Ich hatte und habe auch immer noch die gleichen Probleme wie Sie und hatte hierzu auch schonmal ein Thema eröffnet: Bin kurz davor mit dem Dart aufzuhören
Ich vermute einmal, dass sich auch bei Ihnen der gleiche Fehler eingeschlichen hat wie bei mir. Ich habe mal einige Monate aufgehört zu spielen, aber als Dartnarr kommt man nicht mehr davon los. Ich kenne glücklicherweise einen sehr guten Spieler, der mich mal mitgenommen hat und dann haben sich "Experten"" mal mein Spiel angesehen.
Zum ersten wird es so sein, dass das Mentale eine sehr sehr große Rolle spielt. Bei mir war es ähnlich wie bei Ihnen, irgendwann schlich sich dieser Rechtsdrall ein und ich bin ihn immer noch nicht los geworden. Der gerade Wurf ist das A und O und diesen bekomme ich auch nicht mehr hin, es hat sich inzwischen gebessert aber es kommen immer wieder Tage, da könnte ich verzweifeln. Ich drehe dann den Unterarm, ziehe den Ellenbogen ein wenig hoch und drehe dabei die Hand nach rechts und das Handgelenk pendelt nicht durch. Die Felder, die ich dann am meisten treffe sind 1, 18 und 4 und wenn ich auf die 19 spiele 3, 17 und 2.
Ich kann Ihnen vermutlich nicht groß helfen aber sie haben nicht allein ein derartiges Problem. Mit Ruhe und Konzentration gelingt es mir in mein spiel zu finden aber es gibt auch Tage, da geht nix.
Beiträge von DartGuido
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Max ist sicher auch ein netter Kerl aber er ist auch der Schalke 04 des deutschen Darts, die Ansprüche, die er selbst formuliert und die er hat stehen sehr oft
in keinem Verhältnis von dem was er zeigt...Ich hätte darauf gewettet, das er gegen Labanauskas verliert, weil er meiner Meinung nach ein Mentalproblem hatund mit dem Druck nicht richtig umgehen kann...Und wenn man sich selbst für so ein Spiel eine 2- gibt, spricht das auch nicht dafür dass man seine Leistung richtig
einschätzen kann.
Geht mir genauso, ich hatte von Anfang an ein schlechtes Gefühl. Die Körpersprache ab Satz 5 war grausam und sowas stärkt natürlich auch den Gegner. Max Hopp muss im mentalen Bereich enorm aufrüsten, so Leistungen wie gestern und die Interviews vor- und nachher tun seinem Image gar nicht gut und machen ihn unbeliebt obwohl er mit Sicherheit ein Supertyp ist. -
Eben. Ich bin ja Fan von ihm, aber auf mich wirkt er in Interviews eigentlich total reflektiert und ehrlich. Ich habe ihn auch noch nie schlecht über einen anderen Spieler reden hören. Aber vllt wirken die Interviews auf jeden anders, je nachdem wieviel Sympathie man für Max empfindet.
Sie dürfen als Hopp-Fans die Kritik auch nicht so eng nehmen. Viele Kommentatoren hier sind Hobbyspieler und Dartfans, mit einem Laienwissen- und empfinden, dazu gehöre ich auch. Ich würde mich tierisch freuen, würde Max Hopp der große Durchbruch gelingen, das wäre auch ein Riesenschub für Darts in Deutschland. Max Hopp muss meines Erachtens etwas ändern, ich glaube im mentalen Bereich ist es am dringendsten notwendig. Sein Reden und die anschließenden Leistungen passen nicht zusammen, da klafft eine Riesenlücke. Wie ich schon schrieb, ich habe von Max Hopp immer nur durchschnittliche Leistungen gesehen, so wird es vielen hier gehen. Mal Hand aufs Herz, so leicht wie in diesem Jahr ist es für ihn noch nie gewesen, sich in den Vordergrund zu spielen. Labanauskas war schlagbar, hätte man ihn erst gar nicht auf die Doppel werfen lassen. Steve Beaton ist fürs Achtelfinale ein mehr als dankbares Los. Max Hopp selbst wird das Ausscheiden am meisten schmerzen. Ich drücke ihm für die Zukunft weiter die Daumen und hoffe bald bricht die Barriere. -
Es geht aber um die "Entwicklung" . Damals hatte Max hauchdünn gegen Aspinall gewonnen. Jetzt hat sich Aspinall aber soooooo viel weiter entwickelt, dass Max Hopp ein Fernglas braucht, wenn er Aspinall sehen will. D.h. Max Hopp hat durch seinen Sieg bei der WM bewiesen ein Talent zu sein, aber wenn man sieht wie weit sich Aspinall von ihm entfernt hat, beweist es doch dass Max im Vergleich dazu nur ein "ewiges Talent" geblieben ist.
