Das Spiel gegen einen Gegner, egal ob real oder Computer, im Sinne von einfach nur 501er runterspielen, ist ja nur ein kleiner Teil eines ernsthaften Trainings. Gut, da kriegt man dann die statistischen Werte für Avg und Doppelquote. Nun kann man gegen weitaus bessere Gegner spielen und kriegt natürlich sehr gute Werte, weil man nicht in die Verlegenheit kommt, sich den Schnitt mit Double-Trouble zu versauen. Das nutzt einem aber wenig bei einem Turnier, wo man sich den Gegner nicht aussuchen kann. Man kann auch gegen viel schlechtere Gegner spielen und erfreut sich daran, dass man oft gewinnt, die Werte sind dann nicht ganz so gut. Von daher ist es wohl am sinnvollsten seine Gegner mit schlechteren, ähnlich guten und besseren Spielern zu mischen, um alles dabei zu haben.
Wenn man die statistischen Daten aber nicht nur als Schwanzvergleich mit Anderen benutzen will, sondern seine eigene Entwicklung verfolgen möchte und die Werte zum Beispiel halbjährlich analysiert, dann ist es vor Allem wichtig, dass die Ergebnisse jeweils unter den gleichen Bedingungen erzielt wurden.
Wenn man die ganzen Statistiken und Werte mal außen vor lässt und es um das reine Spiel geht, dann kann sich das so oder so auswirken. Der Eine ist schnell demotiviert, wenn er immer nur verliert, für den Anderen ist es ein Ansporn gegen einen Besseren, den irgendwann mal zu schlagen. Andersrum kann es einen mit runterziehen, wenn der Gegner wesentlich schlechter spielt, aber es gibt auch Leute die sich daran ergötzen können, mit 300 Punkten Vorsprung zu gewinnen.