Ich sehe da das Verhältnis von Aufwand und Nutzen skeptisch und das vielmehr auf die Zeit bezogen, als auf Geld. Ein Programm ist ja da und der Spielplan lässt sich auch so gestalten, dass ein Ausfall von 2 oder 3 Tagen den Ligabetrieb nicht aus der Bahn werfen sollten, gerade auch wenn die Teilnehmer die Spiele ohnehin in einem gewissen Rahmen individuell absprechen. Wenn man sich dann im Vorfeld über ein Alternativprogramm einig ist, falls es doch länger dauert, sehe ich da gar kein größeres Problem. Bei den Liga/Staffelleitern fänd ich es wichtiger, jetzt zu gucken, wie man die sonstigen Probleme aus dem ersten Versuch vermeiden kann, statt da jetzt Schuldige zu benennen. Was sind denn die Hauptprobleme? Ich denke zum Beispiel die Verfahrensweise, wenn Spieler nicht antreten und dann vielleicht sogar ganz ausfallen und neue dazukommen bzw, nachrücken, muß vorher ganz klar sein. Das ist nämlich so ein Ding, was einen Ablauf durcheinanderbringt. Einer kommt ins Krankenhaus, einer gewinnt einen Skiurlaub, einer hat keine Lust mehr, weil er immer verliert und macht sich bockig ohne was zu sagen aus dem Staub, da fehlen auf einmal drei Leute und keiner weiß warum. Wenn da erst die große Diskussion losgeht, was zu tun ist, ist es möglicherweise zu spät und wenn dann der Ligaleiter der Dumme ist, der beschimpft wird, dass der seine Liga nicht im Griff hat, dann ist der gleich als Nächstes weg. Wir sind vielleicht ein Haufen motivierter Leute, aber als Gruppe muß das ja trotzdem erstmal zusammenwachsen. Wenn es funktioniert bildet sich dann von ganz alleine ein Kern, der das Projekt als sein Baby ansieht, mehr Energie reinsteckt als Andere und das Ding so ein bißchen zusammenhält. Das kann man vorher schlecht planen.