Ich sehe es da langsam genauso, dass Max Hopp droht ein ewiges Talent zu bleiben. Hinzu kommt dass er sich nach außen nicht gut verkauft. Wer in den Interviews verkündet. er möchte mal Weltmeister werden, der muss dann auch mal langsam Schritte dahin machen. Ebenso war er vor dem Spiel überzeugt Labanauskas zu schlagen. Ich, für meine Person, habe Max Hopp noch nie ausgezeichnet spielen sehen, es war immer nur Durchschnitt, der von ihm kam. Wenn man ihn gestern beobachtet hat fiel einem schon auf, dass ihm Eier fehlen. Spätestens ab dem fünften Satz wirkte er auf mich wie ein nervöser Schuljunge. Ich gehe mal davon aus, dass er mit einem Mentalcoach zusammenarbeitet, in dem Bereich ist meines Erachtens viel zu tun. Zumal sollte er sich mal einen Berater zulegen, der bei ihm ein wenig auf die Bremse tritt und dafür sorgt, dass er sich besser verkauft. Max Hopp ist immer noch jung und hat wirklich Talent aber ich verliere so langsam meinen Glauben daran, dass er es mal in die absolute Weltklasse schafft. -
Ob ein Klub für Deine Probleme zuständig ist,
wage ich mal zu bezweifeln.
Das ist vollkommen richtig. Aber ich habe in dem Club zu dem ich zuletzt hingegangen bin gesehen wie man sich um Leute kümmert, Fehler analysiert und erfahrene Spieler ihr Wissen weitergeben. Dieser Probleme mit der Streuung, vorwiegend nach rechts haben bei mir schon ein paar Monate nach Eintritt in den alten Club begonnen, nur hat es da keinen so richtig interessiert. Wenn sich aber ein Fehler über 2 Jahre einschleift ist es schwierig den wieder abzustellen. Nach ein paar Monaten wäre dies sicher leichter möglich gewesen. -
Ich hab schon über vieles nachgedacht und vieles ausprobiert, z. B. den Dart anders halten, andere Fußstellung, etc.
Da ich mir mit links noch nicht mal den Hintern abwischen kann, werde ich auch sicher keinen Dart einigermaßen ordentlich werfen können. -
Nachdem sich ja so viele Dartfreunde auf meinen Thread gemeldet haben möchte ich euch über meinen Fortgang informieren. Das Ergebnis vorweg: Ich habe aufgehört!
Nach ein paar Wochen Pause habe ich mir einen Club gesucht, wo ich dann nach Kontaktaufnahme einmal hingegangen bin. Die Leute dort sind sehr nett und haben sich auch sehr aufgeschlossen mir und meinem Problem angenommen.
Mein Problem liegt am Wurf, ich ziehe häufig beim Wurf den Ellbogen im letzten Moment nach rechts, daher vermutlich auch das Trefferbild bei 20 in die 1, 18 oder 4 und bei 19 in 17 oder 2. Allerdings habe ich mir dies so angewöhnt, dass ich eigentlich ganz von vorn beginnen müsste. Ich kriege diese dumme Unart nicht raus und es ist inzwischen wirklich soweit, dass ich keine Lust mehr habe Dart zu spielen, weil die Pfeile nur noch kreuz und quer im Board landen.Ich möchte aber Anfängern oder Leuten die mit dem Dart beginnen wollten einen Tipp an die Hand geben:
Wenn ihr beginnt, dann seht euch den Club richtig an. Ich habe ja mit E-Dart begonnen und habe fast 2 Jahre in einem Club gespielt, wo eigentlich gar kein Dart gespielt wurde, sondern wo gesoffen wurde und nebenbei Pfeile geworfen wurden. Ich bin überzeugt, wenn man meine Entwicklung gerade in der Anfangszeit einigermaßen fachmännisch beobachtet hätte, hätte man frühzeitig gegensteuern können.Vielen Dank nochmal an alle Nutzer, die mich beraten, unterstützt und aufgebaut haben und an alle Anfänger: Augen auf bei der Clubwahl!!!
