrigen Darts noch werfen kann, solange der strittige Dart noch steckt, in der Hoffnung, er fällt noch raus.

    So wie de Bauer es erklärt hat, finde ich es dann schon logisch. Ich kann bei einem überworfenen Dart nur hoffen, dass der von ganz alleine wieder rausfällt und darf die übrigen Darts sonst nicht mehr werfen, weil das eine unerlaubte Einflußnahme wäre, ähnlich als würde ich hingehen und die Wand schütteln. Da waren ja schon andere Antworten mit dem selben Ergebnis dabei, da waren aber die Begründungen zum Teil sehr wackelig.

    Bei den Bust-Definitionen muß man eigentlich nicht so sehr ins Detail gehen. Jeder Rest, der sich nicht mit einem Doppel checken lässt, fällt beim DO natürlich unter die Bust-Regel. Das ist sicher bei Einigen nur so kurz formuliert und sich die vielen WENNs und ABERs, FALLS' und SONSTs zu sparen, wenn man das auch noch für SO und MO durchdefinieren würde, weil es ja im Prinzip klar ist, dass man einen Rest übrig haben muß, den man entsprechend der Spielvariante mit einem Dart noch checken kann.

    Man beachte das Worst Leg

    Das sind doch die Legs wo man diesen Sonderwettbewerb ausspielt. Doppelt so viele Darts wie man gebraucht hat, um in den Finishbereich zu kommen, muß man dann immer schön rundrum um die D1 platzieren und obwohl man 192 Punkte Vorsprung hatte, steigt der Gegner sogar noch mit ein in den Wettbewerb ein. Da braucht man immer viel Humor. Gibt es da eigentlich bei Allen irgendwann diesen Punkt, wo man sich wünscht, dass der Gegner checkt, damit das Debakel endlich vorbei ist?

    Mit Überwerfen ist der Wurf zu Ende. Somit darf ich keinen weiteren Dart mehr werfen. Wenn ich das doch mache und schieße meinen Dart raus, dann habe ich hie regelwidrig Einfluss genommen und der Dart zählt trotzdem.
    Das einzige was mir helfen kann ist, dass der Dart von alleine raus fällt. In angemessener Zeit natürlich. Dann hatte ich Glück.

    Das ist jetzt mal von vorne bis hinten logisch.

    Ich kann mir aber auch vorstellen, dass es Leute gibt, die einfach nur vermeiden wollen, dass man ihnen in drei Jahren sagt »Au, wie du da wirfst, ist aber ungünstig. Da hast du dir die letzten drei Jahre aber was Doofes angewöhnt.« Ansonsten gebe ich meinen Vorrednern natürlich recht, dass es da auch bei den Profis zu unterschiedliche Wurfstile gibt, als dass man sagen könnte, genau so ist es am Besten. Bei Vincent van der Voort habe ich das in einem anderen Thread hier schonmal so formuliert, dass man da gar nicht weiß, ob er schon spielt oder neue Darts hat und die Alten gerade wegwirft.

    Ich glaube das mache ich morgen auch mal wieder. Heute hätte das auch was werden können. Heute lief es wieder gut bei mir. Mehrere 140er Aufnahmen, einige Spiele, die ich am Ende dann zwar doch verloren habe, aber ich konnte einen Avg von über 50 mitgehen und habe auch Legs gewonnen und dabei auch ein schöner 21-Darter mit nem 97er Finish. Erst mißglückte die T19 in die 3, aber dann mit T20 - D17 doch noch hingekriegt. Gegen einen Gegner, gegen den ich bisher immer nur verloren habe, meinen ersten Sieg geholt und gegen einen, gegen den ich bislang nur zu Null verloren habe, auch mal ein Leg gewonnen. Gut, ein Spiel lief nicht so gut aber da ärgern wir uns Beide drüber.

    Ja ich habe im Moment ein »Winmau« wo der Name ja schon sagt, mit gewinnen ist eher mau, deshalb ist mein nächstes ein One80.

    (Wir müssen aber zum Thema zurück, sonst kommt Brummi aufräumen.)