Beiträge von Horst Girtew

    Da fällt ja laufend »Rote Rosen« aus. Gerade jetzt, wo es spannend wird, wie die Affäre von Carla und Gregor weitergeht.

    Ich habe Wintersport aber auch so noch nie ernsthaft verfolgt. Da friere ich schon beim Zugucken. Außerdem sind einige Sportarten unlogisch. Wie kann man beim Biathlon Zweiter werden, wenn der Gegner vor einem läuft und man ein Gewehr dabei hat?

    Gut, aber dann befürchte ich, dass wir damit leben müssen, dass es doch jedes Jahr die große Neusortierung gibt und Auf- und Abstieg eher Lotterie-Charakter haben. Vielleicht geht es ja auch gar nicht anders und dann muß man jede Saison als »Einzelveranstaltung« sehen und das ist ab einer bestimmten Größenordnung der Zu- und Abgänge der Fall. Da kann man dann auch keinem den Vorwurf machen, dass es nicht anders läuft.


    Nach deinem Beispiel steigt jeweils nur ein Spieler einer Staffel der 2. Liga auf.

    Na dann lass doch 2 aus jeder Staffel aufsteigen und dann steigen entweder 4 aus Liga 1 ab. Oder wenn 2 aus Liga 1 komplett aussteigen und 2 Absteigen werden auch 4 Pätze frei. Genauso könnten unten jeweils 2 absteigen und aus Liga 4 steigen 4 auf, was vor allem dann Sinn macht, wenn alle Neuen ganz unten anfangen müssen. Außerdem hast du ja mehr Versuche für einen Aufstieg.

    @ Horst:
    Kommen dann zb. die besseren Leute in die Staffel A und die schlechteren in B?
    Bei zwei Staffeln wird es aber dann echt schwierig, aufzusteigen, wenn alle Leute dabei bleiben, weil die Aufstiegsplätze je Staffel ja dann halbiert werden.

    Nee die Auf- und Abstiegsplätze müssen nur an den Stellen angepasst werden, wo sich die Staffelzahlen von Liga zu Liga ändern.

    Nur ein Beispiel von vielen Möglichkeiten:

    Liga 1
    2 Ab

    1 Auf | 1 Auf
    Liga 2A | Liga 2B
    2 Ab | 2 Ab

    2 Auf | 2 Auf
    Liga 3A | Liga 3B
    1 Ab | 1 Ab

    2 Auf
    Liga 4

    und die Staffeln A und B einer Liga sind gleichwertig. Das ist doch das Prinzip mit den Staffeln, dass im Fußball seit Jahrzehnten so funktioniert.

    Am Ende geht es mir darum ein stabiles System zu finden, dass man möglichst über mehrere Saisons beibehalten kann. Vielleicht kommen wir auch erst zu einem sinnvollen Ergebnis, wenn fünf Saisons durchgespielt sind und sich ein fester Kern etabliert hat. Vielleicht stellen wir auch fest, dass die Fluktuation so hoch ist, dass das Auf- und Abstiegsding gar nicht richtig realisierbar ist.

    Das Problem wird zum Saisonende immer auftauchen, ab einer bestimmten Anzahl Personen, die geht und wenn sich das über die Auf- und Abstiege nicht mehr kompensieren lässt, die Gesamtzahl sich so verändert, dass eine Neuaufteilung sinnvoll ist Aussteiger und Neueinsteiger vom Niveau her zu unterschiedlich sind, dass sich das schwer ersetzen lässt. Von daher wäre es vielleicht sinnvoller, das ganze auf drei oder vier Ligen zu beschränken und dann in zwei oder drei Ligen mit zwei Staffeln zu spielen. Dann hat man:

    Liga 1

    Liga 2 - Staffel A | Liga 2 - Staffel B

    Liga 3 - Staffel A | Liga 3 - Staffel B

    Liga 4

    und wenn dann im mittleren Bereich 10 Leute wegfallen, wird in Liga 2 oder 3 eine Staffel aufgelöst oder wenn welche dazukommen, kommt eine Staffel C hinzu, aber die Grundstruktur von Liga 1 bis 4 bliebe erhalten. Ich denke da ließe sich das Prinzip Auf- und Abstieg besser praktizieren, als wenn man Von Liga 1 bis 6 dann in der nächsten Saison von Liga 1 bis 7 oder von Liga 1 bis 5 immer wieder komplett neu sortiert.

    Vor Allem kommt ja dann hinzu, dass der Unterschied vom »Schlechtesten« zum »Besten« ja gewissermaßen begrenzt ist und je mehr Ligastufen man hat, umso kleiner werden die Klassenunterschiede, wo ja ein bißchen Unterschied schon sein sollte. Wir haben ja nur einen Bereich Avg-Bereich von 30 bis 60/70 beim Hauptteil. Ein paar liegen drüber und ein paar drunter. Wenn man das in 6 Niveaustufen aufteilt, hat man von Liga 2 zu 4 keinen wirklichen Unterschied.

    SO finde ich bei realen Turnieren sinnvoll, wenn die offen für Jedermann sind und wo dann Leute mitmachen, die nicht regelmäßig spielen, um bei begrenzter Boardanzahl die Gruppenphase nicht unnötig in die Länge zu ziehen. Ansonsten besteht für mich in dem abschließenden Doppel der Sinn des Spiels.