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Ohne Dich verängstigen zu wollen, aber DEN Idealen Weg gibt es nicht. Wir, bzw. diejenigen die Erfahrung haben, können Dir nicht mehr als Tips geben was Du mal versuchen kannst oder was ihnen selbst geholfen hat. Einiges davon, von mir aus auch vieles, hat schon für viele Spieler funktioniert und ihnen weitergeholfen. Das ist aber noch keine Garantie dafür, daß es für Dich auch funktioniert. Schau Dir mal den Mensur Suljovic an. Nach allem was ich bislang gehört und gelesen habe und selber für richtig und sinnvoll erachte, dürfte der kaum das Board treffen. Das hat bei ihm auch seine speziellen Gründe, warum das so ist und es war sicher ne Menge Arbeit sich diesen Stil anzutrainieren, und dennoch funktioniert er für ihn. Umgekehrt Phil Taylor. Der war ja nun granatenerfolgreich und hat dem Sport über 20 Jahre seinen Stempel aufgedrückt. Ich habe mir mal, nur so zum Spaß, genau angeguckt wie der den Dart hält und wirft. Meine arme Wand! Ich hab nicht mal das Surround getroffen. Aus Angst um meine Darts habe ich nach 6 Würfen damit aufgehört. Davon steckte ganz genau EINER im Board.
Also, was bei vielen schon der Tenor war: runter vom Gas, entspannen, Spaß haben.
Vilen Dank Sturmreiter, Du verängstigst mich keineswegs. Ich hab mir das auch schon oft gedacht. John Henderson ist für mich auch so ein Beispiel. Ich habe mal versucht meinen Stand zu ändern und habe mich gerade hingestellt und ich bin immer beim Wurf übertrieben gesagt gehüpft. Henderson hat Erfolg damit. Alan Tabern ist für mich auch so ein Beispiel. wirft der einen Tomahawk??? -
Das wage ich zu bezweifeln. Ich denke, einen Ticken schlauer wirst Du jetzt schon sein, oder?
Du hast einige Lösungsansätze bekommen und nun liegt es an dir, wie es weiter gehen soll.
War meinerseits etwas blöd ausgedrückt. Bin auf jeden Fall schlauer und der Weg ist das Ziel.
Nur aus den ganzen Wegvorschlägen den idealen Weg finden, das ist jetzt schwierig. -
Vielen Dank an alle die zu meinem Beitrag geschrieben haben. Ich hätte nie mit einer derartigen Resonanz gerechnet.
Ich bin nun zwar genauso schlau wie vorher, da die Bandbreite der Antworten enorm ist. Aber der Zuspruch, egal ob positiv oder negativ, tut gut. -
Ich lese das aber diesmal nicht so wie die typischen Threads, dass man frustiert ist, weil man plötzlich nicht mehr trifft, sondern dass es, abgesehen von Glückstreffern, immer mal wieder zwischendurch, noch nie richtig lief. Eventuell gab es mal ein paar positive Ausschläge, die aber nur dafür sorgten, dass man nicht schon früher aufgegeben hat. Vielleicht ist da überhaupt noch kein »ordentlicher« Wurfstil entwickelt. Die Annahme fällt zwar in Anbetracht des Trainingspensums etwas schwer, dass sich da noch gar nichts eingeschliffen hat, aber vielleicht ist da irgendwas absolut kontraproduktiv in Sachen Stand, Haltung, Wurftechnik. Das kann man aber schriftlich schlecht klären, dass muß jemand mit echter Ahnung, also nicht ich, sich mal angucken. Die mentale Seite bleibt natürlich immer ein Problem. Alles auf Null zu setzen und nochmal neu anfangen wird nach 2 1/2 Jahren Frust nicht gerade einfach sein.
