Beiträge von Horst Girtew

    Und das nächste Spiel:

    Horst Girtew (47.06) vs. Melf Dekelsen (43.38) 2:0 (3:0;3:2) | Video | Stats | Lidarts |

    Scoring lief bei mir ganz gut, so dass ich den ersten Satz relativ sicher verwandeln konnte, aber Doppelschwächen bei mir hätten den zweiten Satz fast noch gedreht. Ansonsten ein sehr angenehmes Spiel.

    Ich hatte mal zu Hause angefangen für mich zu üben, parallel damals auch prodarter entdeckt und online gespielt. Kurz darauf ging auch die Onlineliga hier los. Ich hatte auch von Anfang an die Ambitionen raus zu gehen und real zu spielen, sobald ich halbwegs geradeaus werfen kann. Ich war aber lange krank geschrieben und dann ging das nicht so. Dann hab ich irgendwann mein erstes Turnier gespielt und dann das zweite und da wurde ich schon von einer Mannschaft angesprochen. Dann habe ich da angefangen, dann kam das dritte Turnier, dann das erste Ligaspiel und dann der erste Lockdown. Achso, unabhängig davon hatte auch unser Kneiper eine Scheibe aufgehängt, wo ich auch viel real gespielt hatte. Im Lockdown war dann wieder sehr viel online und danach ging unsere Realliga weiter, nochmal ein Turnier und dann kam der nächste Lockdown und wieder viel online.

    Dann hatte ich mich aus familiären Gründen online etwas kürzer gehalten, aber das sollte jetzt wieder mehr werden. Also ich mag Beides auf seine Art. Real beim Turnier ist wie Klassentreffen und Online ist die Faszination, im Prinzip weltweit gegen jeden spielen zu können. Dazu wie schon von Anderen geschrieben, die unterschiedlichsten Leute, die man kennenlernt.

    Ich gucke Formel 1 bei meinem Bruder mit (hätte ich diese Möglichkeit nicht, müssten die auch ohne mich fahren) und Dart gucke ich, wenn es auf Sport 1 läuft. Das ist mir sonst alles zu teuer. Man muss ja auch noch ein bißchen essen und trinken.

    Ich gehe mal ganz stark davon aus, dass sich bei Veranstaltungen, wo der Sportler mit dem eigenen Auto anreist und noch am Spieltag bzw. bei Ausscheiden noch während der Veranstaltung selbst wieder nach Hause fährt und bei Veranstaltungen über mehrere Tage, wo alle im Hotel übernachten, das Trinkverhalten leicht unterscheidet.

    So ich nun erst wieder

    Horst Girtew (58.51) vs. lo_w_score (56.55) 2:0 (3:0 ; 3:1) | Video | Stats | Lidarts |

    Das Spiel habe ich bei Lidarts falsch eingegeben, also Sets und Legs vertauscht, aber 5:1 Legs waren dann so oder so Spielende mit dem Sieg am Ende. Danke aber trotzdem für das Verständnis. Es hat ja das Ganze irgendwie doch durcheinander gebracht.

    Also ich sprach ausdrücklich von der "Trefferbildbetrachtung beim Üben" und nicht von Spielen wo ich mich über eine 1 mehr freue als über eine 18 und ich in Spielen die höheren Punkte von Fehlwürfen dankend annehme.

    Ok, für das Spiel hatte ich zwar auch eine mögliche positive Wirkung formuliert, aber ich feiere keine T1. Es gelingt mir allerdings oft schlechte Würfe wegzulächeln.

    Trotzdem sehe ich aber auch ein Spiel nicht zu verbissen. Ich finde es nicht schlimm ein Spiel zu verlieren. Natürlich ärgere ich mich auch mal, aber nicht mit schreien und auf den Tisch hauen. Ich weine dann abends still in mein Kissen und dann träume ich vielleicht ein ganz bisschen von meinem Trefferbild.

    Das versuche ich mir auch immer einzureden, aber ich glaube mein innerer Schweinehund freut sich über die T18 doch mehr als über eine S1, die nahe an der T20 steckt... Wenn ich mein Trefferbild halbwegs neutral betrachten will, werfe ich lieber aufs Bull, das ist für mich psychologisch eher die Situation "Zielscheibe", bei T20 bin ich innerlich sofort im "Punktemodus". Oder ich werfe auf einen ausgedruckten Kreis auf einem DIN A4-Papier.

    Ja das kommt auch auf die Übung an sich an. Bei 100 auf die 20 ist ja die 1 genauso ein Fehlwurf wie die 18, da fällt es dann wieder leichter die nicht ganz so große Streuung beim Treffer auf die 1 besser zu finden. In einem echten Spiel sind einem natürlich die versehentlichen Punkte lieber. Auf der anderen Seite sieht aber auch der Gegner, ob man nur ganz knapp die 180 verfehlt, die bei der nächsten Aufnahme sitzen könnte oder ob man planlos in 12 und 18 streut. Der nächste Gegner guckt wieder gar nicht hin. Ich beurteile meine Treffgenauigkeit aber in der Regel schon danach, wie weit der Dart von geplanten Ziel weg ist und wenn ich drei Darts auf dasselbe Ziel werfe, wie gut die gruppiert sind.

    Wie war denn die Punktevergabe? Bei den Jurypunkten bin ich ja noch mitgekomnen, aber dann gabs auf einmal 50 Punkte, dann 3, dann 17 und dann kriegt ein Land aus dem Mittelfeld aus dem Nichts 300 Punkte und gewinnt.

    Ich habe wohl eine eventuell vorangegangene Erklärung verpasst.

    Das mache ich auch so. Bei einer D20 oder T18, die ich auf T20 geworfen habe, nehme ich die Punkte dankend mit, aber mit einer 1, die 5mm vom T20 Feld weg ist, bin ich zumindest bei der Trefferbildbetrachtung beim Üben deutlich zufriedener.

    Wurde ja auch schon oft festgestellt, dass der Avg (im Scoring) durchaus sinken kann, wenn man besser wird, weil man statt in 18 und 12 dann öfter in 1 und 5 streut.

    Mein Bruder guckt immer die Auswertung so gerne, also zumindest früher. Er findet es so toll, wenn die die Punkte ansagen und Reihenfolge dann hin- und herspringt. Die Lieder sind ihm egal.

    Aber ich muss zugeben, dass ich am Anfang überrascht war, wieviele sich hier dafür interessieren. Wobei so eine Publikumsverjüngung seit Raab mitmischt schon deutlich ist, auch wenn das Raabpublikum vom Anfang auch schon wieder alt wird. Ach Mist, da bin ich ja dabei.