    5 Sets of 5 Legs kann aber arg lang werden. Es wird zwar in den wenigsten Fällen auf die Maximalzahl hinauslaufen, aber ich habe das einmal gespielt und es sind dann 23 Legs geworden. Im letzten Ligabetrieb hatte ich ein Spiel dabei, das ging über 9 Legs und dauerte knapp 2 Stunden. Das will ich nicht auf 23 Legs hochrechnen. Pro-Darter scheint zwar schon wieder ein ganz bißchen stabiler zu laufen und wenn ein Spiel mal lief, habe ich es meist auch zu Ende bekommen, aber ab und zu hängt es doch fest, so dass ich aus dem Grunde schon lieber kürzere Distanzen spielen würde. Wenn dann auf einmal nach 17 Legs nichts mehr geht, ist das schon sehr ärgerlich. Müßte man dann mal das Risiko abwägen. Das sich die Distanz bei einem Turnier nach hinten raus steigert, fänd ich im Allgemeinen aber auch sinnvoll.

    Vom Flock sind wir weg,
    nehmen Siebdruck oder Thermotransfer.

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Kunden den Begriff »beflocken« synonym für »bedrucken« ganz allgemein verwenden. Wovon ich hier auch ausgehe. Ansonsten wird ja beflocken im ursprünglichen Sinne auch per Siebdruck gemacht und auch für Thermotransfer gibt es Flockfolie. Ansonsten halte ich den Auftrag von Flock (mit welcher Variante auch immer) bei Funktionskleidung auch nicht für besonders sinnvoll.

    Also mir ist noch nicht aufgefallen – nichtmal ansatzweise, dass irgendjemand danach beurteilt wird, mit welchen Darts er spielt. Wenn ein Anfänger mit Messingdarts spielt, dann liegt das nicht daran, dass Messingdarts für Anfänger sind, sondern nur daran, dass der sich ein Komplett-Set kauft und da dann meist günstigere Messing-Darts beiliegen. Das es in der Gruppe natürlich mal einen doofen Spruch gibt, wenn einer mit auffällig dicken, dünnen, langen oder kurzen Darts spielt finde ich allerdings auch normal. Am Ende entscheidet aber immer, was man trifft.

    Ist es möglich die Schablone auch für das ganze Board zu machen zB für mehrere doppel oder triple Felder?

    Gesendet von meinem VTR-L09 mit Tapatalk

    Also für mehrere Segmente ist ja nicht soviel Platz auf einem A4 Blatt bzw. wird dann der benachbarte Platz für die Fehlwürfe recht klein. Falls du nicht »mehr«, sondern nur »andere« Segmente meinst, kannst du die Schablone doch auf ein beliebiges Segment legen.
    Wenn ich Zeit habe, mache ich mal welche mit dem Bull in den Ecken des Blattes, so dass eine Schablone jeweils ein viertel des Boards abdeckt.

    Hab eben mein erstes Match mit einem Match-Avg von über 60 gewonnen und das nicht, mit Punkte sammeln durch hohes Scoring in kurzen verlorenen Legs, nein 4:0 gewonnen mit einer Doppelquote von 50%. Alle Legs unter 30 Darts und der Letzte sogar nur 20. Das Komische ist, es kam mir gar nicht so vor, als hätte ich besonders gut getroffen. Es fühlte sich so mittelmäßig an, wenn dann doch immer mal eine schwache Aufnahme dabei ist. Das Spiel ist ja mal wieder was zum Angeben. Da freue ich mich selber gerade wie Bolle. Mal abwarten, ob das nur ein Ausrutscher nach oben war oder wo sich das Ganze mittelfristig einpegelt.

    Oder bei dem Dartverein nachfragen, ob man da mittrainieren kann, ohne gleich Vereinsmitglied zu werden. Gäbe es eine Dartkneipe, wären es doch sicherlich dieselben Leute, die man dann dort anträfe. Ich nehme an, es liegt ja nur an dem Wunsch, sich nicht gleich an den Verein binden zu wollen, nur um regelmäßig mit anderen Leuten zu spielen.

    Es gibt den bequemen Stand und den maximal nach vorne gebeugten Stand, wo man dann mit der Wurfhand den minimalen Abstand zum Board hat. Man sucht sich dann den Kompromiss dazwischen. Der eine verzichtet auf 8 cm Boardentfernung und steht lieber etwas bequemer, der Andere nimmt die Qual auf sich und lehnt sich so weit vor, dass es gerade noch geht, um möglichst dicht dran zu sein. Ich persönlich denke, es könnte sogar sinnvoll sein, den Abstand zum Board an Armlänge, Wurfbewegung und dem daraus resultierenden Bogen, den der Dart zurücklegt anzupassen. Das funktioniert aber erst, wenn man bereits einen halbwegs stabilen Wurf hat. Vielleicht würde dann einer der größeren Teilnehmer, mit längeren Armen sogar staunen, wie gut er plötzlich wirft, wenn er sich 10 cm weniger vorbeugt. Ja gut, das birgt natürlich auch die Gefahr, dass ein kleiner Dicker entsprechend nach vorn umkippt. Das habe ich sogar schonmal gesehen, das lag aber daran, dass wir unsere Getränke »Mineralwasserschorle on the rocks mit etwas Soda« zu undeutlich ausgesprochen haben und der Wirt Bier verstanden hat.