Oder man hat wirklich kein Talent. Das soll es ja auch geben. Ich bin zum Beispiel die allergrößte Null auf einem Fußballplatz. Ich bin als Kind mal überredet worden mitzumachen, weil noch einer gefehlt hat, um eine Mannschaft aufmachen zu können und immer wenn ich in auflief schlitterte der Trainer an mehreren Herzinfarkten vorbei. Man nannte mich den »Gänseblümchenpflücker« und den »Schmetterlingsfänger«. Nicht weil ich nur planlos rumstand, sondern weil ich genau das gemacht hatte. Da mußte es dann eben ein Leben ohne Fußball geben.
Daran hab ich auch schon gedacht, vollkommen talentfrei zu sein.
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Ist das für dich denn eine frustierende "Phase" oder spielst du generell selten weniger als 30 Punkte Average? Bei deinem Zeitaufwand müsstest du eigentlich - unabhängig davon wie du die 2 Stunden trainierst - deutlich weiter sein... 30 Punkte Average hört sich jetzt für mich auch nicht gerade an wie eine miese Phase sondern eher, als würdest du etwas ganz gravierend falsch machen...
Es ist generell so. Ich nutze seit Juli letzten Jahres eine App die alle Spiele (Training und Matches) registriert. Liege da bei insgesamt 28,65 Average. Das Frustrierende für mich ist, keinen Fortschritt zu erkennen. Ich hab vor vielen Jahren mal Poolbillard gespielt, was ich mal ein wenig vergleichen möchte. Da erkannte man nach langem harten Training immer Fortschritte, klar gab es Rückschläge, aber es ging immer irgendwo voran.
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4-5 mal 2 Stunden pro Woche, Respekt. Aber was und wie trainierst du? Nur 501 ist spielen, aber kein Training.
Mir sind derartige Frustphasen auch vertraut, die Änderung der Einstellung zum Spiel hat mir geholfen, u.a.. Denk nicht an Average, oder "ich muss jetzt das und das treffen", sondern konzentrier dich auf deinen Wurf. Wird nicht einfach, nach 2,5 Jahren vieles umzustellen, aber neue Erfahrungen machen auch Spaß. Und wenn du es schaffst, dich besser zu fokusieren wird dein Spiel auch sicher rasch Fortschritte machen. Nur Mut, aufgeben gilt nicht. Dart ist ein sooo schönes, meditatives Spiel (für innere Ruhe etc., man muss sie sich nur geben und nicht mit perfektionistischem Ehrgeiz gegen eine Wand laufen).
Kopf hoch, das wird!
Ich beginne meistens mit Round the Clock zum Aufwärmen. Danach spiele ich 501. Gegen meinen Dartkollegen spiele ich 501. Das Frustrierende ist teilweise zu spüren, dass man kein Gefühl für die Darts hat und was mir häufig passiert ist: T20 anvisieren und 18 oder gar die 4 treffen oder T19 anvisieren und die 2 treffe. Ein ganz feines Schmankerl habe ich auch: D16 anvisieren und die 19 treffen. -
Hallo zusammen,
ich spiele nun seit knapp 2 1/2 Jahren Dart. Hab mit E-Dart begonnen und bin vor ca. 1 1/2 Jahren auf Stelldart umgestiegen. Ich trainiere 4 bis 5 mal die Woche ca. 2 Stunden. Nur ist es langsam so, dass ich die Lust verliere. Es passiert immer häufiger dass ich nach dem Training schlecht gelaunt schlafen gehe und schlecht gelaunt aufwache. Wenn ich allein trainiere komme ich selten auf einen Average über 30. Ich spiele ca. zweimal wöchentlich mit einem Kumpel, der nur mit mir spielt und ansonsten nicht trainiert. Er hat mit mir zusammen angefangen zu Darten und ich beziehe gegen ihn meistens eine Klatsche, die aber richtig (1:5 oder 2:5, wir spielen meist bis 5). Wenn ich gegen ihn Spiele liegt mein Average meist bei 32 bis 35. Ich bin langsam völlig frustriert und hab keine Lust mehr auf schlechte Laune nach dem Dart. Mein Spiel ist nicht konstant, so zum Beispiel gestern abend: Mit 140 begonnen aber dann 22, 11, 17, 9, 6, 35, 10, 31, 18, 57, 29, 39, dann hat der Kumpel aus gemacht. Nach dem Muster geht es tagtäglich ohne Sicht oder Gefühl einer Besserung.
Ich hoffe jemand kann mir Tipps zur Frustüberwindung geben.